Maps Das uns der Maps-Routenplaner nicht immer ganz direkt zum Ziel führt und uns manchmal auch die Badehose auspacken lässt um durch den Atlantik schwimmen zu lassen, kennen wir ja schon. Aber mittlerweile geht das Maps-Team noch sehr viel weiter und steuert uns fast wie in einem Adventure (manchmal) sicher ans Ziel - wie folgende Parodie von xkcd zeigt :-D Maps Parodie Der Zeicher fühlte sich zu diesem Comic angeregt, als er vom Maps Routenplaner 2 Stunden um einen See geschickt wurde ;-) » Comic bei xkcd [thx to: Zeco]
Docs Bei den Google Docs kündigt sich ein neues Feature an, mit dem automatisch ein Inhaltsverzeichnis für ein Dokument erstellt werden kann. Das Inhaltsverzeichnis wird anhand der Überschriften generiert und direkt am Anfang platziert. Implementiert ist das ganze schon, allerdings kann es noch nicht von der Bedienoberfläche aus aufgerufen werden - dabei hilft uns eine kleine Zeile JavaScript. Contents Menu
Um obigen Dialog aufzurufen und ein Inhaltsverzeichnis müsst ihr nur das entsprechende Dokument öffnen und folgendes in die Adressbar eingeben:
javascript:mr("TocSettings");void(0);
Achtung: Gears muss dabei deaktiviert sein. Daraufhin öffnet sich dieses Fenster und es kann aus einer Reihe von verschiedenen Formaten ausgewählt werden. Das geht von einem einfachen strukturiertem Inhaltsverzeichnis bis hin zu einer nummerierten (arabische oder römische Zahlen) Liste oder einer Aufzählung nach Buchstaben (A-Z). Ein Klick auf die Überschrift im Inhaltsverzeichnis scrollt dann direkt zum jeweiligen Kapitel herunter. Das Inhaltsverzeichnis wird derzeit noch anhand der Überschriften generiert die auch als solche Gekennzeichnet sind (h1 - h3). Nur großer oder fettgeschriebener Text wird dabei derzeit ignoriert. Besser wäre es wenn Google einen intelligenten Filter bauen würde der auch in der Lage ist dies als Kapitalüberschriften zu erkennen, bei Google Knol haben sie das auch geschafft. Entsprechend groß geschriebener Text wird hier als Kapitel erkannt und an den Anfang eingefügt. Und so sieht das dann aus: Contents Document
Ein einmal erstelltes Inhaltsverzeichnis kann derzeit nur über den Zurück-Button wieder entfernt werden, bearbeitet werden kann es garnicht. Das liegt natürlich daran dass das ganze noch nicht in das UI implementiert ist, das dürfte sich aber sicherlich schon in den nächsten Tagen beim nächsten Docs-Update ändern. Auch die Thesaurus- und Wörterbuch-Funktionen hat IONut wieder entdeckt, diese sind allerdings schon seit Juli 2007 implementiert und haben es bis heute nicht in die Oberfläche geschafft, warum auch immer... Auch das einfügen von HTML-Code direkt in das Dokument, ohne zur Edit-HTML-Ansicht zu wechseln, ist via JavaScript schon möglich, gebt einfach diesen Code in die Adresszeile ein:
javascript:dy();void(0);
Wer weiß was das Docs-Team sonst noch so im Petto hat. Auf jeden Fall kann man sagen dass die Programmierer derzeit fleißiger sind als die UI-Designer ;-) [Google OS]
Knol vs. Sites Gestern habe ich mich ein wenig mehr mit Google Knol beschäftigt und 2 mehr oder weniger hilfreiche Knols angelegt. Nach der Veröffentlichung kam mir der Gedanke, dass ich diesen Content eigentlich hätte auch bei Google Sites veröffentlichen können. Im Grunde haben beide Dienste zwar einen völlig anderen Hintergrund, nutzen aber exakt den gleichen Ansatz und unterscheiden sich auch sonst nur sehr wenig voneinander... Sowohl bei Knol als auch bei Sites kann ich Webseiten anlegen und diese in Googles Rahmen hosten (also entweder mit Sites- oder Knol-Logo oben). Bei beiden stehen mir die gleichen Editier-Werkzeuge zur Verfügung, bei beiden kann ich Dateien hochladen, bei beiden kann ich den HTML-Quellcode komplett frei bearbeiten. Bei beiden kann ich beliebig viele Seiten erstellen. Die Angebote haben auch noch eine ganze weitere Reihe Ähnlichkeiten: Bei beiden ist der Content eindeutig einem User zugeordnet. Bei beiden kann der Besucher eine Liste weiterer Seiten bzw. Knols abrufen. Bei beiden wird jede veränderte Version des Inhalts gespeichert und kann wiederhergestellt werden. Und auch bei beiden können die Besucher Kommentare über den Inhalt loswerden. Okay, der Ansatz ist ein anderer: Bei Knol soll ich nur wissenswerte Dinge eintragen die anderen Usern helfen könnten, bei Sites hingegen kann ich veröffentlichen was ich will. Aber wer kontrolliert was wissenswert ist - und ist das nicht ein subjektiver Eindruck? Ich kann auch bei Knol meine Seite mit den lustigsten Partyfotos hosten ohne dass Google es löschen wird. Andererseits wiederum kann ich die Erklärung der Relativitätstheorie auch bei Sites veröffentlichen statt sie in Knol einzutragen. Page Creator die bessere Alternative? Hätte Google den Page Creator weiterentwickelt und ihn nicht zu Gunsten von Sites sterben lassen, wäre die Sache klarer gewesen. Der Page Creator war eindeutig für das hosten von Webseiten gedacht - kein Google-Logo, keine vorgeschriebene Rahmenumgebung, keine Kommentare, Versionen und sonstiges. Einfach nur Webseite zusammenklicken, veröffentlichen, fertig. Während man beim Page Creator noch zumindest den subjektiven Eindruck hatte die Seite für sich selbst zu erstellen und Herr über den eigenen Content zu sein, sieht das bei Sites ganz anders aus. Über jeder Webseite prangt prominent das Google-Logo und die Sidebar + Menüleiste ist ebenfalls vorgegeben. Man hostet im Grunde für Google, und nicht mehr für sich selbst. Und wer will schon seine Website in einer vorgeschriebenen Umgebung hosten? Sites und Knol haben die gleiche Herkunft Sites hingegen greift zu sehr das Wiki-Konzept auf als dass es als Hoster für Webseiten geeignet wäre. Ich denke es liegt einfach daran dass beide Dienste aus dem übernommenen JotSpot entstanden sind und sich vielleicht vom Konzept, nicht aber von der Umsetzung her kaum voneinander entfernt haben. In Zukunft wird sich daran auch wahrscheinlich nicht viel ändern - auch wenn beide Dienste nach und nach Funktionen bekommen die sie mehr voneinander unterscheiden, so bleibt das Grundkonzept doch immer gleich. Mit Google Knol habe ich sogar noch die Möglichkeit Geld zu verdienen - durch die AdSense-Integration. Diese bietet Sites (zur Zeit) noch nicht, von daher ist es derzeit natürlich sinnvoller den eigenen Content bei Knol zu hosten. Erstens wegen dem Geld, zweitens weil Knol über eine eigene Suche verfügt - die Sites hingegen erscheinen nur in der Websuche, wenn überhaupt. Das wiederum bedeutet aber dass Hinz und Kunz ihre Urlaubserlebnisse für wichtig halten und diese bei Knol veröffentlichen - und das wiederum verstopft den Index und lässt die wichtigen Inhalte verschwinden. Lange Rede, kurzer Sinn: Google sollte Sites mehr vom Wiki-Charakter loslösen und wieder einen richtigen Webseiten-Hoster daraus machen. Knol hingegen sollte auch eine private Sektion bieten die nicht in den Suchergebnissen erscheint aber dennoch öffentlich von allen Usern angesehen werden kann. Schon hätten wir das ganze Problem gelöst ;-) » Google Knol » Google Sites
GoogleBot
Mit jeder noch so einfachen Suchanfrage bei Google setzen wir als User eine gewaltige Server-Maschinerie in Bewegung die uns die Daten in Millisekundenschnelle zusammenstellt und auf dem Bildschirm präsentiert. Obige Illustration zeigt, denke ich, sehr eindrucksvoll wie man sich eine Suchanfrage des "kleinen" Users an das "große Google" vorstellen kann ;-) [Google Blogoscoped Forum, Original von Overburen]
DoubleClick Cookies von DoubleClick zählen nicht unbedingt zu den beliebtesten im Web und dürften in vielen Browsern sogar auf der Blacklist stehen. Das hindert Google aber nicht daran, deren Verbreitung jetzt rasant weiter voranzutreiben und auf so gut wie jedem PC mit Internetzugang ein Cookie abzulegen. Ab sofort legen AdSense-Banner nicht mehr nur Google- sondern auch DoubleClick-Cookies auf dem PC ab. Durch das doppelte ablegen von Cookies bei jedem AdSense-Banner, verspricht sich Google mehr Kontrolle für die DoubleClick-Kunden und bessere Statistiken. Die Werber könnten so noch genauer kontrollieren und einstellen wie oft ein Banner bei einem bestimmten User angezeigt werden soll. Im Grunde ist das jetzt die Verschmelzung von AdSense und DoubleClick - denn dadurch kann jeder User eindeutig zugeordnet werden. Durch diesen DoubleCookie wird es demnächst folgende Funktionen geben: Banner-User-Beschränkung Es kann eingestellt werden wie oft ein User einen Banner "ertragen" muss. Wird zum Beispiel eingestellt, dass der Banner höchstens 10 mal pro User angezeigt werden soll, dann wird dieser User ihn kein 11. mal mehr sehen müssen. Um dies sicher zu stellen muss natürlich jeder User zugeordnet werden können - was nur via Cookie funktioniert. Mehr Banner-Statistiken Mehr Statistiken rund um die User die die Banner angesehen und angeklickt haben. Es soll genau angezeigt werden wieviele User das Banner insgesamt gesehen haben, wie oft ein User diesen Banner durchschnittlich gesehen hat und wieviel % der User diesen dann auch angeklickt haben. Höhere Anzeigen-Qualität Durch die erweiterten Daten verspricht sich Google eine noch höhere Qualität der Banner und der Anzeigen die darin erscheinen werden. Ziel ist es natürlich, nur Banner zu liefern die den User interessieren und sowohl dem Werber als auch Google und dem Webseitenbetreiber den höchstmöglichen Umsatz bescheren. Mehr Details über die Banner-Referer Die Werber sollen dadurch noch genauer nachverfolgen können auf welchen Webseiten ihr Banner besonders gut funktioniert hat. Eventuell kann auch der komplette Verlauf vom 1. Anzeigen des Banners bis zum Klick nachverfolgt werden - das war jetzt nicht so genau rauszulesen. -- Klingt für Googles Kunden natürlich alles ganz gut und dürfte auf jeden Fall eine Verbesserung für Googles Werbeabteilung bedeuten - aber ob die User das wirklich akzeptieren bleibt abzuwarten. Cookies von DoubleClick müssen jetzt übrigens nicht mehr händisch gefiltert werden, Google bietet dafür eine Option: Klickt einfach auf Dieser Webseite auf Opt-Out und schon bekommt ihr keine Cookies mehr von AdSense und Doubleclick. » Ankündigung im Google-Blog [TechCrunch]
Google China
Derzeit kursiert das Gerücht, dass Google Heute Nachmittag einen eigenen Protest gegen China starten wird - und zwar im Rahmen der Olympischen Spiele. Aus Google-internen Kreisen wird verlautet, dass eine halbe Stunde nach der heutigen Eröffnungsfeier das Suchfeld für eine halbe Stunde von der chinesischen Homepage entfernt wird - es wird lediglich das Doodle und eventuell einige weitere Links angezeigt. Google China
Google will mit diesem Protest - sofern er denn stattfindet - auf die Menschenrechtsverletzungen und die starken Einschränkungen der Pressefreiheit hinweisen die in China immer noch Alltag sind. Google dreht den Spieß so einfach einmal um und zensiert quasi selbst. Ich könnte mir aber vorstellen dass die Suche per URL-Eingabe (google.cn/search?q=Suchbegriff) weiterhin funktioniert - nur ist ein Großteil der User dazu sicherlich überhaupt nicht in der Lage ;-) Ob an dem Gerücht jetzt was dran ist oder nicht ist schwer zu sagen. Wäre eine schöne Aktion, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen dass Google in diesem Punkt seinen neutralen Posten verlässt und solch eine Aktion durchzieht. Lassen wir uns also einfach überraschen und schauen Heute Nachmittag auf google.cn) [noxanys] » Nachtrag: Google China nicht abgeschaltet
Google Send to Phone
Und wieder einmal wandert eine Google-Anwendung auf den Friedhof: Diesmal handelt es sich zwar nur um eine Firefox-Erweiterung, aber das macht die ganze Sache auch nicht besser. Mit der Erweiterung Google Send To Phone ließen sich US-weit beliebige SMS verschicken - ohne Begrenzungen, Zensur oder Werbung. Das ganze wurde ohne vorherige Ankündigung wahrscheinlich schon am Montag 4. August eingestellt. Schade, so etwas hätte ich mir gerne für Europa gewünscht... » Google Send To Phone [Blogoscoped Forum]
Performics
Im Zuge der DoubleClick-Übernahme hat Google auch dessen Tochterfirma Performics mit übernommen und diese jetzt gleich wieder verkauft. Performics ist im Grunde ein SEO-Unternehmen dass seinen Kunden lediglich maximalen Werbeerfolg verspricht - inklusive Top-Positionen in Suchmaschinen. Damit passt das Unternehmen natürlich überhaupt nicht zu Google, so dass man es jetzt an die Publicis Group verkauft hat. Der Verkaufspreis wurde nicht genannt, er dürfte aber sicherlich im 1stelligen Millionenbereich fließen (glaub nicht dass so eine Firma mehr Wert sein kann). Google-Chef Eric Schmidt hat die Arbeit von Performics noch einmal in Höchsten Tönen gelobt und eine eventuelle Zusammenarbeit in Zukunft nicht ausgeschlossen. [Klingt eher nach "Lass uns Freunde bleiben" ;-)] Performics hat derzeit knapp 200 Mitarbeiter. Publicis Group ist das weltweit viertgrößte Kommunikationsunternehmen. » Presseerklärung von Google » Ankündigung bei Performics
Google Search Ad
Google schaltet sehr oft Anzeigen für die eigenen Angebote in der Websuche, und hat bisher immer darauf gepocht das man in die Anzeige der Banner nicht eingreift und alles über das gleiche Interface abwickelt wie jeder andere User auch. Obiges jetzt aufgetauchtes Banner beweist allerdings das genaue Gegenteil. Diese Anzeige enthält gleich 2 Punkte die für normale Kunden unmöglich sind. Als allererstes fällt natürlich das Dropdown-Menü auf mit dem der Preis festgelegt werden kann. So etwas gibt es in den AdWords-Anzeigen bisher noch nicht, könnte aber eventuell den Einzug in die Standard-Version finden. Diese kleinen Interaktionsmöglichkeiten machen die Anzeige interessanter und dürften die Klickrate und den Click-Through-Erfolg sicherlich erhöhen. Als zweites, nicht ganz so auffällig, nutzt Google auch einen Anzeigen-Titel mit ganzen 49 Buchstaben - das Maximum bei AdWords liegt allerdings bei 25 - also glatt doppelt so lang wie erlaubt. Dies dürfte wohl eher nicht für den Standard-User ermöglicht werden, da der Banner so schon zu aufdringlich wirkt und noch dazu auch nicht mehr in die Sidebar-Werbung hineinpasst. Auch wenn es sich dabei wahrscheinlich nur um Tests handelt - es beweist auf jeden Fall dass Google andere Möglichkeiten hat als andere User. Und da Google nahezu ein Informationsmonopol hat, können sie so ihre eigenen Anzeigen auffälliger gestalten und die Konkurrenz ohne großen Aufwand in die Schranken verweisen. Hoffentlich fangen die Banner nicht demnächst an bunt zu blinken .p » Suchbegriff, bei dem dieser Banner angezeigt wird [Google Blogoscoped]
Apps Angefangen haben die Google Apps im Februar 2006 mit Google Mail For Your Domain und haben sich im Laufe der Zeit von einem Hosted Google Mail zu einer wahren Office-Anwendung für Unternehmen verwendet. Mittlerweile können nicht nur eMails, sondern auch Termine, Dokumente und Webseiten von Google gehostet und für alle Mitarbeiter eines Unternehmens bereit gestellt werden. Jetzt hat Google einen noch sehr viel größeren Funktionsumfang für die Zukunft angekündigt. Google Enterprise-Manager Dave Girouard möchte den Funktionsumfang der Apps stark ausbauen, bei gleichbleibendem Preis. Worum es sich bei seiner Ankündigung handelt verrät er leider nicht, es dürften aber einige neue Dienste für die Premium-Apps Version vor der Tür stehen. Das Ziel soll es nicht sein einen Microsoft Office-Klon zu basteln, sondern für jede Situation im Büroalltag eine Software im Petto zu haben. Das klingt eher nicht so als wenn Google seine weiteren vorhandenen Dienste in die Apps integrieren möchte, sondern eigene Angebote einzig und allein für die Apps entwickeln wird. Vorstellen (und wünschen) könnte ich mir Programme zur Buchhaltung, Personalverwaltung, Online-Banking, Zeitmanagement, Projektverwaltung... Solche Angebote hat Google bisher noch nicht im Petto - würden sich aber wunderbar bei den Apps machen. Lassen wir uns einfach überraschen welche neuen Dienste die Apps demnächst anbieten werden. Laut Dave Girouard kosten Google Neue Services so gut wie garnichts - lediglich die Serverkosten schlagen zu Buche, und die fallen bei seinem Unternehmen sowieso zu Hauf an. Ob der Preis aber wirklich stabil bleibt wird sich erst zeigen. Wirklich Profitabel können die Apps durch die 50$ nicht unbedingt sein... [WinFuture]
Google Search Appliance
Google hat die neueste Version seiner Search Appliance veröffentlicht: Der Such-Server kann jetzt stolze 10 Millionen Dokumente indizieren und in sekundenschnelle durchsuchen und anzeigen. Zwar konnten auch in der Vergangenheit schon bis zu 30 Millionen Dokumente durchsucht werden - allerdings war dafür ein größerer Search Appliance Server notwendig. Laut eigenen Aussagen hat die neue Search Appliance hardware- und software-technisch eine komplett neue Architektur und soll noch leichter zu warten zu sein. Nach außen hin hat sich für den User aber nichts geändert, zumindest kündigt Google lediglich den 10 Millionen Dokumente-Index an. » Presseerklärung von Google » Ankündigung im Google-Blog
Insights for Search Erst vor 3 Tagen ist der erste Hinweis auf Google Insights for Search aufgetaucht - jetzt ist das ganze offiziell online. Mit Insights For Search lässt sich Googles Websuche analysieren und die Top-Suchbegriffe gefiltert nach Suchbegriff, Ort und Datum anzeigen. Im Grunde handelt es sich dabei aber nur um ein erweitertes Google Trends - jedenfalls noch. Google Insights For Search
Insights For Search zeigt nicht nur statische Trends an, sondern kann diese auch nach beliebig vielen Eingaben filtern und anzeigen. Obiger Screenshot zeigt zum Beispiel wie oft 2007 in Berlin nach "Google" und "Yahoo!" gesucht worden ist. Die Anfragen lassen sich also einzeln nach Suchbegriffen, dem genauen Ort und einem Jahr, Zeitspanne oder einem genauen Datum untersuchen. Die Daten reichen dabei bis ins Jahr 2004 zurück - Google sammelt also schon geraume Zeit Daten ;-) Neben dem eigentlichen Suchvolumen zeigt Insights auch die genaue Verbreitung auf der Weltkarte an, sowie die "Rising Searches" - Suchanfragen die zwar nicht in den Top10 vertreten sind, aber in dieser Zeit großen Zuwachs bekommen haben. Leider gilt auch für Insights wieder, das nur Suchanfragen mit einem bestimmten Volumen ausgewertet werden können. Auch hier klappt die Anfrage nach "GoogleWatchBlog" leider wieder nicht. Schade. Insights For Search spuckt für diese Anfrage zwar viele Daten aus, aber im Grunde nichts was Google Trends uns nicht hätte auch anzeigen können. Mit den derzeitigen Filterfunktionen ist das ganze für mich nur ein erweitertes Trends und hätte keinen neuen Service benötigt. Ich denke aber dass hier in Zukunft noch sehr viel mehr Daten angezeigt werden und der Service dadurch seine Existenzberechtigung erhält. Schick aufbereitet ist es ja ;-) Die Daten lassen sich auch gleich als CSV exportieren. Erst im April diesen Jahres hat Google YouTube Insight veröffentlicht. Ähnlich wie Insight For Search, werden hier demografische Daten und Details über die Besucher angezeigt die sich ein Video angesehen haben. Dürfte interessant werden ob auch bei Insights For Search demnächst das Alter und Geschlecht der User angezeigt wird - bei den meisten Suchanfragen dürften Google - dank Account-Login - diese Daten vorliegen... » Google Insights For Search » Insights For Search: Beispielanfrage » Liste der Google-Dienste » Ankündigung im AdWords-Blog [thx to: Flo]
Google Sports
So gut wie jedes Internetportal kann mit einem Sektion rund um den Sport aufwarten und dürfte zu den erfolgreichsten Kategorien jedes Portals gehören. Aber ausgerechnet in diesem Bereich sieht Google ganz alt aus und kann, außer einer Kategorie bei Google News mit nichts dagegen halten. Dabei würde doch gerade dieser Bereich jede Menge Daten liefern die man wunderbar auswerten und darstellen könnte. Eindeutig ein Lost Service: Google Sports. Google Sports stelle ich mir wie eine Mischung aus Google Finance, Google Analytics und den Google News vor. Auf der einen Seite unendlich große Datenbanken mit allen Ergebnissen und verfügbaren Statistiken rund um jede Sportart und auf der anderen Seite zu jeder Sportart, Sportverein bzw. Sportler eine eigene News-Sektion und vielleicht noch weitere Informationen. Gerade Sportergebnisse wären perfekt für so ein datenhungriges Unternehmen wie Google: Es gibt nahezu lückenlose Aufzeichnungen über jede noch so historische Sportart und täglich kommen Millionen neuer Ergebnisse, Statistiken und Daten dazu. Google könnte diese Daten nicht nur einfach darstellen - so wie man es derzeit nur per Onebox tut (EM, WM, Olympia), sondern richtig mit diesen Daten arbeiten. Ich möchte das mal am Beispiel Formel1 erklären: Nehmen wir an ich wähle Formel1 aus und klicke dann auf Ferrari. Dann könnte mir Google den aktuellen WM-Stand anzeigen, eine Liste aller Fahrer die jemals für Ferrari gefahren sind, die Gesamtzahl aller bisher erfahrenen WM-Punkte. Die bisher gefahrenen Kilometer, Unfälle, Siege, Podestplätze, Boxenstopps und und und... Es werden Gigabyteweise Daten aufgezeichnet die nur darauf warten ausgewertet zu werden. Auch beim Fußball könnte die Laufleistung eines Spielers angezeigt und die Veränderung dieses Wertes im Laufe seiner Karriere angezeigt werden. Wieviele Torschüsse hatte Podolski von August 2006 bis August 2007? Wieviele davon gingen rein? Hatte Klose mehr? Welcher Torwart hält die meisten Bälle von Schweinsteiger? Unter welchem Trainer wurden in welchem Stadion wieviele Tore geschossen? Wieviele gelbe Karten hat welcher Schiedsrichter welchem Spieler gegeben? Im Grunde könnte man alle Daten endlos miteinander kombinieren und sich selbst Statistiken zusammenbasteln. Das Problem dürfte sicherlich bei diesem Datenumfang die Usability sein. Je mehr Daten vorhanden sind, desto schwerer wird es diese übersichtlich darzustellen - vorallem wenn der User dann noch Vergleiche anstellen möchte. Aber durch gut ausgewählte Diagramme dürfte das sicherlich irgendwie machbar sein. Was haltet ihr von Google Sports? Welche Funktionen würdet ihr euch wünschen?
YouTube Derzeit scheint YouTube eine neue Funktion bei nur einem sehr kleinen Userkreis zu testen: Bei einem unserer Leser taucht seit einigen Tagen eine Toolbar direkt am unteren Rand der Seite auf in der sich alle Videos der Quicklist befinden und wahrscheinlich auch die YouTube-Player ferngesteuert werden können. Eigentlich eine sehr gute Idee. Navigationsleiste YOuTube
Navigationsleiste einzeln: Navigationsleiste YouTube
Die YouTube-Toolbar wird direkt am unteren Bildschirmrand angezeigt und scheint dort ständig vorhanden zu sein. Mit der Menüleiste lässt sich das aktuelle Video stoppen, zum nächsten oder vorherigen Video in der Quicklist wechseln, der Ton abschalten sowie die Video-History anzeigen. Außerdem wird noch eine kurze Info über das aktuelle Video angezeigt. Auch das abspielen von Videos in einer Dauerschleife - was bisher nur per Umweg möglich ist - wird angeboten. Derzeit scheint nur unser Leser stadtjunge diese Navigationsbar zu sehen - und das auch nur bei der englischen YouTube-Version und auch nur auf einem Mac. Sieht noch irgendjemand von euch ebenfalls diese Leiste, oder handelt es sich um ein Browser-Plugin? Möglicherweise wird diese Bar auch nur angezeigt wenn man Videos in der Quicklist hat. Ich fände es sehr praktisch wenn YouTube diese Leiste wirklich für alle User veröffentlichen würde. Die Navigation immer an der gleichen Stelle zu behalten ist sicherlich nicht schlecht und vereinfacht auf jeden Fall noch einmal die Bedienung. So lässt sich das Video bspw. auch noch fernsteuern wenn man schon längst zu den Kommentaren heruntergescrollt hat. » Link zur Hilfeseite über die Toolbar (funktioniert bei mir ebenfalls nicht) [thx to: stadtjunge]
Olympic Onebox
Screenshot von Blogoscoped Pünktlich zum Start der Olympischen Spiele hat Google wieder eine entsprechende Onebox gebastelt. Wie schon zur WM 2006 und der EM 2008 werden auch diesmal wieder alle wichtigen Informationen schon direkt über den Suchergebnissen angezeigt. Bisher werden nur die Daten der Wettkämpfe angezeigt, nach den Spielen dürften hier aber sicherlich auch Medaillen und die dazugehörigen Gewinner angezeigt werden. Leider funktioniert diese Onebox derzeit nur in den USA und in China - warum auch immer... Colin Colehur aus dem Google Blogoscoped-Forum hat gleich eine vollständige Liste aller Suchanfragen geliefert die derzeit die Onebox hervorrufen:
olympic Archery olympic Athletics olympic Badminton olympic Baseball olympic Basketball olympic Beach Volleyball olympic Boxing olympic Canoe/Kayak Flatwater olympic Canoe/Kayak Slalom olympic Cycling BMX olympic Cycling Mountain Bike olympic Cycling Road olympic Cycling Track olympic Diving olympic Equestrian olympic Fencing olympic Football olympic Gymnastics Artistic olympic Gymnastics Rhythmic olympic Trampoline olympic Handball olympic Hockey olympic Judo olympic Modern Pentathlon olympic Rowing olympic Sailing olympic Shooting olympic Softball olympic Swimming olympic Synchronized Swimming olympic Table Tennis olympic Taekwondo olympic Tennis olympic Triathlon olympic Volleyball olympic Water Polo olympic Weightlifting olympic Wrestling
Onebox Yahoo!
Auch Yahoo! kann zu diesen Spielen mit einer Onebox - bei Yahoo! Shortcuts genannt - aufwarten. Diese enthält wesentlich mehr Informationen als Googles und natürlich auch ein Link zu Yahoo! Sports. [Google Blogoscoped]