Autor: Jens

Der Ad Manager übernimmt für mittlere und größere Webseiten die Aufgabe der Werbeabteilung und entscheidet selbstständig welche Anzeigen geschaltet werden - natürlich nach den Kriterien des Users. So kann etwa eingestellt werden wie oft eine bestimmte Anzeige erscheinen soll, wieviel man pro Klick daran verdient und zu welcher Tageszeit und auf welchem Betriebssystem das ganze angezeigt werden soll. Für den Betreiber fällt so die Aufgabe weg sich selbst einen Ad Manager zu schreiben der die Anzeigen austauscht, bzw. die Arbeit welche Anzeige an welcher Position am günstigsten wäre. Ist einmal kein aktueller Anzeigenauftrag im System gespeichert oder der potenzielle Verdienst zu gering, zeigt Google einfach eine AdSense-Anzeige an - mit der der User natürlich auch wieder Geld verdient. Auf die Weise schleicht sich Google sogar in Anzeigeflächen die eigentlichen anderen gewidmet gewesen wären... Der Aufbau des Ad Managers: Orders Die Übersichtsseite mit allen aktuell laufenden Kampagnen und Anzeigekunden. Zeigt an wieviel Geld bisher verdient worden ist und wieviel Budget für eine Kampagne noch zur Verfügung steht. Von hier aus können Kampagnen gestoppt, abgebrochen, bearbeitet oder auch einfach archiviert werden. Zeigt auch Tipps und Tutorials für Neulinge an. Inventory Das Herzstück des Ad Managers. Hier werden die Ad Slots (Channels), Werbeflächen auf der Website, Filter und die eigentlichen Anzeigen bzw. Kampagnen erstellt und modifiziert. Um eine Anzeige zu schalten muss erst einmal ein Ad Slot erstellt werden. Danach wird dieser mit einer Werbefläche auf eurer Website verbunden (via JavaScript-Snippet das eingebunden werden muss) und dann darin Anzeigen direkt via Ad Manager geschaltet. Die einzelnen Kampagnen können nach Tageszeit, Betriebssystem, Gesamtzeit in einem bestimmten Zeitraum, Domain usw. gefiltert werden. Außerdem kann auf den Cent genau angegeben werden wieviel mit einer Einblendung bzw. einem Klick verdient wird. Anhand dieser Daten entscheidet der Ad Manager welche Anzeige ausgeliefert werden soll oder ob nicht AdSense vielleicht doch die bessere Alternative wäre. Reports Hier können umfangreiche Statistiken über die Kampagnen, Ad Slots und Werbeflächen angesehen werden. Die Statistiken bestehen aus CPM-Statistiken in Prozent und einer Anzeige wieviel Geld mit welcher Anzeige verdient worden ist. Da ich den Ad Manager derzeit nicht nutze sind meine Statistiken komplett leer und ich kann dazu weiter nicht viel sagen. Admin Allgemeine Einstellungen. Hier kann die Verbindung zum AdSense-Konto geändert werden, neue User für den Verkauf von Werbeflächen eingerichtet werden und eine Kontaktliste gepflegt werden. Außerdem gibt es eine "Change History" in der alle Änderungen an Kampagnen nachvollzogen und eventuell rückgängig gemacht werden können. -- Ich denke über kurz oder lang dürfte der Ad Manager die erste Wahl gegenüber AdSense sein. Da man auch weiterhin AdSense-Anzeigen einbinden kann und nur optional noch weitere Anzeigen dazu schalten kann, ist das ganze natürlich sehr viel praktischer in der Handhabung. Vorallem für Webseiten die nur ab und an einmal gebuchte Anzeigen haben ist das ganze äußerst sinnvoll. Auf Dauer dürfte der Ad Manager wohl auch das AdSense-Center ablösen, da zweiteres wie schon gesagt kaum Vorteile bietet. Die Anpassung der AdSense-Anzeigen wird man schon irgendwie im Ad Manager unterkriegen können. Google sichert sich damit den Vorteil, selbst die Anzeigen der Konkurrenz-Werber somit unter Kontrolle zu haben und freut sich über umfangreiche Statistiken direkt aus der Hand der Konkurrenz... Werdet ihr umsteigen oder bleibt ihr erst einmal bei AdSense? Ich bleibe AdSense erst einmal treu und warte ab wie sich das entwickelt - auch wenn das ganze ein sehr mächtiges Werkzeug ist. P.S. Der Ad Manager ist nicht zu verwechseln mit dem Ad Planner ;-) » Google Ad Manager » Ankündigung im AdSense-Blog
- Offtopic, sorry -
Passt nicht wirklich hierher, aber für alle Freunde des Datensammelns (*hrhr*) eine interessante Geschichte: Paul Mawhinney hat über Jahrzehnte hinweg Schallplatten, Kassetten und CDs gesammelt und so eine Sammlung von unglaublichen 6 Millionen Songtiteln verteilt auf 2,5 Mio. Datenträger gesammelt. Leider muss er diese Sammlung jetzt aus Alters- und Krankheitsgründen aufgeben und möchte sie verkaufen. Die Sammlung hat einen Wert von 50 Mio. Dollar - er verlangt 3 Mio. Dollar - nur leider hat sich bisher kein Käufer gefunden...
Einfach mal anschauen und mitfühlen:
The Archive from Sean Dunne on Vimeo.
Das wäre doch mal eine Super Aktion wenn Google diese Sammlung jetzt kaufen würde - soviel Musik, und das auch noch auf dem Original-Medium zu diesem Spottpreis bekommen sie nie wieder. Also Googler, sendet diese Video mal in eure Chefetage ;-) Oder wie wärs mit Amazon? Archive.org? Hoffentlich findet er einen Käufe :-)
» The Greatest Music Collection
[nomnomnom]
- Offtopic Ende -

Statt die Ergebnisse nach User bzw. Eintragung zu sortieren, sind diese jetzt nach Fragen sortiert. Die Frage ist der Titel und alle dafür gegebenen Antworten werden via Google Charts API aufbereitet. Handelt es sich um eine Textbox, werden alle Eingaben mit Kommata getrennt aufgezählt, handelt es sich um eine vorgefertigte Auswahl erscheint eine Diagramm mit dem sich die häufigsten Antworten ganz schnell ablesen lassen - inklusive Prozentsatz und der Anzahl der Voter. Diese neue Übersichtsseite nennt sich dann "Form Summary" und gibt schnell einen Überblick über die bisherige Lage - selbst wenn tausende Ergebnisse abgegeben worden sind. Um die Form Summarys zu erreichen müsst ihr in den Form-Einstellungen auf "View Response" klicken. Mit den alten Forms, die in Spreadsheets erstellt worden sind, scheint das ganze nicht zu funktionieren. Daher kann ich leider keinen eigenen Screenshot liefern und greife auf den von IONut zurück. Jetzt müsste man nur noch den Usern die Möglichkeit geben, sich diese Ergebnisse ebenfalls anzusehen bzw. die Antworten auf der eigenen Seite veröffentlichen zu können. Umfragen machen ja nur Sinn, wenn man als User auch weiß was am Ende dabei herausgekommen ist ;-) [Google OS]
Wenn es um Änderungen an der Startseite geht, ist Google immer sehr vorsichtig und zurückhaltend. In der nächsten Woche wird es wohl eine der größten Änderungen geben, die jedem User sofort auffallen dürfte: Google Suggest wird nach fast 4 Jahren das Labs-Stadium verlassen und offiziell in die Startseite integriert.

Google Suggest wurde im September 2004 innerhalb der Labs gestartet und hat seit jeher die Google-Startseite imitiert und dem User schon beim tippen Suchvorschläge gemacht. Neben den Vorschlägen kann man auch gleich die ungefähre Anzahl von Suchergebnissen sehen die auf diese Anfrage zurückgeliefert werden. Auf der chinesischen Startseite verwendetet Google diesen Dienst bereits eine zeitlang und scheint damit gute Erfahrungen gemacht zu haben. In der nächsten Woche wird das ganze auch auf google.com freigeschaltet. Obwohl sich in den letzten 4 Jahren so gut wie garnichts bei Suggest getan hat, hat man sich jetzt entschieden Suggest standardmäßig zu aktivieren und verspricht sich davon so einiges: Neben den Suchvorschlägen unter den Ergebnissen sollen die User jetzt schon beim tippen dazu animiert werden genauere Anfragen zu stellen und vielleicht noch andere Suchen auszuprobieren - was einerseits die Zufriedenheit mit den Suchergebnissen verbessert und andererseits natürlich auch die Anzahl der Suchen nach oben schrauben kann. Auch ein wenig Entlastung für die Rechtschreibkorrektur verspricht man sich davon. Das ganze funktioniert nur mit aktiviertem Javascript und ist sehr wahrscheinlich nicht abschaltbar. Hoffen wir dass das nicht nach hinten losgeht und einige User dazu animiert JavaScript zu deaktivieren - wäre nicht so gut für das Web ;-) Ob das ganze auch auf google.de, .at, und .ch aktiviert wird geht aus dem Posting leider nicht hervor - ich könnte mir aber vorstellen dass es vorerst bei .com bleiben wird. Vielleicht wird Suggest nach dieser Integration auch endlich weiter entwickelt - in Richtung Toolbar-Funktion. Die Google Toolbar macht zusätzlich zu den Suggestions auch noch Vorschläge aus dem eigenen Suchverlauf und aus den eigenen Bookmarks. Ich denke das wäre vorallem für die User nützlich die ständig die gleiche Seite suchen aber sich nie an die URL erinnern können ;-) » Google Suggest » Ankündigung im Google-Blog [Google Blogoscoped] Nachtrag: » Google Suggest jetzt standardmäßig auf der Startseite
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Aus der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen vor einem halben Jahr ist Google zwar als Verlierer und heimlicher Gewinner hervorgegangen, könnte aber jetzt im Nachhinein dennoch sogar noch positiver ausgehen: Laut dem gut informierten Wall Street Journal stehen Google und Verizon kurz vor dem Abschluss eines Deals, der Googles Websuche auf ausnahmslos jedes Verizon-Gerät bringt. Verizon plant, eine zentrale Suchfunktion auf all seinen Geräten einzurichten und hat sich dabei jetzt scheinbar für Google entschieden. Google hat bereits Kooperationen mit vielen größeren Handyherstellern (Nokia, Motorola, Samsung, Sony Ericsson usw.) und ist auf entsprechend vielen Mobiltelefonen die Standard-Einstellung. Die zentrale Suche von Verizon würde Google dadurch auch auf die Geräte bringen, auf denen man bisher nicht vertreten war. Die Verhandlungen über diese Suchplattform sollen bereits seit knapp 1 Jahr laufen und immer wieder durch Forderungen seitens Google verlängert worden sein. Streitpunkt war Googles Forderung, die Daten speichern und auswerten zu dürfen - und ich glaube nicht dass Google in diesem Punkt nachgegeben hat ;-) Anfangs sollen auch Gespräche mit Microsoft gelaufen sein, sind aber aus nicht näher genannten Gründen abgebrochen worden. In der Vergangenheit hat Google bereits mit Verizon über die Aufnahme des Android-Handys in das Verizon-Sortiment verhandelt. Allerdings hat man sich auch schon vor Gericht getroffen, als Verizon Google Sabotage der US-Mobilfunklizenzvergabe vorwarf. Bin mal gespannt ob die Hochzeit dennoch zu Stande kommt ;-) [heise]

Auch der Google Calculator stößt an seine Grenzen: Wie Haochi jetzt herausgefunden hat, ist Googles Online-Taschenrechner nicht dazu in der Lage 15stellige Zahlen voneinander zu subtrahieren, addieren oder zu dividieren. Der Grund dürfte ganz simpel im von Google verwendeten Datentyp und dessen Begrenzungen liegen. Wird Zeit den Calculator ein wenig aufzurüsten ;-) [Google Blogoscoped Forum]

Wird die 404-Seite aufgerufen, erscheint der Titel "Weitere Möglichkeiten", gefolgt von Vorschlägen für eine gültige, existierende Adresse auf dieser Domain und einem Suchfeld mit dem die Website komplett durchsucht werden kann. Suchvorschläge werden leider, zumindest bei meinen Tests, nur selten angezeigt - das ganze scheint nicht wirklich intelligent zu sein. In den meisten Fällen wird nur das Suchfeld angezeigt. Die Vorschläge basieren natürlich auf der eingegebenen URL und sollten eigentlich ähnliche URLs anzeigen - das funktioniert allerdings nur so lange wie kein Tippfehler enthalten ist. Die "Did you mean...?"-Funktion der Websuche ist in diesem Fall wesentlich intelligenter - könnte in diesem Tool gerne auch verwendet werden und würde sicher so manchen User ans Ziel führen. Das eingeblendete Suchfeld führt direkt zur Google-Suche mit Einschränkung auf die aufgerufene Domain. Das komplette Widget kann via CSS praktisch beliebig angepasst werden und kann sich so nahtlos in das Design jeder 404-Seite einfügen. Derzeit scheint es auch keine Geschwindigkeitsprobleme zu geben - die Seite lädt in Bruchteilen von Sekunden inklusive Vorschlägen - eine Verzögerung ist also nicht zu befürchten. Bleibt nur die Frage, ob die User jetzt auch schon auf Fehler-Seiten von Google begrüßt werden wollen ;-) Aber ich denke der Nutzen dieses Suchfelds und der Vorschläge hebt den Verfolgsungswahn wieder auf :-D Das Tool befindet sich noch der "Experimental"-Phase und dürfte daher in der Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Interessant wäre natürlich wenn, zusätzlich zu den URL-Vorschlägen, gleich die komplette Website nach der Eingabe durchsucht wird und die Suchergebnisse ebenfalls angezeigt werden könnten. Vielleicht wäre auch ein Link zum Google-Cache nicht schlecht, da die Seite eventuell früher existiert hat. Wer es ausprobieren will, ich habe das Tool auf der GWB 404-Seite integriert: » Beispiel-Error » Enhance 404

Unser Leser Bernd hat das Streetview-Auto Anfang August in Berlin entdeckt und eine Reihe von Fotos für uns geschossen. Zwar haben wir schon einige Fotos aus Berlin - und die Fotos stammen auch noch vom 3. August - aber sie zeigen einiges das auf bisherigen Fotos nicht zu sehen gewesen ist: Offenbar verwendet Google zur Datenübertragung das mobile Internet von Vodafone. Das parkende Auto in Berlin-Lichterfelde

Magnetschilder auf dem Beifahrersitz

Innenansicht

Dachansicht - mit GPS-Empfänger

Die Befestigung der Kamera am Gepäckträger

Der Server liegt auf der Rückbank

Mobiles Internet von Vodafone

[thx to: Bernd]

Unser Leser Bastian hat gestern das Streetview-Auto in Langenfeld gesehen - wieder einmal parkend und ohne Fahrer am Steuer. Auch bei diesem Auto gibt es wieder kein Google-Logo auf der Fahrertür und die Kamera ist wieder abgedeckt. Da Langenfeld zwischen Köln und Düsseldorf liegt, kann man davon ausgehen dass auch diese beiden Städte schon abgelichtet worden sind ;-)

Um einen Feed mit Werbung auszustatten müsst ihr nicht etwa auf die Feedburner-Seite wechseln, sondern zu AdSense. Dort gibt es im Setup die neue Option "AdSense For Feeds" mit den entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten. So kann etwa ausgewählt werden ob die Anzeigen unter jedem Eintrag angezeigt werden, oder nur bei Einträgen mit mehr als 50, 100, 250 oder 500 Wörtern. Auch die genaue Platzierung (oberhalb, unterhalb des Eintrags) und die Anzeige in nur jedem 2. oder 3. Feed-Eintrag kann ausgewählt werden. Natürlich lassen sich auch hier wieder Channels einrichten, das Design des Banners bestimmen und auswählen ob Text, Bild, oder Text-und-Bild-Banner angezeigt werden sollen. Das einbinden in den Feed funktioniert dann auch direkt via Adsense, allerdings nur für die Feeds die bisher bei Feedburner angemeldet gewesen sind. Wird ein neuer Feed registriert, läuft dieser über die Adresse "feedproxy.google.com/EUERFEED". Nur dort werden dann die Banner angezeigt. Wer seinen Feed nicht bei Google hosten möchte ist erst einmal ausgesperrt - es gibt noch keine Möglichkeit den Code selbst einzubinden. Ich denke Google beabsichtigt damit, dass alle großen und wichtigen Webseiten ihre Feeds komplett über Google-Server laufen lassen und so quasi die Kontrolle darüber verlieren. Später wird man dann irgendwann auch externe Feeds zulassen, aber dann hat sich der Großteil schon wieder an Feedburner gewöhnt und nur wenige werden wieder wechseln. Was außerdem leider noch nicht möglich ist, ist die Möglichkeit verschiedene Channels an den Inhalt des Feeds anzupassen. Es ist also nicht möglich dass bei Autor X ein grünes Banner mit Channel X angezeigt wird und bei Autor Y ein rotes Banner mit Channel Y. Das wäre vielleicht, gerade bei Webseiten die von mehreren Autoren gefüllt werden, keine schlechte Option für die Zukunft ;-) Ich persönlich glaube nicht dass das ganze ein Erfolg wird. Gerade Feeds sollen einen schnellen Überblick geben, da hat man keine Zeit sich auch noch Werbung anzusehen geschweige denn draufzuklicken. Feed-Einnahmen werden wohl in naher Zukunft erst einmal die geringste Einnahmequelle bleiben - zumindest wenn es sich dabei nur um einfache Banner handelt. [Google OS]
Blogger in Draft hat ein kleines neues Feature für die Kommentar- und Bewertungs-Faulen Leser eingeführt: Mit nur einem Klick lässt sich ab sofort der Beitrag bewerten, inklusive - zumindest halbwegs - aussagekräftigem Text. Der Autor des Blogs kann einfach Bewertungs-Buttons in sein Template eintragen, den die User dann anklicken und als Bewertung gezählt werden.
Buttons anpassen:
Und so sieht das dann aus:

Im Layout-Designer kann dieses Feature hinzugefügt und beliebig angepasst werden: Es kann sowohl der Titel wie "Like It?" angepasst werden, die Anzahl der Buttons und deren Beschriftung kann geändert werden und auch die Farbgebung ist optional austauschbar. Einmal eingebaut, erscheinen die Buttons unter jedem Posting und nehmen die Bewertung der registrierten und unregistrierten Leser auf. Im Feed erscheinen die Buttons aber leider nicht. Jeder Klick wird gezählt und als Counter innerhalb des Buttons angezeigt. So kann jeder sehen dass 12 Leser den Artikel "Cool" fanden, aber nur ein einziger "funny". Ich denke das ist eine schöne Möglickeit um auch von den Lesern die nur wenig Zeit oder keine Lust zum kommentieren haben ein Feedback zu bekommen. Natürlich kann man daraus auch Mini-Umfragen machen - besser als ein komplettes Vote-System in der Sidebar. » Ankündigung im Blogger in Draft-Blog
Mit der damaligen Einführung von Google2.0 ist Google offenbar kläglich gescheitert: Bis auf vereinzelte YouTube-Videos und News innerhalb der Suchergebnisse gab es kaum Integrationen von anderen Suchtypen. Dafür scheint Google jetzt erst einmal den umgekehrten Weg zu gehen, und holt soviele Details wie möglich aus den schon vorhandenen Suchergebnissen heraus - aktuell im Fall Google Scholar zu sehen.

Taucht in der Websuche eine Seite bzw. Dokument auf, dass auch bei Scholar gelistet ist, greift die Websuche auf dessen Datenbank zu und zeigt noch einige weitere Details zu diesem Treffer an. Auf obigem Screenshot wird bspw. noch die Anzahl der zitierten Stellen - inklusive Verlinkung eben dieser, die ähnlichen Artikel und die Anzahl der verschiedenen Artikelversionen angezeigt. Im Grunde hat die Websuche Scholar komplett in sich integriert und Scholar könnte von der Bildfläche verschwinden. Der einzige Unterschied zur Websuche ist nur noch der unterschiedliche Datenbestand der durchsucht wird. Würde man jetzt eine kleine Zusatzoption in der Websuche, "Only Scholar Documents" oder ähnlich, einbauen wäre Scholar auch ein Fall für den Google-Friedhof. Im Zuge dessen zeigt die Websuche jetzt auch bei PDF-Dokumenten den Autor an, soweit angegeben. Erst vor wenigen Monaten hat man in der Websuche ähnliche Informationen für verlinkte Foren eingeführt. Ich denke das ist jetzt durchaus der bessere Weg - mehr Informationen zu den Suchergebnisse, statt noch mehr Ergebnisse die man wahrscheinlich garnicht gesucht hat. Videos und Bilder haben in der Websuche wirklich nichts verloren... [Google OS, Google Blogoscoped]

Beim nächstmaligen Aufrufen des Readers, werdet ihr mit einem Hinweis begrüßt, dass ihr ab sofort selbst bestimmen könnt wer eure Freund sind und wer nicht. Ein Klick auf den Hinweistext öffnet ein Popup in dem Kontakte an- und abgewählt werden können sowie neue per Eingabe der eMail-Adresse hinzugefügt werden können. Das ganze kann natürlich später jederzeit in den Einstellungen wieder bearbeitet werden. Man kann übrigens auch weiterhin die Google Mail-Kontaktliste verwenden, einfach dazu die entsprechende Option auswählen. Ich denke so langsam hat Google gemerkt dass man in dieses Kontakte-Wirrwarr Licht bringen musste. Erst vor einigen Wochen wurde die "Zwangsverfreudung" von Google Mail aufgegeben und man konnte endlich ein vernünftiges Adressbuch pflegen. Das der Reader jetzt wieder eine komplett eigene Liste anlegen möchte ist zwar ganz gut, besser wäre es aber vielleicht wenn einfach nur eine Untergruppe im Google Mail-Adressbuch dafür angelegt werden würde. Aber das kann ja noch kommen... Wenn jemand mit Euch sharen möchte, wird dieser Dialog angezeigt:
» Google Reader Blog

Direkt neben dem Chart, in dem die Informationen angezeigt werden, kann jetzt als Quelle entweder die Google News, Blogsearch oder ein bestimmter Feed ausgewählt werden. Die Informationen aus dem Feed werden dann geladen und direkt innerhalb des Diagramm angezeigt. Leider nutzt Finance in diesem Fall nicht Googles riesiges Feed-Archiv, sondern greift direkt auf die Quelle zu - wodurch natürlich nur wesentlich weniger Informationen vorhanden sind, und auch nur aus dem aktuellen Zeitraum. Scrollt man bspw. 1 Jahr zurück, wird nicht der Feed aus dieser Zeit geladen, sondern einfach garkeine Informationen mehr angezeigt. Und das obwohl Google nachweislich diese Daten gespeichert hat. [Google OS]