Gestern wurde wieder eine neue Version von Android Messages ausgerollt, die den Messenger auf die Versionsnummer 2.9 bringt. Im Quellcode befinden sich viele Hinweise auf kommende Features, die dem Messenger ein völlig neues Gesicht geben könnten. So ist ein Web Client in Arbeit, mit dem Nachrichten direkt im Browser empfangen und versendet werden können, die RCS-Funktionen sollen von Google aufgemotzt werden und auch das Bezahlen von Einkäufen soll in Zukunft möglich sein.
Heute gehört es zum Standard, dass die Nachrichten aus den diversen Messengern auf allen Plattformen abgerufen und auch beantwortet werden können - was durch diverse Apps oder eben eine Web-Plattform sichergestellt wird. Für eine SMS hingegen muss man bis heute zum Smartphone greifen und diese auf dem Gerät verfassen. Doch zumindest in der Kombination Android-Chrome OS möchte Google dies nun ändern und erlaubt schon bald das Versenden von SMS vom Chromebook.
Im Rahmen des Project Eve wird es schon sehr bald größere Änderungen an den Chromebooks und auch an Chrome OS selbst geben, die vermutlich weit über die Integration des Assistenten hinausgehen. Da das Betriebssystem aber schon bald vermutlich nicht mehr nur auf dem Desktop sondern vor allem bei den Convertibles zum Einsatz kommt, folgen nun weitere Funktionen: Die neueste Entdeckung ist nun eine Unterstützung von SMS.
Auch wenn sie längst nicht mehr so populär ist wie noch in den Vor-WhatsApp-Zeiten, verschicken die Menschen Tag für Tag noch immer Millionen von SMS und das Medium ist einfach nicht totzukriegen. Dennoch zieht Google nun beim Messenger Hangouts den Stecker und entfernt mit dem heutigen Tag endgültig die Unterstützung für das populäre Medium. Für die Nutzer kommt das zwar nicht überraschend, aber dennoch müssen sie sich ab morgen eine neue SMS-App suchen.
Es steht eine große Änderung bei Google Hangouts bevor: Das wohl populärste Produkt in Googles Messenger-Imperium wird schon in wenigen Wochen die Unterstützung zum Empfang und dem Versenden von SMS verlieren und sich aus diesem Markt zurück ziehen. Eine entsprechende Ankündigung hat Google bereits ausgesendet und hat auch schon ein genaues Datum für die Abschaltung genannt.
Seit vielen Jahren hat der Google Calendar dem Benutzer diverse Möglichkeiten geboten um über einen anstehenden Termin rechtzeitig informiert zu werden, etwa per Pop-up, Browser-Info oder auch per SMS. Doch letzteres Feature wird nun bald abgeschaltet, da es laut Google einfach seine Daseinsberechtigung verloren hat. Da der Nutzer sowieso Benachrichtigungen aus dem Kalender auf das Smartphone bekommt, ist der Umweg über die SMS auch gar nicht mehr nötig.
In den letzten Jahren verlagert sich die Nutzung des Internets immer mehr auf mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets. Wer heutzutage kein Smartphone hat ist von der Online-Welt quasi abgeschnitten, für "normale" Mobiltelefone Webseiten sind praktisch ausgestorben. Zu diesem Zweck hat Google jetzt in einigen afrikanischen GMail SMS gestartet.