Googles Entwickler nutzen ihre Mittagspausen und langweiligen Meetings bekanntlich nicht zur Entspannung, sondern überlegen sich kleine Späße und Eastereggs, die dann in die Produkte integriert werden - denn anders lässt sich die Masse der Spielereien kaum noch erklären. In den Google Maps gibt es jetzt wieder ein neues Easteregg im Bereich der Streetview-Ansichten: Wenn man Pegman über die Area 51 zieht, schwingt er sich direkt in sein Ufo.
Google unterstützt mit diversen Aktionen seit Jahren den Gay Pride Month und dekoriert viele Angebote wie die Websuche anlässlich bestimmter Suchbegriffe in den bekannten Regenbogen-Farben. Ein offizielles Doodle gibt es zwar nicht, aber dafür hat man der Startseite einen Link auf eine spezielle Unterseite spendiert. Und auch Pegman hat sich wieder verkleidet.
Der 1. April ist zwar erst morgen, doch das hält die Googler nicht davon ab schon jetzt mit ihren Scherzen zu beginnen. In der Google Maps-App für Android findet sich nun schon der zweite verfrühte Scherz, der aber eher zur Unterhaltung dient als dass er versuchen würde den Nutzer aufs Glatteis zu führen. Der Scherz versetzt den berühmten Pegman nach Funky Town.
Wenn es neben Supermario noch eine weitere ikonische Videospielfigur gibt die die Nutzer seit Jahrzehnten begeistert, dann ist es Link aus dem Spiel The Legend of Zelda. Die Spielereihe hat erst vor wenigen Tagen den mittlerweile 30. Geburtstag gefeiert, aber Google scheint diesen runden Geburtstag erst jetzt mitbekommen zu haben: Anlässlich des Jubiläums hat sich der Streetview-Pegman heute als Link verkleidet.
Fast unbemerkt von der Weltpresse hat die britische Monarchin Queen Elisabeth II heute ein ganz besonderes Thronjubiläum gefeiert: Sie regiert nun bereits seit 23.226 Tagen und ist damit seit heute offiziell die längste Regentin die Großbritannien bisher hatte. Google feiert dieses Ereignis heute auf der britischen Startseite mit einer sehr zurückhaltenden Gratulation an die Monarchin, und hat auch den Pegman von den Google Maps wieder einmal in ein anderes Kostüm gesteckt.
In vielen wichtigen Hauptstädten bietet Google bereits seine populären Streetview-Fotos an und hat diese via Pegman auch relativ deutlich gekennzeichnet. Anders sieht es bei den Business-Fotos, nämlich den 360°-Ansichten innerhalb von Gebäuden aus, diese waren bisher nur sehr schwer zu finden. Ab heute sind sie auf der Streetview-Karte orange unterlegt.
Neue Figuren für das Geo-Team

So sieht es jetzt vor dem GooglePlex in Mountain View aus, genauer vor dem Geo-Gebäude, dort wo die Kartographen stundenlang Google Maps und Latitude und Earth optimieren. Neben vielen Pegman's haben sich auch einige Kunstwerke gefunden.

Denn der Künstler Christoph Niemann (gebürtiger Stuttgarter, Wikipedia [nur EN]) hat sich dazu bereit erklärt, dass seine Kunstwerke mit Google Maps auch an die Wände der Googler kommen, wie es im Blog heißt: "Wir denken, dass seine humorvollen Bilder genau das Richtige sind, um unser Büro mit Spaß und etwas Geo zu geben. Also haben wir Christoph gefragt und, glücklicherweise, war er sofort angetan von der Idee! Wir wussten, dass die Bau-Design-Mannschaft geplant hatte, mehr allgemeine Kunst an die Wände zu malen, so stürmten wir grundsätzlich in ihre Planungssitzung und schrien "Wartet!"; Als wir ihnen die Kunstwerke von Chris zeigten, waren sie genau so angestochen über die verspielten, lustigen Designs wie wir und verteilten seine Kunst über das ganze Gebäude."

So etwa ist dann auch dieses Wand-Kunstwerk entstanden, welches dem Autor besonders gut gefällt:
Christoph Niemann im GooglePlex: Eier und Omlets.

Der Autor dankt auch noch einmal dem kompletten Team, vor allem aber den Planern, die sich auf diesem Foto gesellen. Auch Christoph wurde öfters eingeladen, um sich den Fortschritt anzusehen und er war - nach Angaben von Google - vollauf zufrieden und hat seine Kunst bei Google genossen. Aber auch Pegman's, wie der oben, fanden ihren Weg in das Googleplex. Diese sind aber noch lange nicht so spannend wie die kreativen Arbeiten von Christoph.

Wer weitere Inspirationen sucht, kann sich mal "My Way" auf der Seite der 'New York Times' anschauen. Da gibt es viele Kunstwerke, die aus Google Maps entstanden sind - natürlich von Christoph Niemann.

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