Schlagwort: schliessung
Vor 2 Monaten hat Google angekündigt dass die Online-Bildbearbeitung picnik in wenigen Monaten eingestellt wird. Dieser Termin rückt nun immer näher und Google hat die User noch einmal via eMail über die kurz bevorstehende Schließung informiert. Bis zum 19. April habt ihr noch Zeit, eure Fotos herunterzuladen.
Einer der größten Flops in Googles Geschichte ist bald endgültig Geschichte: Ab sofort ist Google Wave, welches eigentlich schon im August 2010 eingestellt wurde in einem Read-Only-Status und eignet sich nur noch für den Daten-Export. Bis zum 30. April haben die Nutzer jetzt noch Zeit ihre Daten aus der App herauszuholen, danach wird endgültig abgestellt.
Google Shared Stuff ist ein Google Dienst, der offiziell nie gestartet wurde. Derzeit wird das Feature nur beim Empfehlen von Knols und Videos aus Google Video genutzt.
Öffnet man heute den Dialog dazu, erscheint dieser Text:
This service will no longer be available after 3/30/2009. If you want another way to share videos, you can use the "Share" link below each YouTube video. You can also create a public Google Site if you want to share websites and links with friends.
Wie schon bei den letzten Schließungen bietet Google auch gleich eine Alternative an: Videos kann man über den Share-Link bei YouTube teilen und Webseiten über eine Google Site.
Am 30. März macht der Dienst seine Pforten dicht.
» Google Shared Stuff

Googles Werbenetzwerk schrumpft mal wieder um ein kleines Stück: Vor einigen Stunden wurde angekündigt dass die Google Audio Ads komplett eingestellt und die dazugehörige Abteilung verkauft wird. Werbespots im Radio unter Googles Regie wird es nur noch bis zum 31. Mai 2009 geben - dafür könnte das ganze Projekt jetzt online noch einmal neu aufleben. Schon vor über 3 Jahren hat Google für einen Haufen Geld dMarc BroadcastingBald Werbung in Podcasts? Google wird die entwickelte Technologie weiterhin für sich nutzen, auch wenn die Audio Ads-Abteilung verkauft werden soll. Derzeit gibt es Konzepte Radiospots innerhalb von Podcasts zu schalten - inklusive Sprach- und damit Inhalts-Erkennung des Podcasts. Je nach Thema wird dann der Spot für die Zielgruppe abgespielt und lässt sich dann wahrscheinlich auch mit einem bestimmten Player aufrufen. Wie genau die Spots in die Podcasts integriert werden soll lässt Google noch offen, und scheint es selbst auch noch nicht zu wissen - ein entsprechendes Team für die Entwicklung der Technologie soll aber schon über dem Projekt brüten. Teilweise besteht das Team aus den Audio Ads-Verantwortlichen. Etwa 40 Googler, die an dem Radio-Projekt beteiligt waren, werden ihren Job verlieren. Der Ausflug in die reale Welt war für Google nicht wirklich kommerziell erfolgreich - erst vor 3 Wochen wurde angekündigt dass die Print Ads eingestellt werden. Google sollte sich wirklich nur auf das Kerngeschäft mit der Online-Werbung in den verschiedensten Medien konzentrieren. Vorallem weil Online-Medien den Klassikern vorallem in punkto Zielgruppen sehr viel effektiver sind. » Ankündigung im Offline-Blog
Von den Schließungen sind auch zwei weitere Produkte betroffen: Dodgeball und der Google MashUp Editor. Mit Dodgeball kann man Freunde wiederfinden, die momentan in der Nähe leben. Die beiden Erfinder verließen Google bereits im April 2007 und beklagten damals, dass Google kein Interesse an der Weiterentwicklung gehabt hätte.
Dodgeball wird in den kommenden Monaten abgeschaltet.
Auch den Stecker vom Google MashUp Editor zieht Google in sechs Monaten. Ab dann werden die Anwendungen keine Anfragen mehr beantworten. Der Dienst war bisher eine "Private Beta". Google empfiehlt nun die Anwednungen auf die Google App Engine zu migrieren.
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