Google Audio Ads
Googles Werbenetzwerk schrumpft mal wieder um ein kleines Stück: Vor einigen Stunden wurde angekündigt dass die Google Audio Ads komplett eingestellt und die dazugehörige Abteilung verkauft wird. Werbespots im Radio unter Googles Regie wird es nur noch bis zum 31. Mai 2009 geben - dafür könnte das ganze Projekt jetzt online noch einmal neu aufleben. Schon vor über 3 Jahren hat Google für einen Haufen Geld dMarc BroadcastingBald Werbung in Podcasts? Google wird die entwickelte Technologie weiterhin für sich nutzen, auch wenn die Audio Ads-Abteilung verkauft werden soll. Derzeit gibt es Konzepte Radiospots innerhalb von Podcasts zu schalten - inklusive Sprach- und damit Inhalts-Erkennung des Podcasts. Je nach Thema wird dann der Spot für die Zielgruppe abgespielt und lässt sich dann wahrscheinlich auch mit einem bestimmten Player aufrufen. Wie genau die Spots in die Podcasts integriert werden soll lässt Google noch offen, und scheint es selbst auch noch nicht zu wissen - ein entsprechendes Team für die Entwicklung der Technologie soll aber schon über dem Projekt brüten. Teilweise besteht das Team aus den Audio Ads-Verantwortlichen. Etwa 40 Googler, die an dem Radio-Projekt beteiligt waren, werden ihren Job verlieren. Der Ausflug in die reale Welt war für Google nicht wirklich kommerziell erfolgreich - erst vor 3 Wochen wurde angekündigt dass die Print Ads eingestellt werden. Google sollte sich wirklich nur auf das Kerngeschäft mit der Online-Werbung in den verschiedensten Medien konzentrieren. Vorallem weil Online-Medien den Klassikern vorallem in punkto Zielgruppen sehr viel effektiver sind. » Ankündigung im Offline-Blog
AdWords Der Google-Friedhof füllt sich weiter: Nach über einem Jahr absoluter Funkstille, die letzte News stammt vom November 2007, werden die Google Print Ads eingestellt. Das Geschäft mit dem Verkauf von Werbeplätzen in Zeitungen & Magazinen wird aufgrund nicht zufriedenstellender Zahlen am 31. März gestoppt, der Verkauf endet bereits am 28. Februar. Viele Verlage mit insgesamt über 800 Titeln haben an dem Programm teilgenommen und Google als Anzeigenverkäufer eingesetzt. Die Anzeigen konnten von den Usern direkt im Internet auf google.com gebucht werden und sind dort in ausgewählten Zeitungen - basierend auf die Zielgruppe - erschienen, und das zu entweder günstigeren Konditionen oder einem höheren Erfolgsfaktor als bei einer Direktbuchung. Leider waren die Zahlen weder für Google, noch für die Verlage und scheinbar erst Recht nicht für die Inserenten zufriedenstellend. Eines der Probleme wird es wohl sein, dass es in einer Zeitung nicht ganz so einfach ist die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zu ziehen, und auch der Erfolg einer Kampagne kann nur sehr begrenzt gemessen werden - das ist bei herkömmlichen Print-Anzeigen zwar auch nicht anders, aber Google hat natürlich Erfolge und Revolutionen versprochen. Laut Google soll der Bereich Print Ads aber nicht aufgegeben, sondern nur neu konzipiert werden. Das derzeitige Modell war nicht erfolgsversprechend, daher wird man versuchen es von einer anderen Richtung anzugehen - welche das ist weiß derzeit aber noch nicht einmal Google selbst. Komplett aufgeben darf man den Markt natürlich nicht, denn mit Zeitungen geht schon ein großer Teil des Werbemarktes verloren - den Google ja bekanntlich komplett abdecken möchte. Online, Print Ads, Radiospots, TV-Spots, Videospiele & Plakatwände (wobei wir auch dort schon ewig nichts mehr gehört haben...). P.S. Der Titel des Blogs, der die Einstellung verkündet hat, ist übrigens mehr als passend - "Let's take it offline" ;-) » Ankündigung im Offline-Blog [TechCrunch]
iGoogle Schlechte Nachricht für iPhone-Besitzer: Google hat heute früh mit sofortiger Wirkung die iGoogle-Startseite fürs iPhone eingestellt und leitet die User auf die standardmäßige mobile iGoogle-Seite weiter. Eine Ankündigung gab es nicht, im Support-Center wird als Grund lediglich angegeben, dass iGoogle auf allen mobilen Geräten gleich aussehen soll und daher eine spezielle iPhone-Version nicht (mehr) nötig ist. [ZDNet-Blog]
dodgeball Von den Schließungen sind auch zwei weitere Produkte betroffen: Dodgeball und der Google MashUp Editor. Mit Dodgeball kann man Freunde wiederfinden, die momentan in der Nähe leben. Die beiden Erfinder verließen Google bereits im April 2007 und beklagten damals, dass Google kein Interesse an der Weiterentwicklung gehabt hätte. Dodgeball wird in den kommenden Monaten abgeschaltet. Auch den Stecker vom Google MashUp Editor zieht Google in sechs Monaten. Ab dann werden die Anwendungen keine Anfragen mehr beantworten. Der Dienst war bisher eine "Private Beta". Google empfiehlt nun die Anwednungen auf die Google App Engine zu migrieren. » Blogpost
Video Auch einen Teil von Google Video wird Google demnächst abschalten. Der Upload von Videos in Google Videos wird in wenigen Monaten nicht mehr möglich sein. In der Ankündigung heißt es, dass man nur den Upload unterbinden wird. Alles was bereits auf Google Video gehostet wird, wird nicht gelöscht. Google Video wird aber auch weiterhin gewartet und die Suche verbessert. Auch hier empfiehlt Google gleich einige neue Produkte: -Picasa Web: Hier kann man neben Bildern auch Videos hosten -YouTube » FAQ » Ankündigung
Notebook Das Google Notebook wird eingestellt. Das gibt der Google Notebook Blog heute bekannt. Demnach habe man nicht mehr die Ressourcen um das Produkt zweiter zu entwickeln. Im Gegensatz zu anderen Produkten wird Google aber das Notebook nicht schließen. Stattdessen werden die Nutzer, die schon mal das Google Notebook genutzt haben auch weiterhin darauf zugreifen können. Allerdings wird die Addon Unterstützung eingestellt. Los geht es nächste Woche. Ab da können sich keine neuen Nutzer mehr anmelden. Google empfiehlt folgende Produkte, die man statt dem Google Notebook nutzen soll: -SearchWiki -Google Mail Task -Google Docs -Google Bookmarks » Ankündigung
Searchmash
Still, heimlich und ohne jede Vorankündigung oder gar Begründung hat Google die experimentelle Suchmaschine Searchmash eingestellt. Gestartet wurde das Experiment im Oktober 2006 und seitdem wurden dort einige Features ausprobiert die es dann aber doch nicht in die Google-Suche geschafft haben. Und die Liste der eingestellten Produkte wird wieder um einen Eintrag länger. Schade drum, der Todesstoß war wahrscheinlich schon vor einigen Monaten Google Experimental Search. » Artikel über Searchmash [thx to: Andreas L.]
Lively Anfang Juli hat Google das Produkt Lively gestartet. Wie man nun im Google Blog bekannt gibt, wird man diesen Service zum 31. Dezember 2008 einstellen. Für uns Nutzer heißt es, dass es bis dahin keine Updates mehr geben wird und auch nicht Google Chrome ein Plugin erhalten wird. Google musste feststellen, dass sich das Experiment von virtuellen Chaträumen einfach nicht ausgezahlt hat. Lively.com wird Ende Dezember seine Pforten schließen und alle Chat Rooms können nicht mehr genutzt werden. Das ist nach dem Page Creator, den Firefox Plugins BrowserSync und Send To Phone, Hello.com, Google Music Search und den AdSense Referal bereits ein weiteres Produkt, was Google 2008 einstellen wird. » Ankündigung
Google Send to Phone
Und wieder einmal wandert eine Google-Anwendung auf den Friedhof: Diesmal handelt es sich zwar nur um eine Firefox-Erweiterung, aber das macht die ganze Sache auch nicht besser. Mit der Erweiterung Google Send To Phone ließen sich US-weit beliebige SMS verschicken - ohne Begrenzungen, Zensur oder Werbung. Das ganze wurde ohne vorherige Ankündigung wahrscheinlich schon am Montag 4. August eingestellt. Schade, so etwas hätte ich mir gerne für Europa gewünscht... » Google Send To Phone [Blogoscoped Forum]
Page CreatorSites Das Google Sites Team hat weitere Infos zum Umzug der Page Creator Seiten zu Google Sites veröffentlicht. Die alten googlepages.com URLs leiten nach dem Umzug automatisch auf die sites.google.com-URL weiter. Daneben wird es für den Page Creator einen Exportfunktion geben, so dass man sich alle Pages herunterladen kann, um diese bei einem anderen Hostingdienst wieder veröffentlichen zu können. Das Sites Team haben sehr viele Beschwerden erreicht, dass viele Funktionen des Page Creator bei Google Sites nicht vorhanden sind. Bis zur endgültigen Schließung sollen weitere Funktionen bei Sites eingebaut werden, die das benutzeranpassen leichter machen und eigene Layouts ermöglichen sollen. » Google Sites Group
Page Creator->Sites Was ich mir gestern schon dachte, hat sich heute bestätigt: Google stellt den PageCreator ein. Nachdem seit einigen Tagen der Hinweis, dass keine neuen Nutzer mehr akzeptiert werden, hat Google die Schließung offizielle bekanntgegeben. Der PageCreator sei aus dem Fokus der Entwickler geraten, man konzentriere sich lieber auf den aus JotSpot entstandenen Google Dienst Sites. Bisherige Page Creator Nutzer können diesen auch weiterhin verwenden. Noch 2008 werden die Pages dann automatisch zu Google Sites umgezogen. Da bei Google Sites einige Features des Page Creators nicht vorhanden sind, muss Google diese unbedingt bei Sites nachrüsten. So kann man keine eigenen HTML Seiten hochladen, Scripte, Iframe und noch einiges mehr entfernt Sites automatisch. » Google Page Creator Discussion Group
Page Creator Der Google Page Creator ist ein Baukasten Tool für Webseiten. Schon sehr lange wurde an dem Tool nichts mehr verbessert oder neue Features eingebaut. Schon bevor Google Sites veröffentlicht wurde, gab es Gerüchte, dass Google den Page Creator einstellen wird. Nun hat Google den Text auf der about Seite aktualisiert und damit neuen Gesprächsstoff geliefert.
1. How do I sign up for Google Page Creator? Google Page Creator is no longer accepting new sign-ups. You can use Google Sites to create websites, wikis, intranets, projects sites, club sites, and more. See http://sites.google.com.
Auch auf der Service Loginseite steht nun nicht mehr ein Text über die Features des Google Tools sondern ein Hinweis, dass sich keine neuen Nutzer anmelden können. Meldet Ihr auch trotzdem an, wenn ihr den Page Creator noch nicht genutzt habt, seht ihr diesen Text:

Google Page Creator is no longer accepting new sign-ups.

If you would still like to create your own free website, please use Google Sites.

Learn more about this change.

Wer den Page Creator bisher schon nutzte, kann diesen auch weiterhin verwenden. Ob Google den Page Creator wirklich abschaltet, ist unbekannt. [labnol]
AdSense AdWords Das langsame Sterben der AdSense-Referals hat sich in der Vergangenheit immer mehr abgezeichnet - und ist jetzt besiegelt. Ende August wird Google das gesamte Referal-System weltweit einstellen - offiziell aufgrund von Überschneidungen des Pay-per-Action-Systems mit dem Doubleclick-Affilialte System. Erst im Januar wurde die Einstellung der AdSense-Referals angekündigt. Als die Referals im November 2005 gestartet wurden, hatten sie sich wie ein Lauffeuer im Web verbreitet - vorallem dank der hohen Verdienstmöglichkeiten (Bis zu 100$ pro User!). Diese Welle ist aber schnell wieder abgeebt und mittlerweile sieht man die Referals kaum noch - und im August ist jetzt komplett schluss. Weder die Google-Referals noch die von Drittanbietern werden weiter unterstützt. Wirklich klug von Google halte ich das nicht, vorallem nicht wegen der Begründung. Ich hätte an Googles Stelle eher DoubleClick auf Biegen und Brechen in AdSense und AdWords integriert und die Referals dann quasi still und heimlich mit Doubleclicks System ersetzt. Aber vielleicht war dies ja auch eine "geheime" Auflage zur Übernahme des Werbegiganten - wer weiß. » Ankündigung im AdSense-Blog » Ankündigung im AdWords-Blog