Google Audio Ads
Googles Werbenetzwerk schrumpft mal wieder um ein kleines Stück: Vor einigen Stunden wurde angekündigt dass die Google Audio Ads komplett eingestellt und die dazugehörige Abteilung verkauft wird. Werbespots im Radio unter Googles Regie wird es nur noch bis zum 31. Mai 2009 geben - dafür könnte das ganze Projekt jetzt online noch einmal neu aufleben.Schon vor über 3 Jahren hat Google für einen Haufen Geld dMarc BroadcastingBald Werbung in Podcasts? Google wird die entwickelte Technologie weiterhin für sich nutzen, auch wenn die Audio Ads-Abteilung verkauft werden soll. Derzeit gibt es Konzepte Radiospots innerhalb von Podcasts zu schalten - inklusive Sprach- und damit Inhalts-Erkennung des Podcasts. Je nach Thema wird dann der Spot für die Zielgruppe abgespielt und lässt sich dann wahrscheinlich auch mit einem bestimmten Player aufrufen.Wie genau die Spots in die Podcasts integriert werden soll lässt Google noch offen, und scheint es selbst auch noch nicht zu wissen - ein entsprechendes Team für die Entwicklung der Technologie soll aber schon über dem Projekt brüten. Teilweise besteht das Team aus den Audio Ads-Verantwortlichen. Etwa 40 Googler, die an dem Radio-Projekt beteiligt waren, werden ihren Job verlieren.Der Ausflug in die reale Welt war für Google nicht wirklich kommerziell erfolgreich - erst vor 3 Wochen wurde angekündigt dass die Print Ads eingestellt werden. Google sollte sich wirklich nur auf das Kerngeschäft mit der Online-Werbung in den verschiedensten Medien konzentrieren. Vorallem weil Online-Medien den Klassikern vorallem in punkto Zielgruppen sehr viel effektiver sind.» Ankündigung im Offline-Blog
Google Der Onliner-Werbevermarkter Ad Pepper kann sich über ein kleines Taschengeld von Konkurrent Google freuen: In den nächsten Tagen wird Google 8,5 Millionen Euro zahlen - und das ganze ohne Gegenleistung und im Grunde ohne dass Ad Pepper etwas dafür getan hätte. Der Grund ist: Ad Pepper hat Google damals seinen 7,8%-Anteil an dMarc Broadcasting verkauft.Die 8,5 Millionen sind eine sogenannte "Meilensteinzahlung". Diese hat Google allen Vorbesitzern der Firma in Aussicht gestellt wenn bestimmte Unternehmensziele erreicht werden. Insgesamt 1,13 Milliarden Dollar hat Google dafür in Aussicht gestellt, und jetzt fließen nicht zum ersten mal einige Millionen.Mich würde mal interessieren welche Ziele Google erreicht hat. Die Übernahme liegt 2,5 Jahre zurück und das letzte Erfolgserlebnis - nämlich der Start der öffentlichen Testphase stammt auch noch vom Juni 2007. Insgesamt hat man bisher nur wenig von Googles Radiowerbeplänen gehört - aber vielleicht wird sich das ja in naher Zukunft ändern. Die 8 Millionen hat man sicher nicht umsonst überwiesen ;-)[ARD Börse]
Google Audio Ads
Vivian vom AdWords-Blog hat gestern den offiziellen Start der Google Audio Ads noch für diesen Monat angekündigt. Bevor das ganze richtig los geht hat Google schon einmal eine Einführungsseite für alle potenziellen Kunden erstellt und gibt Tipps, Hinweise so wie eine Hörprobe. Wer sich bis zum 30. Juni diesen Jahres anmeldet bekommt übrigens 400$ Rabatt.Um an dem Audio Ads-Programm teilzunehmen kann man sich auch weiterhin zu einem Beta-Test anmelden, anscheinend werden die Audio Ads wohl doch nicht direkt in das AdWords-Center integriert - schade eigentlich. Ein Radiospot scheint anscheinend immer eine Länge von 30 Sekunden haben zu müssen, jedenfalls ist in allen Texten von dieser Länge die Rede.Um den Test dieses neuen Werbeprogramms ein wenig zu versüßen legt Google noch für diesen Monat einen Bonus von 400$ oben drauf. Ich weiß jetzt nicht wie teuer ein Radiospot ist, aber ich denke für 1-2 Ausstrahlungen (oder mehr?) wird das schon ausreichen. Fraglich ist nur wann Google das ganze Programm nach Europa und insbesondere Deutschland importieren wird, bisher gab es dafür ja noch keinerlei Anzeichen.» Google Audio Ads » Einführung: Audia Ads » Ankündigung im AdWords-Blog
Google Audio Ads
Derzeit laufen bei Google die Vorarbeiten auf den offiziellen Start der Audio Ads auf Hochtouren und es wird immer noch nach potenziellen Kunden gesucht. Laut eigenen Angaben kann Google dem Kunden von der Erstellung der Spots bis zur Schaltung im Fernsehen ein Komplettpaket bieten - hat dies bisher aber nicht öffentlich vorgeführt. Auf dem Google-Server sind dafür jetzt Screenshots von der verwendeten Software aufgetaucht.Auf der Seite Google RadioAutomation findet sich lediglich ein Link um Kontakt mit den Googlern aufnehmen zu können und 2 Links zu einem Mini-Supportcenter für die verwendete Software. Interessant dabei ist, dass auf den Support-Seiten Screenshots der Software auftauchen und diese auch erstmals namentlich genannt wird.Maestro Maestro
Die Software Maestro ermöglicht es sowohl großen professionellen Radiostationen als auch kleinen Privatsendern die komplette Programmplanung zu gestalten, mit Sondeffekten zu versehen und diese dann On-Air zu setzen.SS32 SS32
Die Software SS32 tut im Grunde genau das gleiche, mit dem Programm lässt sich in wenigen Schritten eine komplette Playlist zusammenklicken die dann sofort On-Air geht.-- Kennt sich jemand im Bereich der Musiksoftware aus? Kommt die Software aus dem Hause Google? Vielleicht von dMarcGoogle Radio Automation[Blogoscoped-Forum]
Google Audio Ads
Gestern haben Google und Clear Channel Communications eine enge Kooperation angekündigt. Google wird in nächster Zeit 5% der Werbezeiten von Clear Channels 1.200 Radiostationen über seine Audio Ads verkaufen. Noch vor einigen Monaten stand sogar ein Übernahmegerücht von Clear Channel im Raum.Mit der Kooperation kontrolliert Google schon auf einen Schlag einen nicht zu verachtenden Teil des US-Radiomarktes. Clear Channel ist mit weitem Abstand das größte Radionetzwerk in den USA. 675 Radiostationen werden ab sofort ihre Werbespots durch die Audio Ads bekommen, die anderen dürften bei erfolgreichem Test wohl auch noch folgen.» Ankündigung im Google-Blog » Pressemeldung von Google
Audio Ads
Finanziell dürften die dMarc-Gründer die Übernahme durch Google sehr gut verkraftet haben, aber ideologisch waren sie von der bunten Suchmaschine alles andere als begeistert. Da sich die beiden Parteien nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen konnten (oder besser gesagt, Google hat nicht nachgegeben), haben die beiden Gründer Chad und Ryan Steelberg Google verlassen.Der einzige offizielle Kritikpunkt den die Steelberg-Brüder an Google hatten war die konsequente Automatisierung aller Prozesse. Ich denke intern wird es wohl noch etwas mehr über die Zukunftsvorstellungen von dMarc gebrodelt haben, aber so etwas schickt man natürlich nicht über den Presseticker... Gerüchteweise soll sich Google finanziell nicht an den Vertrag gehalten haben - was immer das auch heißen mag.Der Hauptgrund ist aber, dass die Gebrüder Steelberg sehr auf die Nähe zum Kunden gesetzt haben und den persönlichen Kontakt als sehr wichtig ansahen und mit zu ihrer Geschäftsgrundlage gemacht haben. Das passt natürlich garnicht zu Google, schließlich wird hier umgekehrt jeder persönliche Kontakt vermieden und alles, soweit technisch möglich, automatisiert und mit Algorithmen vollgestopft.Naja, jetzt können sich die beiden erst einmal zur Ruhe setzen und dann später eine neue Firma aufziehen - genügend Geld haben sie ja jetzt. Sie müssen nur beten dass sie nicht wieder von Google aufgekauft werden .p[ZDNet-Blog]
Audio Ads
Nach dem es lange Zeit relativ ruhig um die Audio Ads gewesen ist und die ersten Tests schon eine Weile laufen, hat Google sein Radiowerbenetzwerk jetzt auch ganz offiziell gestartet. Derzeit ist Google auf der Suche nach den ersten Kunden die ihre Spots im Radio schalten möchten, wie das ganze konkret aussehen wird ist aber leider immer noch nicht bekannt.Sucht man bei Google nach Audio Ads erscheint eine Anzeige die auf die Kontaktseite der Audio Ads weiterleitet. Auf der Seite wird nur ein sehr kleiner Einblick in die Funktionsweise dieser Ads gegeben:
» Wählen Sie aus hunderten von Radiostationen in den USA aus » Wählen Sie die Hörer nach Stationstyp, Region, Tageszeit und weiteren Kriterien aus » Sehen Sie sich genau an, wann und wo ihre Spots im Radio zu hören sein werden » Hören sich das Radioprogramm in Real-Time an, wenn ihr Spot läuft
Ich bin gespannt wann es richtig losgehen wird...» Google Audio Ads Anmeldung[Google Blogoscoped]
Es steht mal wieder ein Übernahmekandidat für Google im Raum: Das Medienunternehmen Clear Channel Communications dass weltweit über 1.200 Radiosender und 30 TV-Sender besitzt, sowie noch einige weitere Geschäftsbereiche, könnte für 1 Milliarde Dollar übernommen und in Googles Werbegeschäft integriert werden.Bisher ist das ganze noch nicht mehr als ein Gerücht, dass Reuters zu Ohren gekommen ist - es gibt noch keine offizielle Stellungnahme zu diesem Thema. Allerdings ist bekannt, dass das Unternehmen tatsächlich zum Verkauf steht, aber bisher wurden nur Investorengruppen im Käuferkreis - eine Übernahme durch Google wäre für die Firma natürlich die wesentliche bessere Alternative.Mir persönlich scheinen 1 Milliarde Dollar allerdings etwas wenig - in über 1.000 Radiosendern, 30 TV-Sendern und Werbeplakat-Flächen rund um die Welt muss doch mehr Potenzial stecken. Oder sehe ich das falsch?Sollte Google tatsächlich Interesse an diesem Unternehmen haben, könnte dies ein Wendepunkt in der Geschichte der Firma sein - weg vom Internet- zum Medienunternehmen, was zweifellos in den nächsten Jahren gebastelt werden soll. So eine teure Übernahme kann der Anfang einer großen Karriere - aber auch das Ende eines großen Traumes sein. Google sollte sich gut überlegen ob sie ihre ganze Kraft jetzt auf den Werbemarkt legen oder doch noch ein bißchen warten und es aus eigener Kraft versuchen.Google als Betreiber von Radio- und TV-Stationen wäre natürlich auch nicht schlecht, daraus könnten sich interessante neue Geschäftsmodelle ergeben - abwarten was daraus wird.» Artikel bei Radioszene[thx to: SeekXXL Topic]
AdWords
Gerade erst gehen die Anzeigen in den Printmedien in die heiße Phase und schon steht das nächste Medium auf der Warteliste: Werbung im Radio. Nach der Übernahme von dMarc Broadcasting anfang des Jahres gab es nicht mehr viel neues von Googles Radioplänen zu vermelden, außer Mini-Tests. Aber jetzt soll das ganze im großen Stil in seinen ersten Testlauf geschickt werden.Laut dem Wall Street Journal wird Google in den nächsten Wochen einen offiziellen Test der Radiowerbespots ankündigungen und durchführen. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Spots über den Äther geschickt werden - jetzt haben sie es eilig. Über ein Webportal (was wohl eine Unterabteilung von AdWords wird) sollen Benutzer ihre eigenen Spots hochladen oder bestehende bearbeiten können und sie auf die jeweiligen Radiosender verteilen.Die Spots werden also direkt per Internet an die Radiostationen geschickt und es besteht keinerlei Verbindung zwischen dem werbenden und den Radiosendern - Google übernimmt hier die Rolle der Werbeagentur die alles finanzielle und technische regelt. Sicherlich wird es aber auch eine Qualitätskontrolle geben bevor der Spot selbst geschaltet wird - denn sonst könnte es hier richtig lustig werden.Weitere Details gibt es noch nicht, diese folgen demnächst. Das Werbenetzwerk wird im nächsten Jahr wohl den Schwerpunkt für Google darstellen - seien wir gespannt.» Artikel bei heise
Google AdWords
Am gestrigen Mittwoch wurde Googles Radio-Werbenetzwerk offiziell gestartet. Leider mit bisher nur einem einzigen Radio-Partner, nämlich dem XM Satelite Radio. In dem Programm des Radionsenders werden ab sofort Spots von Google bzw. seinen Kunden geschaltet, komplett angepasst auf das aktuelle Programm.Mit der Übernahme von dMarc fingen Googles Radiopläne an. Eine zeitlang geschah dann überhaupt nichts und jetzt wurde das Programm ganz unangekündigt und überraschend gestartet. In wie weit Google es schafft die Spots kontextabhängig zum Programm zu schalten weiß ich nicht.Eine komplette Integration in AdWords gibt es auch noch nicht, dies soll aber in den nächsten Wochen und Monaten nachgeholt werden. Das schalten und eventuell die Produktion der Radiospots soll so einfach sein wie das buchen einer Anzeige bei AdSense oder in den Suchergebnissen.Mit diesem einem Radiosender scheint Google den Test jetzt wohl in der Öffentlichkeit testen zu wollen. Wenn das ganze erfolgreich verläuft und sich für alle Partner finanziell lohnt wird es sicherlich schnell auf weitere Sender ausgeweitet. Pläne, das ganze nach Europa zu bringen gibt es aber noch nicht - leider.» xmradio » Google Pressemitteilung