Google Trends Es wächst zusammen was zusammen gehört: Google legt seine beiden Statistik-Tools rund um die Websuche Google Trends und Google Insights For Search ab sofort in eine einzige Oberfläche zusammen. Das neue Tool nennt sich weiterhin Google Trends und vereint die Funktionen von beiden Angeboten in einer aufgeräumten Oberfläche.
Eurovision Noch einmal schlafen, dann ist es soweit: Am kommenden Samstag fiebern Eurovision Song Contest-Fans in ganz Deutschland dem großen Finale und der Frage “Schafft Lena den Doppelsieg?” mit Spannung entgegen. Aktueller Stand der Dinge laut Googles Prognose-Tool: Auf Platz 1 das irische Duo Jedward mit seinem Song ‘Lipstick’, gefolgt von der deutschen Vorjahressiegerin Lena Meyer-Landrut mit ‘Taken by a stranger’. Ebenfalls gute Aussichten auf einen der vorderen Plätze haben Frankreich, Dänemark oder auch Rumänien.
Insights for SearchInsights for Search ist ein Tool mit dem man sich die Anzahl an Suchanfragen zu einem oder mehreren Begriffen in einem bestimmten Zeitraum anzeigen lassen kann. Außerdem kann man die Statistik auf eine Region eingrenzen. Nun hat Google neue Features veröffentlicht.- Neue Datenquellen Jetzt zeigt die Statistik auch Daten aus der Bilder-, der Google News- und der Produktsuche an. - Vorschläge für Kategorien Nach der Suche von zum Beispiel apple zeigt Google einige Vorschläge für Kategorien an. Mit diesen kann man dann die Suchen einschränken, die sich zum Beispiel nur auf Computer bezogen haben. - Metros in den USA Nun kann man in den USA auch Metros als Region auswählen.» Ankündigung
GoogleDas was Google Nutzer bei Google eingeben spiegelt häufig die aktuelle Stimmung im Land wider wie ein Seismograf. Aktuell suchen so zum Beispiel die Hessen häufig nach Jesus, die Bayern sind auf der Suche nach (ihrem) Sparschwein.In Süddeutschland, also in Bayern und Baden-Württemberg wird desweiteren häufig nach "Goldpreis" und "Bundesschatzbrief" gegooglet. Hessen sucht nach "Jesus" oder "Tarot". Diese Angaben basieren auf eine aktuelle Auswertung von "Google Insights for Search".Google Nutzer aus NRW wollen ihr "Auto verkaufen" und sich lieber aufs "Fahrrad" setzen. Sachsen und Thüringer googlen nach Schwangerschaft bzw. Hochzeit befinden sich aber auch der Suche nach einem Arbeitsplatz. Bremer möchten mit "Billigflieger" der "Rezession" entkommen. Schleswig-Holstein nimmt sich ein "Wohnmobil" und entkommt so der "Pleite".Der starke Anstieg geht auf verstärkten Recherchen von Nutzern und Konsumenten zurück. Auch die Unternehmen folgen dieser Vorgabe, da sie in wirtschaftlichen schlechten Zeiten ihre Werbeausgaben senken und nur bei sehr häufig gesuchten Begriffen Werbung schalten. Auch mit einem kleinen Budget können Nutzer so mehr Besucher bekommen und unter Umständen dann auch mehr Produkte verkaufen.Hier alle Bundesländern im Überblick: Bildquelle Google - © by GoogleBereits vor einem Monat haben wir über eine solche Statistik berichtet.
GoogleIn Zeiten der weltweiten Finanzkrise hat sich das Suchverhalten der Deutschen bei Google verändern. Besonders alternative sicherere Finanzanlagen stehen momentan hoch im Kurs. Erstaunlich ist aber, dass auch Luxusartikel weiterhin häufig gegooglet werden.Diese Daten gehaben auf den Google Dienst Insights for Search zurück. So suchen die Deutsch zum Beispiel "Einlagensicherung" 1150 Prozent häufiger in den letzten beiden Monaten als im Vorjahreszeitraum. Auch muss Google häufiger in seinem Index nach den Gold- und Silberpreisen suchen: knapp 357 Prozent (bzw. 118 Prozent) mehr. Zwar nur 65 Prozent mehr als vor einem Jahr, aber trotzdem erstaunliche: "Handlesen" Hier mal ein Überblick:- Suchanfragen für alternative Finanzanlagen sind eindeutig gestiegen. Die "Einlagensicherung" ist den deutschen Google-Nutzern dabei am wichtigsten, dieser Begriff allein wurde 1150 Prozent häufiger in das Google-Suchfeld eingegeben. Nach dem Begriff "Goldpreis" wurde 357 Prozent häufiger als noch in 2007 gesucht; nach "Krügerrand" immerhin noch 93 Prozent häufiger- Das Interesse am Aktienhandel spiegelte in den Monaten September/Oktober die aktuelle Lage an den Finanzmärkten wider. Nach dem Begriff "Aktien kaufen" wurde 289 Prozent häufiger gesucht.- Trotz Finanzkrise ist das Kaufinteresse an Konsumartikeln scheinbar ungebrochen. Die Suche nach dem Luxus-Label "Chanel" ist um 25 Prozent gestiegen.- Trotz Finanzkrise kommt bei den Google-Nutzern die Nächstenliebe nicht zu kurz: So wurde das Wort *"Spenden"* 148 Prozent öfter bei Google eingegeben als noch im Vorjahreszeitraum.- Auch wenn der deutsche Nutzer in Krisenzeiten ein unverändert starkes Kosuminteresse zeigt, so ist er doch mehr denn je daran interessiert, wie es in der Zukunft aussehen wird. So haben sich deutsche Google-Nutzer im Zeitraum September/Oktober 65 Prozent öfter für das Wort "Handlesen" interessiert als noch im Vorjahr. Interessant hierbei ist der rasante Anstieg während des Bekanntwerdens der Finanzkrise.- Die Angst vor "Arbeitslosigkeit" in Folge der Wirtschaftskrise scheint dagegen keine Rolle zu spielen, die Anfragen nach diesem Suchbegriff nahmen im Jahresvergleich sogar um 17 Prozent ab.Der Regional Director Nord- und Zentraleuropa bei Google Philipp Schindler sagte, dass die Momentaufnahme der Suchanfragen verdeutliche, dass die Menschen in Deutschland auf die aktuelle wirtschaftliche Situation reagieren - mit scheinbar ungebrochenem Kauf-Interesse und der Suche nach Alternativen.
Insights for Search Erst vor 3 Tagen ist der erste Hinweis auf Google Insights for Search aufgetaucht - jetzt ist das ganze offiziell online. Mit Insights For Search lässt sich Googles Websuche analysieren und die Top-Suchbegriffe gefiltert nach Suchbegriff, Ort und Datum anzeigen. Im Grunde handelt es sich dabei aber nur um ein erweitertes Google Trends - jedenfalls noch.Google Insights For Search
Insights For Search zeigt nicht nur statische Trends an, sondern kann diese auch nach beliebig vielen Eingaben filtern und anzeigen. Obiger Screenshot zeigt zum Beispiel wie oft 2007 in Berlin nach "Google" und "Yahoo!" gesucht worden ist. Die Anfragen lassen sich also einzeln nach Suchbegriffen, dem genauen Ort und einem Jahr, Zeitspanne oder einem genauen Datum untersuchen. Die Daten reichen dabei bis ins Jahr 2004 zurück - Google sammelt also schon geraume Zeit Daten ;-)Neben dem eigentlichen Suchvolumen zeigt Insights auch die genaue Verbreitung auf der Weltkarte an, sowie die "Rising Searches" - Suchanfragen die zwar nicht in den Top10 vertreten sind, aber in dieser Zeit großen Zuwachs bekommen haben. Leider gilt auch für Insights wieder, das nur Suchanfragen mit einem bestimmten Volumen ausgewertet werden können. Auch hier klappt die Anfrage nach "GoogleWatchBlog" leider wieder nicht. Schade.Insights For Search spuckt für diese Anfrage zwar viele Daten aus, aber im Grunde nichts was Google Trends uns nicht hätte auch anzeigen können. Mit den derzeitigen Filterfunktionen ist das ganze für mich nur ein erweitertes Trends und hätte keinen neuen Service benötigt. Ich denke aber dass hier in Zukunft noch sehr viel mehr Daten angezeigt werden und der Service dadurch seine Existenzberechtigung erhält. Schick aufbereitet ist es ja ;-) Die Daten lassen sich auch gleich als CSV exportieren.Erst im April diesen Jahres hat Google YouTube Insight veröffentlicht. Ähnlich wie Insight For Search, werden hier demografische Daten und Details über die Besucher angezeigt die sich ein Video angesehen haben. Dürfte interessant werden ob auch bei Insights For Search demnächst das Alter und Geschlecht der User angezeigt wird - bei den meisten Suchanfragen dürften Google - dank Account-Login - diese Daten vorliegen...» Google Insights For Search » Insights For Search: Beispielanfrage » Liste der Google-Dienste » Ankündigung im AdWords-Blog[thx to: Flo]
Insights for SearchGoogle testet oft streng geheim neue Produkte. Google Insights for Search ist eines davon. Vor einigen Tagen wurden einige Nutzer von Google Trends auf eine anderen Adresse gelenkt, http://google.com/trends/beta/, welche folgenden Text anzeigt:
Google Trends Beta - User not Allowed You are logged in as a user that is not allowed to access Trends Beta.
Es gibt einen Link zu einem Google Spreadsheet Feedback Formular und im Footer diese Zeile: "Google Insights for Search aims to provide insights into broad search patterns. Several approximations are used to compute these results" (Google Insights for Search hat das Ziel Einblicke in die Suche zu geben") (im Original steht zweimal Google)Wir - Tony Ruscoe, Zorgloobs TOMHTML und ich - fanden weitere Informationen. Google Insights for Search hat den Codenamen trendspro, daher denken wir, dass es Google Trends erweitern und mehr professionell machen wird. Bei der Suche nach weitern Infos fanden wir dieses Logo:
Wir fragten bei Google Frankreich und auch bei Google Deutschland nach Infos. Wie immer, das gleiche Statement: "Wir kommentieren Gerüchte über zukünftige Dienste nicht".Wenn du dich bei google.com/trends/beta einloggst, wird Google in Mein Konto ein weiteres Google Trends hinzufügen. Eines der Google Trends auf der Account Seite wurde am Samstag zu Insights for Search umbenannt. Die URL zeigt derzeit nur eine 404 Seite.Das ist der Icon des Dienstes: Es scheint als ob Google die Veröffentlichung vorbereitet. Die Login Seite, welche anfangs noch den Text zeigte, dass keine neue Tester akzeptiert werden, wurde am Samstag geändert: Welcome to Google Insights for SearchKönnt Ihr auch erfolgreich einloggen?PS: Dieses Posting wird morgen bei Zorgloob in Französisch veröffentlicht.Nachtrag: » Google Insights For Search: Statistiken rund um die Websuche