Google Maps enthält unzählige Daten zu vielen Orten, die aus den verschiedensten Quellen stammen und auf der Plattform zusammengeführt werden. In einigen Fällen werden die Informationen nicht von Menschen eingegeben, sondern automatisch auf Basis vieler Quellen generiert - so wie etwa die bekannte Wartezeit-Anzeige. Diese hat vor einigen Wochen zu einer Klage eines Wirtes geführt, die nun von Google kurz vor Prozessbeginn außergerichtlich beigelegt wurde.
Apple hat in jüngster Vergangenheit den Datenschutz als ganz großes Thema für sich entdeckt, mit dem man gegen Konkurrenten wie Google oder Facebook aktiv wird. Dazu hat man sich auf die Fahnen geschrieben, den großen Internetkonzernen so wenige Daten wie möglich zu übermitteln und den Nutzern besseren Alternativen zu bieten. Doch nun sorgt eine Sammelklage in den USA für Aufmerksamkeit, denn tatsächlich lagert Apple auch Daten an Google & Co. aus.
Vor gut drei Monaten wurde Google for Jobs in Deutschland gestartet und dürfte durch die tiefe Integration in die Google Websuche sehr schnell hohe Marktanteile gewonnen haben. Darauf deutet zumindest eine aktuelle Entwicklung hin, die für Google den nächsten großen Ärger mit der EU-Kommission bedeuten könnte: Gleich 23 europäische Job-Suchmaschinen haben die Wettbewerbsbehörde aufgefordert, Googles neues Produkt in die Schranken zu weisen.
Für YouTube kommt es immer dicker: Erst gestern wurden Überlegungen bekannt, Inhalt von und für Kinder zu verbannen und vollständig auf eine eigene Plattform auszulagern - und jetzt ist auch der Grund hinter diesen Überlegungen bekannt. Die US-Handelsaufsicht hat Ermittlungen gegen YouTube aufgenommen, weil die Plattform sehr viele Kinder als Nutzer hat und diese genauso getrackt werden wie Erwachsene - aber das ist längst nicht das einzige Problem.
Aufgrund der Dominanz in vielen Bereichen des digitalen Alltags haben Googles Anwälte mit Sicherheit schon eine gewisse Routine in Wettbewerbsverfahren, die in den letzten Jahren eher schlecht für das Unternehmen ausgegangen sind. Laut Medienberichten steht das Unternehmen nun vor dem nächsten Verfahren, diesmal allerdings im Heimatland USA und wohl aufgrund einer Vielzahl von Produkten.
Android ist das dominierende Betriebssystem auf dem Smartphone-Markt und sorgt durch Kartellbedenken und Wettbewerbsverfahren immer wieder für eine gute Auslastung der Google-Anwälte. Android Auto war bisher noch nicht durch solche Fälle aufgefallen, doch das hat sich nun auch geändert: In Italien haben die Behörden jetzt Ermittlungen gegen Google eingeleitet, da es angeblich mit Android Auto den Wettbewerb behindert.
Der Axel-Springer-Verlag stellt sich offenbar auf goldene Zeiten ein, denn gerade erst hat man die EU-Urheberrechtsreform mitverbrochen und nun wurde die nächste Geldquelle entdeckt: Google. Das zum Konzern gehörende Preisvergleichsportal idealo verklagt Google wegen erheblicher Verstöße auf einen Schadenersatz von nicht weniger als einer halben Milliarde Euro. Als Grund nennt man die marktbeherrschende Stellung Googles.
Aufgrund der Urheberrechtsreform stehen die EU und das Internet als Ganzes seit einiger Zeit auf Kriegsfuß miteinander. Das hat zwar keinen direkten Zusammenhang mit den diversen Verfahren gegen die US-Konzerne, passt aber dennoch irgendwie ins Bild: Google wurde in den vergangenen Jahren bereits mehrfach zu Milliardenstrafen verurteilt und dürfte nun schon in der kommenden Woche erneut die Geldbörse öffnen und ein Produkt anpassen müssen.
Wie gestern bekannt wurde, plant Google derzeit große Änderungen am Chrome-Browser, die dazu führen könnten, dass viele Werbeblocker nicht mehr nutzbar sind. Das hat wenig überraschend für sehr viel Aufregung gesorgt, auch wenn noch längst nichts entschieden und in trockenen Tüchern ist. Jetzt hat der erste Adblocker-Anbieter angekündigt, eine Kartellklage gegen Google zu erwägen, wenn diese Blockade tatsächlich umgesetzt wird.
Google genießt seit zwei Jahrzehnten bei vielen Menschen ein sehr gutes Image, das zwar hier und da mal einen Kratzer bekommen hat, aber im Allgemeinen dürfte der Großteil der Nutzer Positiv gestimmt sein. Als Unternehmen, dass die Daten der Nutzer in Massen speichern möchte, ist man darauf natürlich angewiesen. Doch jetzt wurde eine Klage gegen den Mutterkonzern Alphabet eingebracht, die mal wieder einen Kratzer auf der glatten Oberfläche hinterlässt.