Trotz der riesigen Auswahl an Produkten und Dienstleistungen stammt der Löwenanteil von Googles Umsatz noch immer aus dem Werbegeschäft. Zwar verschieben sich die Verhältnisse (sehr) langsam hin zu anderen Einnahmequellen, aber in absehbarer Zeit wird die Abhängigkeit von der Werbung weiter bestehen bleiben. Wie ein näherer Blick auf die Zahlen nun ergeben hat, gibt es aber noch eine weitere riesige Einnahmequelle, die bisher wohl kaum einer auf dem Schirm hatte.
Noch bevor bei Google der erste UI-Designer angestellt wurde, begann schon die Tradition der Google Doodles. Diese kleinen Bildchen sind im Laufe der letzten Jahren immer häufiger und aufwendiger geworden und beschäftigen mittlerweile ein ganzes Design-Team. Damit sich deren Arbeit auch lohnt, gibt es nun eine Option in der Websuche-App, mit der sich Nutzer über ein aktuelles Doodle informieren lassen können.
In den letzten Wochen wurden immer wieder Updates für die Google-App unter Android ausgerollt, die aber keine sichtbaren Änderungen mit sich gebracht haben. Das nun seit wenigen Tagen ausgerollte Update schließt sich dem nahtlos an, aber dafür hat sich unter der Haube einiges getan: In der App gibt es Hinweise auf mysteriöse neue Such-Gesten, einer Texteingabe für den Google Assistant und auch die Assistant-Unterstützung für Android Wear.
Mit den Product Listing Ads hat Google schon vor einigen Jahren eine Plattform geschaffen, die Werbung und Suchergebnisse miteinander kombiniert und Produkte von Onlinehändlern prominent platziert. Bisher profitieren vor allem kleinere und mittelständische Onlineshops von diesen Anzeigen, die eine sehr hohe Conversation Rate bieten und so die Umsätze steigern können. Jetzt versucht sich auch Amazon an dieser Werbeform.
Google erhält Tag für Tag mehrere Tausend Anträge zur Löschung von einzelnen URLs aus den Suchergebnissen, hinter denen sich urheberrechtlich geschütztes Material verbirgt. Die wahren Ausmaße dieses Lösch-Irrsinns sind kaum noch zu begreifen, und eine jetzt von Google veröffentlichte Statistik zeigt, wie viele URLs man allein im vergangenen Jahr 2016 löschen musste: Nämlich knapp eine Milliarde Links.
Schon seit vielen Jahren hat sich die Google Websuche nicht nur darauf spezialisiert die besten und für den Nutzer passendsten Webseiten zu finden, sondern aus diesen auch direkte Informationen zu gewinnen und aufbereitet in der Websuche anzuzeigen. Ein Teil davon ist unter anderem die Suche nach Lebensmitteln und Rezepten, die sich in der Vergangenheit immer wieder geändert hat. Jetzt ist in der US-Version eine neue Oberfläche für diese Spezialsuche aufgetaucht.
Man mag es kaum glauben, aber es gibt neben Google tatsächlich noch andere Suchmaschinen mit denen man das Web durchsuchen kann. Da Yahoo! mittlerweile implodiert wird langfristig wohl nur Microsofts Bing übrig bleiben, das sich dann neben Google behaupten muss. ComputerBILD hat zur Promo der Suchmaschine nun 10 Vorteile gegenüber Google zusammengestellt. Wir nehmen diese mal unter die Lupe.
In Googles Apps werden immer wieder Funktionen mit einer handvoll Nutzern getestet, bevor diese offiziell umgesetzt und für alle Nutzer ausgerollt werden. Nun ist wieder einmal die Websuche-App an der Reihe, die gleich eine ganze Reihe von neuen Features testet und den Funktionsumfang schon erheblich vergrößert. Mit dabei ist eine Auflistung der letzten Suchanfragen, eine Offline-Websuche und ein neuer Lite-Modus.
Mit dem Knowledge Graph liefert Google in der Websuche schon seit langer Zeit Details und teilweise tiefergehende Informationen zu allen möglichen Themen. Bei der Suche nach Filmen, Serien und TV-Sendungen gehören zu dieser Auflistung auch die Bewertungen von populären Portalen. Nun möchte Google aber offenbar auch diese ablösen oder zumindest ergänzen, und testet nun den Aufbau eines eigenen Bewertungssystems.
Falls es jemand noch nicht bemerkt hat: Weihnachten steht schon wieder vor der Tür und nähert sich mit großen Schritten. Auch die Google Websuche ist schon wieder im Weihnachtsfieber und hat die Ergebnislisten für bestimmte Suchbegriffe entsprechend dekoriert. Dabei hat man nicht nur an das bekannte Weihnachtsfest gedacht, sondern die Designer haben auch entsprechende Dekoration für Hanukkah, Kwanzaa und natürlich auch Festivus erstellt.
Sei es nun auf dem Desktop-PC, auf dem Tablet oder unterwegs am Smartphone: Googles Websuche ist für die meisten Nutzer nur wenige Klicks oder Taps entfernt und ist praktisch ständig verfügbar. Dennoch arbeitet man auch weiterhin an Wegen, die Websuche weiter auch an anderen Stellen zu integrieren - und in diesem Fall ist Twitter die neue Plattform. Mithilfe eines Bots kann man nun aus Emojis bestehende Anfragen beantworten.
Ein Großteil der Google-Produkte wurde in den letzten zwei Jahren auf das Material Design umgestellt und hat dadurch teilweise stark veränderte Oberflächen bekommen. Eines der wichtigsten Google-Produkte wurde dabei allerdings vergessen bzw. hatte bisher noch keine Umstellung nötig. Jetzt testen die Designer eine überarbeitete Optik für die Startseite und die Navigationsleiste über den Suchergebnissen.
Das Thema Sprachsuche spielt bei Google schon seit vielen Jahren eine wichtige Rolle und ist schon seit sehr langer Zeit ein fester Bestandteil der Websuche. Auch wenn die Suche per Sprache durch die diversen Assistenten heute allgegenwärtig ist, wird sie oft noch dazu genutzt, eine normale Websuche zu starten und die Tipparbeit zu ersparen - aber das könnte sich schon bald ändern. Und genau diese Änderung besorgt nun Analysten, die Googles Geschäftsmodell bedroht sehen.
Der heutige Dienstag steht ganz im Zeichen der US-Präsidentschaftswahl und natürlich ist auch Google als Informations-Unternehmen ganz vorne mit dabei und begleitet die Nutzer schon seit längerem durch den Wahlkampf. Man möchte die Nutzer aber nicht nur über die aktuellen Stände informieren sondern möchte diese auch motivieren sich auf den Weg ins Wahllokal zu machen - wenn sie das denn noch nicht getan haben.