Google steckt seit Jahren sehr viel Energie in die Sicherheit von Android und schützt den Nutzer und das Betriebssystem auf sehr vielen Wegen vor Angreifern und bösartiger Software. Doch all diese Schutzmaßnahmen helfen natürlich nicht viel, wenn bereits der Bootloader befallen und kompromittiert worden ist. Die University of California hat jetzt zwei bekannte Bootloader untersucht und darin gleich sechs schwere Lücken gefunden.
Es ist wieder Anfang des Monats, und Google rollt wieder das aktuelle Sicherheitsupdate für den Monat September für das Smartphone-Betriebssystem Android aus. Dieses stopft wieder Dutzende von Lücken, die in den vergangenen Wochen entdeckt worden sind. Wie üblich befinden sich die meisten Lücken wieder im Mediaserver von Android, der seit langer Zeit das Einfallstor Nummer 1 ist.
Anfang jedes Monats verteilt Google ein Sicherheitsupdate für Android mit dem die entdeckten Sicherheitslücken der letzten Wochen gestopft und die aufgetretenen Probleme behoben werden. Normalerweise kündigt Google das Update an und rollt es unmittelbar danach für alle noch unterstützen Nexus- und die Pixel-Smartphones aus. Doch diesmal kam dem Unternehmen sogar ein Konkurrent zuvor, dem dieses Kunststück schon einmal fast gelungen ist: Nokia.
Smartphones sind zum täglichen Begleiter vieler Menschen geworden und wandeln sich immer weiter zum persönlichen Assistenten für den Besitzer. Doch im Grunde sind es natürlich immer noch Telefone, mit denen man vielleicht auch einmal ein Gespräch führen möchte. Doch in der Kombination persönlicher Assistent und Telefon können Probleme auftreten, auf die man zuerst gar nicht kommen würde. Tatsächlich schließen sich beide Dinge bei einigen Nutzern aus, und Google schafft es offenbar nicht, dieses Problem zu beheben.
So wie bei vielen anderen Betriebssystem auch, sind die App-Entwickler bei der Gestaltung ihrer Icons völlig frei und können ganz verschiedene Formen verwenden. Das ist zwar kein großes Problem, sorgt aber in der Masse nicht gerade für eine einheitliche Optik. Um diese sicherzustellen, führt Google mit Android Oreo die Adaptiven Icons ein, bei denen der Launcher die Form frei bestimmen kann. Jetzt kommt diese Funktion auch in den populären Action Launcher.
Seit Android Nougat, und je nach Smartphone-Hersteller auch schon vorher, verfügt Android über eine Multi Window-Funktion, mit der sich zwei Apps im Splitscreen-Modus gleichzeitig anzeigen lassen. Das ist mit wenigen Handgriffen erledigt, lässt sich aber mit Hilfe einer App noch einmal deutlich abkürzen. Die Android-App Split-Screen Creator hat sich ein Vorbild an Samsungs neuem Galaxy Note 8 genommen und kann zwei Apps gleichzeitig in diesem Modus starten.
Nach einigen Jahren der Abstinenz kann man zwar noch nicht von Retro sprechen, aber derzeit kehren erstaunlich viele große Marken vom Anfang dieses Jahrtausends zurück auf die Bildfläche. Jetzt kehrt auch der damalige Pionier Palm zurück und wird schon im kommenden Jahr neue Geräte auf den Markt bringen. Wenig überraschend steckt aber auch dahinter ein anderes Unternehmen und die Geräte werden auf Android als Betriebssystem setzen.
Trotz aller Cloud-Dienste und automatischen Synchronisierungen dürften nicht wenige Nutzer noch immer regelmäßig ihr Smartphone an einen Computer anschließen und auf diesem Wege Daten übertragen. Wer dabei die wahrscheinlichste Kombination Android-Windows einsetzt, sollte aber aufpassen: Derzeit kommt es zu großen Problemen bei der Datenübertragung, die für einen vollständigen Datenverlust sorgen kann.
Vor einigen Wochen hat Google das neue Label Google Play Protect eingeführt, mit dem einige Sicherheitsfunktionen unter Android und im Play Store sichtbarer werden und unter einem Dach zusammengefasst werden sollen. Es war abzusehen dass das Label nicht allein dafür geschaffen worden ist - und jetzt wird dieses in ein globales Qualitätssiegel für Android-Smartphones umgewandelt. In Zukunft wird sich wohl kein Android-Smartphone mehr ohne dieses Label verkaufen lassen.
Wie üblich hat Google auch mit Android Oreo die eigene Palette an Emojis erweitert und aktualisiert - und in diesem Fall sogar sehr umfangreich. Die Designer haben in diesem Jahr mehr als 2.500 Emojis neu gestaltet und haben dabei auch alte Zöpfe abgeschnitten. Jetzt stellt Google das gesamte Emoji-Paket in den verschiedensten Formaten zum Download zur Verfügung.
Noch ist es zwar Sommer, aber dennoch haben die letzten beiden Wochen schon die ersten Smartphones für die Herbst-Saison gebracht - wobei zwei alte Bekannte bereits vorgelegt haben. Nach ein paar Tagen Wartezeit ist nun auch das Nokia 8 ab sofort vorbestellbar und wird in zwei Wochen ausgeliefert. Nokias erstes Premium-Flaggschiff seit dem Comeback punktet vor allem beim Preis, denn die Konkurrenz ist in diesem Punkt ja mittlerweile neue Sphären geschossen.
So wie einige andere Smartphone-Hersteller mit einem ehemaligen eigenen Betriebssystem auch, ist BlackBerry vor einigen Jahren auf Android umgeschwenkt und hat nur noch Geräte mit Googles Betriebssystem im Sortiment. Um den eigenen Standard gerecht zu werden, hat BlackBerry das Betriebssystem weitgehend angepasst und viel Arbeit in diese neue Struktur gesteckt. Jetzt soll sich diese Arbeit auch auszahlen, denn BlackBerry denkt über eine Lizenzierung der eigenen Version nach.
Mit der offiziellen Vorstellung von Android Oreo hat Google nicht nur die Arbeit an einem der größten Projekte der letzten Jahre abgeschlossen, sondern hat mit der Verkündung der Bezeichnung "Oreo" auch die traditionellen Spekulationen rund um den Namen des Betriebssystems beendet. Weil es aber so schön ist, fangen wir doch einfach jetzt schon mal mit der Suche nach dem Namen für den Nachfolger an - Android P.
Android lässt dem Nutzer viele Freiheiten, um das Betriebssystem an die eignen Bedürfnisse anzupassen und von der Standard-Oberfläche abzuheben. Das einzige was dem Betriebssystem bis heute fehlt, ist eine native Unterstützung von Themes - aber auch diese Lücke könnte nun schon bald gestopft werden. Wie die Entwickler einer populären Theme Engine nun festgestellt haben, ist die grundlegende Unterstützung nun standardmäßig in Android Oreo enthalten.
Mit dem Start von Android Oreo bringt Google nicht nur viele neue Features in das Betriebssystem, sondern auch die Grafiker des Unternehmens waren fleißig und haben kräftig den Pinsel geschwungen. Wie schon vor einiger Zeit verkündet, hat sich Google mit der Version 8.0 von den berühmten Blobs getrennt. Hier bekommt ihr nun eine Übersicht über alle 2669 Emojis, die sich ab sofort im Betriebssystem befinden.