Vor wenigen Stunden hat Google mit dem Rollout des Android-Sicherheitsupdate für November begonnen, das in den kommenden Stunden und Tagen auf den Pixel-Smartphones ankommen wird - aber nicht bei allen. Für die Pixel-Smartphones der ersten Generation aus dem Jahr 2016 wird es dieses Update nicht mehr geben, denn die Geräte haben offiziell das "End of Life" erreicht und werden ab sofort nicht mehr mit Updates versorgt.
Das Smartphone ist für viele Nutzer heute das primäre Gerät zum Surfen im Internet, zur Nutzung von Apps und hat in vielen Fällen auch jede Menge sensible und persönliche Informationen gespeichert. Google hat in den letzten Jahren viele Technologien und Produkte eingeführt, um die Sicherheit dieser Daten stark zu steigern, ohne den Nutzer oder auch App-Entwickler zu sehr einzuschränken. Jetzt gibt man einen Überblick über all diese Features. Außerdem wurden erst kürzlich sechs neu interessante Apps gegen die exzessive Smartphone-Nutzung eingeführt.
Der Smartphone-Markt ist in den vergangenen Quartalen aufgrund mehrere Faktoren immer weiter geschrumpft, obwohl zugleich neue Märkte erschlossen wurden. Nun hat sich die Entwicklung erstmals seit fast zwei Jahren wieder umgedreht, denn für das 3. Quartal 2019 notieren die Marktforscher von Canalys erstmals wieder ein kleines Wachstum. Vor allem die beiden größten Hersteller von Android-Smartphones dürfen sich freuen, während Apple stark einbüßt.
Google betreibt viele große Plattformen und stellt auf diesen teils strenge Regeln auf, die sowohl die Nutzer als auch die Content-Lieferanten zu beachten haben - doch manchmal schießt man über das Ziel hinaus. Erst vor wenigen Tagen hat Google eine Tastatur-App wegen eines Emojis aus dem Play Store geworfen und nun ist eine weitere App Opfer von Googles übermotiviertem Review-Team geworden. Eine Podcast-App verliert wegen Erwachsenen-Inhalten die Monetarisierung.
In den ersten Tagen jedes Monats rollt Google das Android-Sicherheitsupdate für die Pixel-Smartphones aus und auch viele andere Smartphone-Hersteller folgen in den folgenden Tagen und Wochen. Ein Blick auf den Kalender verrät uns aber, dass wir in dieser Woche eigentlich nicht damit rechnen dürfen - außer man ist ein Samsung-Nutzer. Der Smartphone-Hersteller hat in den ersten Regionen mit dem Rollout des November-Sicherheitsupdates begonnen. Das ist gleich doppelt erstaunlich.
Der Google Assistant ist für viele Nutzer zum alltäglichen Begleiter geworden, der nicht nur per Sprachbefehl auf den Smart Speakern im Smart Home zur Verfügung steht, sondern bekanntlich auch auf dem Smartphone. Auf den mobilen Geräten wird die gesamte Unterhaltung in Form einer Konversation dargestellt, die einige Vorteile bieten kann. Die ersten Nutzer haben nun die Möglichkeit, mögliche Unklarheiten direkt in der Konversation zu sehen und zu korrigieren.
Google Kontakte steht sowohl im Web als auch auf dem Smartphone zur Verfügung und übernimmt auf den meisten Smartphones die Rolle des Telefonbuchs, das sich ständig mit der Cloud synchronisiert. Die Oberflächen dieser beiden Plattformen könnten unterschiedlicher kaum sein - und das wird sich vermutlich auch in Zukunft nicht ändern. Jetzt testen die Designer eine veränderte Darstellung der Formularfelder, die doch sehr stark von der aktuellen Ansicht abweisen.
Im vergangenen Jahr hat Google die Digital Wellbeing-Plattform geschaffen, die neben der Auflistung vieler Statistiken auch einen sehr ernsten Hintergrund hat - nämlich die Smartphone-Sucht in jeder Phase zu bekämpfen. Auch Google weiß, dass es mit der einen App noch nicht getan ist und sucht nun nach neuen Ideen, mit denen die Smartphone-Nutzung zurückgefahren werden kann. Mit sechs neuen experimentellen Apps zeigt man nun, in welche Richtung das gehen kann.
Google arbeitet schon seit einigen Jahren am neuen Betriebssystem Fuchsia, über das man zwar öffentlich sehr ungern spricht, aber dennoch schon lange nicht mehr bestreiten kann. Nach wie vor wissen wir nicht, auf welchen Geräten oder Plattformen das Betriebssystem eines Tages zum Einsatz kommen wird, aber die jüngsten Anzeichen deuten darauf hin, dass Fuchsia beim Nachfolger der Smartphones eine Rolle spielen könnte - was die Sache aber nicht unbedingt klarer macht.
Vor wenigen Tagen hat Google erstmals wieder Zahlen zur Android-Verteilung veröffentlicht und konnte einen kleinen (oder vielleicht auch großen) Erfolg verzeichnen, der vor allem dem Project Treble zu verdanken ist. Mit Treble wird das Update auf die neuste Android-Version für die Hersteller deutlich leichter, aber Google hat auch ein weiteres Projekt angeschoben, das die Situation weiter verbessern und die Sicherheit des gesamten Android-Ökosystems erhöhen wird. Das Project Mainline.
Die Situation rund um Huawei ist nach wie vor verfahren: US-Unternehmen dürfen keine Geschäfte mit Huawei machen, was dem Smartphone-Hersteller eigentlich schwer zusetzen sollte - es bisher aber nicht tut. Ab dem kommenden Jahr muss sich allerdings zeigen, was Huaweis große Pläne zur Etablierung eines eigenen Ökosystems wirklich wert sind - und jetzt macht man den nächsten großen Schritt. Der neue Huawei Assistant kann ab sofort ausprobiert werden. Dieser soll sich als Alternative zum Google Assistant entwickeln.
Der Play Store ist die erste Anlaufstellen für Android-Apps und wird von Google bzw. den von Google angestellten Reviewern soweit redaktionell betreut, dass auch mal Apps vorübergehend aus dem Play Store geworfen werden, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. Nun hat es die populäre Tastatur-App Fleksy getroffen, die aufgrund einer falschen Alterseinstufung kurz vor dem Rauswurf stand und sich Googles Forderungen vorerst beugen musste. Der Gegenstand des Streits ist ein einziges Emoji.
Google lässt sich schon seit langer Zeit nicht mehr in die Karten blicken, wie es um die globale Verteilung der einzelnen Android-Versionen bestellt ist. Obwohl die Android-Entwickler in den vergangenen Jahren einige wichtige neue Technologien für einfachere Updates eingeführt haben, behält man offizielle Zahlen zur Verbreitung für sich. Nun hat man eine kleine Ausnahme gemacht und aufgezeigt, dass sich die Situation deutlich verbessert hat. Aber es gibt noch immer sehr viel zu tun.
Die Google-Suchleiste ist auf praktisch jedem Android-Smartphone zu finden und dürfte von den meisten Nutzern sehr häufig dazu verwendet werden, nach Informationen jeglicher Art zu suchen - ob nun lokal oder im Web. Doch nun hat Google eine praktische Funktion entfernt, mit der auch das Adressbuch bzw. alle Kontakte sehr leicht durchsucht werden konnten. Die dort gespeicherten Personen tauchen einfach nicht mehr auf.
Mit Android 10 hat Google den systemweiten Dark Mode eingeführt, der für das gesamte Betriebssystem gilt und auch von vielen Apps und Webseiten bereits beachtet wird. Ein nicht ganz unwichtiger Teil wird dabei allerdings bisher außer Acht gelassen: Das Hintergrundbild. Eine neue App kann dieses Versäumnis nun beheben und den Wallpaper automatisch beim Wechsel des Modus umschalten. Dafür ist allerdings ein kleiner, aber nicht komplizierter, Eingriff per Computer notwendig.