In etwas mehr als zwei Wochen wird Google+ endgültig eingestellt und alle Daten rund um das Netzwerk vollständig und ohne Ausnahme gelöscht. Diese Datenlöschung hat schon häufig für besorgte Fragen vieler Nutzer geführt, die sich nicht mehr sicher sind, ob sie ihre Fotos, E-Mails und Co auch noch nach dem 2. April abrufen können. Diese Sorgen waren unbegründet, aber eine andere große Sektion sorgt aktuell für viele Fragezeichen: Die unzähligen zu Google Maps hochgeladenen Fotos könnten ebenfalls betroffen sein.
Das Google Earth-Team hat in dieser Woche das neue kultige Spiel Jagd auf Google Earth - wo in aller Welt ist CARMEN SANDIEGO? vorgestellt, das auf ein sehr positives Echo gestoßen ist und viel Begeisterung hervorgerufen ist. So wie alle anderen Spiele in großen Produkten, wird auch dieses vermutlich nach einigen Wochen oder Monaten wieder verschwinden. Anlässlich dessen gibt es hier nun einen kleinen Rückblick auf die besten Spiele, die es in der Vergangenheit bereits bei Google Maps gegeben hat.
Das Team von Google Maps experimentiert schon seit langer Zeit mit der Einbindung von zusätzlichen Verkehrsinformationen während der Navigation, die erst vor wenigen Wochen mit dem Start der Blitzer- und Unfall-Warner Live gegangen sind. Die Meldung von solchen Unfällen und Blitzern stand bisher hingegen nur sehr wenigen Nutzern zur Verfügung, aber das wird sich nun offenbar ändern: Seit einigen Tagen sehen immer mehr Nutzer einen neuen Button zum Einreichen dieser Meldungen.
Mit Google Maps und Google Earth kann jeder Nutzer die Welt entdecken und sehr viele Orte auch mit der 3D-Ansicht besuchen. In losen Abständen wird das immer wieder mal mit Spielen oder Aktivitäten demonstriert - und ab sofort ist es wieder soweit. In Google Earth kann man nun auf die Jagd nach Carmen Sandiego gehen und das klassische Computerspiel bzw. die TV-Serie direkt in Google Earth nachspielen. Kurzweiliges Vergnügen ist garantiert :-)
Mittlerweile ist es schon mehr als einem Dutzend Android-Apps aus den Häusern Google und Facebook gelungen, die magische Marke von 1 Milliarde Installationen über den Play Store zu durchbrechen. Jetzt öffnet sich noch einmal eine ganz andere Dimension, die die bisherige Rekordmarke sehr klein erscheinen lässt. Google Maps hat nun die Marke von 5 Milliarden Installationen gebrochen und ist damit in einer noch sehr exklusive Gesellschaft.
Google Maps zeigt uns die Welt nicht nur als riesige Straßenkarte, sondern bekanntlich auch in der Vogelansicht Satellitenansicht. In der Draufsicht werden Orte und Einrichtungen sichtbar, die man normalerweise niemals betreten könnte bzw. die aus der normalen Fußgänger-Perspektive nicht sichtbar sind. Damit die geheimsten Orte auch weiterhin geheim bleiben, werden diese von Google unkenntlich gemacht. Eine kleine Sammlung zeigt nun, dass dabei ganz unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen.
Google Maps setzt zur Validierung von Daten und dem Sammeln von neuen Informationen sehr stark auf die große Community. Die Google Maps-App befragt alle Nutzer nach Bewertungen, Fotos oder bittet auch mal um die Beantwortung von schnellen Fragen. Den Grundpfeiler dieses Systems bilden die Local Guides, die innerhalb der Maps-Plattform eine ganz besondere Rolle spielen und dafür mit Vorteilen belohnt werden. Hier eine kurze Zusammenfassung der Punkte, Level, Belohnungen und Badges für die Local Guides.
Wer fleißig in Google Maps aktiv ist, kann durch Bewertungen, Rezensionen, Fotos und anderen Dingen Punkte sammeln und dadurch in verschiedene Level aufsteigen. Je höher das Level, desto höher ist nicht nur das Ansehen innerhalb der Community, sondern desto wahrscheinlicher ist es auch, dass man für eine Präme in Betracht kommt. In diesem Jahr lädt Google die Local Guides ab Stufe 5 erneut zu einem großen Event in Kalifornien ein. Aber natürlich nicht alle.
Google Maps enthält sowohl in der Kartenansicht als auch während der Navigation sehr viele praktische Informationen für den Nutzer – darunter natürlich auch die Öffentlichen Verkehrsmittel. Mittlerweile lassen sich die vielen Sharing-Dienste ebenfalls zu diesem Bereich zählen, also finden sie nun zunehmend ihren Weg in Google Maps. Jetzt baut das Maps-Team die Anzeige der Lime-Scooter für viele weitere Städte aus - darunter auch erstmals eine Stadt im deutschsprachigen Raum. Und das ist kein Zufall.
Vor wenigen Woche hat Google Maps mit dem Rollout der Blitzerwarnungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen begonnen, dies aber vorerst nur für einige wenige Länder freigeschaltet. Aufgrund von rechtlichen Hürden ist Deutschland bei solch einem Feature wieder einmal nicht dabei. Allgemein gelten solche Warner als illegal, doch die Rechtslage ist kompliziert und lässt viele Lücken für den Start des Angebots.
Google Maps ist sowohl auf dem Smartphone als auch im Browser eine Standard-App und gehört zum Alltag vieler Nutzer, die den riesigen Funktionsumfang zum großen Teil vermutlich gar nicht mehr überblicken können. Doch es gibt auch Standardfunktionen, die praktisch jedem Nutzer bekannt sind, so wie etwa die Satellitenansicht. Wie ein ehemaliger Google Maps-Entwickler nun verraten hat, kam es bei der Namensgebung dieser Funktion zu merkwürdigen Diskussionen, an deren Ende eigentlich eine andere Bezeichnung für das Feature stand.
Vor wenigen Wochen wurde die Google Maps Augmented Reality-Navigation vorgestellt, mit der die Navigation auf eine ganz neue Stufe gehoben und dem Nutzer noch zuverlässiger den Weg weisen soll. Aktuell befindet sich diese Funktion in einer geschlossenen Testphase, zu der man explizit eingeladen werden muss. Jetzt scheint das Google Maps-Team die Zügel etwas zu lockern und lädt viele weitere Local Guides zum Test des neuen Features ein.
Die letzten zwei Tage standen ganz im Zeichen des Google Assistant, der nun noch tiefer in Hardware und auch Software integriert werden soll. Zur Softwareseite gehört auch Google Maps, das während der Navigation schon seit langer Zeit Sprachbefehle entgegennehmen kann, aber erst jetzt mit dem Google Assistant ausgestattet wird. Ein Testlauf mit allen US-Nutzer war erfolgreich, sodass jetzt der globale Rollout folgt.
Nicht nur das Kartenmaterial von Google Maps wird ständig aktualisiert, sondern auch die Satellitenbilder werden immer wieder mal ausgetauscht und durch neue Aufnahmen ersetzt. Da es sich dabei stets um komplett neue Aufnahmen handelt, gehen eventuelle Anpassungen der vorherigen Version dadurch verloren - was normalerweise wohl kein großes Drama wäre. Doch in Taiwan gingen nun Aufnahmen Online, bei denen die Verpixelung vergessen wurde und geheime Militäreinrichtungen sichtbar sind.
In dieser Woche gab es den Supervollmond zu sehen, der uns mit bloßem Auge einen so guten Blick wie schon lange nicht mehr auf unseren Erdtrabanten gegeben hat. Wer diesen Supermond verpasst hat oder sich den Mond und einige andere Planeten etwas genauer ansehen möchte, kann das auch direkt im Browser bei Google Maps tun. Mit Google Maps Space sind nicht nur die Planeten unseres Sonnensystems, sondern auch viele ihrer jeweiligen Monde im Detail zu betrachten.