Ein Großteil der im Internet angebotenen Videos steht mittlerweile im HTML5-Format zur Verfügung und hat das früher populäre Flash-Format abgelöst. Doch so gut sich das Format auch verbreitet hat, so schlecht ist teilweise die Umsetzung der Browser: Erst jetzt bekommt der Chrome-Browser eine Möglichkeit, die Videos auch per Tastatur zu steuern, wie man es bisher von anderen Formaten gewohnt war. Allerdings vorerst nur in der Canary-Version.
Es ist schon wieder gute sechs Wochen her dass Google den Chrome-Browser 58 ausgerollt hat und nun steht wieder die nächste Version vor der Tür. Mit der Version 59, die vor wenigen Stunden stabil geworden ist und nun ausgerollt wird, bringt man wieder deutlich mehr Änderungen mit sich als in der Vorversion. So gibt es eine völlig neu designte Einstellungs-Seite, neue Benachrichtigungen unter Mac OS und eine Unterstützung von animierten PNG-Dateien.
Vor wenigen Tagen hat Google offiziell bestätigt und angekündigt dass der Chrome-Browser einen Werbeblocker bekommen wird - und das schon ab dem kommenden Jahr. Dieser Schritt sorgt aufgrund von Googles enormer Marktmacht in allen Bereichen für Diskussionen und gerade Verleger und konkurrierende Werbenetzwerke sind mehr als besorgt darüber dass Google in Zukunft der Türsteher für Werbeanzeigen sein könnte.
So wie jeder andere Browser auch, vervollständigt der Chrome-Browser die Eingabe des Nutzers in der Adresszeile bzw. schlägt URLs vor. Diese Vorschläge basieren sowohl auf den Favoriten als auch auf dem Verlauf der bisher besuchten Webseiten und werden automatisch vom Browser verwaltet. Eine komfortable Verwaltung dieser Vorschläge gibt es nicht, doch mit einer einfachen Tastenkombination lassen sich Vorschläge aus dieser Liste entfernen und tauchen beim nächsten mal nicht mehr auf.
Vor einigen Wochen gab es erste Berichte darüber, dass Google schon bald einen Werbeblocker in Chrome integrieren und lästige Werbebanner ausblenden wird. Viele hielten das erst für einen verspäteten Aprilscherz, doch nun hat Google diesen Schritt auch offiziell angekündigt und hat einen Zeitplan zur Einführung genannt. Ausgeblendet werden dabei aber natürlich nicht alle Anzeigen, sondern nur die sogenannten "Bad Ads".
Moderne Browser machen es Webseiten sehr leicht, auf angeschlossene Geräte wie der Kamera oder dem Mikrofon zuzugreifen. Das kann in vielen Fällen sehr nützlich sein, aber eben nur dann wenn der Nutzer auch tatsächlich weiß dass er gerade gefilmt wird oder das Mikrofon der Umgebung lauscht. Ein AOL-Entwickler hat jetzt eine Entdeckung gemacht, bei der sich die Geister streiten ob es sich um eine Sicherheitslücke im Chrome-Browser handelt oder nicht. Diese erlaubt die Aufnahme, ohne dass der Nutzer es bemerkt.
Zur Zeit macht ein Bug in Microsofts Betriebssystem Windows die Runde im Internet, mit dem sich das gesamte System zum Absturz bringen oder zumindest unter Volllast rechnen lässt und daraufhin unbenutzbar wird. Dieser Bug kann durch nur eine einzige Zeile JavaScript im Browser ausgenutzt werden - und anders als in vielen Medien berichtet ist auch der Chrome-Browser davon betroffen bzw. filtert dies nicht heraus.
In der vergangenen Woche hat Microsoft das neue Betriebssystem Windows 10 S vorgestellt, mit dem man vor allem auf den Netbook-Markt zielt und der Konkurrenz durch Googles Chrome OS Einhalt gebieten möchte. Das bedeutet allerdings auch dass das einstmals offene Betriebssystem in dieser Version zu einem geschlossenen und von Microsoft kontrolliertem Ökosystem wird. Daraus resultiert nun, dass z.B. Googles Chrome-Browser so schnell nicht für die S-Version erscheinen wird.
Schon vor einiger Zeit hat der Chrome-Browser für Android eine Download-Funktion für Webseiten bekommen, mit der sich ganze Internetseiten herunterladen und für den Offline-Abruf auf dem Gerät speichern lassen. Jetzt wurde diese Funktion weiter ausgebaut und an noch mehr Stellen im Browser integriert, um so wirklich nützlich zu sein. Unter anderem kann eine Webseite im Offline-Modus jetzt für den Download vorgemerkt werden.
Ein Großteil der Desktop-Nutzer verwendet auch heute noch ein Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, doch für viele ist es nur noch eine Basis um den Browser zu starten, in dem sich dann der ganze Rest abspielt. Das hat auch Microsoft erkannt und steckt deswegen viele Ressourcen in die Entwicklung von Edge und der Bing-Suche. Wohl auch aus diesem Grund wird man es im neuen Betriebssystem Windows 10 S nicht erlauben, den Browser oder die Suchmaschine zu wechseln.
Vor gut zwei Wochen wurde Chrome 58 ausgerollt und sollte mittlerweile bei allen Nutzern und auf allen Betriebssystemen angekommen sein. Damit rückt nun die Version 59 in den Beta-Channel und wird offiziell an alle Nutzer dieses Kanals verteilt. Auch diese Version wird wieder eine Reihe von Verbesserungen mit sich bringen. Unter Mac OS wird der Browser ab der kommenden Version die Benachrichtigungen direkt über das Betriebssystem absetzen.
Mit einem Chromecast am Fernseher lassen sich nicht nur Streams von YouTube, Play Music oder einigen anderen Plattformen streamen, sondern unter Verwendung des Chrome-Browsers auch ganze aktive Tabs. Das kann insbesondere dann sehr praktisch sein, wenn eine Videoplattform keine Cast-Unterstützung mit sich bringt oder Googles Technologie einfach nicht unterstützen möchte. Jetzt haben die Chrome-Entwickler eine neue Lösung vorgestellt, mit der sich jedes Video direkt auf den Chromecast streamen lässt.
Gestern gab es erste Berichte darüber dass Google schon bald einen Adblocker in den Chrome-Browser integrieren wird - ein Schritt mit dem wohl niemand ernsthaft gerechnet hat. Jetzt gibt es weitere Details zu diesem Vorgehen, mit dem man das eigene Geschäftsmodell nicht untergraben sondern viel mehr wieder stärken möchte. Der Werbeblocker ist nur Teil einer großen Aktion der Werbebranche um endlich wieder Qualität in das Geschäft zu bringen.