Im Herbst dieses Jahres wird der Chrome-Browser seinen 10. Geburtstag feiern und anlässlich dessen eine runderneuerte Oberfläche bekommen, bei der kaum ein Stein auf dem anderen bleibt. Die neue Oberfläche steht über zahlreiche Flags bereits seit einiger Zeit zum Testen zur Verfügung und bekommt immer wieder einige Veränderungen. Jetzt gibt es einen neuen Flag in der Canary-Version, mit der sich alle Experimente gleichzeitig aktivieren lassen.
Wer viele Tabs im Browser geöffnet hat, kann schnell die Übersicht verlieren und von der eigentlichen Ordnung schnell ins Chaos stürzen. Selbst mehrere Fenster helfen dann nicht mehr weiter, da sie im Grunde auch nur „Tabs“ des Betriebssystems sind, die man dann in der Taskleiste suchen darf. Das Chrome-Team hat sich nun ein cleveres Feature einfallen lassen, mit dem die Übersicht zumindest ein kleines bißchen mehr als bisher gewahrt bleibt.
Viele Apps lassen sich nicht nur per Klick oder Touch bedienen, sondern bieten auch noch alternative Methoden zur Eingabe und Steuerung an. Zum einen wären da die umfangreichen Tastenkombinationen und zum anderen die Gesten. Letztes ist auf dem Desktop nicht sehr verbreitet, und das obwohl es eigentlich sehr praktisch sein könnte. Chrome unterstützt nun auf allen Plattformen eine Geste, mit der man direkt VOR oder ZURÜCK navigieren kann.
Beim ausgiebigen Surfen durch das Internet wird man immer wieder auf Webseiten stoßen, die ungefragt Videos oder Soundeffekte abspielen, und einfach nur nervig sind. Dann hat man entweder die Möglichkeit die entsprechenden Webseiten nicht mehr zu besuchen, oder man schaltet einfach den Ton ab. Letztes soll im Chrome-Browser in Zukunft etwas vereinfacht werden, denn schon jetzt zeigt sich eine neue Funktion, mit der Webseiten einfach dauerhaft auf Stumm geschaltet werden können.
Schon vor fast einem Jahr hat Google erstmals die neue Oberfläche mit der Bezeichnung Chrome Home für den Chrome-Browser unter Android eingeführt. Im Laufe der Monate ist daraus eine völlig neue Oberfläche geworden, die es aber noch immer nicht in den endgültigen Rollout geschafft hat. Jetzt wird diese Oberfläche modernisiert und bekommt einen neuen "Modern Look" mit vielen runden Elementen.
Ein Großteil der im Internet angebotenen Videos steht mittlerweile im HTML5-Format zur Verfügung und hat das früher populäre Flash-Format abgelöst. Doch so gut sich das Format auch verbreitet hat, so schlecht ist teilweise die Umsetzung der Browser: Erst jetzt bekommt der Chrome-Browser eine Möglichkeit, die Videos auch per Tastatur zu steuern, wie man es bisher von anderen Formaten gewohnt war. Allerdings vorerst nur in der Canary-Version.
Googles Chrome-Browser für Android hat in den vergangenen Jahren sehr viele Verbesserungen bekommen und hat immer mehr Features in die schlichte Oberfläche integriert, doch grundsätzlich ist der Aufbau des Browsers gleich geblieben. Das könnte sich nun bald ändern, denn das schon im vergangenen Herbst aufgetauchte Experiment Chrome Home ist nun deutlich überarbeitet worden und zeigt eine völlig neue Oberfläche für den Browser.
Mit jedem neuen Browser-Update liefert das Chrome-Team eine Reihe von Verbesserungen aus, die mal größer und mal etwas kleiner ausfallen. Derzeit steht alles im Zeichen der Optimierung der Geschwindigkeit und der Verschlankung der benötigten Ressourcen, aber natürlich wird auch an anderen Stellen getüftelt. Ab der Version 56 wird der Chrome-Browser nun einzelne Bilddateien zentriert statt linksbündig oben anzeigen.
Vor dem Start von Google Chrome vor mittlerweile über 8 Jahren sahen Browser noch etwas anders aus als heute: Sie nahmen durch immer mehr Funktionen und Toolbars unnötig viel Platz ein und ließen der eigentlichen Webseite weniger Platz als man es heute gewohnt ist. Über die Jahre hat sich grundlegend an dem Design nichts geändert, nun könnte man aber vor der ersten großen Änderung seit Jahren stehen.
Google legt mit den Updates des Chrome-Browsers seit Jahren eine sehr hohe Geschwindigkeit vor und bietet Interessierten seit langer Zeit die Möglichkeit, auch sehr frühe Versionen mit experimentellen Features zu nutzen. Dazu gibt es nicht weniger als vier verschiedene Update-Channels, die natürlich auch ganz verschiedene Stufen der Zuverlässigkeit und Stabilität bieten. Ab sofort steht die experimentellste Version - Chrome Canary - auch für Android zur Verfügung und kann über den Play Store installiert werden.