Die Übernahme von Fitbit durch Google ist nach wie vor in der Schwebe und noch längst nicht in trockenen Tüchern, aber natürlich gehen die Entwicklungen und Produktzyklen beim Wearable-Hersteller unvermindert weiter. Jetzt sind Bilder der neuen Smartwatches und eines kommenden Fitnesstrackers geleakt worden, die auch Hinweise auf eine mögliche neue Funktion geben. Ein erster Blick auf Fitbit Versa 3, Fitbit Sense und Fitbit Inspire 2.
Trotz allerbester Voraussetzungen kommt Google Smartwatch-Betriebssystem Wear OS nicht vom Fleck und bewegt sich schon seit längerer Zeit unter der Wahrnehmungsgrenze. In den letzten Tagen gab es allerdings einige interessante Entwicklungen, die beim Pixel-Hype möglicherweise untergegangen sind, aber dennoch zeigen, dass die Plattform noch eine Rolle spielt und womöglich für den großen Neustart vorbereitet wird.
Googles Übernahme von Fitbit wird sich noch etwas hinziehen, aber dennoch gehen die Arbeiten an zukünftigen Projekten natürlich weiter. Wie nun bekannt wurde, hat Google kürzlich Samsung damit beauftragt, einen neuen Chip zum Tracking von Körperbewegungen zu entwickeln und produzieren, die aller Voraussicht nach vor allem in Smartwatches zum Einsatz kommen sollen.
Googles Übernahme von Fitbit ist nach wie vor in der Schwebe, doch hinter den Kulissen scheint die Integration der neuen Google-Produkte bereits angelaufen zu sein, selbst wenn sie nicht auf das Smartwatch-Betriebssystem Wear OS setzen: Die Einrichtung einer neuen Fitbit-Smartwatch wird nun dadurch erleichtert, dass das Smartphone diese direkt nach der ersten Aktivierung erkennt und den Prozess anstoßen kann.
Der Markt der Smartwatches und Fitnesstracker wächst seit Jahren unaufhörlich und ist längst zum Milliardengeschäft geworden - wenn auch trotz hoher Investitionen nach wie vor ohne Google. Das öffnet natürlich auch den schwarzen Schafen Tür und Tor, die mit fragwürdigen Methoden ein Stück vom Kuchen abknabbern wollen. Wie nun bekannt wurde, ist in einigen Fitnesstrackern mit Pulsmesser nicht einmal die entsprechende Hardware verbaut.
Google hat Ende 2019 die Übernahme von Fitbit angekündigt und möchte mit dem Smartwatch- und Fitnesstracker-Hersteller das eigene Wearable-Geschäft wieder in Schwung bringen. Allerdings ist die Übernahme noch immer nicht durch und wird nach wie vor den Regulierungsbehörden rund um die Welt kritisch beäugt - auch in der EU. Jetzt hat Google in einem Statement erneut bekräftigt, nur an der Hardware und Software interessiert zu sein.
Google steht mutmaßlich vor einem umfangreichen Wearable-Neustart, der zwar noch einige Zeit auf sich warten lassen wird, dessen Puzzlestückchen sich aber immer mehr zusammensetzen lassen. Es zeichnet sich ab, dass dieser neue Anlauf weit über den Smartwatch-Bereich hinausgehen wird, was natürlich die Frage aufwirft, wie es mit dem bisher sehr glücklosen Smartwatch-Betriebssystem Wear OS weitergehen wird.
Vor knapp neun Monaten hat Google die Übernahme von Fitbit bekannt gegeben, die dem eigenen Wearable-Geschäft einen echten Schub geben sollte - und sicherlich zum heutigen Zeitpunkt erste Ergebnisse hätte liefern sollen. Doch da hat man die Rechnung ohne die Regulierungsbehörden gemacht, die die Übernahme gewaltig wackeln lassen und nun dazu führen soll, dass sich Google der Nichtnutzung der Fitbit-Daten verpflichten soll.
Trotz einiger Anstrengungen ist es Google bisher nicht gelungen, den seit vielen Jahren anhaltenden Erfolg im Smartphone-Markt auf den Wearable-Bereich umzumünzen. Weil Wearables aber seit längerer Zeit einen Boom erleben, dürfte Google hinter den Kulissen an einem großen Comeback basteln, dessen Puzzlesteinchen sich so langsam zusammensetzen. Allein in dieser Woche gab es mehrfache Anzeichen dafür, dass Google die eingeschlagene Richtung mit Hochdruck vorantreibt. Aber auch einen herben Rückschlag.
Nach langen Anlaufschwierigkeiten sind die Verkaufszahlen der Smartwatches und Fitnesstracker in der letzten Zeit stark gestiegen und gehören für immer mehr Menschen zum täglichen Begleiter. Aus diesem Grund hat sich die Stiftung Warentest nach längerer Pause mal wieder diese Kategorie vorgenommen und insgesamt 25 Wearables auf Herz und Nieren getestet. Die Ergebnisse, insbesondere bei den Fitnesstrackern, sind ernüchternd.
Google möchte sich im Wearable-Bereich ganz neu aufstellen und hat dazu erst vor wenigen Tagen die Übernahme von North bekannt gegeben. Schon im Oktober 2019 wurde die Übernahme von Fitbit verkündet, die nach wie vor noch nicht abgeschlossen ist und nun noch einmal ins Wanken kommen könnte. Zahlreiche Interessenvertretungen haben nun ihre Bedenken angemeldet und die Behörden weltweit zur erneuten Prüfung aufgefordert. Es geht um Marktmacht und Nutzerdaten.
Google ist trotz Wear OS auf dem Wearable-Markt nie richtig in Schwung gekommen und bisher erweist sich auch die im vergangenen Jahr angestoßene Milliarden-Übernahme von Fitbit nicht unbedingt als Glücksgriff. Die aktuellen Zahlen der Marktforscher von IDC nun zeigen, geht es mit den ohnehin geringen Marktanteilen von Fitbit weiter abwärts und auch das Betriebssystem Wear OS ist nirgendwo in den Statistiken zu finden.
Google hat den Wearable-Hersteller Fitbit vor einigen Monaten übernommen und möchte die beiden strauchelnden Geschäftsgebiete mit gemeinsamer Kraft endlich zum Erfolg führen. Bisher hat Fitbit noch ohne Googles Einfluss agiert, aber nun steht schon bald das erste Update an, das die Handschrift des neuen Eigentümers trägt: Die Fitbit Smartwatches werden wenig überraschend Unterstützung für den Google Assistant erhalten und sich wohl mittelfristig von Amazons Alexa verabschieden.
Mit der Übernahme von Fitbit möchte Google eigentlich das strauchelnde Wearable-Geschäft in Schwung bringen und hätte mit dem Hersteller und dem Betriebssystem Wear OS eine sehr gute Ausgangsposition. In den Verkaufszahlen schlägt sich das allerdings nicht nieder, denn trotz eines stark wachsenden Marktes verliert Fitbit enorm Marktanteile gegenüber der großen Konkurrenz. Schon jetzt ist Fitbit der Zwerg unter den Riesen und könnte bald aus der Statistik fallen.
Während es auf dem Smartphone- und Tablet-Markt stark abwärts geht und die Verkaufszahlen einbrechen, sieht es bei den Smartwatches im ersten Quartal deutlich besser aus - wenn auch mit verlangsamten Wachstum. Die Marktforscher von Strategy Analytics haben nun neue Zahlen veröffentlicht und zeigen, dass der Smartwatch-Markt weiter fest in der Hand von Apple ist und die Google-Tochter Fitbit aktuell keine große Rolle spielt.