In gut vier Wochen lädt Google zum großen 'Made by Google'-Event nach New York und wird auf diesem eine Reihe von neuen Produkten vorstellen. Einige Produkte wie die Pixel 4-Smartphones sind natürlich gesetzt, bei anderen darf noch spekuliert werden. Jedes Jahr warten die Google-Fans auf eine Smartwatch aus dem Hause Google, aber laut einem aktuellen Bericht wird es auch in diesem Jahr keine Pixel Watch geben - aufgrund einer Entscheidung aus dem Jahr 2016.
In wenigen Wochen wird Google nicht nur die Pixel 4-Smartphones, sondern auch einen ganzen Schwung weiterer Geräte der Made by Google-Serie vorstellen. Dass sich in diesem Jahr eine Pixel Watch darunter befinden wird, ist zwar sehr unwahrscheinlich, kann aber noch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Ein Google-Patent zeigt nun, wie die Ingenieure bei einer solchen Smartwatch die Kamera platziert hätten.
Jedes Jahr im Herbst wird auf dem großen Made by Google-Event die neueste Generation der Google-Hardware vorgestellt, die in immer mehr Bereiche vordringt. Jetzt hat das Unternehmen durch ein interessantes Stellenangebot selbst verraten, dass man vor allem auf dem Wearable-Markt noch große Pläne hat. Und dabei könnte es sich nicht nur um die neuen Pixel Watches handeln, sondern auch um weitere Produkte auf einer neuen Plattform.
Schon seit langer Zeit wird Google nachgesagt, an neuen Smartwatches zu arbeiten, mit denen Wear OS wieder etwas angeschoben werden soll. Bisher ist daraus nichts geworden und der Einstieg wurde im September abgesagt - möglicherweise deswegen, weil man sich bei der Entwicklung festgefahren hat. Jetzt wurde verkündet, dass Google einen Teil des Smartwatch-Geschäfts von Fossil übernimmt.
Vor genau einem Monat hat Google ein großes Update für Wear OS angekündigt, mit dem das Betriebssystem sehr viele neue Features bekommt und für die kommende Smartwatch-Generation Fit gemacht wird. Der Rollout wurde für "in einigen Wochen" angekündigt - und jetzt ist es soweit. Heute hat Google den Startschuss gegeben und rollt die neue Version ab sofort für alle kompatiblen Smartwatches aus.
Im Gegensatz zum Smartphone-Markt kann man bei den Smartwatches fast schon von einer großen Auswahl an Betriebssystemen reden, da es für die smarten Geräte am Handgelenk mehr als nur einen Android- und iOS-Ableger gibt. Ein Bastler hat sich diesem Markt schon vor einiger Zeit angenommen und hat mit AsteroidOS ein neues Linux-basiertes Betriebssystem für Smartwatches entwickelt. Es kann auf einigen Geräten auch als Ersatz für Googles Wear OS installiert werden.
Googles Play Store macht nur sehr ungenaue Angaben zur Installationsbasis bzw. Verbreitung von Apps, kann aber dennoch sehr verräterisch sein. Jetzt hat eine weitere App eine magische Marke durchbrochen, die Anhaltspunkte für den Erfolg einer Plattform geben kann. Die Rede ist von Android Wear bzw. der dazugehörigen App, die nun die Marke von 10 Millionen Installationen durchbrochen hat.
Nicht nur Google setzt große Hoffnungen in Android Wear 2.0 und in die ersten eigenen Smartwatches, sondern auch viele andere Hersteller haben in den vergangenen Tagen und Wochen ihre neuen Produkte präsentiert. In diesem Jahr sind auffällig viele Hersteller aus der klassischen Luxus- oder Uhren-Branche mit dabei, die ihr Glück ebenfalls versuchen und für das gesamte Ökosystem einen wertvollen Beitrag leisten.
Apple hat mit der eigenen Smartwatch ordentlich vorgelegt und Googles Verkaufszahlen extrem in den Schatten gestellt. Da Google dies wohl schon vor langer Zeit erwartet hat, arbeitet man mit Hochdruck an einer iOS-App für Android Wear um beide Ökosysteme miteinander kompatibel zu machen. Natürlich gibt es da aber das kleine Problem Namens Apple dem eine solche Verbindung kaum gefallen dürfte. Eine neue Richtlinie im App Store lässt nun die Befürchtung aufkommen, dass Apple Google einen Strich durch die Rechnung macht.
Direkt nach der Ankündigung von Android Wear, haben LG und Motorola nachgelegt und ihrerseits zwei neue Smartwatches angekündigt die auf eben dieses neue Betriebssystem setzen werden. An der Software dürften beide vorerst nicht viel ändern, die beiden vorgestellten Modelle zeigen aber eines sehr deutlich: Bei einer Armbanduhr kommt es immer noch sehr stark auf das Design/Hardware an.