Viele der zahlreichen Moonshot-Projekte von Alphabet sind mittlerweile in kommerziell operierende Unternehmen umgewandelt worden und sollen in dieser Form natürlich auch Geld verdienen. Bei einigen ist das Geschäftsmodell mehr, bei anderen weniger eindeutig und nachvollziehbar. Googles Drohnen-Schwester Wing hat nun einen ersten Schritt hin zu einem neuen Modell gemacht und eine Plattform gestartet, die langfristig Drohnen koordinieren könnte.
Schon seit weit über einem Jahr ist bekannt, dass die Google-Schwester Sidewalk Labs einen neuen Stadtteil in Kanada errichten möchte und sich seit langer Zeit in der Planungsphase befindet. Ende 2018 wurden die ersten Pläne vorgestellt und jetzt hat das Unternehmen noch einmal ordentlich nachgelegt und Pläne für ein sehr viel größeres Gebiet eingereicht. Das sorgt für Kritik, denn sowohl die Bürger als auch die Stadtverwaltung fühlen sich ein wenig über den Tisch gezogen.
Die Alphabet-Quartalszahlen haben gezeigt, dass das gesamte Unternehmen sehr stark von Werbung abhängig ist und über 90 Prozent der Umsätze durch Werbeklicks erzielt. Obwohl dieses Geschäftsmodell seit zwei Jahrzehnten sehr erfolgreich ist und stetig wächst, warnt Alphabet dennoch in den Risikofaktoren für Aktionäre davor, dass aktuelle und neue Technologien diese blockieren könnten. Das erklärt auch einige Schritte der jüngsten Vergangenheit.
Die Google-Schwester Waymo ist aktuell vor allem für die selbstfahrenden PKWs bekannt, die in einigen Teilen der USA bereits unterwegs sind, doch das ist längst nicht das einzige Projekt, an dem das ehemalige X-Unternehmen arbeitet. Jetzt wurde verkündet, dass auch die Waymo Trucks wieder zurück auf die Straßen kommen und ab sofort getestet werden. Das Potenzial und auch die wirtschaftlichen Folgen könnten gigantisch sein.
Bei der Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen hat Alphabet erstmals verkünden können, mehr als 100.000 Mitarbeiter im Unternehmen zu beschäftigen. Wie die New York Times nun herausgefunden haben will, liegt die Anzahl aber deutlich höher - nämlich doppelt so hoch. Allerdings wird nicht darüber gesprochen, weil die verschwiegenen Mitarbeiter Zeitarbeiter sind, die in vielen Punkten schlechter gestellt waren. Das hat sich mittlerweile aber etwas gebessert.
In den vergangenen Jahren haben es einige Google Moonshot-Projekte zur Marktreife gebracht und werden teilweise bereits vermarktet - so wie das Project Loon. Die Internet-Ballons sind mittlerweile zu einem eigenen Unternehmen geworden und haben vor wenigen Tagen erneut gezeigt, dass sie einen praktischen Nutzen haben. In einem Erdbebengebiet von Peru konnten die Ballons die Internetversorgung mit LTE-Geschwindigkeit innerhalb von nur 48 Stunden wiederherstellen.
Vor gut vier Jahren wurde die Alphabet Holding als Muttergesellschaft der Google Inc. gegründet und hat vor allem das Ziel, in zukünftige Technologien zu investieren und zu entwickeln, ohne die Cash-Cow Google zu gefährden. Aus diesem Konstrukt sind bisher einige Unternehmen hervorgegangen, die in Zukunft eine große Rolle spielen könnten. Insbesondere die X-Abteilung tut sich hervor, aus der erst vor wenigen Tagen die neue Google Glass-Version vorgestellt wurde.
Erinnert sich noch jemand an Google Glass? Die Datenbrille wurde vor gut sieben Jahren vorgestellt und ging mit sehr großen Ambitionen in die öffentliche Testphase - die das Produkt dann nach längerer Zeit nicht überstanden hat. Glass gilt bis heute als einer der größten Google-Flops, aber dennoch hat das Unternehmen stets daran festgehalten und hat nun eine brandneue Version vorgestellt. Außerdem wandert die Glass-Abteilung nun von Alphabet zu Google.
Globalen Konzernen wird immer wieder vorgeworfen, durch Firmengeflechte eine Vielzahl von Steuertricks auszunutzen und sich so ärmer zu rechnen, als sie eigentlich sind. An diesen Vorwürfen ist bekanntlich viel Wahrheit dran und auch Google bzw. die Alphabet-Holding nutzen solche Methoden, um jährlich viele Milliarden Dollar an Steuern einzusparen. Jetzt hat das scheidende Vorstandsmitglied Eric Schmidt diese Praktiken verteidigt.
Die Google-Mutter Alphabet lässt aktuell einige Bomben platzen: Erst musste der Konzern einen deutlichen Gewinneinbruch vermelden, wenig später in der Analyse die Anleger sogar beruhigen und neue Produkte vorab ankündigen und nun folgt die nächste Meldung: Google-Vater Eric Schmidt wird den Vorstand verlassen und sich wohl weitgehend ins Privatleben zurückziehen. Auch die langjährige Cloud-Chefin Diane Greene wird nicht erneut kandidieren.
Alphabet hat die Zahlen für das 1. Quartal vorgelegt und die Anleger mit einem Gewinneinbruch geschockt. Der Konzern spricht davon, dass der Gewinneinbruch vor allem durch die Milliardenstrafe der EU verursacht wurde, aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn tatsächlich gibt es aktuell einige Brandherde. In den Statements zu den Zahlen hat das Unternehmen außerdem erneut die neuen Pixel 3a-Smartphones bestätigt.
Gestern Abend hat die Google-Mutter Alphabet die Zahlen für das 1. Quartal 2019 vorgelegt und hat aufgrund des stark gesunkenen Gewinns wieder einmal für ein kleines Erdbeben an der Börse gesorgt. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr weiter nach oben geschossen, doch unter anderem aufgrund der EU-Milliardenstrafe brach der Gewinn um fast ein Drittel ein. Die Anleger schickten die Aktie daraufhin, obwohl das Ergebnis nicht überraschend war, auf Talfahrt.
Die Alphabet Holding besteht aus vielen Tochterunternehmen, von denen Google bisher das einzige ist, das neben Umsatz auch Gewinn abwirft. Das soll aber natürlich nicht auf ewig so bleiben und langsam geht es auch bei einigen aussichtsreichen Google-Schwestern voran. Das Unternehmen Wing hat nun den kommerziellen Drohnenbetrieb in Australien aufgenommen und stellt dort ab sofort erste Produkte als Highspeed-Postdienstleister zu.
Die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin waren viele Jahre lang die wichtigsten Symbolfiguren des Unternehmens und standen gerade in der steilen Boomphase Anfang des Jahrtausends stark in der Öffentlichkeit. Das hat sich aber schon vor vielen Jahren geändert, allerdings lange Zeit nur für Außenstehende. Doch seit längerer Zeit sollen die beiden Gründer auch intern unsichtbar geworden sein und sich bei ihrem Unternehmen nicht mehr blicken lassen.
Vor wenigen Minuten hat die Google-Mutter Alphabet die Geschäftszahlen für das 4. Quartal 2018 vorgelegt und konnte sich auch in den vergangen drei Monaten wieder in die richtige Richtung entwickeln: Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2018 konnte ein Umsatz von 39,27 Milliarden Dollar und ein Gewinn von 8,20 Milliarden Dollar eingefahren werden. Damit liegen beide Bereiche so hoch wie bisher noch nie in einem vierten Quartal der Unternehmensgeschichte.