Googles Chromecast-Stick verkauft sich von Anfang an wie geschnitten Brot und springt von einem Rekord zum Nächsten. Dennoch bietet Google immer wieder einmal spezielle Aktionen zur Promotion des Streaming-Sticks an, in den meisten Fällen allerdings nur in den USA. Seit gestern gibt es nun zwei weitere Promotions, die jedem Chromecast-Besitzer ein 6 Euro-Guthaben für Google Play Movies oder 90 Tage Gratis Musik-Streaming für Play Music.
Google lässt den damals recht erfolgreichen Messenger Google Talk schon seit langer Zeit auf Raten sterben, wird nun aber schon in der kommenden Woche endgültig den Stecker ziehen: Am 16. Februar werden die Talk-Server endgültig eingestellt und alle noch verbreiteten Clients werden sich nicht mehr einloggen bzw. Nachrichten verschicken können. Das Nachfolgeprodukt Hangouts wurde bereits vor langer Zeit vorgestellt, kommt aber bei weitem nicht an die Popularität von Talk.
In diesem Jahr wird Google eine große Offensive auf die Kinderzimmer dieser Welt starten und möchte mit Google for Kids viele jüngere Nutzer erreichen. Offenbar möchte man sich dabei aber nicht nur auf die digitale Welt beschränken, sondern arbeitet auch mit klassischen Spielzeug-Herstellern zusammen. Gemeinsam haben Google und Mattel nun völlig überraschend zu einem Event am 13. Februar geladen - in dem uns die beiden Unternehmen zeigen möchte "was möglich ist".
Laut einem Bericht von Bloomberg, dass die Informationen aus mehreren sicheren Quellen erfahren haben will, wird Google schon bald wieder Tweets von twitter in den Suchergebnissen anzeigen. Eine entsprechende Einigung sollen beide Unternehmen bereits vor einigen Tagen erzielt und mittlerweile schon mit der technischen Umsetzung begonnen haben. Google wird direkten Zugriff auf die twitter-Datenbank bekommen und die Anzeige der Tweets noch im 1. Halbjahr starten. Damit wurde eine alte Partnerschaft wiederbelebt.
Kinder wachsen heutzutage wie selbstverständlich mit dem Internet auf, können allerdings - zumindest offiziell - erst ab 13 Jahren einen Google-Account anlegen. Google hat die neue Zielgruppe schon im vergangenen Jahr ins Auge gefasst und plant kinderfreundliche Versionen der eigenen Dienste und hat dafür schon einiges an Vorarbeit geleistet. Gestern Abend hat Google verkündet, dass man das Unternehmen Launchpad Toys für einen nicht näher genannten Preis übernommen hat.
Anfang des Jahres hat sich das YouTube-Team in die Karten blicken lassen, und hat verkündet, dass man demnächst auch Videos mit 360 Grad-Rundumblick unterstützen wird. Jetzt hat YouTube in einem sehr klein angelegten Test ein ganz ähnliches Feature vorgestellt, das uns schon einmal einen Vorgeschmack auf diese Funktion geben soll: In einem Video der YouTube Music Night kann der Nutzer während des laufenden Videos zwischen vier Kamera-Ansichten wechseln.
In den USA musste Google im Dezember erstmals einen starken Verlust an Marktanteilen bei den Suchmaschinen verzeichnen und nahezu den ganzen Verlust an Yahoo! abgeben. Dies war allerdings keine große Überraschung, da der Google-Konkurrenz seit Ende November die Standard-Suchmaschine im Firefox ist und sich damit viele Millionen potenzielle Nutzer gesichert hat. Allerdings ging die Abwärtsspirale auch im Januar weiter nach unten, so dass Google erstmals seit 7 Jahren wieder unter 75 Prozent Marktanteil gerutscht ist.
Laut einem Bericht von Bloomberg, das Informationen von internen Quellen bekommen haben will, steckt Google derzeit in der Planungsphase für ein neues Angebot: Laut den Informationen möchte Google Uber Konkurrenz machen und plant den Aufbau eines eigenen Netzwerks zur Vermittlung von Fahrten. Das wäre aufgrund des Erfolgs des Pioniers in diesem Bereich nicht weiter verwunderlich, aber Google soll angeblich eine tiefe Verknüpfung des Angebots mit den selbstfahrenden Autos planen. Auch Uber plant eine solche Verknüpfung und dringt ebenfalls in Googles Gebiet ein.
Die letzten Jahre waren im Internet von den Themen Spionage und Sicherheit geprägt und haben vor allem den großen IT-Unternehmen einen kräftigen Image-Dämpfer verpasst. Google hat, so wie viele andere Anbieter auch, daher der Spionage den Kampf angesagt und setzt dabei vor allem auf die standardmäßige Verwendung von sicheren HTTPS-Verbindungen. Zum ersten mal setzt Google nun auch den hauseigenen Chrome-Browser dafür ein, und warnt in dem Canary-Build des Browsers nun vor dem Besuch von jeglicher unverschlüsselter Website.
Seit vielen Jahren gibt es Googles Desktop-Software Earth in zwei Versionen, die sich zum einen im Funktionsumfang und zum anderen auch im Preis unterscheidet. Während die Standard-Version seit jeher kostenlos ist und jedem Nutzer den virtuellen Flug über den Erdball ermöglicht, richtete sich die Pro-Version eher an Unternehmen die mehr mit den verfügbaren Daten anfangen wollten. Bisher kostete diese Version knapp 300 Euro, doch seit gestern Abend verschenkt Google auch diese zum Nulltarif.
Schon seit einiger Zeit gibt es Hinweise darauf, dass Google Now in Zukunft auch Benachrichtigungen von Drittanbieter-Apps zulassen wird, und jetzt ist es soweit: Mit dem neuesten Update der App wird Googles Assistent geöffnet und ermöglicht es auch den Apps von anderen Herstellern, ihre Benachrichtigungen dort zwischen den Karten unterzubringen. Zum Start kooperiert Google mit 40 verschiedenen Anbietern um gleich am Anfang ein möglichst breites Spektrum abzudecken.
Laut dem Marktforschungsinstitut Strategy Analytics konnte der Smartphone- und Tablet-Markt weiter ein starkes Wachstum hinlegen. Insgesamt wurden 2014 mehr als 1,3 Milliarden Geräte ausgeliefert - ein Wachstum von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung hat vor allem auch den Marktanteil von Android weiter positiv beinflusst, das nun ganze 81 Prozent vom großen Kuchen abbekommt. Erstmals wurden im vergangenen Jahr mehr als 1 Milliarde Android-Geräte verkauft.
Google hat die Geschäftszahlen für das 4. Quartal 2014 vorgelegt und konnte dabei sowohl beim Umsatz als auch beim Umsatz wieder deutlich zulegen, blieb allerdings unter den Erwartungen der Investoren. Der Umsatz lag in den vergangenen 3 Monaten bei 18,1 Milliarden Dollar, womit ein Gewinn von 4,76 Milliarden Dollar erzielt worden ist. Das Jahr 2014 hat Google insgesamt mit einem Wachstum von starken 19 Prozent abgeschlossen.
Ende Oktober hat Google den alternativen Posteingang Google Inbox vorgestellt und damit sowohl viel Lob als auch negative Kritik geerntet. In den letzten Wochen ist es allerdings sehr ruhig um das Angebot geworden, daher rührt Google nun wieder etwas die Werbetrommel: Ab sofort bekommt jeder interessierte Nutzer innerhalb der nächsten 24 Stunden eine Einladung zu Inbox. Außerdem hat Google auch einige Statistiken rund um das Angebot veröffentlicht, die allerdings keinen Einblick in die Nutzungszahlen geben.