Google führt schon seit Jahren einen kleinen Kampf gegen unverschlüsselte Verbindungen im Internet und nutzt dafür immer wieder auch die Hilfe des Chrome-Browsers. Nach und nach wurden die Warnungen für unverschlüsselte Verbindungen immer deutlicher sichtbar, was nun auch mit einer der kommenden Versionen wieder der Fall sein wird. Gleichzeitig wird aber auch der Positiv-Hinweis zurückgefahren, der eigentlich schon selbstverständlich sein sollte.
Google führt schon seit Jahren einen kleinen Kampf gegen unverschlüsselte Verbindungen im Internet, und nutzt dafür zunehmend auch die Hilfe des Chrome-Browsers. Der Browser informiert die Nutzer über die unsichere Verbindung und schafft so mehr Bewusstsein für dieses Thema. Jetzt hat Google die nächste Stufe dieser Anzeige angekündigt, die schon bald vor allen unverschlüsselten Verbindungen warnen soll und somit den Druck erhöht.
Sicherheit steht im Netz für viele Menschen, und vor allem für die Browser-Hersteller, mittlerweile an erster Stelle. Überall lauern Spionage-Programme- und Apps, die mitsurfen wollen und Daten von Nutzern abgreifen möchten. So wie alle anderen Browser auch, kann Chrome davor warnen, wenn eine vermeintlich sichere HTTPS-Verbindung gar nicht sicher ist. Was kaum einer weiß: Diese Meldung lässt sich auch mit einem nicht-ganz-so-geheimen Passwort umgehen.
Immer mehr Webseiten werden über eine verschlüsselte Verbindung ausgeliefert, die für viele schon längst zum Standard geworden ist. Auch der Chrome-Browser hat einen großen Anteil daran, dass nicht-verschlüsselte Verbindungen auch von den nicht ganz so versierten Nutzern als unsicher wahrgenommen werden. Googles neuer Transparenzbericht zeigt nun, dass diese und andere Maßnahmen erfolgreich waren.
Es sind schon wieder sechs Wochen vergangen, seitdem die Version 61 von Google Chrome ausgerollt worden ist, und nun steht die Version 62 vor der Tür. Seit wenigen Stunden wird die neue Version im stabilen Kanal ausgerollt, bringt aber auf den ersten Blick nicht ganz so viele Änderungen mit sich wie die Vorgänger. Die Änderungen betreffen vor allem Admins und Webmaster, die sich nun langsam aber sicher endlich Gedanken auf ein Umrüsten auf verschlüsselte Verbindungen machen sollten.
Schon vor einigen Monate hatte Google angekündigt, dass man den Sicherheitszertifikaten von Symantec in Zukunft das Vertrauen entziehen wird und diese damit Schritt für Schritt aus dem Chrome-Browser entfernen wird. Da dies schon seit längerer Zeit zu großen Diskussionen geführt hat, hat man nun einen genauen Zeitplan für diesen Vertrauensentzug veröffentlicht.
Nachdem sich die Version 56 des Chrome-Browsers seit einigen Wochen im Beta-Stadium befunden hat, wird sie seit heute offiziell für alle Nutzer als stabile Version ausgerollt. Diese bringt die bereits bekannten Funktionen mit sich und kann daher vor allem als Sicherheits-Release bezeichnet werden. Neben der weiteren Blockade von Flash-Anzeigen werden ab sofort auch unverschlüsselte Verbindungen als Unsicher markiert.
Nachdem die Version 55 des Chrome-Browsers sowohl auf den Desktop als auch auf Android-Smartphones ausgerollt worden ist, zieht nun auch die Beta-Version wieder nach und wird auf die Version 56 gebracht. Diese enthält eine kleine aber vielleicht sehr folgenschwere Änderung bei der Markierung von unsicheren Verbindungen. Diese werden ab der kommenden Version schon etwas aufdringlicher und stechen dem Nutzer noch mehr ins Auge.
Google fährt seit langer Zeit eine Kampagne für verschlüsselte Verbindungen, die unter anderem auch von der Websuche und dem Chrome-Browser unterstützt wird. Schon mehrfach hatte das Chrome-Team verkündet, dass der Browser in Zukunft vor unverschlüsselten Verbindungen warnen wird - und nun soll es schon in wenigen Monaten soweit sein. Ab Januar 2017 soll die Chrome-Version 56 damit beginnen, ausdrücklich vor HTTP-Verbindungen zu warnen.
In den letzten Jahren hat Google nach und nach alle hauseigenen Angebote auf HTTPS umgestellt und somit die Verbindungen zwischen den eigenen Angeboten und den Nutzern verschlüsselt. Doch es befinden sich auch noch einige Nachzügler unter den Google-Diensten, die nun ebenfalls nach und nach umgestellt werden. Jetzt ist ein Angebot an der Reihe, das eigentlich sehr viele Nutzer und Besucher hat: Blogger.