Google Maps Streetview: Verpixelung von Gebäuden ist jetzt nur noch mit Adressnachweis möglich

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Das Team von Google Maps Streetview ist seit vielen Jahren rund um die Welt unterwegs und hat bereits Millionen von Kilometern an Straßenzügen aufgenommen, die von vielen Nutzern gerne verwendet werden. Vor allem in Deutschland ist aber auch die Verpixelung ein großes Thema, bei der es jetzt eine wichtige und langfristig sicherlich spürbare Änderung gibt: Das unkenntlich machen ist ab sofort nur noch mit Adressnachweis möglich.


google maps streetview verpixeln

Millionen von Menschen verwenden Google Maps Streetview, um sich beliebige Orte auf der Welt näher anzusehen, Informationen zu sammeln, Eindrücke zu gewinnen oder einfach nur digital zu Schlendern. In einigen Gebieten macht das allerdings etwas weniger Spaß, wenn gefühlt jedes zweite Haus verpixelt ist. Das „stört“ nicht nur die Darstellung, sondern macht oft auch die Erkundung des umliegenden Gebiets schwer bis unmöglich.

Weil das in Deutschland vor langer Zeit Überhand genommen hat, hatte man weit über ein Jahrzehnt lang keine neuen Straßenaufnahmen mehr angefertigt. Das hat sich mittlerweile geändert, die Fahrzeuge seit einigen Jahren wieder unterwegs, und auch die Verpixelung ist weiterhin möglich. Seit jeher gilt, dass das nur für die Menschen möglich ist, die im betroffenen Haus wohnen oder in deren Eigentum es ist. Gepüft wurde das von Google bisher allerdings nicht – das ändert sich jetzt. Seit Ende Juli ist es notwendig, einen Adressnachweis vorzulegen.

Nur Eigentümer oder Mieter eines Hauses dürfen beantragen, dass das Haus unkenntlich gemacht wird. Wenn Sie die Unkenntlichmachung von Immobilien beantragen, ist ein Dokument mit Adressnachweis erforderlich. Auch Personen ohne offizielle Adresse können das Unkenntlichmachen über dasselbe Überprüfungsverfahren beantragen.




google maps streetview

Um die Verpixelung zu Bentragen, ist jetzt ein Adressnachweis erforderlich, aus dem eindeutig hervorgeht, dass man Besitzer oder Bewohner ist. Das müssen keine amtliche Dokumente sein, sondern Google akzeptiert auch Rechnung von Versorgungsunternehmen, Kontoauszüge, offizielle Schreiben, Briefe von Versicherungen oder auch Mietverträge. Also alles, was belegen sollte, dass die Person unter der genannten Adresse erreichbar ist.

Für berechtigte Verpixelungen sollte das kein Problem sein und auch der Aufwand zur Digitalisierung eines solchen Dokuments hält sich in Grenzen. Viel mehr ist es ein Wahnsinn, dass Google das bisher offenbar nicht oder nur sehr lückenhaft überprüft hat und es jedem Nutzer ermöglichte, eine beliebige Adresse zu verpixeln. Gut, dass sich das jetzt ändert. Alle bisher durchgeführten Verpixelungen bleiben natürich dennoch bestehen.

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[Google Support]

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