In den letzten Jahren gab es in der Technologie-Branche kaum ein größere (und nervigeres) Thema als die Patent-Streitigkeiten zwischen den großen Unternehmen. Google hat sich schon vor langer Zeit dazu entschlossen, in solche Patentkriege nur passiv einzusteigen und sich lediglich zur Wehr zu setzen. Um mögliche zukünftige Streitigkeiten zu vermeiden, hat das Unternehmen jetzt ein umfangreiches Patentabkommen mit LG geschlossen. Eine ähnliche Vereinbarung gibt es auch schon mit Samsung.
Während alle Smartphone-Produzenten in den vergangenen Jahren einzig und allein auf das Android-Betriebssystem gesetzt haben, hatte sich Nokia stark an Windows Phone gebunden und hat ein Android-Engagement stets ausgeschlossen. Nach der Übernahme durch Microsoft war die Hoffnung auf ein solches Smartphone dann eigentlich gestorben, doch dann wurde überraschend die Nokia X-Serie angekündigt. Laut mehreren Berichten plant Nokia nun, schon in wenigen Tagen ein neues Android-Smartphone vorzustellen.
Obwohl Google die treibende Kraft hinter dem Android-Betriebssystem ist, verdient das Unternehmen nur indirekt durch die hohe Verbreitung der eigenen Apps und der darin angezeigten Werbung damit. Anders sieht es bei Microsoft aus: Der Software-Konzern hat mit allen führenden Smartphone-Herstellern einen Lizenzvertrag abgeschlossen, mit dem Microsoft allein im vergangen Jahr 2 Milliarden Dollar verdient haben soll. Doch damit könnte bald Schluss sein, denn nun stellt sich Samsung quer und hat die Zahlungen eingestellt.
Trotz einiger größerer Übernahmen in den vergangenen Jahren wächst Googles gehortetes Barvermögen weiter an und liegt nach Verkündung der letzten Quartalszahlen mittlerweile bei 62,16 Milliarden Dollar - und diese wecken nun Begehrlichkeiten. Ein angesehener Analyst des Finanzunternehmens Bernstein Research fordert nun, dass Google einen Teil des Geldes als Dividende an die Anleger ausschütten soll.
In den letzten Monaten ist es ziemlich still um Google Glass geworden und fast könnte man schon meinen, dass die Datenbrille von anderen Google-Projekten sowohl technologisch als auch vom Interesse überholt worden ist. Möglicherweise wird Google aber in der nächsten Zeit noch einmal auftrumpfen und ein weiteres Modell vorstellen, das ein völlig neues Feature mit sich bringen wird: Google hat ein Patent erhalten, das den Einbau eines Projektors in das Brillengestell zeigt.
Heutzutage gibt es sehr viele Möglichkeiten um Daten zwischen zwei Geräten auszutauschen, was immer öfter über die Cloud und den ständigen Synchronisierungsprozess erledigt wird. Doch sowohl bei sehr großen Datenmengen als auch für einen schnellen Austausch ist die direkte Übertragung natürlich immer noch der bessere Weg - und genau an solch einer Lösung arbeitet Google derzeit laut jetzt bekannt gewordenen Informationen. Das Projekt Copresence soll den schnellen Austausch zwischen verschiedenen Geräten und Plattformen erlauben.
Das Management-Karussell bei Google, das aus Sundar Pichai einen Super-Manager gemacht hat, geht intern weiter und hat ein neues prominentes Opfer gefunden: Der Android-Erfinder Andy Rubin hat das Unternehmen bereits verlassen und eine neue Anstellung bei einer Robotik-Firma gefunden, Rubins geheimer Leidenschaft. Nach Außen hin ist er bereits Anfang letzten Jahres in der Versenkung verschwunden und hat bei Google ebenfalls die Robotik-Abteilung geleitet.
Der sogenannte "Second Screen" neben dem Fernseher wird seit Jahren als Buzzword für viele Anwendungen verwendet, und jetzt steigt auch Google mit Play Movies in diesen Bereich ein. In den nächsten Tagen wird ein Update für die Android-App ausgerollt, die Informationen über den gerade abgespielten bzw. gestreamten Film direkt auf dem Smartphone oder Tablet bereit hält. Dazu gehören etwa Informationen über die Schauspieler und den Soundtrack.
Seit knapp einem halben Jahr befindet sich die Chrome-Erweiterung Google Stars im geschlossenen Beta- oder Alpha-Test. Die Extension stellt die Verbindung zwischen den Chrome-Bookmarks und einer Online-Bookmark-Verwaltung dar und packt es in ein neues Konzept. Jetzt könnte das ganze kurz vor dem offiziellen Start stehen, denn viele Nutzer können das Angebot plötzlich nutzen ohne die Extension jemals installiert zu haben.
Vor gut vier Monaten hat YouTube einige Verbesserungen angekündigt und setzt nun eines davon Schritt für Schritt in die Tat um: Seit wenigen Stunden tauchen immer mehr Videos auf der Plattform auf, die mit fast schon gigantischen 60 FPS (Frames per Second) hochgeladen worden sind und auch abgespielt werden können. Zwar hat YouTube es noch nicht offiziell bestätigt, aber gerade bei aufgenommenen Videospielen ist der Unterschied schon sehr deutlich zu sehen.
In den nächsten Tagen wird über den Play Store ein neues Update für die Google Drive-App ausgerollt, das auch dieser App das neue Material Design verpasst und sich an die eigenen Design-Richtlinien anpasst. Gleichzeitig bekommt die App aber auch drei neue Funktionen, die vor allem die tägliche Nutzung erleichtern und den Komfort des Nutzers steigern sollen - unter anderem ein neuer PDF-Viewer.