Mitte Januar hatte Google mit einem Knalleffekt verkündet, dass der offizielle Verkauf von Glass eingestellt und das Explorer-Programm beendet wird. Schon im vorhinein hatte man das ganze Projekt deutlich heruntergefahren und immer weniger Updates für das vermeintliche Zukunfts-Gadget geliefert. Doch es war von Anfang an klar, dass Glass nicht komplett eingestellt wird, sondern das Konzept noch einmal von Grund auf neu überdacht werden soll. Neue Job-Listings von Google belegen diese Tatsache nun.
Schon seit vielen Jahren steckt Google in den Planungen, in den lokalen Einzelhandel einzusteigen und eigene Stores zu eröffnen. Da das hauseigene Hardware-Angebot immer größer wird, und durch nest in Zukunft gewaltig wachsen könnte, hat man nun endlich auch genügend Ware um ein ganzes Geschäft füllen zu können. In dieser Woche hat Google nun einen erneuten Anlauf gestartet und den weltweit ersten eigenen Shop in London eröffnet.
Ein zweiter Faktor beim Login gehört an vielen Stellen eigentlich inzwischen zum Standard und auch in Unternehmen wird dieses Sicherheitsfeature immer häufiger eingesetzt. Der Administrator von Google Apps for Work kann nun seine Nutzer gezielter zwingen die Bestätigung in zwei Schritten zu nutzen. Über die Admin Oberfläche kann man ein Datum in der Zukunft festlegen und ab diesem Datum die Nutzung der zwei Faktorauthentifizierung zur Pflicht wird. Nutzer werden vorher beim Login gebeten die Funktion entsprechend zu aktivieren. Über das Dashboard kann der Admin sehen wie viele Nutzer bereits die Bestätigung in zwei Schritten verwendet und ggf. gezielt auf einzelne Abteilungen oder Personen zugehen. [via]
Über viele Jahre hat Google die Geräte aus dem eigenen Haus nicht nur über Dritthändler verkauft, sondern auch direkt über den Play Store angeboten. Was anfangs mit einem einzigen Nexus-Smartphone begonnen hat, ist im Laufe der Jahre aber immer umfangreicher geworden und wollte nicht mehr wirklich in den Play Store passen, der eigentlich nur digitalen Content verkauft. Vor wenigen Minuten hat Google nun den offiziellen Google Store eröffnet, in dem alle Hardware-Produkte aus dem eigenen Hause verkauft werden.
In vielen Unternehmen laufen über die Jahre unglaubliche Datenmengen an die für sehr lange Zeit aufgehoben oder gar dauerhaft archiviert werden müssen. Dabei stellt sich schon nach kurzer Zeit die Frage nach dem geeigneten Speichermedieum und der Backup-Kopien der Archive. Die Google Cloud Platform bietet nun einen sehr interessanten Lösungsansatz für dieses Problem und bietet diesen unter der Bezeichnung Nearline Storage an - eine Kombination aus Online- und Offline-Speicher.
Auch wenn das allgemein Medienecho auf die Apple Watch eher negativ ausgefallen ist, stellt Apples neuestes Schäfchen Google doch unter starken Zugzwang. Die Apple Watch hat zwar kein richtiges Killer Feature spendiert bekommen, wird sich aber wohl alleine aufgrund des an der Rückseite eingestanzten Logos wie geschnitten Brot verkaufen. Um hier mitzuhalten wird Google das eigene Betriebssystem Android Wear schon bald gründlich aufbohren und mit einigen neuen Features versehen, die durchaus als Richtungsänderung betrachtet werden können.
Es gibt viele Leaks, Gerüchte und interne Quellen die gerne etwas ausplaudern rund um Google und dessen Software und Hardware - aber dass Google selbst etwas unbeabsichtigt veröffentlicht kommt sehr selten vor. Seit gestern Abend gibt es eine neue App aus dem Hause Google im Play Store, die die Bezeichnung Interactive Events trägt und im aktuellen Zustand eigentlich kaum nutzbar ist. Das kuriose daran ist, obwohl sich die Medien darauf stürzen ist die eigentlich für interne Zwecke gedachte App noch immer ONline.
Es gibt derzeit nur wenige Konstanten und bekannte Gesichter im Google-Konzern, aber er gehörte in den letzten durchaus dazu: Gestern Abend hat Googles Chief Financial Officer (CFO) Patrick Pichette seinen Rücktritt von seinem Posten angekündigt. In einem längeren Posting auf Google+ erklärt er seine Beweggründe für den Abschied und schickt mit seinem Abgang gleichzeitig die Google-Aktie auf Talfahrt.
Es ist mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass Google auf der anstehenden I/O im Juni ein neues Nexus-Smartphone vorstellen wird, und dass es sich dabei um den Nachfolger des Nexus 6 handeln wird. Die erste spannende Frage ist stets, welcher Hersteller in diesem Jahr den Zuschlag bekommen wird und das prestigeträchtige Smartphone bauen darf. Schon vor einer Woche gab es Berichte darüber, dass sich Google einen chinesischen Hersteller wünscht - laut einer neuen Quelle soll man sich dabei nun schon für einen Produzenten entschieden haben.
Googles Betriebssystem Chrome OS war anfangs strikt als reiner Webbrowser ausgelegt, der nur die allernötigsten Funktionen auch Offline und direkt im Betriebssystem anbietet. Erst nach einiger Zeit hatte Google gemerkt, dass es vielleicht eine gute Idee wäre, wenn der Nutzer auf dem Gerät gespeicherte Daten auch direkt öffnen könnte - dazu gehörten später auch ZIP-Dateien. Diese können direkt in der Dateiansicht geöffnet und auch Dateien extrahiert werden. War die ZIP-Datei allerdings Passwortgeschützt hat der Nutzer in die Röhre geschaut - bis jetzt.
Wie bereits erwartet, hat Google gestern Abend Android 5.1 Lollipop veröffentlicht und zur Auslieferung auf die Geräte freigegeben. Die neue Version bringt keine grundlegenden Änderungen, dafür aber viele Verbesserungen im Detail und der Qualität sowie der Unterstützung von moderner Hardware. Mit Android 5.1 ist es nun unter anderem auch nativ möglich, mehrere SIM-Karten gleichzeitig zu verwenden - bisher mussten die Hersteller dafür ihre eigenen Entwickler ranlassen.
Vor wenigen Stunden hat Apple die erste Smartwatch aus dem eigenen Hause vorgestellt bzw. alle Details präsentiert und konnte damit wieder einmal die volle Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Zwar ist Apple dieses mal kein großer Vorreiter in dem neuen Geräte-Segment, dennoch wird dem Unternehmen schon seit Monaten ein großer Erfolg attestiert. Google hat die Gunst der Stunde genutzt und pünktlich zur Vorstellung der Apple Watch einen neuen Werbespot der be together. not the same.-Kampagne vorgestellt.