Google Image Search
Bereits im Jahr 2004 hat die Internetseite Perfect10 dagegen geklagt, dass Google für seine Bildersuche die Fotos von der Webseite abspeichert und sie im Thumnail-Format kostenlos anbietet. Das Problem ist, dass das Unternehmen mit den Fotos in genau dieser Größe sein Geld verdient. Vor über 1 Jahr wurder der Fall bekannt, aber erst jetzt wurde ein Urteil gefällt. Google hat gewonnen. In dem Urteil heißt es, dass Google keine Urheberrechtsverletzung damit begeht die Fotos abzuspeichern und im Mini-Format auf seiner eigenen Webseite anzubieten und schlussendlich auch damit Geld zu verdienen. Perfect10 hatte zeitweise damit reagiert den GoogleBot von der eigenen Webseite auszuschließen, hat dies aber mittlerweile wieder rückgängig gemacht und ist im Google-Index wieder gut gelistet. Ich denke das Urteil ist nicht gerade überraschend und dürfte wohl auch für Perfect10 keine große Überraschung gewesen sein. Der PR-Effekt nebenbei dürfte der Webseite aber sicherlich zeitweise für steigende Zugriffszahlen geholfen haben - immerhin ;-) [Washington Post]
Google AdWords
Wieder einmal gab es ein Gerichtsurteil zu Google AdWords. Die österreichische Weinkette Wein & Co. hatte dagegen geklagt dass eine große Supermarktkette den Markennamen "Wein & co" als AdWord bei Google gebucht hat und somit noch über den Suchergebnissen erschien und der Vinothek potenzielle Online-Kunden weggenommen hat. Gewonnen hat Wein & Co - allerdings mit einer kleinen Einschränkung. Wein & Co. hat dagegen geklagt dass die Anzeige des Konkurrenten ÜBER dem Suchergebnis das zur eigenen Seite führt auftaucht. Ob die Anzeige weiterhin NEBEN den Suchergebnissen geschaltet werden darf wurde nicht gesagt - und wäre damit eigentlich noch zulässig. Aber wie auch immer, die Supermarktkette hat nachgegeben und die Werbekampagne bei AdWords mittlerweile gestoppt. Google selbst hat sich aus der Klage herausgehalten und argumentiert damit dass jeder selbst darauf achten muss ob er Markenrechte verletzt oder nicht. Außerdem hat jedes Unternehmen die Möglichkeit eigene Markennamen auf eine Sperrliste bei AdWords zu setzen die dann nicht mehr verwendet werden können. Allerdings besitzt Wein & Co. nur die Bildrechte an der Marke und nicht an dem Wort selbst - da das Logo aber nur aus dem Text "Wein & Co" besteht kommt es am Ende auf das gleiche raus ;-) P.S. Weil oft die Frage kam wo und was ich arbeite: Ich arbeite bei der Supermarktkette die verloren hat :-D [heise]
Google
Immer gleich mit der Holzkeule: Das AACS-Konsortium hat Google per Abmahnung dazu aufgefordert 4 Schlüssel zum umgehen des Kopierschutzes von HD-DVDs aus seinem Index und von seinem Webspace zu entfernen. Ob es der AACS jetzt um die Entfernung aus dem Index oder vom Server geht, geht aus dem Schreiben nicht so ganz hervor - denn beide Daten lagern bei Google. Bei den 4 betreffenden Seiten handelt es sich nicht wirklich um Webseiten, sondern um Blog-Einträge aus je 4 verschiedenen Blogs. Anscheinend hat das AACS mal die Blogsuche oder Technorati angeschmissen und die ersten 4 Ergebnisse mal schnell per Klageschrift an Google gesendet... Damit ich hier nicht auch noch ne Klage bekomme (man kann ja nie wissen .p) schreibe und verlinke ich die URLs hier besser nicht, ihr könnt sie aber im Link nachsehen. » Die Abmahnung [golem]
KinderStart
Fast genau 1 Jahr nach der Klage von KinderStart konnte Google einen erneuten Erfolg erzielen. Die Kinder-Suchmaschine KinderStart hatte Google verklagt weil die Seite auf PageRank 0 herabgestuft war und die Webseite damit erhebliche Umsatzeinbußen zu beklagen hatte. Zu einem Urteil kam es garnicht, die Klage wurde erneut abgeschmettert. Auch heute noch, knapp 1 Jahr danach, hat KinderStart immer noch einen PageRank von 0. Google selbst bestreitet nicht in die PR-Bewertung manuell eingegriffen zu haben - allerdings aus gutem Grund. Die KinderStart besitzt selbst kaum Inhalt und klaut sich alles von anderen Webseiten - aber natürlich mit eigenen Werbebannern zusammen. Außerdem wurden Tricks wie weißer Text auf weißem Grund als SEO-Maßnahme vorgenommen, so etwas mag Google natürlich garnicht und wird auch bestraft - meist manuell. Wer sich solche Fehltritte leistet hat natürlich keinen Anspruch darauf bei Google gut gelistet zu sein so lange solche Methoden eingesetzt werden. Außerdem: Wenn eine Suchmaschine eine andere Suchmaschine braucht um Benutzer zu finden dann läuft dort irgendetwas falsch und sie sollten sich Gedanken um ihr nicht vorhandenes Marketing machen. Für KinderStart könnte das Ende übrigens noch dicker kommen: Google überlegt ob es die durch die Klage entstandenen Kosten wieder einklagen soll. Ich glaube zwar nicht dass man es soweit kommen lässt, Google dürfte eh den einen oder anderen Anwalt fest beschäftigen, aber verdient hätte KinderStart es allemal... [heise]
Google Bildersuche
Das Landgericht Erfurt hat in einem Rechtsstreit um Copyright-Verletzungen der Bildersuche Google Recht gegeben. Eine Künstlerin hat insgesamt 39 ihrer Werke in der Bildersuche als Thumbnails vorgefunden und dieses a ls Copyright-Verletzung aufgenommen. Die Klage wurde zum Glück abgeschmettert, ansonsten wäre es problematisch geworden... Zwar hat das Urteil eines Landgerichtes keine großen Auswirkungen auf den Rest der Welt, aber hätte die Klägerin recht bekommen hätte dieser Prozess die Weichen für viele weitere Prozesse gestellt. Konkret geht es darum dass die Künstlerin ihre Werke nicht in Googles Bildersuche und vorallem nicht auf Googles Server sehen möchte - schließlich gehören sie ihr. Damit mag sie, wenn auch lächerlich, natürlich recht haben. Aber jeder Webmaster hat die Möglichkeit per robots.txt den GoogleBot auszusperren so dass die eigenen Texte und Fotos niemals bei der Suchmaschine auftauchen - und daran hält sich der Bot auch 100%ig. Genau aus diesem Grund hat Google Recht bekommen und die Speicherung und Anzeige der Werke stellen somit keine Urheberrechtsverletzung da. Einen ähnlichen Fall gab es schon im Januar letzten Jahres, damals war die Richterin allerdings nicht so gnädig und hat dem Kläger Recht gegeben... [heise]
Nick + MTV vs. YouTube
Jetzt wird es ernst: Der Kampf der Medienfirmen gegen YouTube geht mit immer höheren Schadensersatzforderungen in immer neue Runden. Der Medienriese Viacom (MTV, Nick) fordert von YouTube bzw. Google jetzt einen Schadenersatz von 1 Milliarde $ und will dies mit einer Klage vor dem Bezirksgericht New York erreichen. Zwar hat Google mit Viacom nicht unbedingt nur schlechte Geschäfte gemacht, man beachte z.B. die Viacom-Sendungen bei Google Video, aber in letzter Zeit ist Viacom eher schlecht auf Google und YouTube zu sprechen. YouTube ist zwar innerhalb von wenigen Tagen der Forderung 100.000 Videos zu löschen nachgekommen aber das scheint Viacom jetzt nicht mehr zu reichen. Laut einem Viacom-Sprecher befinden sich auf YouTube immer noch knapp 160.000 Musikvideos die über 1,5 Milliarden mal angesehen worden seien und damit ganz massiv die Geschäfte von Viacom schädigen - da ist eine Milliarde Schadensersatz durchaus angemessen. Natürlich... 1. handelt es sich sicherlich nicht um 160.000 verschiedene Musikvideos, sondern viel mehr wohl um Videos die einige hundert mal von verschiedenen Usern hochgeladen worden sind - denn YouTube hat sehr viel doppelten Content, das verringert die Zahl schonmal sehr drastisch auf vielleicht einige tausend. 2. Verdient Viacom selbst mit Musikvideos kein Geld, von MTV mal abgesehen. Musikvideos sind immer ein Verlustgeschäft für die Produzenten und stellen nur Werbespots für die Single und das jeweilige Album da. Und Viacoms Musiksender wie MTV und VIVA strahlen in den letzten Jahren eh sehr viel mehr Sendungen als Musikvideos aus - so wichtig können die Clips also garnicht mehr sein. 3. Eine Milliarde Dollar ist doch eine sehr astronomische Summe die wohl kaum den eigentlichen Schaden bezeichnet sondern vielleicht wunderbar in Viacoms Bilanzen passen würde. Eher sollte Google Geld von Viacom verlangen dass sie so "Zitat: massiv" für die Songs und die dazugehörigen Musikvideos werben - andere wären glücklich drüber... -- Egal wie unsinnig diese Klage auch ist, Viacom wird am Ende gewinnen, Google zahlt die Milliarde, andere Medienriesen ziehen nach, Google schließt oder verkauft YouTube... wäre nicht das erste mal. [heise, tagesschau]
YouTube
Derzeit ist YouTube in der Türkei nicht erreichbar, das hat aber keine technischen sondern juristische Hintergründe: Griechische Nationalisten sollen auf der Videoplattform Filme verbreitet haben in der der Vater der modernen Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, beleidigt und verunglimpft wird - für die Türken ein Skandal. Als Reaktion auf die Videos, die mittlerweile sicherlich nicht mehr online sind, haben sich griechische und türkische User wochenlang einen Kleinkrieg per Mail und Video-Kommentaren geliefert. Auch einige tausend Mails an YouTube sind von beiden Seiten herausgegangen - und auch in den lokalen Medien blieb dieser Kampf nicht unbeachtet. Der Höhepunkt dieses Kleinkrieges ist jetzt erst einmal dass YouTube in der Türkei auf unbestimmte Zeit nicht mehr zu erreichen ist. YouTube selbst wurde in dieses Urteil nicht mit eingebunden oder infomiert, die Sperrung erfolgt direkt über die Türk Telekom und YouTube selbst steht hilflos da - genauso wie die türkischen Videofans. Was diese Sperrung jetzt gegen diese Videos helfen soll wissen die türkischen Gerichte sicherlich selbst nicht - aber hauptsache man hat erst einmal etwas mit großer Wirksamkeit getan. Ich denke aber dass die Seite auch in der Türkei in einigen Tagen wieder online gehen kann - außerdem wird sich jetzt wohl auch Google in diesen Kleinkrieg einschalten müssen. [heise] Nachtrag: » YouTube in der Türkei erneut gesperrt
Google AdSense
Passend zum AdSense-Ärger-Artikel: Eine koreanische Internetfirma, die wie viele andere kleine Firmen auch, ihre Brötchen mit AdSense verdient verklagt gemeinsam mit der Korea Fair Trade Commission Google wegen der Schließung des AdSense-Accounts. Wie immer geschah diese Schließung ohne eine genaue Angabe von Gründen.
Google News
Ein belgisches Gericht hat der Copiepress im Rechtsstreit um Google News jetzt endgültig Recht gegeben. Schon vor einiger Zeit gab es ein Vorurteil welches Google zum sofortigen entfernen aller Copiepress-Quellen zwang und darauf hin auch noch das Gerichtsurteil auf der Startseite anzuzeigen. Google wird allerdings in Berufung gehen. Sollte Google wider erwarten doch noch Inhalte von Copiepress bei den Google News oder in den Suchergebnissen anzeigen, so droht eine Strafe von bis zu 25.000$ am Tag (zuvor 1 Mio. $ am Tag!). Wenn der Artikel in den Suchergebnissen erscheint, dann sei er auch dann noch zugänglich wenn er eigentlich nur noch gegen Bezahlung zu lesen ist. Das mag richtig sein, aber viele andere Zeitungsportale haben dieses Problem schließlich auch hinbekommen... Jetzt wird auch die wahre Intention von Copiepress klar. Man sei bereit gegen eine Gebühr jetzt doch wieder die Daten für Google zur Verfügung zu stellen. Im Grunde soll Google also dafür zahlen dass sie dem Verlag neue Leser beschafft. Ich hoffe dass Google dieses Angebot nicht ernst nehmen und Copiepress auf ewig aus seinen Suchergebnissen auschließen wird - wer das Internet nicht begreift der hat dort auch nichts zu suchen... » Stellungnahme im Google-Blog [n-tv]
Google AdWords
Google und die Medienkonzerne, eine schier endlose Geschichte. Mal hat man sich lieb und mal kratzt man sich die Augen aus - zur Zeit ist zweiteres wieder im Gange. Ein Konsortium aus vielen großen Medienkonzernen (Viacom, NBC Universal, Disney, Time Warner, Sony, Disney u.a.) wirft Google vor, die Verbreitung von illegal kopierten Filmen zu fördern. Diesmal geht es aber nicht um YouTube sondern um Googles AdWords-Abteilung. Die Webseiten EasyDownloadCenter.com und TheDownloadPlace.com haben in den Jahren 2003-2005 riesige Datenmengen an Filmen, Videos, Serien usw. in Netz gestellt und für seine User zum Download angeboten. Um dieses Angebot populär zu machen haben sie auf Google-Anzeigen via AdWords gesetzt. Bis hier hin ist das ganze noch kein Problem, das entsteht erst durch die Einmischung von Google. Da die beiden jede Menge Einnahmen generiert und diese fast ausschließlich in die Werbung gesteckt haben, haben sich sehr schnell große Summen bei AdWords angesammelt. Wie in diesem Fall üblich haben sich die Googler bei den Webmastern gemeldet und ihnen mit Rat und Tat für Keyword-Optimierung zur Seite gestanden - und das obwohl sie angeblich wussten dass die Seite sich nicht so ganz im gesetzlichen Rahmen bewegt. Die Medienunternehmen werfen Google jetzt vor, solche Seiten aktiv zu unterstützen - was in diesem Fall auch wirklich geschehen ist. Hier stellt sich jetzt wieder die Kompetenzfrage. Google ist ein Unternehmen dass daran interessiet ist möglichst viel Geld zu verdienen - also nimmt man natürlich jeden Kunden der kommt, vorallem als Googles Werbesystem noch in den Kinderschuhen gesteckt hat. Ich denke es ist nicht die Aufgabe von Google seine Kunden vorher zu überprüfen, genauso gut könnte man den Hoster verklagen, den Stromlieferanten oder gar die Hollywood-Studios selbst. Sicherlich wird Google diesen Rechtsstreit verlieren, aber gerecht ist es nicht. Dafür hat man jetzt angekündigt die internen Prüfsysteme weiter zu verbessern. [heise]
YouTube Der Medienkonzern Viacom, zu dem unter anderem MTV und Nickelodeon gehören, verlangt von YouTube mehr als 100.000 Videos zu entfernen. Dabei handelt es sich um Videos die die Rechte von Viacom und seinen Tochterfirmen verletzen. Laut Viacom-Aussagen wurden die besagten Videos bisher über 1,2 Milliarden mal angesehen. Zwar hatten Google Video und Viacom mal eine gute Partnerschaft, die in den USA immer noch besteht, aber bei YouTube scheinen sich die beiden einfach nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen zu können. Das könnte der Anfang vom Ende für YouTube bedeuten, da weitere TV-Netzwerke sicherlich nachziehen werden und damit der eigentlich interessante Content von YouTube nach und nach verschwindet. Irgendwo habe ich gelesen, dass YouTube für die TV-Sender eigentlich eine Goldgrube sein müsste. Schließlich finden sich hier größtenteils alte Ausschnitte und Musikvideos die nirgendwo mehr gesendet oder verkauft werden sondern in den Archiven verstauben oder gar verloren gehen. Es geht der Industrie also kein Cent verloren. Vollkommen richtig! Genau das ist natürlich das was Google möchte. Altes Videomaterial sammeln, archivieren und endlich zugänglich machen - und zwar für alle, nicht nur für TV-Sender. Irgendwie wird man sich sicherlich auf ein Finanzierungsmodell einigen können, ich persönlich wäre sogar bereit dafür zu zahlen wenn ich Zugang zu diesem großen Archiv bekommen würde - darüber sollten die TV-Sender einmal nachdenken bevor sie YouTube in Grund und Boden klagen... Die Löschung der Videos hat übrigens schon begonnen, schade drum... » Meldung bei heise
YouTube
The Japan Society for Rights of Authors, Composers and Publishers [wunderschöner Name] is back! Nachdem YouTube nach einer ersten Klage 30.000 Videos sofort gelöscht hat, fordert die Organisation jetzt ein noch sehr viel drastischeres und technisch fast unmögliches Vorgehen. YouTube soll eine Software entwickeln, die geschützte Werke automatisch erkennt und von der Plattform löscht. Die Organisation erwartet YouTubes Reaktion bis zum 15. Dezember, ansonsten werde man mit geballter Medienpower vors Gericht ziehen und YouTube in Japan das Leben schwer machen. Interessant ist jetzt nur wie YouTube dies realisieren soll. Ich glaube kaum das es irgendwie möglich ist geschütztes Material zu erkennen, das ist ja nicht einmal für einen Menschen möglich. Natürlich gibt es dafür DRM und solche Spielereien, aber was ist mit all den Videos die ohne diesen Schutz und Rechterwaltung daher kommen? Das lässt sich wohl nur sehr sehr schwer realisieren, und vor allem nicht mal eben bis zum 15. Dezember. Ich denke viel mehr dass YouTube es hier auf eine Klage ankommen lassen wird und es demnächst ein Grundsatzurteil geben wird - hoffentlich kein Schuss nach hinten... [heise]
Der infoffizielle Erschaffer von Google Mail, Daniel Giersch, meldet sich wieder zu Wort. Damals unterlag Google ihm in einem monatelangem Rechtsstreit um die Marke "Google Mail" bzw. "G-Mail" und musste Google Mail in Google Mail umbenennen - zumindest in Deutschland. Jetzt geht es den Personen an den Kragen die es wagen die Marke Google Mail weiterhin mit Google Mail in Verbindung zu bringen.
Google
Der französische Filmproduzent Flach Film verklagt Google wegen der Verbreitung eines Filmes des Studios auf seinen Servern. Konkret geht es um einen Anti-Bush-Film der für teuer Geld produziert wurde und komplett bei Google Video zu sehen gewesen ist, auch bei YouTube war er zu finden - hier aber nur in einer 6 Minuten Version. Der Film The World According to Bush setzt sich kritisch mit dem Thema George W. Bush auseinander und ist so natürlich ein guter Kandidat dafür via Videoplattformen getauscht und der Welt gezeigt zu werden. Und da Google die beiden größten Videoportale in sich vereint befindet sich so gut wie jedes illegale Video auf den Servern in Mountain View. Was Google diesmal genau vorgeworfen wird geht aus der Klageschrift nicht hervor. Eine einfache eMail mit einer Bitte um die Löschung des Videos hätte es sicherlich auch getan, Google weist im Video Support-Center sogar eindrücklich auf die Möglichkeit einer schnellen Löschung hin - aber diesen Weg gehen die meisten Produzenten wohl garnicht erst... Google hat das Video mittlerweile gelöscht, zumindest funktioniert der Link in den YouTube-Kommentaren zum Ausschnitt nicht mehr und die Suche bei Google Video liefert keine brauchbaren Ergebnisse. » Artikel bei FinanzNachrichten [thx to: Stefan2904]
Google
Endlich haben auch Googles italienische Anwälte mal etwas zu tun: Ein Staatsanwalt aus Milan verklagt Google wegen eines Videos dass auf dem Videoportal des Unternehmens zu sehen war. In dem Video wird Schüler der am Down-Syndrom leidet von 4 Studenten terrorisiert und geschlagen. 15 weitere Schüler haben zugesehen. Über den Inhalt des Videos möchte ich hier garnicht diskutieren, solche Menschen sind einfach nur krank - und noch viel kranker sind die Personen die sich so etwas auch noch gerne ansehen, aber mittlerweile ist das in Mode gekommen... In der Anklageschrift heißt es eindeutig dass Google die Videos gepostet hat, was natürlich wieder einmal blödsinn ist. Google stellt, wie immer, nur die Plattform zur Verfügung und distanziert sich von allen hier hochgeladenen und angesehenen Videos - doch das haben die italienischen Anwälte bis heute noch nicht begriffen (ihre weltweiten Kollegen übrigens auch noch nicht). Google wird vorgeworfen seine Videoplattform nicht genügend unter Kontrolle zu haben und die gewaltbereitschaft damit zu fördern. Deswegen wurde wohl auch die sofortige Freischaltung wieder deaktiviert und wieder auf ein scharfes Kontrollsystem umgestellt. Fraglich ist nur was die Italiener jetzt von Google verlangen - sollen sie ihr Videoportal schließen? Mehr als kontrollieren und evt. löschen können sie nicht... Ich glaube Googles Videoaktivitäten werden noch einmal ein böses Ende nehmen... » Artikel bei Yahoo!