Google TV

Wie wir bereits am Montag berichten konnten, geht Google TV jetzt in die letzte spannende Phase. Logitech hat auf einer Pressekonferenz in San Francisco die Set-Top-Box Revue vorgestellt. Zuvor gab es schon heftige Gerüchte um das Schmuckstück. Außerdem sind neue Preise zu Sony's Google TV Produktreihe aufgetaucht.

Logitech Revue

Wer ein HDMI-Fernseher oder -Monitor hat, der wird ab November mit der Logitech Revue ganz gut fahren. Denn die neue Set-Top-Box mit Google TV wurde gestern der Weltöffentlichkeit präsentiert. Zu den Features gehört - wie schon Montag angesprochen - die Remote-Verbindung zum Android- oder iPhone, die zahlreichen vorinstallierten Apps von NBC, über Netflix, twitter, Napster und Amazon. Natürlich kommt die schicke in schwarz gehaltene Box auch mit Wifi und Ethernet, sodass man wirklich keine Kosten und Mühen gescheut hat. Als Anschlussmöglichkeit gibt es auf der Rückseite 2 USB-Ports, ein Infrarot-Sensor, HDMI In und Out, optischer Ausgang sowie die besagte Ethernet-Schnittstelle und Strom. Außerdem kommt eine spezielle Logitech Unifying Technologie zum Einsatz, welche es ermöglicht, sich mit Logitech-Produkten via Bluetooth (2.4 Ghz) zu verbinden.

Logitech Revue Logitech Revue Logitech Revue Logitech Revue Logitech Revue

Zur Ausstattung sei gesagt: Die Tastatur-Maus-Kombi kommt kostenlos mit. Wie schon im Video gezeigt, wird sich das aber positiv auf das TV-Verhalten auswirken, zudem ist die Logitech Revue Tastatur mit Multimedia-Tasten, einem Trackpad, sowie der üblichen PC-Tastatur ausgestattet. Die Tastatur ist dafür aber sehr schmal.

Zubehör gibt es ebenfalls: So wird eine 720p-HD-Webcam mit 5MP (Carl Zeiss) angeboten und zusätzlich gibt es noch ein Mini-Controller, der wie eine alte Version des Blackberrys aussieht.
 
Die Preise sind relativ okay, Logitech schlägt dafür bei dem Zubehör kräftig zu: Die Revue kostet 299 US-Dollar (etwa 220 Euro - Deutschland-Preis unbekannt, aber etwa auch 299 €), die HD-Webcam kostet 150 US-Dollar, der Controller 130 US-Dollar. 

Erscheinen wird Logitech Revue Ende Oktober bzw. Anfang November. In Deutschland bzw. Europa weiß man noch gar nichts, angepeilt ist aber Frühjahr 2011 (wir berichteten).

Sony Google TV

Der als Google TV beworbene Sony-Fernseher hat nun mal mehrere Gerüchte hochkochen lassen. Das Blog sonyinsider.com hat Produkttypen entdeckt und herausgefunden, dass es die Sony Google TV's in 24", 32", 40" und 46" daher kommen sollen. Preislich gesehen sind das sehr starke Differenzen: So beginnt das 24-Zoll-Modell bei 1.299,99 US-Dollar, das 46-Zoll-Gerät würde bei 1.899,99 US-Dollar stehen. Angeblich soll es zum 12. Oktober eine offizielle Vorstellung geben, bei der dann auch die richtigen Preise durchkommen. Wir aktualisieren dann diese News.
Google TV

Google hat nun endlich die offizielle Homepage für alle freigeschaltet. Die „Verschmelzung von Internet und Fernsehen” kann mit einigen Extras aufwarten. So wird jedes Feature in einer Tour erklärt, Entwickler können sich schon einmal mit Dokumenten vertraut machen.

Die Google TV-Seite erinnert gar nicht so an Google, sondern eher an die Konkurrenz, die sonst mit super schicken Seiten daherkommt. Und nun kann man in einer großartigen Übersicht sehen, was eigentlich hinter diesem Google TV steckt. Weiterhin kann man sich in den Fragen & Antworten ein wenig schlau machen.

Google TV

Wie bereits bekannt wurde, wird bei den Partnern kein Abstrich gemacht: Alles soll perfekt werden, und so haben sich beispielsweise twitter, Amazon und CNBC eine App gegönnt. Entwickler können noch gar nix tun, erst zum richtigen Start im Jahr 2011 gibt es ein spezielles Android-Google TV-SDK. Aktuell preist dazu Google die Logitech „Revue” als Set-Top-Box und Sony's „Internet TV” als All-in-One-Lösung.



Zur Seite selbst kann man im Moment nicht viel sagen, sie stellt nur das Portfolio der Möglichkeiten mit Google TV dar. Dazu hebt Google vor Allem die tollen Android-Features hervor, kann aber auch erklären, wo die genaue Verschmelzung liegt (dass man bspw. gleichzeitig aufnehmen & suchen kann). Interessant dürfte noch die Android-to-Google TV-Funktion sein, eine einfache App, die mit jedem Google TV sprechen kann. 

» Google TV 
Google TV

Sicher habt ihr schon vom neuesten Clou von Google gehört. Wir haben bereits ausführlich von Google TV berichtet, ein Gerät, welches das Internet und das TV verschmelzen soll. Was bisher bei Set-Top-Boxen spartanisch funktionierte, ist jetzt endlich halbwegs serienreif. Eine Demo zeigt nun, wie der Google TV in Live funktioniert.

Google TV LogoZunächst sollte man erwähnen, dass es bereits ein Logo für Google-TV-Geräte gibt. Es ist in den Google-Farben gehalten, was auch klar sein sollte. Das Design erinnert an ein Raster von Kanälen. Und jetzt haben die Jungs auch einen Twitter-Account, auf dem regelmäßig Informationen fließen. 

Nun kommen wir aber zum Video: In Diesem geht es darum, wie das Benutzerinterface des Google TV funktioniert. Zunächst wird die tolle Integration von Android gezeigt: Der Browser, Youtube, die Suche. Dann kommt die Dish-Integration voll zum Tragen: Im Homescreen sieht man ein Menü: Bookmarks, Apps, und dann der wichtige Punkt Queue, mit dem sich der zweite Teil des eher verwackelten Videos beschäftigt. Die Präsentation geht auf gespeicherte Medien, Video & Audio und auf "Google Queue" ein, ein Verzeichnis für alle Medien, egal ob auf DVD oder auf Festplatte aufgenommen - eingeschlossen ein Podcast-Verzeichnis. 



Die Steuerung erfolgt über die Logitech-Eingabegeräte, also via Tastatur und Maus. Ob eine Spracherkennung geplant ist, ist noch unklar. Die Menüs sind sehr Android-angelehnt, es wird aber eine spezielle Version sein, die abseits vom Hauptzweig entwickelt wird.

_via TechCrunch
Google TV

Der Rest der Welt darf mal neidisch werden, denn Logitech macht eine Art Windows7-Launch-Party im Google-Design. Das allerdings nur in den USA. Dazu muss man sich eintragen - und wenn man eine Reihe von Partys gemacht hat, will Logitech sogar noch dafür bezahlen.

Logitech: Host with the Most

Logitech war ja einer der Partner für das neue Konzept des Google TV und so will der die Google-TV-Geräte direkt mal auf dem Markt ausprobieren. Das geht aber nicht irgendwie per Klick-and-buy, sondern mit einem Spezial, welches es nur in den USA und nur in 3 Städten gibt. Man muss sich zur "Host with the Most"-Party anmelden, dann entscheiden die Facebook-User wohin sie am liebsten wollen und stimmen reichlich ab. Am 20. August wird der mit den meisten Stimmen gewählt und darf dann alle (Facebook-/Twitter-)Freunde, Familie, Bekannte usw. einladen und riesige Partys veranstalten, bei dem der Google TV Mittelpunkt sein soll. Am Ende gibt's dafür auch noch Geld von Logitech. Begrenzt ist das ganze auf Los Angeles, New York und San Francisco.

» Logitech auf Facebook 
Google TV
Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O in San Francisco haben führende Branchenvertreter heute die Entwicklung von Google TV bekannt gegeben: eine offene Plattform, die die Leistungsfähigkeit des Internet mit dem Fernseherlebnis verbindet. Damit hält eine neue Kategorie von Geräten ins Wohnzimmer Einzug. Intel, Sony und Logitech, zusammen mit Best Buy, DISH Network und Adobe, unterstützen Google bei Google TV.

Doch in den Wohnzimmern ist das Internet bislang noch nicht wirklich angekommen. Dank Google TV können Verbraucher in Zukunft eine erweiterte Palette an Inhalten betrachten und durchsuchen. Und dies aus einer Vielzahl von Quellen: Fernsehsender, das Internet, persönliche Content-Bibliotheken und mobile Anwendungen.

Google TV basiert auf der Android-Plattform und verwendet Google Chrome als Webbrowser. Nutzer können auf alle ihre gewohnten Fernsehsender zugreifen und darüber hinaus auf Informationen aus dem Internet sowie auf cloudbasierte Informationen und Anwendungen, einschließlich Content basierend auf Adobe® Flash. Und all dies bequem vom Sofa aus und genauso einfach, wie im Internet zu surfen.

In Verbindung mit dem Intel® Atom™-Prozessor CE4100, Intels jüngstem System-on-Chip speziell für die Unterhaltungselektronik entwickelt, wird die neue Plattform eine Audio- und Video-Performance in Heimkinoqualität bieten. Sony und Logitech kündigten an, noch in diesem Jahr erste Produkte auf den Markt zu bringen, die mit dem neuen Intel Atom-Prozessor und Google TV ausgestattet sind. Google TV wurde zwar entwickelt, um mit jedem Fernsehanbieter zu funktionieren, doch zur Markteinführung wird die Nutzung von DISH Network für das optimale TV-Erlebnis sorgen.
Google TV erweitert die Video-Auswahl aus den Hunderten von Pay-TV-Kanälen um Video-Inhalte, die über das Internet und per Streaming verfügbar sind. Ergänzt wird das Fernseherlebnis mit Google TV um die Möglichkeit, Streaming-Videos von führenden Content-Plattformen anzuschauen, darunter Netflix, Amazon Video On Demand und YouTube. In Zukunft kann Google TV auch Anwendungen vom Android Market ausführen.

Um sich in der Vielzahl der Inhalte zurechtzufinden, die damit auf einem einzigen Gerät und einem einzigen Bildschirm verfügbar sind, führt Google TV eine integrierte Suchfunktion ein. Damit können Zuschauer ganz einfach relevante Inhalte finden, sei es bei kostenlosen Fernsehsendern oder Pay-TV, digitalen Videorekordern oder im Internet. Außerdem gibt es eine Bild-in-Bild-Option, mit der sich Verbraucher mehrere Fenster gleichzeitig anzeigen lassen können. Google TV bietet zudem einen innovativen Startbildschirm: Damit können Zuschauer schnell ihre Lieblingsinhalte sortieren und ihr Fernseherlebnis individuell anpassen. Einige dieser Features sind nur mit erweiterter Integration von DISH Network verfügbar.

 Eric Schmidt, Chairman und CEO von Google, kommentiert: „Wir sind sehr stolz auf die Zusammenarbeit mit dieser illustren Gruppe von Partnern, die alle über eine jahrzehntelange Erfahrung in Sachen Hardware, Entwicklung und Einzelhandel verfügen.“

Sony hat Pläne für die Markteinführung des „Sony Internet TV“ angekündigt – der weltweit ersten Fernseher-Reihe mit Google TV. Die ersten Modelle sollen im Herbst 2010 in den USA auf den Markt kommen. Darunter ein Fernsehermodell sowie eine Set-Top-Box, die auch ein Blu-ray-Disc-Laufwerk enthalten. Logitech wird ein Zusatzgerät auf den Markt bringen, mit dem Verbraucher vorhandene HDTV-Heimunterhaltungssysteme mit Google TV nachrüsten können. Dieses Zusatzgerät beinhaltet Logitechs Fernbedienungstechnologie Harmony® und verfügt über ein Steuergerät, das eine Tastatur mit Fernbedienungsfunktionen kombiniert. Das Unternehmen verfolgt außerdem Pläne, eine HDTV-Kamera zum Video-Chatten für Google TV einzuführen, zusammen mit weiteren Optionen für Navigation und Bedienung. Dabei zieht Logitech unter anderem Anwendungen in Betracht, die Smartphones in fortschrittliche Bediengeräte für Google TV und Heimunterhaltungssysteme verwandeln.



Als Prozessor sowohl in den Geräten von Logitech als auch von Sony dient der Intel Atom CE4100. Paul Otellini, Präsident und CEO von Intel, lobt die Kooperationsbemühungen. Er ist überzeugt, dass Fernsehen, wie wir es kennen, völlig neu erfunden werden wird: „Heute machen wir den nächsten Schritt bei der Entwicklung hin zu intelligentem Fernsehen. Fernseher werden zunehmend intelligenter, dank Mikroprozessoren und Internet. Traditionelle Fernsehsendungen werden nahtlos mit den unbegrenzten Inhalten kombiniert, die das Internet bietet. So kann jeder Zuschauer entscheiden, was er wann sehen möchte. Dies ist das Mooresche Gesetz, übertragen auf das Fernsehen. Und möglich gemacht durch die Performance von Intel-Prozessoren.“

DISH Network ist ein neuer, wichtiger Partner für Google in Sachen fortschrittliche Integrationsentwicklung für Google TV. Die beiden Partner haben vor über einem Jahr mit einem gemeinsamen Pilotprojekt mit mehr als 400 Betatestern von DISH Network und Google TV begonnen. Basierend auf dem kontinuierlichen Feedback aus diesem Pilotprojekt haben Google und DISH Network Google TV so optimiert, dass das Nutzererlebnis nahtlos traditionelles Fernsehen, digitalen Videorekorder und Internet-Content verbindet.

Charlie Ergen, Chairman, President und CEO von DISH Network, kommentiert: „Google TV ist die nächste Stufe bei der Weiterentwicklung des Fernsehens. Und wir freuen uns, unseren Kunden dieses Erlebnis als erster Partner von Google bieten zu können. Nur Kunden von Google TV mit DISH Network werden eine einheitliche Suchfunktion nutzen können, die Fernsehen, digitalen Videorekorder und Internet umfasst, entsprechende Inhalte einfach finden und ihr gesamtes Fernseherlebnis zentral verwalten können. Darüber hinaus wird die fortschrittliche Integration Entwicklern ermöglichen, neue und aufregende Anwendungen zu erstellen, um das Fernseherlebnis noch interessanter zu gestalten.“

Best Buy bringt seine Erfahrung in Sachen Einzelhandel und Verbraucher in das Projekt ein. Google-TV-Geräte sollen über Best Buy landesweit noch in diesem Jahr angeboten werden. „Jeden Tag arbeiten unsere 180.000 Blue Shirt-Mitarbeiter sowie Geek Squad Agents mit unseren Kunden zusammen, um ihnen das optimale Heimkino-Erlebnis zu bieten“, so Brian Dunn, CEO von Best Buy. „Wir sind begeistert von den neuen und interessanten Erfahrungen, wie sie intelligente Fernseher wie Google TV unseren Kunden bieten. Und wir freuen uns schon darauf, diese Erlebnismöglichkeiten in unseren Geschäften präsentieren zu können. Wir wollen unseren Kunden alle Produkte und Dienstleistungen bieten, um diese Erlebnismöglichkeiten für sie Realität werden zu lassen.“

 Google TVUnd schließlich wird der Adobe Flash Player 10.1 bei Google TV direkt in den Browser Google Chrome integriert. So können die Zuschauer Millionen von Webseiten anschauen, die Flash-Inhalte bieten. Darunter Spiele, Animationen, Anwendungen, Video, Audio und mehr. Shantanu Narayen, President und CEO von Adobe: „Ein offenes Internet-Ökosystem bietet unzählige Möglichkeiten für Kreativität und Innovation. Mit dem Flash Player 10.1 können nun auch Nutzer von Smartphones, Tablet-PCs, Netbooks und internettauglichen Fernsehern ohne Abstriche im Internet surfen und ein konsistentes Benutzererlebnis genießen. Wir freuen uns sehr, an der Google TV-Initiative zusammen mit anderen Branchenführern teilzunehmen. Wir alle teilen die Vision, Nutzern das bestmögliche Interneterlebnis zu bieten.“

Die Demonstration auf der I/O hat Entwicklern die einzigartigen Möglichkeiten gezeigt, an der Zukunft von Google TV mitzuwirken. Google hat heute angekündigt, demnächst eine Reihe fernsehspezifischer APIs für Internetanwendungen zu veröffentlichen. Dadurch ermuntert Google Webentwickler, spezielle Webanwendungen für den Einsatz mit Fernsehern zu entwickeln. Noch in diesem Jahr veröffentlicht Google auch ein aktualisiertes Android SDK, das die Anwendungsentwicklung für Google TV unterstützt.

Google plant außerdem, die Google TV-Plattform als Open Source zu veröffentlichen, um so Innovationen zu fördern. So können auch andere Entwickler von diesem Projekt profitieren. Langfristiges Ziel ist es, mit der gesamten Entwickler-Community zusammenzuarbeiten, um die Unterhaltungsmöglichkeiten im Wohnzimmer zu verbessern und die nächste Generation des Fernseherlebnisses zu präsentieren.
Google TV
Die Hersteller von Fernsehgeräten und Set-Top-Boxen Logitech und Sony möchten in Zukunft mit Intel und Google kooperieren, das geht aus einem Bericht der "New York Times" hervor. Zunächst sei nur eine TV-Programm-Suche geplant gewesen (wir berichteten). Durch die Android-Plattform könnten aber viel mehr Bereiche erreicht werden. Man plant Geräte mit Internetanbindung.

Google arbeitet nun mit den Hardware-Firmen Logitech, Intel und Sony zusammen, um die Android-Plattform auf verschiedene Geräte zu bringen, das Berichtet das Blatt "New York Times". Jeder dieser Firmen soll ein Teil dazu beitragen, um vorerst ein Google TV Fernsehgerät auf dem Markt zu bringen: Logitech steuert eine Tastatur zum surfen bei, Intel einen speziellen Atom-Prozessor, Sony das eigentliche TV-Gerät und Google die Android-Software. Damit könnte bald schon der Fernseher zum Multimedia-Wunder werden.

Ähnliche Lösungen, jedoch mit eigener Software, gibt es schon seit Jahren auf dem Markt. Leider können diese entweder nur www, oder nur Messenger und Social-Network-Dienste. Mit Android würde ein komplettes Betriebssystem auf dem Fernseher Einzug halten. Google für seinen Teil sieht die Partnerschaft aber eher als einen kleinen Schritt an und möchte sich vielen Verschiedenen Plattformen offen halten. Es wäre gut möglich, dass im Sommer diesen Jahres schon die ersten Android-Set-Top-Boxen oder TV-Geräte auf dem Markt kommen.

Logo: GoogleWatchBlog, kein offizielles Logo
» Golem

Update (30.04.2010):
Es ist ein neuer Name für ein etwaiges Betriebssystem auf Android-Basis aufgetaucht. "Dragonpoint" könnte bald ein Android-Fork oder ein Interface oder Ähnliches heißen, das sagt zumindestens GIZMODO auf berufenen Quellen. Sony möchte angeblich auch die Technik in mehreren Boxen und Geräten verpacken, sodass davon auszugehen ist, dass mehr als nur ein TV-Gerät auf Android basieren könnte. Aber wie gesagt: Alles Spekulationen, zu denen Google keine Stellung bezieht. 
Google Media Server
Google hat ohne große Ankündigung ein Desktop-Gadget veröffentlicht, mit dem man mal wieder auf ein weiteres Endgerät kommt: Via dem Google Media Server kann man mit dem Fernseher auf die Dateien des PCs zugreifen. Alles was dazu gebraucht wird ist eine Playstation 3 bzw. ein andere Gerät mit UPnP-Unterstützung. Ist das Gadget einmal installiert, kann man über die Playstation bzw. das andere Endgerät auf die Dateien des PCs zugreifen - die Rechteverwaltung und die Übertragung übernimmt dabei komplett Google Desktop. Die Playstation widerum sendet die Bilder, Videos oder Fotos an den Fernseher. Laut Google funktioniert das ganze ohne große Probleme und kinderleicht. Mangels PS3 kann ich das ganze leider nicht ausprobieren. Ob das mal wieder ein Angriff auf Microsoft ist? Stichwort Windows Media Center. Natürlich ist das vielleicht auch ein erster Schritt für Google den Fernseher als Medium #2 endlich auch an das Internet anzuschließen und sich dort entsprechend breitzumachen. Stichwort: Google TV. » Google Media Server installieren » Ankündigung im Desktop-Blog
Panasonic
Lange Zeit wussten wir nicht was wir uns unter dem Stichwort Google TV vorstellen sollen, aber spätestens seit Ende November wurde zumindest die Richtung grob vorgegeben: Statt, Wie vermutet, eine SetTop-Box, wird Google schon in einigen Wochen auf den heimischen Fernsehern erscheinen - zumindest von der Marke Panasonic, eine entsprechende Kooperation wurde heute bekannt gegeben. Foto von der Oberfläche
Original Schon im Frühjahr werden Panasonic-Fernseher erscheinen die direkt auf YouTube und die Picasa Web Albums zugreifen können. Weitere Dienst sind ebenfalls möglich, aber noch nicht bestätigt. Dieses Angebot soll auch nicht exklusiv bei Panasonic bleiben sondern auf viele weitere Hersteller ausgedehnt werden - Panasonic stellt nur den ersten Test-Partner. Bei Erfolg dürfte Google wohl doch so etwas wie eine TV-Plattform entwickeln. Im nächsten Schritt könnte es sogar darauf hinaus laufen dass Google eine Art Betriebssystem oder zumindest Benutzeroberfläche für Fernseher entwickeln wird. Anhand der Tv-Gewohnheiten kann Google seine User sehr gut kennenlernen und so kontextbasierte Werbung anzeigen - direkt im Fernsehen. Damit schließt sich der Kreis wieder und auch die Finanzierung wäre damit sicher gestellt. Lassen wir uns einfach mal überraschen was daraus langfristig wird... [Google Blogoscoped, TechCrunch, thx to: SeekXL]
Google Schon vor über 2 Jahren sind erste Gerüchte über Google TV aufgetaucht und haben sich seitdem stetig gehalten und alle paar Monate neues Öl ins Feuer bekommen. Im Sommer 2006 wurde erstmals bestätigt dass das Thema bei Google Research durchaus eine Rolle spielt und Planungen vorliegen. Derzeit häufen sich die Gerüchte dass Google auch auf dem TV-Markt eine offene Plattform ala OHA und OpenSocial. Schon zu Anfang der Gerüchte ging es um weit mehr als nur das bloße Anzeigen von TV-Spots über das bewährte AdSense- und AdWords-System - dieses wird schließlich schon lange getestet. Eher geht es um die Entwicklung einer eigenen Set-Top-Box mit der nicht nur weitere Informationen für den User eingeblendet sondern natürlich auch jede Menge Informationen gesammelt werden sollen. Datensammlung ohne Ende In Punkto Datensammlung gehen die Gerüchte soweit dass unter anderem die Einschaltquoten sekundengenau ermittelt werden sollen - zwar anonymisiert, aber dafür von jedem einzelnen Zuseher. Bisherige Quotenmessungen basieren lediglich auf Hochrechnungen. Diese Daten sind natürlich sehr wichtig um angemessene Werbepreise zu ermitteln und den Erfolg eines Spots zu messen. Spekulationen gehen aber sogar soweit dass auch der Inhalt des TV-Programms analysiert und so ein Interessen-Profil der Zuseher aufgebaut wird. Dabei gibt es natürlich das Problem dass das Fernsehen seit jeher ein Gemeinschaftsmedium ist und von mehreren Personen gleichzeitig "konsumiert" wird - das erschwert den Aufbau des Profils. Aber selbst dafür hat Google Research eine Lösung parat und will messen wieviele Personen sich im Raum befinden - und wer! Informationen zum aktuellen Programm Und wenn das komplette TV-Programm mitsamt Werbung schon über Google-Hardware läuft und das laufende Programm analysiert wird kann man die daraus gewonnen Daten natürlich auch zum Vorteil der User verwenden. Eine laufende Sendung kann dann beispielsweise angehalten und die Produkte im Hintergrund gleich via Internet bestellt werden. Der Gewinn wird zwischen Google und dem TV-Sender geteilt - diese erhalten dadurch völlig neue Werbemöglichkeiten. Werbespots dürften schon bald der Vergangenheit angehören, in Zeiten in denen Festplattenrekorder sich so langsam durchsetzen und ihren Siegeszug antreten schaut sich kein Mensch mehr TV-Werbung an. Werbeformen wie die oben genannte werden also unumgänglich sein. Besonders interessant wird das dann natürlich beim Teleshopping, mit einem Klick könnte das gerade gezeigte Produkt bestellt werden. Diese Interaktivität setzt sich vorallem bei Nachrichtensendungen fort, zu jeder Schlagzeile kann mit einem Klick eine Reihe von weiteren Quellen - idealerweise aus den Google News - angezeigt werden. Technisch ist das alles problemlos machbar und einige Digital-TV-Sender probieren schon die ersten dieser Möglichkeiten aus. Das Fernsehen wird auf jeden Fall interaktiver werden - fragt sich nur ob die Zuseher das wirklich wollen... Die Umsetzung - Open Television Alliance? Durch die recht überraschenden Allianzen Open Handset Alliance und OpenSocial wird mittlerweile auch vermutet dass Google auch das Thema TV mit jeder Menge starker Partner bestreiten wird. Die SetTop-Box kommt von Google, das Betriebssystem ebenfalls, aber jeder Partner kann seine eigenen Anwendungen bzw. Widgets entwickeln die dann im laufenden Programm eingeblendet werden können. Google müsste sich durch so eine Allianz nicht mit den leidigen Themen beschäftigen wie der Staubsauger aus dem Teleshopping jetzt tatsächlich an den Mann gebracht wird. Darum kümmert sich dann der Sender und die Staubsauger-Firma selbst und Google freut sich über die Provision weil es die Plattform dafür zur Verfügung stellt. [TechCrunch]
Nielsen
Google und das Marktforschungsinstitut Nielsen haben eine mehrjährige strategische Partnerschaft angekündigt. Google wird die Daten von Nielsen (dabei handelt es sich hauptsächlich um Einschaltquoten von Nielsen Ratings) zusätzlich zu den selbst gesammelten Daten nutzen um die schon vor langer Zeit erwarteten Google TV Ads zur Marktreife zu bringen und den Erfolg der Werbung zu messen. Schon seit April läuft eine Großangelegte Testphase von Google TV - über den Erfolg der Kampagnen und die Zufriedenheit der Inserenten ist zur Zeit aber nichts bekannt. Scheinbar ist Google nicht in der Lage mit den ausgewerteten Daten den Erfolg einer Kampagne selbst zu messen und wird dazu jetzt auch die Quotenmessungen von Nielsen zurückgreifen. Mal schauen was diese Partnerschaft sonst noch so an Produkten hervorbringen wird... » Presseerklärung von Google
Google AdSense
Googles TV-Werbung geht in die heiße Phase: Nach knapp 3wöchiger Testphase in einer amerikanischen Kleinstadt wird das ganze jetzt US-weit ausgedehnt. Gemeinsam mit dem Sateliten-Betreiber EchoStar wird Google seine Werbung auf 120 Sendern für 13 Millionen Amerikaner ausstrahlen. Um die Sender von EchoStar empfangen zu können müssen die Zuschauer eine SetTopBox an ihren Fernseher anschließen. Da diese Box bei allen Kunden schon vorhanden ist kann Google auch dessen Rückkanal zur Auswertung und für Statistiken nutzen. Anders als bisher erwartet wird es aber nicht möglich sein jedem Zuschauer unterschiedliche Werbung zu präsentieren - es wird auch weiterhin der gleiche Spot für alle Zuseher ausgestrahlt. Durch den Rückkanal kann Google sekundengenau feststellen wie ein TV-Spot bei den Zusehern ankommt und den Werbeagenturen damit wichtige Daten liefern. Den Erfolg einer Kampagne kann man damit zwar auch nicht genau feststellen, aber die aufgestellten Statistiken geben Aufschlüsse über den einzelnen Werbespot. Wird bei einem bestimmten Spot z.B. immer wieder umgeschaltet dann sollte sich die Agentur noch einmal Gedanken darum machen. Bleiben die Zuseher beim zappen an einem TV-Spot hängen dann scheint die Werbeagentur alles richtig gemacht haben und die Kampagne kommt sehr gut an. Durch die Anpassung an das TV-Programm, die Google teilweise vornehmen möchte, dürften die Werbespots besser ankommen als die "herkömmlichen". -- Googles Werbenetzwerk Für Google ist der TV-Markt eine Milliarden-Chance auf neue Verdienstmöglichkeiten. Der US-TV-Werbemarkt wird derzeit auf 50 Milliarden Dollar geschätzt. Aber nicht nur hier ist Google aktiv, sondern mittlerweile auch auf jedem anderen Werbemarkt: » Anzeigen in Zeitungen » Werbespots im Radio » OutDoor-Werbung » Werbung in PC-Spielen Gemeinsam mit der TV- und Internet-Werbung wird Google in den nächsten Monaten und Jahren zu einem umfassenden Werbepartner werden dem man ganze Kampagnen in die Hand geben kann. Manch einer mag sagen dass Google damit auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzt - zumal jeder dieser Werbemärkte noch im Test ist, ein anderer wird meinen dass sich Google damit langfristig seine Einnahmen sichert. Wie auch immer, die Zukunft hängt stark von der Entwicklung dieser Märkte und Googles Anteilen daran ab. Ein scheitern auf diesen Märkten darf sich Google nicht leisten... » Presseerklärung: TV Ads » Presseerklärung: EchoStar-Partnerschaft [heise]
Google AdSense
Die heiße Testphase von Googles TV-Werbung hat begonnen: Kabelnetzkunden in der kalifornischen Kleinstadt Concord bekommen seit einigen Tagen TV-Werbung aus dem Hause Google zu sehen, ohne es zu bemerken. Google selbst nimmt in dem Werbesystem lediglich die Rolle des Vermittlers ein und verkauft die Werbeplätze an seine Kunden. Ausgewählte Kunden können ganz nach dem Internetvorbild über ein TV-AdWords ihre Spots schalten und mit bestimmten Keywords und Zielgruppeninformationen versehen und das TV-AdSense leitet diese Spots an die TV-Sender weiter die die Werbung dann relativ kontextbasiert ausstrahlen. Wie Google es aber schafft dass diese Spots nur in einer Stadt zu sehen sind weiß ich nicht, eigentlich dürfte das nur funktionieren wenn die Spots an die Kabelnetzbetreiber direkt verkauft werden. Fraglich ist auch wie Google einen Kontext zum TV-Programm herstellen möchte. Zwar kann anhand des Programmplans ein klein wenig auf die Zielgruppe der Sendung eingegangen werden, aber ich denke nicht dass so etwas ausschlaggebend sein kann. Die meisten Personen schauen sich die TV-Werbung sowieso nur halbherzig an und spätestens wenn man den Spot zum 3. mal sieht schaltet man innerlich ab, da ist es egal wann und wie oft der Spot geschaltet wird. Interessanter wäre es doch wenn der Spot auf jede Person oder den Haushalt selbst abgestimmt ist. Wenn ich vor habe mir ein neues Handy zu kaufen bringt mir Werbung von T-Mobile und Vodafone natürlich viel mehr als von Ariel und Persil - und die Werbung wird auch sehr viel besser ankommen. Eine Win-Win-Win-Situation, die Frage ist nur woher Google wissen soll dass ich mir ein Handy kaufen möchte... Ich bin über erste Details jedenfalls gespannt, glaube aber nicht dass Google den Erfolg seiner Internetwerbung auch aufs Fernsehen übertragen kann. Zur Zeit gibt es übrigens so wenige Kunden, dass das System derzeit nicht aktiv ist und die Spots noch händisch von Googlern ausgewählt und geschaltet werden. [heise]
Google AdSense
Zusammen mit ausgewählten Medienunternehmen testet Google zur Zeit eine neue Form von Online-Werbung bei der ganze TV-Spots in den AdSense-Bannern abgespielt werden sollen. Zwar gibt es mittlerweile schon einige andere Online-Werber die ganze Werbespots anzeigen aber in Googles Netzwerk ist diese Entwicklung noch recht neu. Wenn Googles System funktioniert könnten die Werbeeinnahmen in den nächsten Jahren ins astronomische steigern. Gemeinsam mit den Firmen Dow Jones, SonyBMG und Condé Nast soll das Werbesystem mit echten Spots erprobt werden. Die einzelnen Spots sollen in den AdSense-Bannern erscheinen und erst nach einem Klick auf den Abspielen-Button abgespielt werden. Die Einnahmen werden wie üblich zwischen Google und dem Website-Besitzer geteilt. Die Online-Werbung hat bisher immer noch das Problem dass die Kunden direkte Einnahmen durch die Werbung erzielen möchten und müssen - meistens handelt es sich hier um reine Internetfirmen. Werbung für Internet-untaugliche Produkte wie Nahrungsmittel, Waschmittel und weitere Alltagsgegenstände werden dagegen im Internet kaum beworben - da hiermit kein richtiger Erfolg pro Klick erzielt und gemessen werden kann, und genau hier möchte Google ansetzen. Der Erfolg einer TV-Werbung kann zwar auch nicht gemessen werden, aber daran haben sich die Firmen natürlich schon längst gewöhnt. Wenn die TV-Spots sich jetzt vom Fernsehen in das Internet verlagern und die Reichweitenbestimmung auch regional zuverlässig funktioniert könnte das natürlich für die Firmen sehr interessant sein. Hier geht es nicht um den Verkauf sondern rein darum die eigene Marke in das Gedächtnis der Konsumenten zu brennen - und das dürfte im Internet noch schneller gehen als im TV. » Google will TV-Spots zeigen [heise]
Google TV
Seit 3 Tagen geistert ein Video durchs Internet und die Bloggingwelt das einen Einblick in Google TV gibt. Bei dem Video handelt es sich zwar ohne Zweifel um ein sehr gut gemachten Fake, aber das hat tausende User nicht davon abgehalten sich stundenlang damit zu beschäftigen ebenfalls Zugang zu diesem Diense zu bekommen. Hier erstmal das erste Video: Folgende Schritte sind, laut dem Video, nötig um Zugang zu bekommen: » Bei Google Mail einloggen » Einstellungen aufrufen und den Link zu "Google Products" kopieren » Diesen Link im Betreff und dem Text in einer eMail an sich selbst senden » Viele viele male bei Google Mail ein- und ausloggen » Cursor über das Google Mail-Logo halten, bis sich das M in ein TV-Symbol verwandelt » FERTIG! Tausende von Usern haben diese Schritte befolgt und sind wahrscheinlich immer noch dabei sich Tag und Nacht ein- und auszuloggen. Da es bisher noch niemand geschafft hat, außer dem Urheber des Videos, Zugang zu Google TV zu bekommen kann man davon ausgehen dass es sich um einen sehr guten Fake handelt ;-) Auf dieses Video gab es soviele Reaktionen und Vorwürfe der Videobearbeitung, dass sich der Autor noch zu einem zweiten Video hinreißen hat lassen: Es ist wirklich beeindruckend welchen Aufwand der Herr hier betreibt um die User zu täuschen - allein schon die Entwicklung und das Design des TV-Portals - RESPEKT! Ich denke der Herr betreibt hier sehr gute Werbung für seine anderen Videos und möchte eine neue Urban Legend schaffen ;-) Google TV ist zwar wirklich ein reales Projekt von Google, aber ich glaube nicht dass es in der Form wie auf dem Video zu sehen an den Start gehen wird. » Artikel bei TechCrunch [Google OS]
Google Video Also doch. Apples Pläne für die neue iTV-Box sehen es vor Videos aus dem Internet auf das Gerät zu bringen. Allen voran wird hier YouTube und Google Video genannt. Und zumindest mit Google laufen bereits Gespräche, was wohl nicht zuletzt Eric Schmidts Job zu verdanken ist. Weitere Details gibt es bisher noch nicht. [heise]