Zugegeben, Microsoft ist wohl das am meisten betroffene Unternehmen wenn es um Raubkopien geht - womit sie ja nicht immer ganz so schlecht gefahren sind. Natürlich tut man in Redmond aber einiges dafür um die Verbreitung solcher Raubkopien, gerade aktueller Produkte, zu unterbinden. Doch eine Art Qualitätskontrolle scheint es dabei nicht zu geben.
Bereits seit längerer Zeit zeigt Googles Websuche als Zusatzinformation den Namen des Autors der verlinkten Webseite bzw. des Artikels an - sofern diese Information denn vorhanden ist. Bisher war neben dem Namen, einem kleinen Avatar und einem Link zum dazugehörigen Google+ Profil nicht viel zu sehen. Jetzt werden diese Informationen durch weitere Artikel erweitert.
Eine kleine Änderung an Apples iOS 6 stiftet derzeit für Verwirrung: Blickt man auf Analyse-Tools wie Google Analytics wird man feststellen dass sich der direkte Traffic (also ohne Referer) von iOS-Geräten plötzlich vervielfacht hat. Das liegt daran, dass Apple ohne große Ankündigung auf die SSL-Version der Websuche gewechselt hat und diese keine Referer mitsendet.
Rupert Murdoch rudert zurück: Mitte 2010 hatte der Medienmogul beschlossen dass die Online-Publikationen seiner Tageszeitungen und Magazine nicht mehr bei Google erscheinen sollten und hat dafür den GoogleBot via robots.txt einfach ausgeschlossen. Die Besucherzahlen durften so dramatisch eingebrochen sein dass Murdoch nun doch gerne wieder via Google gefunden werden möchte.
Nicht zuletzt durch die medienwirksame Klage von Bettina Wulff gegen Google Suggest ist eine erneute Diskussion um die Autovervollständigen-Funktion der Websuche entbrannt. Wie eine kürzlich durchgeführte Studie nun belegt, ist ein negativer Eintrag in dieser Liste tatsächlich dauerhaft rufschädigend.
Hollywood-Schauspieler Kevin Bacon hat sich vor einigen Jahren einmal weit aus dem Fenster gelehnt und behauptet dass er mit fast jedem Schauspieler schon über 1-2 Ecken zusammen gearbeitet hat - und er sollte Recht behalten. Dadurch entstand im Laufe der Zeit die Bacon Number, und eben diese lässt sich jetzt mit Google berechnen.
Gegen Googles Autovervollständigung Suggest gab es schon die ein oder andere irrwitzige Klage - meist mit schlechtem Ausgang für Google. Jetzt hat die Thematik zum ersten mal auch Deutschland erreicht - in Form einer Klage von Ex-First Lady Bettina Wulff.
Seit Mai diesen Jahres reichert Google bei vielen Suchanfragen die reinen Ergebnislisten mit dem Knowledge Graph an, einer Sidebar oder Topleiste mit weiterführenden Informationen zum gewünschten Thema. In den nächsten Tagen werden die Informationen auch in den internationalen Websuchen angezeigt - allerdings weiterhin in englisch.
Derzeit rollt Google in der amerikanischen Version der Websuche eine wichtige Design-Änderung aus: Die vor 2 Jahren eingeführte linke Sidebar mit den verschiedenen Suchtypen und den Search Tools wandert darin über die Suchergebnisse. Dadurch entsteht auf der linken Seite sehr viel White Space der in Zukunft für andere Dinge genutzt werden könnte.
Viele Jahre lang war die Tastatur das einzige Eingabemedium um eine Suchanfrage an Google zu senden bzw. einzutippen. Vor einiger Zeit kam mit Voice Search die Suchanfrage via Sprache dazu und heute wird das Repertoir um ein weiteres Medium erweitert: Eure Handschrift.