Seit Anfang der Woche wird die neue Beta-Version 7.7 des Gboard ausgerollt, die eine Reihe von Hinweisen auf kommende Funktion enthielt. Dazu gehört auch die multiplen Zwischenablagen, die von der Tastatur-App organisiert und verwaltet werden und somit stets zur Verfügung stehen. Jetzt wird die Funktion für die ersten Beta-Nutzer freigeschaltet und kann recht simpel, wie erwartet, genutzt werden.
Im Zuge der immer weiteren "Smartisierung" von Smartphones hatte Google vor einigen Jahren die Nearby-Benachrichtigungen eingeführt, mit denen es möglich war, Benachrichtigungen auf alle Smartphones in der unmittelbaren Umgebung zu senden. Jetzt hat Google recht überraschend und kurzfristig das Ende dieser API verkündet, die schon Anfang Dezember die letzten Benachrichtigungen ausliefern wird.
Die Fragmentierung gehört ist seit vielen Jahren und bis heute das größte Problem des Android-Ökosystems und konnte trotz vieler Versuche bisher von Google nicht gelöst werden. Zumindest in puncto Sicherheit setzt man nun aber den Smartphone-Herstellern die Pistole auf die Brust und verpflichtet sie dazu, mindestens für zwei Jahre Sicherheitsupdates auszuliefern. Vorerst gilt das aber nur für Geräte, die in Europa verkauft werden.
Klickbetrug ist eines der größten Probleme der Werbeindustrie und sorgt, völlig zurecht, immer wieder für Misstrauen in die tatsächlichen Reichweiten der großen Werbenetzwerke. Jetzt wurde ein Fall aufgedeckt, der diese Zweifel noch einmal untermauert und durch systematischen Betrug viele Hundert Millionen Dollar aus den Werbenetzwerken gestohlen haben soll. Dabei kamen einige Methoden zum Einsatz, die auch für die Algorithmen schwer zu erkennen waren und es noch immer sind.
Auch wenn es von vielen Nutzern noch unbemerkt ist, steht die Android-Welt in Europa vor sehr großen Veränderungen. Ab der kommenden Woche müssen Smartphone-Hersteller die Google-Apps nicht mehr Vorinstallieren und somit auch den Chrome-Browser und die Google-App nicht mehr ab Werk ausliefern. Google bereitet sich nun auch öffentlich auf diesen Schritt vor und bringt den Google Assistant über eine getarnte Sprachen-App in den Play Store.
Es ist heute kaum noch möglich, Webseiten aufzurufen oder Apps zu starten, ohne dass im Hintergrund mindestens ein Tracking-System anspringt und die Aktivitäten des Nutzers auf Schritt und Tritt verfolgt. Das ist nichts Neues und sollte längst dem Großteil der Nutzer bewusst sein. Wie Bloomberg jetzt berichtet, geht das Tracking bei einigen Android-Apps aber sogar über die Deinstallation hinaus und soll versuchen, den Nutzer zurückzugewinnen.
Auf dem Smartphone lassen sich dank Offline-Unterstützung in vielen Apps einige Dinge auch ohne Internetverbindung erledigen, die im Hintergrund bei erneuter Verbindung automatisch synchronisiert werden. Google bringt nun auch die Möglichkeit zu Android, sogar Apps Offline herunterzuladen und zu installieren - zumindest theoretisch. Praktisch können sie nun auf anderen Wegen übertragen und dann vom Play Store validiert werden.
In dieser Woche hat Google eine große Änderung für die Android-Lizenzen angekündigt, die den europäischen Raum betreffen und eine direkte Folge aus dem EU-Urteil gegen die App-Bündelung sind. In den Medien wurde dieses Thema kaum beachtet, aber tatsächlich könnte das neue Modell und auch die neuen Möglichkeiten für die Smartphone-Hersteller sehr großer Auswirkungen haben und stark an Googles Android-Herrschaft rütteln.
Die große Zeit der vielen Google-Jubiläen ist schon wieder vorbei, aber am heutigen 20. Oktober gibt es noch ein denkwürdiges Jubiläum aus deutscher Zeit Sicht zu feiern: Heute vor genau 10 Jahren kam das erste Android-Smartphone auf den Markt und hat die Smartphone-Landschaft weltweit nur kurz nach dem gerade erst verdauten iPhone-Schock erneut umgekrempelt.
Smartphones entwickeln sich in jüngster Vergangenheit irgendwie am Nutzer vorbei - zumindest kann man diesen Eindruck gewinnen. Nicht nur, dass die Hersteller Lücken in ihr Display bringen, sondern sie verzichten der Reihe nach auf den guten alten Kopfhöreranschluss. Das wollte ein Bastler nicht auf sich sitzen lassen und hat sehr ausführlich beschrieben, wie er einen solchen Anschluss wieder zurückbringen kann.
In dieser Woche hat Google eine große Änderung für die Android-Lizenzen angekündigt, die den europäischen Raum betreffen und eine direkte Folge aus dem EU-Urteil gegen die App-Bündelung sind. Diese Änderung besagt, dass die Smartphone-Hersteller in Zukunft für die Vorinstallation von Google-Apps zur Kasse gebeten werden. Jetzt wurde bekannt, wie hoch dieser Betrag in etwa sein wird.
Mit Google Lens hat Google seit einiger Zeit eine mächtige App im Angebot, die Bilder analysieren und nach Objekten sowie Informationen durchsuchen kann. Während die App zum Start noch exklusiv auf den Pixel-Smartphones gehalten wurde, soll sie sich nun schnell verbreiten und zapft immer mehr Quellen an, um sicher Bilder und Fotos für die Analyse zu beschaffen.
Android wird von Google seit über 10 Jahren kostenlos angeboten, abgesehen von einigen zu vernachlässigenden Gebühren zur Zertifizierung - und konnte sich deshalb innerhalb eines Jahrzehnts so schnell verbreiten. Das wird auch in Zukunft so bleiben, aber dennoch wird Google die Smartphone-Hersteller noch in diesem Monat zur Kasse bitten, wenn sie weiterhin die Google-Apps Vorinstallieren möchten. Das ist die direkte Folge aus dem EU-Urteil gegen Android.
Smartphones sind in den vergangenen Jahren immer größer geworden, sowohl die Displays als auch die reinen Gehäuse. Das gefällt längst nicht jedem, lässt sich aber wohl nicht mehr umdrehen. Dennoch versucht es Urgestein Palm nun mit einem neuen Gerät, das mit einem 3,3 Zoll-Display auskommt und eher an eine Smartwatch für die Hosentasche als an ein vollwertiges Smartphone erinnert - obwohl es sich als solches verwenden lässt.
Android ist das weltweit meistgenutzte Betriebssystem, treibt mehr als 80 Prozent aller Smartphones an und gehört zu den wichtigsten Google-Produkten überhaupt. Doch das könnte sich schon sehr bald ändern - zumindest der Name des Produkts. Schon vor einigen Monaten hatten wir darüber spekuliert, dass der Markenname Android verschwinden könnte - und vielleicht wird das schon sehr viel schneller geschehen als gedacht. Android hat den Zenit offenbar überschritten.