Googles Chrome-Browser ist schon seit einiger Zeit der weltweit am meisten verwendete Browser und hat seine Marktführerschaft in den vergangenen Monaten extrem gefestigt und kommt längst auf Werte jenseits der 60 Prozent Anteil. Diese riesigen Anteile hat man nicht nur dem Internet Explorer, sondern auch dem Firefox abgenommen. Laut einer Analyse eines ehemaligen Mozilla-Mitarbeiters könnte das bei diesem Tempo schon sehr bald das Ende für Firefox bedeuten.
Und auch die Woche 26 neigt sich wieder dem Ende zu und ist mittlerweile beim Sonntag angekommen. Zeit also, auf die vergangenen sieben Tage zurückblicken und wieder unseren kleinen Wochenrückblick zu beginnen. Wie in jeder Woche Woche blicken wir sowohl auf die beliebtesten Artikel der Kalenderwoche 26 vom 25. Juni bis zum 1. Juli dieses Jahres als auch auf die gleiche Woche vor fünf Jahren und vor zehn Jahren zurück.
Nach einem jahrelangen Verfahren hat die EU-Kommission heute ein Milliarden-Urteil gegen Google gefällt und hat die höchste jemals in der Europäischen Union verhängte Strafe ausgesprochen. Google muss eine Rekordsumme von exakt 2.424.495.000 Euro zahlen und hat desweiteren als Auflage bekommen, das nun verurteilte Verhalten innerhalb von nur 90 Tagen zu ändern. Hier das ausführliche Urteil im Wortlaut.
Vor wenigen Tagen hat Google offiziell bestätigt und angekündigt dass der Chrome-Browser einen Werbeblocker bekommen wird - und das schon ab dem kommenden Jahr. Dieser Schritt sorgt aufgrund von Googles enormer Marktmacht in allen Bereichen für Diskussionen und gerade Verleger und konkurrierende Werbenetzwerke sind mehr als besorgt darüber dass Google in Zukunft der Türsteher für Werbeanzeigen sein könnte.
Immer wieder führt Google Reinigungsaktionen im Play Store durch und entfernt Malware und andere schädliche Apps aus dem Store, die sich nicht an die Richtlinien halten oder beim Nutzer Schaden anrichten können. Jetzt haben Sicherheitsforscher 41 Apps im Play Store entdeckt, die dem Unternehmen gleich doppelt geschadet haben und einen Schaden von mehreren Millionen Dollar angerichtet haben. Google hat diese daraufhin natürlich gleich aus dem Play Store entfernt.
Wenn es darum geht im Internet Werbeanzeigen zu schalten, kommt man als Unternehmen um zwei Namen praktisch nicht herum: Google und Facebook. Google gilt mit seinem AdWords-System bis heute als Werbekaiser im Web und erreicht über die Websuche und das AdSense-Netzwerk praktisch jeden Internetnutzer. Jetzt hat das Unternehmen ein neues Tool zur Auswertung der Werbekampagnen vorgestellt, mit dem sich auch der Erfolg einer Werbeanzeige in der Offline-Welt genau messen lässt.
Vor wenigen Minuten hat die Google-Mutter Alphabet die Zahlen für das 1. Quartal 2017 bekannt gegeben und kann mit diesen wieder richtig beeindrucken: Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn konnte man zweistellig zulegen und kann den zweithöchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte vorlegen - lediglich das 4. Quartal 2016 mit dem starken Weihnachtsgeschäft hatte mehr Umsatz. Damit dürften die Erwartungen der Analysten übertroffen worden sein.
Niemand mag aufdringliche Werbung im Internet, und aus diesem - sehr guten - Grund haben immer mehr Nutzer einen Werbeblocker in ihren Browser integriert, der die lästige Werbung fernhalten soll. Glaubt man den Berichten dann wird auch Google schon bald einen Werbeblocker im Chrome-Browser integrieren und zündet damit die nächste und vielleicht auch finale Eskalationsstufe in dem ewigen Wettstreit auf dem Rücken der Nutzer.
Wieder einmal ist ein Quartal zu Ende gegangen und auch im dritten Quartal 2016 konnte die Google-Mutter Alphabet glänzende Zahlen vorlegen und sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn kräftig wachsen. Von Juli bis September hat das Unternehmen einen Umsatz von 22,45 Milliarden Dollar erwirtschaften und daraus einen Gewinn von 5,77 Milliarden Dollar
Es kommt immer dicker für Google: Nachdem die EU-Kommission bereits zwei Verfahren gegen das Unternehmen führt, hat man heute nun die Eröffnung eines dritten angekündigt. In diesem Fall geht es um Googles Werbegeschäft, mit dem man ebenfalls die Konkurrenz ausgebootet und selbst die eigenen Nutzer unter Druck gesetzt haben soll. Die Vorwürfe wiegen zwar schwer, aber wirklich verständlich sind sie nicht.
Eigentlich war das Verhältnis zwischen YouTube und der Musik- und Film-Industrie nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut und beide Seiten haben gegenseitig voneinander profitiert. Doch in den letzten Monaten hat die Harmonie Risse bekommen, da sich viele Künstler in einem Offenen Brief darüber beschwert haben, dass YouTube schädlich für das Geschäft ist und zu wenig Geld ausbezahlt. Jetzt hat YouTube mit beeindruckenden Zahlen geantwortet.
Google verdient von Quartal zu Quartal mehr Geld mit Werbeanzeigen in den eigenen Angeboten und auf Partnerseiten. Da Onlinewerbung mittlerweile eine immer wichtigere Rolle spielt, ist es auch kaum verwunderlich dass Google praktisch auch die größte Werbeagentur der Welt ist. Laut einer neuen Studie fließen mittlerweile ganze 12 Prozent aller globalen Werbeausgaben auf Googles Konten.
Vor gut 15 Jahren hat Google das wohl wichtigste Produkt in der eigenen Angebotspalette eingeführt - und das ist nicht etwa die Websuche, sondern die Cashcow Google AdWords. Nach einer so langen Zeit hat sich natürlich einiges an Ballast angesammelt, der die Oberfläche immer weiter verkompliziert hat. Jetzt hat das AdWords-Team angekündigt, dass die gesamte Oberfläche überarbeitet und modernisiert und im Laufe des nächsten Jahres ausgerollt wird.