Chrome Nur der Vollständigkeit halber: Google Chrome 2.0.173.1 ist im Dev-Channel erschienen. Neue Features gibt es in dieser Version nicht. Lediglich Fehler werden ausgebessert. Fixed a plugin crash related to FoxIt reader. (Issue: 9539) V8 proxy resolver support is now enabled by default, and is no longer behind a flag. (Issues: 2764, 74) Added a localizable font family and font size for rendered web content. This allows Chrome to display larger characters for certain international font families (e.g. Malayalam and Bengali). (Issue: 7319) Fixed a crash which occured when canceling a save page operation. (Issue: 9738) Cannot drag bookmarks on then New Tab page (Issue 9674). Bekannte Fehler: Mouse wheel scrolling does not scroll windows that aren't focused (9647). Google Calendar widget not updating properly (Issue 8935)
Google hat nun einige Videos zu seinen Rechenzentren veröffentlicht. Am 1. April wurden beim sogenannten Google Data center Efficiency Summit erstmals genaue Daten über die Server bekannt. https://www.youtube.com/watch?v=zRwPSFpLX8I Google hat auch den Data center Efficiency Summit als Video veröffentlicht. Hier alle drei Teile in einer Playlist. (etwas mehr als 5 Stunden) https://www.youtube.com/watch?v=Ho1GEyftpmQ Weitere Infos zu den Server sind nun auch bei Google zugänglich.
ToolbarFirefox Nach zwei Beta Version der Google Toolbar 5 für den Firefox nimmt Google diese aus der Beta-Phase. Die Version 5.0.20090324 bringt die Features der Beta mit und ist stabiler und schneller als die bisherige stabile Version 3.1. Neu in 5: -Neuer Tab Seite ähnlich wie in Google Chrome. -Autofill auch auf Deutsch im Firefox -Benutzerdefinierte Schaltflächen mit Unterstützung für Google Gadgets -Synchronisierung der Einstellungen » Mehr dazu Die Installation der neuen Version erfolgt über diese Seite.
App Engine Bisher konnte die Google App Engine lediglich mit Python programmiert werden. Nun ist Java als Programmiersprache hinzugekommen. Es werden auch eine Sprache wie Groovy und JRuby unterstützt, die auf der virtuellen Maschine von Java laufen. In der ersten Version der API werden laut Google die wichtigsten Klassenbibliotheken unterstützt. Hinzu kommen noch die Java Servlet API, die Schnittstellen JDO und JPA sowie javax.cache und javax.mail. Die Java Api läuft in einer Sandbox. Da es wegen der vielen Javaprogrammen sicherlich zu Fehler und zu Kompatibilitätslücken kommen kann, werden nur die ersten 10000 Nutzer zum Testen zugelassen.
Google MailMobile Google hat die mobile Version von Google Mail überarbeitet. Die neue Version für das iPhone und Android bringt neue Features, die man bereits aus dem normalen Google Mail kennt. Durch Checkboxen kann man nun mehrere Mails in einem Schwung ins Archiv verschieben und so die Inbox, die übrigens schneller geworden ist, noch mehr beschleunigen. Die Suche ist nun oben und somit einfacher zu erreichen. Außerdem wurde die Optik überarbeitet. Die Labels sind nun in den gleichen Farben wie bei einem normalen Computer hinterlegt. Die neue Version wird von allen Android Versionen unterstützt, beim iPhone muss das OS 2.2.1 installiert sein, wenn man in den Genuss der Features kommen möchte. Google "rollt" das Update gerade aus. In wenigen Tagen soll es für alle freigeschaltet sein.
CalendarMobile Google hat der iPhone Version vom Google Calendar ein neues Feature gegeben. Nun können Einladungen zu Terminen auch von unterwegs auch mit wenigen Berührungen (oder wie man es beim iPhone nennen will) bestätigen, ablehnen oder mit vielleicht beantworten. Das ganze gibt es auch auf Android-betriebenen Geräten. Das Feature benötigt das iPhone OS 2.2.1.
Bildersuche+Suggest Google hat das Feature Suggest nun auch in die Bildersuche integriert. Google Suggest macht beim Eintippen des Suchbegriffs Vorschläge und wurde erst letzte Woche auch in die deutsche Suche eingebaut. Wer nicht will, dass Google Vorschläge macht, kann entweder die Option in den Einstellungen deaktivieren oder er hängt &complete=0 an die URL. Suggest gibt es auch in deutschen Bildersuche.
News Eines der Stärken von Google News ist es nicht nur gesammelte Meldungen zu präsentieren, sondern diese auch zusammenzuführen und zu gruppieren. Das klappt mittlerweile so gut, dass man sich jetzt traut eine Statistik zu einzelnen Themen anzuzeigen. Neben einer Gruppe von Artikeln wird in der amerikanischen Version jetzt noch ein Diagramm mit der Häufigkeit des Themas in den letzten Tagen angezeigt. Google News
In der rechten Seitenleiste zeigt ein Diagramm wieviele Quellen über ein bestimmtes Thema berichtet haben. Bei einigen Storys kann das sicherlich recht interessant sein und zeigen wie sehr eine Geschichte im Laufe der Tage in den Mittelpunkt des Geschehens und so auch der Medien geraten kann. Leider lässt sich aber immer noch kein bestimmter Datumsbereich auswählen von dem man Geschichten präsentiert bekommt. Das ganze funktioniert bisher nur in der amerikanischen Version, und auch dort derzeit scheinbar nur bei größeren Storys - nicht jedes Thema bietet diese Funktionalität bisher an. Ich bin gespannt was für Statistiken und Informationen die News noch aus ihren Quellen ziehen könnten - ich glaube da ist noch so einiges machbar. » Beispiel [Google OS]
Google Bereits seit mehr als 2 Jahren zeigt Google die Maps-Onebox in den Suchergebnissen an, wenn es entsprechende Ergebnisse gibt. Bisher musste man dafür noch einen Ortsnamen zusätzlich zur Anfrage eingeben - ab Heute fällt das allerdings auch noch weg, und Google bestimmt euren aktuellen Standort selbst. Local Onebox
Während man vorher noch nach "Kino Wien" suchen musste, reicht jetzt allein die Suchanfrage "Kino" um die Karte anzeigen zu lassen. Wien - bzw. euer aktueller Standort - wird dann einfach automatisch ergänzt. Bestimmt wird das ganze via IP-Location-Tracking. Wenn sich die Software irrt oder ihr einfach in einem anderen Ort lokal suchen wollt, könnt ihr mit einem Klick auf "Ort ändern" einen neuen Ort zusätzlich eingeben. Dieses Update hat jetzt einen Vor- und einen Nachteil. Der Vorteil ist, dass man sich die Eingabe des Ortes spart und so eventuell die lokale Suche erstmals kennenlernt. Die Google Maps werden dadurch sicherlich deutlich mehr Traffic bekommen. Andererseits kann die Suchmaschine durch die fehlende Ortsangabe nicht mehr bestimmen ob jetzt wirklich lokal gesucht werden soll oder nicht. Nicht jeder der nach "Pizza" sucht möchte eine Liste von Pizzerien sehen... Im Januar 2008 wurde die Anzahl der Ergebnisse übrigens von 3 auf 10 erhöht. » Beispielsuche: Kino » Ankündigung im Google-Blog
YouTube In einigen Videos bei YouTube ist nun eine neue Form von Werbung aufgetaucht: Am Anfang des Videos ist ein Werbeclip zu finden den man nicht überspringen kann. Derzeit sind es vor allem Videos von CBS mit dieser Werbung ausgestattet. Die Werbung dauert 30 Sekunden und ist somit etwa solange wie ein durchschnittlicher Werbeclip. Ganz unumgänglich ist es nicht: Mit dem Parameter #t=1s lässt sich das eigentliche Video bei der Sekunde 1 starten. (Werbung erscheint nicht immer)
YouTube Am 31. März hat Google angekündigt, dass es Musikvideos für die deutschen YouTube Nutzer sperren wird. Grund ist der ausgelaufene Vertrag zwischen der Gema und YouTube. Nachdem der VUT YouTube gezielte Fehlinformationen Google vorgeworfen hat und behauptet, dass Google bisher keine Gebühren zahlte und damit selbst eine Falschinformation veröffentlicht hat, meldet sich nun ein GEMA-Sprecher im Spiegel zu Wort. Harald Hecker sagte im Interview: "Wenn ich mich bei YouTube umschaue, kann ich bisher nicht entdecken, dass in größerem Umfang schon Videos gesperrt worden sind." Er sei zudem der Meinung, dass die ganze Sache nur ein PR-Trick gewesen. Mit der Androhung will Google nur die Rechteinhaber unter Druck setzen. "Das hat nichts mehr mit fairen Verhandlungen zu tun." In Großbritannien hingegen seien sehr viel Musikvideos gesperrt worden. Der für Deutschland zuständige YouTube-Sprecher Henning Dorstewitz sagte süddeutsche.de, dass die Verzögerung "rein technischer" Natur seien. Die Videos der offiziellen Channels von Universial Music, Emi Music sind nach meinen Tests größtensteils zugänglich, die Videos von Sony BMG hingegen komplett gesperrt. [heise]
Chrome Chromium, das Open Source Projekt hinter Google Chrome, lässt sich nun native für Mac bilden. Nun gibt es eine erste Version von Chromium auf dem Mac, die ein Mac Fan mithilfe der Anleitung von Google erstellt hat. Chromium auf dem Mac bietet sehr ähnliche Features wie Chrome auf Windows. Alle Tabs laufen in einer einzelnen Sandbox und das Design ähnelt sehr stark Windows. Auch hier werden die Tabs oben angezeigt. Hier kann man eine aktuelle Version von Chromium auf dem Mac herunterladen. Derzeit geht es nur auf einem Mac mit Mac OS X 10.5. Manu will alle zwei Wochen oder wenn es ein Update auf der Statusseite gibt, eine neue Version zur Verfügung stellen. Was geht derzeit: -Man kann auf Surfen (Google Mail funktioniert manchmal) -Lesezeichen speichern -Häufig besuchte Seiten auf der "Neuer Tab"-Seite -Neue Tabs öffnen -Links in neuen Fenster öffnen -Aus einem Tab per Drag'n'Drop ein Fenster machen -Ausschneiden, kopieren, einfügen -Tastenkürzel -about:version, about:dns, about:crash, about:histograms Was noch nicht geht: -Links in neuen Tabs öffnen -Plugins (kein Flash -> Kein YouTube) -Verlauf -Die sogenannten Omnibox (so heißt die Adressleiste in Chrome) -Lesezeichenleiste -In Seite suchen -Drucken -about:network, about:memory -Web Inspector -Einstellungen Diese Screenshots hat er veröffentlicht: New Tab: Google Chrome Mac Google Mail on Google Chrome for Mac OS X Native Google Chrome Mac OS X
[Gastartikel von Simon] YouTube Mit dem Satz "Musikrechte sind ein kompliziertes Thema" beginnt der Blogpost von Google, in dem das Unternehmen Stellung zu der aktuellen Auseinandersetzung mit der GEMA bezieht. Dem stimmen wir auch zu. Wir sind auch, wie Google, der Meinung, dass Künstler für ihre Werke vergütet werden sollen. Bisher existierte eine Vereinbarung zwischen Google und der GEMA, die diese Vergütung geregelt hat. Dieser Vertrag ist zum 31. März 2009 ausgelaufen und beinhaltete bisher eine Pauschale, die von YouTube an die GEMA gezahlt wurde. Die jetzt von der GEMA geforderte Gebühr für eine Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit mit YouTube ist jedoch beispiellos hoch in der Geschichte der Online-Musik. So liegt der veröffentlichte GEMA-Tarif mehr als fünfzig Mal über dem, was die vergleichbare Verwertungsgesellschaft "PRS for Music" aus Großbritannien vor einigen Wochen von Google in Großbritannien gefordert hat. Und schon die PRS-Forderung überstieg eindeutig das für YouTube wirtschaftlich Tragbare. Übertragen auf den Kauf einer CD würde dies bedeuten, dass ein Musikliebhaber in Deutschland für eine herkömmliche CD mehr als 500 Euro zahlen müsste. Abgesehen davon erwirtschaft YouTube unabhängig vom restlichen Konzern keine Gewinne. Wir möchten mit dieser Unterschriftenliste bezwecken, dass die GEMA auf ihren alten Tarif gegenüber YouTube zurückgreift. Viele etablierte Künstler sowie viele neue, unentdeckte Talente nutzen YouTube, um ihre Songs erfolgreich zu promoten, um direkt mit ihren Fans in Kontakt zu treten, um entdeckt zu werden und auch um Geld zu verdienen. Dies ist alles im Sinne des Künstlers. Durch eingeblendete iTunes Werbung in den Videos wird YouTube sogar zu einer indirekten Verkaufsplattform für die Musik der Künstler. Mit jeder Unterschrift helft ihr, dass die GEMA ihre Position überdenkt. Beachtet bitte, dass diese Aktion in keinerlei Verbindung zu YouTube, Google, der GEMA oder den Künstlern steht. » Unterschriftenliste [Gastartikel von Simon]