Trends Google stellt seine Daten aus Google Trends nun nicht mehr nur auf Google Trends zur Verfügung. Ein neues Gadget macht es möglich Daten in die eigene Webseite einzubinden. Bis zu fünf Begriffe durch Kommas getrennt lassen sich so im graphischen Verlauf darstellen. Dabei lassen sich folgende Zeiträume wählen: 1 Monat, ein Jahr und Alles.
Die Gadgets aktualisieren sich einmal am Tag automatisch. » Gadget
YouTube In der Zeit von 4. bis 7. Juni findet die Wahl für das Europaparlament statt. In Kooperation mit Euronews startet Google auf YouTube "Questions for Europe". Der Channel steht neben Englisch auch auf Französisch und Deutsch zur Verfügung. Ab Ende dieser Woche kann jeder Fragen hochladen. Euronews wird die besten Fragen dann Kandidaten, Experten oder Journalisten vorspielen und diese beantworten die Frage dann. Ausgestrahlt werden diese Fragen auf Euronews zur Primetime. "Die kommenden Europawahlen werden die europäischen Bürgern fesseln und Diskussionen von Portugal bis Polen auslösen. Unsere Nachrichten, Online-Nachrichten und die bald auch YouTube Videos werden diesen Gesprächen beitragen," Sagte Michael Peters, managing director und Mitglied des Vorstandes von Euronews. Questions for Europe verbindet das Internet mit dem Rundfunk. » Questions for Europe
Chrome Google hat die stabile Version 1.0.154.64 von Google Chrome veröffentlicht. Mit dieser Veröffentlichung schließt Google zwei Sicherheitslücken, die man intern entdeckt hat. CVE-2009-1441: Input validation error in the browser process. A failure to properly validate input from a renderer (tab) process could allow an attacker to crash the browser and possibly run arbitrary code with the privileges of the logged on user. To exploit this vulnerability, an attacker would need to be able to run arbitrary code inside the renderer process. More info: http://code.google.com/p/chromium/issues/detail?id=10869 Severity: Critical. An attacker might be able to run code with the privileges of the logged on user. Mitigation: An attacker would need to be able to run arbitrary code in the renderer process. CVE-2009-1442: Integer overflow in Skia 2D graphics. A failure to check the result of integer multiplication when computing image sizes could allow a specially-crafted image or canvas to cause a tab to crash and it might be possible for an attacker to execute arbitrary code inside the (sandboxed) renderer process. More info: http://code.google.com/p/chromium/issues/detail?id=10736 Severity: High. An attacker might be able to run arbitrary code within the Google Chrome sandbox. Mitigations: A victim would need to visit a page under an attacker's control. Any code that an attacker might be able to run inside the renderer process would be inside the sandbox. Click here for more details about sandboxing. Außerdem wurde bei dem Update Gears 0.5.16.0 integriert. Sollte Google Chrome nicht der Standardbrowser sein, erscheint oben diese Leiste: Im Screenshot Chromium
AppleGoogle Die US-Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (kurz FTC) überprüft ob die Verbindungen zwischen Google und Apple gegen die Kartellgesetze der USA verstoßen, wie die New York Times unter Berufung auf informierte Kreise berichtet. Als Grund wird die personelle Überschneidung der Aufsichtsräte von Google und Apple genannt. Google-Chef Eric Schmidt und Arthur Levinson sitzen in beiden Aufsichtsräten. Es ist der Regierung erlaubt, einzugreifen, wenn sich Aufsichtsratmandate von zwei Konkurrenten überscheiden. Dieser Abschnitt der Clayton Antitrust Act von 1914 kommt nur selten in der Praxis zur Anwendung, da Auswirkungen auf den Wettbewerb nur schwer nachzuweisen sind. Obama hatte eine härtere Kontrolle als unter Bush ankündigt. Für Google ist das die dritte Überprüfung. Nachdem Microsoft gegen die geplante Kooperation von Yahoo! und Google eine Wettbewerbsbeschwerde eingereicht hat, wurde diese überprüft. Einer Klage entging Google nur knapp. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass das Justizministerium eine Kontrolle der Einigung zwischen Google, den Autoren und deren Verlagen überprüfen wollen.
Google Mal wieder ein gutes Beispiel dafür dass Google Umweltschutz und PR gut miteinander verknüpfen kann: Googles Zentrale in Mountain View ist umgeben von Rasenflächen, die schnell wuchern und mit Rasenmähern beseitigt werden. In diesem Jahr spart man sich das, und hat lieber 200 Ziegen vom ortsansässigen Bauern "gemietet" die das Problem jetzt auf natürlichem Wege beseitigen. Die Ziegen freuts auf jeden Fall ;-) » Posting im Google-Blog
Reader Vor einigen Monaten hat Google das Kommentieren im Google Reader veröffentlicht. Nun zeigt die Liste nicht nur Kommentare von Kontakten an, sondern auch von deren Freunden. Auch das Abonnieren der Empfehlungen von diesen Freunden ist möglich. Man muss in der Liste nur mit der Maus über die Namen fahren und warten bis der PopUp mit dem Google Profil erscheint. Hier findet man dann den Link Start sharing with ... Die Personen, die man nicht selbst als Freund hat, haben einen grauen Link. Beim nächsten Login sieht die Person dann, dass man mit ihr teilt und kann dann den anderen ebenfalls abonnieren.
Docs Google hat dem Google Docs Feature Drawing drei neue Features verpasst. Neben Export und neuen Pfeilen gibt es ein neues Tastenkürzeln. Über das Menü kann man seine Zeichnung nun als SVG, PNG oder PDF exportieren. Linien können jetzt auch gestrichelt gezeichnet werden und mit "hohlen" Pfeil ausgestattet werden. Dieses Option wird sichtbar, wenn man eine Linie zeichnet oder eine vorhandene auswählt. Mit dem Tastenkürzel Strg + G lassen sich mehrere Elemente der Zeichnung gruppieren und so zum Beispiel gleichmäßig verschieben. Mit Strg + Shift + G hebt man die Gruppe wieder auf.
Latitude Google hat Latitude mit zwei neuen Features ausgestattet. Zum einen lässt sich der Standard in Google Talk anzeigen und zum anderen kann man seinen Standort als Badge in seine Seite einbinden. Viele Nutzer fragte Google, wie man den Standort mit anderen Menschen teilen kann, die Latitude nicht nutzen. Die Antwort von Google sind diese beiden Neuerungen. Der Status lässt sich durch das Einfügen von loc:on mit dem aktuellen Standort ersetzen. Bis dieser erscheint, kann es 30 Sekunden dauern. Alternativ kann man einfach auf dieser Seite der Google Talk location status aktivieren. Die Freunde sehen dann die bestmöglichsten Standort, das heißt im schlimmsten oder Idealfall - je nachdem wie man es nimmt - sogar die Straße. Deaktivieren kann man es indem man einfach den Status löscht. Wer den Standort mit seinen Besuchern seiner Seite teilen möchte, sollte ein Badge in seine Seite einfügen. Hier kann der Webmaster festlegen, ob die Besucher den Ort bis auf die Straße genau sehen kann, nur die Stadt oder gar nichts. Außerdem kann man sich wöchentlich oder monatlich daran erinnern lassen, dass das Badge aktiviert ist. Hier ein Beispiel von Google:
Street View Der für Schleswig-Holstein zuständige Datenschützer Thilo Weichert hat sich in Sachen Google Street View mal wieder zur Wort gemeldet. Im Mai und Juni sollen Kiel und Lübeck von Google fotografiert werden. Auch kleinere Orte werden während der Durchfahrt aufgenommen. Am 23. April hat sich Google mit den Datenschützer der Länder in Schwerin getroffen und versicherte, dass vor der Veröffentlichung Personen oder ihre Häuser aus Street View entfernt werden, wenn sie Widerspruch einlegen. Diesen Widerspruch kann man entweder postalisch an Google Germany GmbH, Betr. Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg oder per Mail an [email protected] richten. Laut Thilo Weichert werden die Anforderungen an ein rechtmäßiges Erstellen und Veröffentlichen von digitalen Straßenansichten im Internet, wie sie von den Aufsichtsbehörden mit Beschluss vom 13./14.11.2008 festgestellt wurden, von Google bisher nicht vollständig erfüllt. "Wir werden weiter mit Google verhandeln und im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten die Beachtung des Datenschutzes einfordern. Bewohner und Eigentümer von aufgezeichneten Wohnungen und Grundstücken oder sonst wie Betroffene sollten, wenn sie dies wünschen, ihr Datenschutzrecht direkt gegenüber Google einfordern und ihren Widerspruch erklären. Einer besonderen Begründung hierfür bedarf es nicht." Im Beschluss von Wiesbaden heißt es, dass die Veröffentlichung von georeferenziert und systematisch bereit gestellten Bilddaten unzulässig ist, wenn hierauf Gesichter, Kraftfahrzeugkennzeichen oder Hausnummern erkennbar sind. Den betroffenen Bewohnern und Grundstückeigentümern ist zudem die Möglichkeit einzuräumen, der Veröffentlichung der sie betreffenden Bilder zu widersprechen und dadurch die Bereitstellung der Klarbilder zu unterbinden. Laut Peter Fleischer, der bei Google weltweit für Datenschutz zuständig ist, kommt Street View noch 2009 nach Deutschland.
Android Eric Specht ist ein Softwareentwickler aus Palatine, Illinois. Er streitet sich mit Google und den anderen Mitgliedern die Open Handset Alliance um den Markennamen Android. Specht fordert eine einstweilige Verfügung zum Stopp von Android-Produkten und 94 Millionen US-Dollar für die unrechtmäßige Nutzung von Spechts Warenzeichen. Google Sprecher Andrew Pederson bezeichnete die Ansprüche gegenüber Forbes.com als "wertlos". Er fügte hinzu, dass man sich heftig gegen sie verteidigen werde. Specht soll bereits 1998 die Firma Android Data gegründet haben. Im Jahr 2002 hat das U.S. Patent and Trademark Office Specht die Namensrechte zugesprochen. Google stellte beim PTO im November 2007 einen Antrag, der allerdings wegen der Ähnlichkeit zu Spechts Firma abgelehnt wurde. Der Anwalt hofft auf einen Vergleich. Murphy kann sich vorstellen, dass die Geräte mit dem Hinweis versehen werden, dass Android ein Warenzeichen von Specht und der Android Data Corp. ist. Zwar habe Google noch keinen Kontakt zu Specht oder seinem Anwalt Murphy aufgenommen, dies soll sich aber nächste Woche ändern. Wieso Specht erst jetzt - nach eineinhalb Jahren - reagiert, begründet der Anwalt, dass Specht erst dachte, dass Android die Bezeichnung für die Geräte ist und nicht das Betriebssystem bezeichnet. Specht vertreibt eine Software, die den Datentransfer von Webseiten sicherer und effizienter machen soll. [heise]
Heute in den Kurzmeldungen: Neues Design bei Adwords, Geburtshelfer YouTube, Mute bei Google Mail Mobile, MyMaps mit Linie auf Straße und Vorschau auf Wolfram|Alpha. Google hat ein neues Design für Google AdWords veröffentlicht. Das Design war bisher bereits als Beta verfügbar. Weitere Details im Google AdWords Blog Weil kein Geburtshelfer in der Nähe war und der Krankenwagen Verspätung hatte, bracht ein Vater das Kind selbst zur Welt. Wie er der BBC sagte, kannte er die Handgriffe aus Videos, die er sich wenige Stunden zuvor auf YouTube angeschaut hat. Mute ist eine Funktion von Google Mail. Sie schaltet eine Mail stumm und so werden neue für einen selbst unrelevante Einträge einer Mailing List nicht mehr angezeigt. Diese Funktion gibt es jetzt auch bei Google Mail Mobile. Bei den MyMaps ist es nun möglich eine Linie entlang der Straße zu zeichnen. Bisher musste man manuell den Straßenverlauf nachzeichnen. Außerdem können Routen nun unter MyMap gespeichert werden. Wolfram zeigt Vorschau von Wolfram|Alpha. Ausführlicher Artikel bei heise. [thx to: Argre, gutu & mwalker]
SketchUp Als Google vor einigen Jahren bekannt wurde, dass Menschen mit Autismus Google SketchUp nutzen, nahm Google Kontakt mit Experten auf und stellten fest, dass die Verbindung zwischen SketchUp und Autismus gar nicht überraschend ist. Viele Autisten haben ein ausgeprägtes visuelles und räumliches Vorstellungsvermögen. Der April war der Autismus Awareness-Monat und Google hat in diesem einige Modelle von Menschen mit Autismus veröffentlicht, die mit Google SketchUp veröffentlicht wurden. In diesem Video zeigt Google drei Modelle. Viele weitere findet man auf der Webseite zu Project Spectrum.