Android Google hat auf dem Mobile World Congress angekündigt, dass es zunächst keine größeren Werbeangebote für die android-Plattform geben wird. Beim Start setzt Google erst einmal darauf eine "gute Plattform" zu bieten die fehlerfrei funktioniert und von dem User hoffentlich angenommen wird. Also gleiches Schema wie immer: Erst einmal ausprobieren und dann später über die Monetarisierung Gedanken machen. Natürlich wäre es nicht klug gleich beim Start dem User ein Handy mit Werbebannern in die Hand zu drücken, die meisten würden sich das wohl nicht bieten lassen. Doch wenn man den User erst einmal durch gute und exklusive Funktionen an sich gebunden hat, wird er die Werbung hinnehmen müssen und die Monetarisierungsmaschine kann anlaufen. Bei gutem Targeting kann die Werbung dann ja sogar nützlich für den User sein. Rich Miner, Mobilfunk-Manager bei Google, betonte übrigens dass es zum Start keine "speziellen" Werbeangebote geben wird - davon dass die Plattform komplett werbefrei ist war nicht die Rede. Unter speziellen Angeboten darf man wohl das später mögliche gezielte werben verstehen. Etwa nach dem Schema: Banner nur bei Personen die sich an diesem Ort befinden, zwischen 20-40 Jahre alt sind und viel telefonieren... Außerdem betonte Miner dass es nicht darum geht ein Google Phone zu etablieren, sondern lediglich darum eine offene Plattform zu schaffen. Klingt erst einmal löblich, aber man darf natürlich nicht vergessen wer letztendlich die volle Kontrolle über die Plattform haben wird - Google. Die Werbeeinnahmen wandern nach Mountain View und die Software kommt aus dem gleichen Hause. Eines Tages wird Google sicherlich Anspruch auf android erheben und sich als der "Macher" dahinter darstellen. [heise]
earth_real
Na das ist mal eine witzige Idee: Während andere sich ihren Urlaubsort vor und nach der Reise via Google Earth ansehen, betrachtet Blogger Mike Unckel auch den Weg dorthin. Im Flugzeug schießt er einige Fotos von markanten Landschaften und sucht diese dann später in Earth wieder heraus und kann so auch die genaue Flugroute nachvollziehen. Nette Idee, mache ich diesen Sommer auch mal :-D » Vergleichsfotos
SketchUp Im letzten Jahr startete Google erstmalig den Build your Campus-Wettbewerb und wollte auf diese Weise alle Universitäten in Nordamerika in 3D erhalten. In diesem Jahr wird der Wettbewerb wiederholt, diesmal allerdings weltweit ausgedehnt, ohne Altersbeschränkung und mit der Gewinnchance auf eine Nintendo Wii sowie einen iPod. Außerdem heißt der Wettbewerb in diesem Jahr Model your Campus. An dem Wettbewerb können weltweit alle Studenten, auch in Gruppenarbeit, teilnehmen und ihren Campus via Google SketchUp nachbauen. Die Modelle müssen dann über das 3D warehouse hochgeladen und in Google Earth integriert werden - schon nehmt ihr automatisch an dem Wettbewerb teil. Den Gewinnern winkt ein iPod Touch, eine Wii, und für den drittplatzierten ein Google-Shirt + Hut. Teilnahmeschluss ist der 1. Juni 2008 Der Wettbewerb ist mal wieder eine mehr als billige Methode für Google an 3D-Modelle zu kommen. Eine Wii, ein iPod sowie ein Shirt kosten nichts im Vergleich zum Monatslohn eines Designers der diese Gebäude nachbauen würde. Vielleicht wäre es auch mal ganz interessant wenn Google einen "Model your Home"-Wettbewerb startet in der jeder sein eigenes Wohnhaus basteln kann. Das Preisgeld auf ein paar tausend Euro erhöhen und schon können die sich vor Modellen nicht mehr retten ;-) » Model your Campus-Wettbewerb » Ankündigung im Google-Blog
Vor 2,5 Jahren hatte Google die von Keyhole übernommene und weiter entwickelte Software Google Earth veröffentlicht und der Welt ein neues Spielzeug in die Hand gedrückt. Damals war die Euphorie groß, ähnlich wie bei der legendären Moorhuhnjagd. Doch kein Trend hält ewig - sollte man meinen. Earth ist auch heute noch eine Standard-Anwendung für viele User und kann mittlerweile auf 350 Millionen Downloads zurückblicken. Ich denke der Grund für die anhaltende Beliebtheit von Earth ist, dass man dieses "Spiel" nie durchspielen kann. Immer wieder möchte man neue Urlaubsorte oder sonstige Locations ansehen, ständig gibt es neue Community-Einträge, Fotos, Videos und weitere Overlays. Zwar beherrschen auch die Google Maps mittlerweile diese Features, aber an die Faszination "Rundflug über die Erde" wird das wohl nie rankommen ;-) » Rückblick im LatLong-Blog [Googlified]
Google Und schon wieder haben Googles Anwälte Arbeit auf dem Tisch: Im Web kursiert ein negativer Artikel über die Firma "Castran Gilbert" der der Chefetage natürlich nicht passt. Doch statt den Autor bzw. Hoster des Artikels anzuschreiben, hat man sich erst einmal an Google gewandt und die Entfernung der Seite aus dem Index gefordert. Allerdings hat man sich an die australische Niederlassung gewendet die keinen Zugriff auf solche Daten hat. Also gabs eine Klage. Paul Castran, Manager der Firma, hatte sich an Google Australia gewendet um die Entfernung aus dem Index zu fordern. Diese hatte, wider erwarten von Paul, die Seite nicht entfernt, sonder lediglich zurückgeschrieben dass man dazu nicht in der Lage ist. Die Suchmaschine wird von Google Inc. in Mountain View betrieben (interessantes Detail) und man selbst hat keinerlei Zugriff auf die Datenbanken. Doch anstatt sich an Google Inc. zu wenden hat Paul eine Klage gegen Google Australia eingereicht in der er dennoch die Entfernung der Seite fordert. Natürlich wäre es ein leichtes für Google Australia das ganze an die Mutterfirma zu melden und die Seite trotzdem entfernen zu lassen - das wird man aber wohl aus Prinzip schon nicht tun. Die Klage selbst dürfte auch keine Chance vor Gericht haben. Googles Stellung als Informationslieferant wird für das Unternehmen offensichtlich immer mehr zum Problem. Es existieren eben auch Informationen über die einige nicht so glücklich sind und die sie am liebsten aus der Welt schaffen würden. Diese Informations-Mörder wenden sich dann zuerst an den Lieferanten, und das ist derzeit größtenteils Google, und der steht dann vor dem eigentlichen Problem... Hoffen wir dass G. Australia nicht einknickt und Mr. Castran gegen die Wand laufen lässt ;-) [Seroundtable]
YahooMicrosoft Wie erwartet hat Yahoo, das Angebot von Microsoft abgelehnt. Dies gab der Konzern heute in einer Mitteilung bekannt. In dieser heißt es, dass Yahoo! mit der Offerte mitsamt Marke, weltweiten Besuchern und jüngsten Investitionen in Anzeigenplattformen deutlich zu niedrig bewertet sei. Analysten halten ein weiteres Angebot von Microsoft denkbar, schließlich will der Softwareriese Google weitere Anteile bei der Suche abnehmen. [heise]
YahooAOLMicrosoft Nachdem die Übernahme durch Microsoft wahrscheinlich abgelehnt wird, macht man sich bei Yahoo schon mal auf die Suche nach einem weiteren möglichen Partner neben Google. Dieser soll AOL sein. Diese wäre dann eine Fusion zwischen zwei angeschlagenen Konzernen. Durch das Zusammenkommen dieser zwei Unternehmen, wäre die neue Firma dann viel zu groß um von Microsoft übernommen zu werden. Bei dieser Kooperation zwischen AOL und Yahoo hätte auch Google die Finger mit im Spiel. Schließlich haben die Mountain Viewer 5 % an AOL. Bei dem neuen Unternehmen würde Google die Werbung und die Suche übernehmen. !Achtung reine Spekulation!: Die beiden Mediensparten würden dann vereint unter günstigen Umständen zu einem Konkurrenten für YouTube werden. Aber das würde Google dann bestimmt zu verhindern wissen und AOhoo! dann komplett übernehmen [Golem]
Wikia Das Handelsblatt interviewte Jimmy Wales. Der Wikipedia-Gründer, der zuletzt auf Grund seiner Suche Wiki-Search in den Medien war, beantwortete auch die Frage "Wird aus Wikia ein Google-Killer?"
Nein, was ich versuche klar zu machen ist, dass Google gar nicht im Suchgeschäft tätig ist. Die Suche ist ein Service. Googles Geschäftsmodell besteht darin, Werbung in Webinhalte zusammenzuführen und daran zu verdienen. Unser Modell sieht anders aus, weil wir komplett auf Open-Source-Technologie setzen. Wenn wir erfolgreich sind, was noch gar nicht feststeht, werden wir in der Lage sein, hunderte kleiner fachspezifischer Suchmaschinen aufzubauen, von denen jede einen kleinen Marktanteil hält und nicht einen einzigen großen Google-Konkurrenten, der auf einem geheimen Algorithmus beruht. [...]
» vollständiges Interview
Google+ Gerüchten zufolgen will sich Google bei CNET Networks beteiligen. Diese Behauptungen brachten am Freitag Bewegung in den Aktienkurs von CNET. Angenommen wird, dass sich die Beteilung ähnliche Ausmasse annehmen wird, wie die von Microsoft bei Facebook. Das würde dann heißen Google hätte einen Anteil bei der Werbung auf Seiten der verschiedenen CNET Projekten. Anfang vergangener Woche konnte man zwar einen sehr guten Gewinn für das Quartal IV 2007 vorlegen, aber man warnte gleichzeitig vor einem Rückgang im ersten Quartal 2008. Analysten schließen daher nicht aus, dass diese Gerüchte einfach nur gestreut sind, um das Fallen des Kurzes zu verhindern. CNET Networks muss zur Zeit auch noch die Bemühungen verschiedener Finanzgeber abwehren mehr Macht in der Geschäftsführung zu haben. Selbst wenn es nur eine Streuung von Gerüchten war, dann erfüllten diese ihren Zweck, denn der Kurs stieg am Freitag um fast 8% an. [Heise; thx to: MainP]
Über die erweitere Suche kann man nun bei jeder Webseite nachschauen wann diese in den Index von Google aufgenommen wurde. Bei Datum stehen diese Zeiträume zur Auswahl: *keine Zeitbegrenzung *in den letzten 24 Stunden *in der letzten Woche *im letzten Monat *die letzten 2 Monate *die letzten 3 Monate *die letzten 6 Monate *im letzten Jahr Wählt man eines - außer keine Zeitbegrenzung - aus, erscheint wie der Screenshot zeigt, ein Drop Downmenü neben Suchbox. So kann man auch schauen wie lange es dauert bis eine neue Seite in den Index aufgenommen wird. Das gibt es eigentlich schon seit einigen Monaten. Neu ist aber, dass es bei allen Seiten angezeigt wird. In der URL der Ergebnisse findet man zum Beispiel &as_qdr=m6. Dies bedeutet die Auswahl "die letzten 6 Monate". Diese Parameter lässt sich ändern und man kann zum Beispiel suchen was in den letzen 8 Jahren in den Index aufgenommen wurde. (zum Beispiel für iPod). Dadurch lässt sich ungefähr ablesen wann die Seite erstellt wurde. » erweitere Suche [GoogleOS]
Yahoo+Microsoft Yahoo will das Angebot von Microsoft ablehnen. Der Yahoo-Verwaltungsrat sieht in dem Angebot eine "Unterbewertung des Unternehmens", berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf Yahoo! Kreise. Zudem sind die Risiken, dass die Wettbewerbshüter die Übernahme kippen könnten, sehr groß. Damit geht der Poker im Yahoo weiter. MS ist bereit 31 $ pro Aktie zu zahlen, Yahoo will aber mindestens 40 $ haben. Morgen soll in einem Brief an die Redmonder die Meinung des Verwaltungsrat erklärt werden. Laut diesem Rat versuche Microsoft die schlechten Lage von Yahoo! auszunutzen und die Firma zu stehlen. Yahoo kann nun entweder auf eine Nachbesserung der Offerte hoffen, oder sich schon mal mit Google in Verbindung setzen und einen Plan für eine Zusammenarbeit ausarbeiten. Aber selbst wenn der Verwaltungsrat ein verbessertes Angebot ablehnen würde, könnte MS eine feindliche Übernahme durchsetzen. Hierfür müsste er nur die Aktionäre überzeugen. Dies wird aber bisher ausgeschlossen. Am Freitag haben die Mitglieder des Verwaltungsrates über das Angebot beraten, wobei diese zunächst uneins waren. Externe Berater hätten Yahoo bereits die Annahme empfohlen. Neben einer Kooperation mit Google, wurde auch eine Strategie für Verhandlungen mit MS diskutiert worden. [heise; thx to: Sascha]
AOL Time Warner hat verkündet AOL in verschiedene Teile zusplitten und diese dann nach und nach zu verkaufen. AOL soll folgendermaßen geteilt werden: ISP, Internetportal, Software sowie die Kommunikation. Zuerst will man dann den Internetanbieter verkaufen. Bei der Suche und dem Portal wird behauptet, dass es an Google verkauft wird. Sollte Google also AOL kaufen? Wohl eher nicht, denn erst wenn man von spottbillig sprechen kann, kommt Google ins Geschäft, so circa um 3 Milliarden $, meint InSide Google. Besser würde AOL zu Ask.com passen. Die Suche wird über ask abgewickelt und das AOL-Portal in das von IAC/Ask integriert. [Inside Google]
GoogleWatchBlog Gestern Abend habe ich unsere Umfrage ausgewertet. Aber keine Sorge die Umfrage läuft noch weiter. Bei dieser ersten Auswertung habe ich alle Ergebnisse berücksichtigt, die bis 21:15 Uhr bei uns eingegangen sind. Und das sind die Ergebnisse. 1. Seit wann gibt es den GoogleWatchBlog? Ich habe 2005 bzw. den 27.10.2005 als richtig gelten lassen, alles anderen als falsch. Korrekt ist logisch 27.10.2005. Wurde Frage nicht beantwortet, zählte ich das nicht mit. 2. Männlich/weiblich? Die Weiblichen Leser sind eindeutig in der Minderheit. 3. Alter? Der Großteil der Befragten ist zwischen 21 und 30 Jahre alt. Jemand der älter als 50 Jahre ist, hat an der Umfrage noch nicht teilgenommen. 4. Wie oft liest du uns? Über 80 % lesen uns täglich. 5. Wie liest du den GWB? 68 von 102 lesen uns Online + den Feed. 6. Hast du einen Google Account? Lediglich 1,10 % haben keinen Google Account. In einigen Wochen werden wir die Umfrage dann endgültig schließen. Abschließend noch das: Insgesamt haben 107 an der Umfrage teilgenommen. » Umfrage (Teilnahme nicht mehr möglich) Nachtrag: GWB Umfrage #1: Finale Auswertung