Videos von Google Video downloaden

Verfasst von Jens am 01. Juli 2006 | 20 Kommentare

Google Video
Natürlich gibt es den Google Video Player um sich die Filme von Google Video auch außerhalb des Browsers anzeigen zu lassen, aber es ist doch trotzdem ein ganz anderes Gefühl wenn man ein Video lokal auf dem Rechner hat und auch ohne Internetzugang sehen kann. Mit einem einfachen Trick kann man Videos von Google Video downloaden.

Es geht umständlich, aber auch einfach. Und hier habt ihr den einfachen Weg um das Original-Video herunterzuladen dass ursprünglich auf den Google-Server geladen wurde.

1. Öffnet ein beliebiges Video (z.B. das hier)
2. Klickt rechts im Menü auf “Download” (klappt nur bei kostenlosen Videos)
3. Schaut euch die Datei die ihr bekommt mit Notepad an
4. Kopiert die URL die in dieser Datei angegeben ist wieder in euren Browser
5. Fertig – Google lässt euch jetzt das Original-Video downloaden

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Marissa Mayer über Googles Produktpolitik

Verfasst von Jens am 01. Juli 2006 | 3 Kommentare

Marissa Mayer
Die BusinessWeek hat ein sehr interessantes Interview mit Googles Produktmanagerin Marissa Mayer geführt. Darum geht es um Googles Unternehmenspolitik in Sachen veröffentlichung neuer Produkte, die weitere Verknüpfung aller Dienste und die Schwierigkeit ein Produkt zum Erfolg zu bringen. Ich habe es euch mal auf deutsch übersetzt.

Google ist längst aus seinem Kerngeschäft der Suche ausgebrochen. Hat es der Firma gut getan?
Wir glauben daran, je mehr neue Produkte wir herausbringen, desto erfolgreicher und beliebter werden sie auch. Der Weg dahin ein revolutionelles neues Produkt zu finden führt über die Veröffentlichung von 5 weiteren Produkten und der Hoffnung dass eines davon Erfolg hat. Ich denke dass wir dies im moment ziemlich gut beherrschen. Gute Produkte wachsen auch ohne große Promotion, schlechte eben weniger. Wir veröffentlichen Produkte so früh wie möglich (Anm. Red.: Daher Beta ;-)), um zu sehen wie die User das Produkt annehmen und welche zukünftigen Features sie sich wünschen. Diese bauen wir dann eventuell mit in das fertige Produkt ein.

Wir veröffentlichen Produkte früh in den Google Labs, um sie nur einem kleinen Nutzerkreis vorzustellen und es lediglich per Mund-zu-Mund-Reklame bekannt zu machen. Das gibt dem Team die Möglichkeit die Anforderungen an das Produkt genauer einzuschätzen. Es gibt uns auch einige sehr wichtige Hinweise darauf, ob das Produkt wirklich gebraucht wird, wie groß der Markt dafür ist und wie unser Produkt gegenüber der Konkurrenz da steht.

Wie messen sie den Erfolg eines neuen Produkts?
Wir vertrauen hauptsächlich auf unsere eigenen Log-Files.Und natürlich auf User-Feedback. Google Mail zum Beispiel ist sehr beliebt. Es ist nur noch nicht so weit verbreitet wie Hotmail oder Yahoo! Mail. Wir können das Wachstum durch das Einladungsmodell relativ gut kontrollieren. Und ich glaube es ist sehr gut nachzuvollziehen, dass wenn wir das Einladungsmodell abschaffen, wir mehr als das 10fache an Traffic und Usern haben würden. Und wenn wir uns das mal ausrechnen, dann sind wir größer als Yahoo! oder Hotmail. Also glauben wir dass Google Mail ein sehr gutes Produkt ist.

Wenn sie sich die Google News anschauen, dann würden sie sagen dass es seine Arbeit gut erledigt. Wir haben Google News in mehr als 40 Sprachen und 40 Ländern an den Start gebracht. Wir sind wirklich stolz darauf was Google News geschafft hat, es hat die demografischen und geografischen Grenzen aufgehoben und bietet den Usern eine völlig neue Möglichkeit der Nachrichten-Recherche. Es wächst von Jahr zu Jahr und ist das stärkste unserer “älteren” Produkte. Zur Zeit verdoppelt sich der Traffic noch in jedem Jahr.

Ich denke im Grunde macht es alles Sinn was wir tun. Wir haben zwar ein paar Produkte die zur Zeit nicht Marktführer sind und es vielleicht auch nie sein werden, aber wir wollen den Usern eine Menge neuer Produkte geben. Die Leute merken sich natürlich nicht alle Produkte, aber wenn sie sich eines merken – was wirklich Sinn macht – dann hat es eine Menge Potenzial.

Oft sehen Analysten und die Weltpresse in einem neuen Google-Produkt einen Killer für all seine Konkurrenten. Aktuelles Beispiel: Google CheckOut und PayPal. Pokern sie hier ein bißen zu hoch, wenn sie sagen dass Google den gesamten Markt umdrehen und die Konkurrenten ausboten wird?

Die Leute haben nunmal die Angewohnheit, da gehöre ich auch dazu, etwas neues sehr viel höher zu bewerten als es auf lange Sicht gesehen wirklich sein kann. Wenn man sich die Schlagzeilen ansieht, wird man verstehen was ich meine. PayPal ist ein wirklich gutes und ausgereiftes Produkt. Und unser Service, wenn sie sich mal anschauen was wir damit genau tun, konkurriert nicht wirklic mit PayPal – wir haben völlig verschiedene Grundansätze. Unsere Produkte werden einfach missverstanden.

Wenn sie sich mal ein ausgereiftes Produkt anschauen, wie z.B. Microsoft Excel, dann werden sie sehen dass es sehr schwer ist dieses zu übertreffen. Dieses Produkt ist über die vielen Jahre gereift und hat seine eigenen Killer-Features. Und wir haben unsere. Müssen wir immer gleich mit anderen konkurrieren wollen, wenn wir in einen neuen Markt eintreten? Zweifellos. Wird es für uns viele Jahre dauern um im diesen sehr ausgereiften Markt Erfolg zu haben? Auf jeden Fall.

Googles Homepage ist sehr aufgeräumt, was eines der Markenzeichen ist. Wie will Google all seine Produkte auf dieser Seite vorstellen ohne diesem Design-Grundsatz zu entsagen?

Das Design hat sich in den letzten Jahren ein klein wenig geändert. Wir machen keine grundlegenden Änderungen und wollen nicht alle unsere Produkte auf der Startseite vorstellen. Aber es gibt ein paar Grundkonzepte über die wir nachdenken. Wir denken darüber nach wie wir die Navigation auf unseren Seiten ändern können, dass ist das was ich “San Angeles” und “Los Diego”-Strategie nenne. Wir nehmen starke Produkte und fügen diese zusammen in ein noch stärkeres Produkt. Sie können also San Diego und Los Angeles nehmen und aus den beiden eine Mega-Stadt machen.

Wenn ich mir zum Beispiel die Google News anschaue, dann weiß ich das der User hier Neuigkeiten sucht die ihn interessieren und sich über aktuelle Events informieren möchte oder gerne sehen möchte was andere über ein bestimmtes Thema schreiben. Es ist ein wirklich guter Ort um hier weitere Dienste zu integrieren, zum Beispiel Google Blog Search und Google Finance. Auf diesem Wege müssen wir schauen dass wir die Produkte zusammenführen. Den Leuten fällt es schwer sich an mehr als 5-10 Produkte einer einzigen Firma zu erinneren. Wenn wir jedes einzelne Produkt nehmen und es noch stärker und bedeutsamer für die Leute machen, dann werden wir gute Reaktionen von den Usern urückbekommen, die Leute merken sich dieses Produkt und der Traffic auf unserer Seite steigt.

Wird Google einige seiner guten Produkte bewerben?
Es gab in der Vergangenheit interessante Dinge wie z.B. das Da Vinci-Spiel in diesem April. Dies war eine Zusammenarbeit mit Sony Pictures. Wir haben etwas veröffentlicht was gut für den Hype rund um den Film gewesen ist und den Leuten geholfen hat eine Google-Produkte besser zu verstehen.

Für jeden der dieses Spiel mitgemacht hat, gab es jeden Tag verschiedene Google-Produkte zu sehen. Wir hatten Millionen von Leuten die sich in das Spiel eingeloggt haben und die Puzzles durchgespielt haben. Über 100.000 Personen kamen dabei bis zum letzten Level, inklusive Sergey Brin, der natürlich als einer von 10.072 Google-Mitarbeitern für das Gewinnspiel disqualifiziert war. Er hat vorher vergessen zu kündigen.

Gibt es genügend Disziplin bei Googles Programmierern um die Vielzahl von Produkten immer wieder upzudaten?
Eric Schmidt und Larry Page wissen dass wir ein bißchen mehr Organisation in das ganze hier hereinbringen müssen. Aber ich denke es ist auch wichtig die Psychologie der Entwickler zu verstehen. Es gibt einige Ingenieure denen die Aufgabe zu langweilig wird und die gerne an einem anderen oder neuen Produkt arbeiten möchten. Aber es gibt auch eine Menge Personen die an ihrem Produkt mit Leidenschaft arbeiten und es zu einem der besten auf den Markt machen wollen.

Der Chef unseres News-Teams, Mike Dixon, war ein Entwickler mit wenig Hintergrundwissen über News & nachrichten. Aber heute ist er ein unglaublich versierter News-Leser von Zeitungen auf aller Welt der weiß worauf es ankommt und zu jedem Thema top informiert ist. Man könnte ihn als “News-Experten” bezeichnen. Und für ihn ist es wirklich wichtig, dass die Google News immer besser werden und der Marktführer bleiben.

Das gleiche gilt für unsere Maps-Entwickler. Sie haben Karten aus aller Welt studiert und studieren sie noch heute. Wie sie coloriert werden müssen, wie der Kontrast zwischen den einzelnen Farben am besten abgeglichen wird usw. Dabei kam z.B. heraus dass die Namen der Straßen in die Straße selbst hereingedruckt werden sollten und nicht irgendwo über der eigentlichen Straße erscheinen sollten.

Sollten Produkt-Manager bei Google mehr Macht bekommen?
Nein, ich finde nicht. Wir haben eine Menge Leute die in ihrem Gebiet einfach die besten sind. Ich denke das ist äußerst interessant: Wir haben intern keine hohen Ansprüche an ein Produkt. Wenn du einem Entwickler ein 70-Seiten-Dokument in die Hand drückst und sagst er soll das machen, dann fehlt die gesamte Kreativität in diesem Produkt. Die Entwickler die ein gutes Feature in dem Produkt sehen, welches konzeptionell nicht vorgesehen ist, haben meist die besten Vorschläge. Wir sollten dieses Kreativität nicht aus einem Produkt herausdrängen. Der Geheimplan um ein Produkt ist das Team selbst welches eine Vision von dem Produkt hat welches sie gerade zusammenbauen. Und sie sollten genügend Raum haben um keinen der Teammitglieder in seiner Kreativität einzuschränken. Auf diesem Wege sind einige unserer besten Produkte entstanden.

» Interview in Englisch
» Weitere Interviews

[Google Blogoscoped]

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Das Geheimnis der Google-Server

Verfasst von Jens am 01. Juli 2006 | 1 Kommentar

Wie kann Google nur so eine Riesenmenge an Daten in Bruchteilen von Sekunden verarbeiten und Millionen von Anfragen pro Sekunde verarbeiten? Ein Teil der Antwort ist sicherlich bei den Servern selbst zu suchen. Diese sind nämlich keine von der Stange sondern alles Marke Eigenbau und sehr viel effizienter als die der Konkurrenz.

Der bei Google für die Server zuständige Techniker Urs Hölzle regt sich darüber auf, dass es die Hersteller nicht schaffen effiziente Server zu bauen die ihr Energiepotenzial voll ausnützen. Vorallem meint er damit die Netzteile, welche ca. 30% der Energie ungenutzt lassen und einfach in abgegeben Wärme verpuffen.

Google lässt sich für teuer Geld (sic!) seine eigenen Netzteile anfertigen, spart am Ende aber trotzdem sehr viel mehr als alle anderen die sich die billigen Netzteile von der Stange nehmen. Außerdem liegt ein Geheimnis der Geschwindigkeit, wie wir ja alle schon wissen, darin dass Google keine Super-Server einsetzt sondern auch heute noch viele Millionen billige PCs miteinander vernetzt, welche sich die Rechenleistung teilen.

Hoffentlich lassen sich die Hersteller die Worte von Urs mal auf der Zunge zergehen. Ich würde mir auch eher ein teureres Netzteil kaufen, wenn ich das Geld im Laufe der Zeit doppelt und dreifach durch Einsparungen wieder reinhole. Aber vielleicht ist das ja auch so ein Deal zwischen Netzteil-Herstellern und Energie-Firmen :-D

[Computerwoche]

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Wichtig! Bis zum 12. Juli auf die AdWords API 4.0 umsteigen

Verfasst von Jens am 01. Juli 2006 |

An alle die in ihren Webseiten die Version 3.0 der AdWords API einsetzen hat Google eine kleine Erinnerung verschickt, da wohl immer noch viele Webseiten mit dieser Version laufen. Bis zum 12. Juli muss auf die AdWords API 4.0 umgestiegen werden. Die Version 3.0 wird ab diesem Tage nicht mehr funktionieren. Anbei die eMail.

Just a reminder… per our announcement on May 12 (
http://adwordsapi.blogspot.com/2006/05/api-version-4-now-available.html),
we will shutdown Version 3 of the API on Wednesday, July 12, 2006.

Please make sure you have migrated your applications to Version 4 by
July 12. You can find more information about Version 4 (including the
release notes) at
http://www.google.com/apis/adwords/developer/index.html.

— Rohit Dhawan, Product Manager

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Burma blockt Google & co.

Verfasst von Jens am 01. Juli 2006 | 4 Kommentare

Google blocked
Der Südostasiatische Staat Burma blockiert seit über einer Woche die Benutzung von Google. Dies sei nötig um den Informationsfluß im Lande zu kontrollieren, äußerte sich ein Sprecher der militärischen Regierung. Wunderbar…

Auch andere “Informationsgeber” wie MSN und Yahoo! (sicherlich auch MySpace) sind in diesem Land komplett geblockt. Ich finde so etwas einfach traurig, dass ein Land seinen Bewohnern vorschreiben kann welche Informationen sie bekommen und welche nicht.

Burma war eh immer schon so ein Fall, bei dem jeder vielleicht schonmal davon gehört dass es da nicht ganz mit rechten Dingen zugeht – aber durch das blocken von großen Content-Providern ziehen sie sich ein noch viel größeres Medien-Interesse zu und werden hoffentlich in nicht all zu ferner Zukunft durch den Druck der eigenen Bevölkerung diese Zustände abschaffen müssen.

Möglich wird das ganze, weil es nur einen einzigen ISP im ganzen Land gibt und dieser so natürlich blocken kann was er will. Ähnlich läuft es sicherlich auch im TV-, Radio- und Zeitungs-Programm ab. Was nicht gefällt wird nicht veröffentlicht.

» Artikel bei Times

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Labels und Filter bei Google Mail richtig einsetzen

Verfasst von Jens am 30. Juni 2006 | 11 Kommentare

Google Mail
Da Google Mail für die Sortierung von eMails keine Order sondern Labels einsetzt, ist es am anfang etwas schwer dort eine Ordnung reinzubringen. Viele Benutzer – inklusive mir – waren vor Google Mail das manuelle verschieben von eMails in den jeweils passenden Ordner gewohnt. Doch dadurch dass eine eMail nun praktisch in mehrere Ordner verschoben werden kann ergeben sich viele neue Möglichkeiten – wenn man sie richtig einsetzt.

Viele Benutzer benutzen diese praktische Label-Funktion garnicht und lassen alle ihre eMails im Posteingang oder archivieren sie einfach. Das könnte natürlich daran liegen dass die meisten dieses System nicht verstehen, was natürlich schade ist – da hier ein großer Vorteil von Google Mail gegenüber den anderen Anbietern liegt. Deshalb gibt es hier eine kleine Label-Einführung.

Was sind Labels
Erstmal muss man das System der Labels richtig verstehen. Eine eMail wird nicht in mehrere Ordner kopiert, sondern befindet sich im Grunde immer noch im Hauptordner – nur mit einer Art Markierung versehen. Natürlich können für jede eMail dann soviele Labels wie möglich angebracht werden. Wird nun ein bestimmtes Label ausgewählt, so sucht Google Mail nicht in einem Ordner sondern stellt nur alle eMails da, die diese Markierung aufweisen.

Labels erstellen
Um ein neues Label zu erstellen, öffnet man einfach die Einstellungen und klickt dann auf den Unterpunkt Label. Hier befinden sich alle bisher erstellten Labels – standardmäßig gibt es keine. Unter dieser Liste erscheint ein kleines Eingabefeld mit dem Titel Neues Label erstellen. Hier gibt man nun einfach den gewünschten Namen an (dieser kann später immer wieder geändert werden) und klickt auf Erstellen – Fertig.

Labels setzen/entfernen
Klickt man nun irgendeine beliebige eMail in seinem Postfach an, befindet sich darüber ein DropDown-Menü mit dem Titel “Weitere Aktionen”. Ganz unten in diesem Menü steht nun eine Liste mit allen erstellten Labels. Klickt man eines an, so wurde die eMail mit diesem Label markiert.

Um ein Label wieder zu entfernen geht man ganz genauso vor, nur dass man nun bis ganz nach unten scrollt und unter dem Menüpunkt “Label entfernen” das jeweilige Label anklickt das entfernt werden soll. Danach ist es entfernt.

eMails mit Labels ansehen
Beim anschauen der eMails mit bestimmten Labels funktioniert das ganze System wieder so wie das Ordner-System. Links im Menü befindet sich eine Liste aller Labels, klickt man eines davon an so werden alle eMails angezeigt die mit diesem Label versehen sind. Alternativ kann man auch oben in das Suchfeld “label: ” eingeben um diese Liste zu sehen – je nachdem wie es einem lieber ist.

Filter erstellen
Natürlich ist es auch möglich diese Labels automatisch setzen zu lassen, das passiert mit den Filtern. Nehmen wir einfach mal an dass ihr alle eMails die ihr von mir bekommt ‘JensMinor at Google Mail dot com’ mit dem Label “Jens” versehen wollt, dann geht ihr folgendermaßen vor:
1. Oben neben dem Eingabfeld auf “Filter erstellen” klicken. Dann erscheint eine Liste mit Optionen die die entsprechenden eMails erfüllen müssen.
2. Im Feld “Von:” JensMinor at Google Mail dot com (at=@, dot =., Leerzeichen entfernen) eintragen und auf “Nächster Schritt »” klicken.
3. Im unteren Feld erscheinen nun alle eMails die diesen Kriterien entsprechen. Überprüft hier, ob ihr genügend Optionen angegeben habt damit wirklich nur die eMails markiert werden die ihr gewünscht habt.
4. Gebt jetzt an was mit diesen eMails passieren soll. In unserem Fall wollen wir ein Label anbringen. Wir wählen also das entsprechende Label aus dieser Liste aus. Und falls das gewünschte Label noch nicht existiert klickt man einfach auf “Neues Label”, gibt den Namen ein und es wird sofort erstellt.
5. Fertig. Ab sofort werden alle eingehenden eMails mit dem entsprechenden Label markiert. Beachtet dabei, dass alle schon vorhandenen eMails nicht gelabelt werden – das müsst ihr manuell nachholen.
Nachtrag: » Filter bei Google Mail nachträglich anwenden

Filter erweitern
Manche Personen besitzen mehrere eMail-Adressen, so dass ihr nie genau wissen könnt von welcher aus sie euch nun schreiben. Ihr wollt aber trotzdem bei allen das selbe Label anbringen. Ihr müsst dazu keinen neuen Filter erstellen, sondern könnt einfach den vorhandenen bearbeiten. Das tut ihr mit folgenden Schritten:
1. “Filter erstellen” anklicken
2. “Aktuelle Filter anzeigen” anklicken. Und nun erscheint eine Liste mit allen bisher erstellten Filtern.
3. Wählt den entsprechenden Filter aus, in unserem Fall: “From: JensMinor at Google Mail dot com” und klickt auf “bearbeiten”
4. Ändert die Optionen nun so, dass in der “Von:”-Zeile steht: “JensMinor at Google Mail dot com OR JensMinor at jmboard dot com”
5. Speichen und fertig.

Das Schlüsselwort OR steht wie die englische Übersetzung für ODER, und sagt Google Mail dass eines der beiden Kriterien erfüllt sein muss um diesen Filter anzuwenden. Es gibt auch noch das Schlüsselwort AND – Beide Kriterien müssen erfüllt sein. Spielt einfach mal ein bißchen damit herum und probiert es aus.


Ich hoffe ich habe euch mit dieser kleinen Einführung geholfen. Für die meisten von euch war dies sicher nichts neues gewesen, aber wenn ich auch nur einer Person geholfen habe, hat sich diese ganze Schreibarbeit ja schon gelohnt ;-)
Bei Fragen postet einfach in die Comments oder erstellt ein neues Thema im Forum

» Google Mail

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Fotos vom neuen Rechenzentrum in Oregon

Verfasst von Jens am 30. Juni 2006 | 2 Kommentare

Das Google gerade ein Rechenzentrum in Oregon errichtet wussten wir ja schon, aber jetzt gibt es auch erste (geheime) Fotos von der Baustelle dieses Rechenzentrums. Außerdem sind die Bauarbeiter die dort arbeiten zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet – und es nicht gestattet Fotos von dort zu machen.

Ein CNet-Mitarbeiter hat trotzdem Fotos gemacht, und zwar ganz unbemerkt. Ein Gespräch mit einem Bauarbeiter verlief allerdings wenig informationsreich, er wollte weder seinen Namen nennen noch den Reporter auf dieser Baustelle dulden. Sogar die Tatsache dass dieses Rechenzentrum im Auftrag von Google gebaut wird, lässt er in keiner Sekunde durchblicken.

Ganz in der Nähe haben übrigens auch “gute Freunde” von Google ihre Rechenzentren: Die Nachbarn heißen Yahoo! und Microsoft – na dann mal auf gute Nachbarschaft ;-)

Fotos
Google-Rechenzentrum Oregon

Google-Rechenzentrum Oregon

Google-Rechenzentrum Oregon

Google-Rechenzentrum Oregon

Google-Rechenzentrum Oregon

» Artikel bei CNet
» Google erweitert DataCenter

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Vic Gundotra wechselt von Microsoft zu Google

Verfasst von Jens am 30. Juni 2006 |

Google will sich wohl nach und nach alle Microsoft-Mitarbeiter schnappen. Diesmal ist es jemand vom Außendienst von Windows und .NET, Mr. Vic Gundotra – er war seit über 15 Jahren bei Microsoft und wird nun zu Google wechseln. Seine neue Position bei Google ist zwar schon reserviert, aber es steht noch nicht genau fest welchen Job er dort erledigen wird.

Das ist mal ein schönes Leben: Erst 15 Jahre bei Microsoft, dann gönnt er sich jetzt 1 ganzes Jahr lang Auszeit in der er einfach mal nichts tun wird und danach geht er direkt zu Google. Und das obwohl Google noch nichtmal weiß was sie mit dem Kerl überhaupt anfangen sollen – so leicht will ich auch mal einen Job bekommen :-D

Ich denke dass er bei Google eher in den Software-Bereich gehen wird, sprich Google Desktop, Google Earth, Talk & co. – und was es sonst noch so alle bis Sommer 2007 geben wird.

» Artikel bei CNet

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Was es bei Google CheckOut nicht gibt

Verfasst von Jens am 30. Juni 2006 | 2 Kommentare

Mit Google CheckOut soll man alles kaufen und verkaufen können – aber es gibt auch Einschränkungen. Natürlich bestehen die Einschränkungen erstmal aus Dingen wie Drogen, Lebewesen, Waffen und all solchen Dinge, diese Einträge sind für mich noch nachvollziehbar. Aber auch Sportwetten und pornografische Zeitschriften sowie Videos stehen mit auf dieser Liste.

Natürlich sollen Kinder nicht an solche Material herankommen, aber besitzen Kinder denn eine Kreditkarte? Ich könnte mir vorstellen dass das Online-Shopping gerade für solche Dinge genutzt wird, da man nicht mit hochrotem Kopf den entsprechenden Laden verlassen muss sondern sich alles ganz bequem nach Hause liefern lassen kann.

Das ist jetzt nur ein Beispiel, aber es gibt noch einige andere auf dieser doch recht langen Liste die ich nicht verstehe. Hoffentlich versetzt das Google CheckOUt keinen Dämpfer. Was ich mir auch noch wünschen würde wäre jetzt natürlich erstmal ein CheckOut für den europäischen Markt und mit der Option die Waren per Bankeinzug zu bezahlen – wäre in Europa sicherlich ein Killerfeature.

» Liste der Dinge die es bei CheckOut nicht zu kaufen gibt
» Google CheckOut ist da
» Weitere Details über Google CheckOut


GWB-Dossier Google CheckOut

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Google im Oxford English Dictionary

Verfasst von Jens am 30. Juni 2006 | 2 Kommentare

Das Wort “Google” ist jetzt auch im “Oxford English Dictionary” als offizielles Wort aufgenommen worden. In deutschen und vielen anderen englischen Wörterbüchern ist das Wort zwar schon lange aufgenommen worden, aber das Oxford gilt als das renommierteste in der englischen Sprachwelt. Aber warum heißt es nicht “googlen”?

Das Oxford erklärt den Eintrag “Google” mit:

intr. To use the Google search engine to find information on the Internet. trans. To search for information about (a person or thing) using the Google search engine.

Sagen die Amerikaner und die Briten denn wirklich “Google” zum suchen im Internet? Ich hätte ja eher den Eintrag “googlen” angenommen. Im deutschen Sprachgebrauch wird das Verb “googeln” für “Suchen im Internet” verwendet – was ich allerdings auch nicht so ganz nachvollziehen kann. Ich bleibe bei “googlen”.

» Liste der neu aufgenommenen Wörter im OED
» googeln im Duden

Nachtrag:
» Ab sofort wird nur noch bei Google gegoogelt

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Google auf Platz 1 der Wired-Firmen

Verfasst von Jens am 30. Juni 2006 |

Wired
Die Zeitschrift Wired hat in ihrer Online-Ausgabe eine Liste der 40 “wiredsten” Firmen aufgestellt. Diese Top40 wird aber nicht aus der Firmengröße, dem Umsatz oder der Anzahl der Mitarbeiter erstellt, sondern aus dem “X-Faktor” der Firma. Ich würde es einfach mal den “Will-haben-Faktor” oder “Faszinationsfaktor” nennen.

Im Vorjahr ging der 1. Platz noch an Apple, wohl wegen des iPods und dem iTunes Music Store. Google kam lediglich auf Platz 2, obwohl sie sich ja eigentlich schon seit einigen Jahren Mühe geben in all unsere Lebensbereiche vorzudringen. Aber in diesem Jahr haben die beiden den Platz getauscht und Apple musste Google weichen.

Hier die Top10:
1. Google
2. Apple
3. Samsung
4. Genentech
5. Yahoo
6. Amazon.com
7. Toyota
8. General Electric
9. New Corporation
10. SAP

» Top40 der Wired-Firmen

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Weitere Details über Google CheckOut

Verfasst von Jens am 29. Juni 2006 | 4 Kommentare

Google CheckOut
Mittlerweile funktioniert das heute gestartete Google CheckOut auch im Rest der Welt. Allerdings nur bis zum Login-Prozess, danach ist für alle Nicht-Amerikaner wieder schluss. Es sei denn man besitzt eine amerikanische Kreditkarte und einen amerikanischen Wohnsitz.

Loggt man sich auf der Startseite von Google CheckOut ein, so wird man zu einem Formular weitergeleitet in dem die Kreditkartennummer eingetragen werden muss. Leider besitze ich keine Kreditkarte, also kann ich auch keine Werte eintragen um einen Schritt weiter zu testen.

Aber wenn man sich ein bißchen umschaut findet man auch noch einige andere Informationen über Googles neues Bezahlsystem heraus. Zum Beispiel gibt es eine Liste der offiziellen Stores. Wobei die die oben in der Liste mit ihrem Logo gelistet werden wohl ein bißchen Sponsorgeld bezahlt haben ;-)

Jeder Onlineshop-Betreiber (in Amerika) hat nun die Möglichkeit sein System CheckOut-kompatibel zu machen. Der Vorteil für den Kunden liegt auf der Hand, er hat nun auch noch eine ewige Liste und komplette Übersicht über all seine Online-Einkäufe. Genau gemäß dem Google-Leitspruch “alle Informationen auf der Welt digitalisieren und organisieren”. Nur der Shop-Betreiber muss ein klein wenig, nämlich 2% und 20 Cent an Google abgeben.

Für Google könnte dieser Dienst einer der allerwichtigsten in den nächsten Jahren werden – schließlich wird es eine der neuen Cash-Cows sein. Zumal das Online-Shopping nun auch über die Google-Suche läuft. Man sucht nach einem bestimmten Produkt und findet genau das richtige in den AdWords-Anzeigen neben den Suchergebnissen. Das bedeutet für Google gleich einen doppelten Gewinn $$$.

Ich bin gespannt wie die Konkurrenten Amazon für diese Technik überzeugen könnte wäre der Erfolg schon vorprogrammiert. Aber Amazon sind die Margen die Google verlangt wohl ein klein wenig zu hoch… ;-)

Jetzt fragt sich nur noch warum das ganze nicht in Froogle integriert worden ist – wo es doch gerade so schön aufgerüstet wurde. Aber das hebt sich Google wohl für das erste Update, welches sicherlich bald wieder erfolgen wird, auf.

» Screenshots, Video + Bericht über Google CheckOut
» Google CheckOut
» Infos für Onlineshop-Besitzer

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Google CheckOut ist da [EDIT]

Verfasst von Jens am 29. Juni 2006 | 2 Kommentare

Google CheckOut
CheckOut, Purchases, Sierra? Google weiß es wohl selbst noch nicht so genau. Aber dafür ist es online.
Ruft man die URL checkout.google.com auf, so landet man auf einer Login-Seite die aussieht wie die von einem fertigen Dienste. Loggt man sich aber ein, wird man lediglich auf die Accounts-Seite umgeleitet.

Auf dem Screenshot seht ihr wie die Login-Seite aussieht – falls sie gleich wieder offline gehen wird:
Google CheckOut

Wie man sieht steht im Logo “CheckOut”, in der Login-Box “Purchases” und in der URL der Codename “Sierra”, ein Zeichen dafür das CheckOut noch ein ganz junges Baby in der Google-Familie ist. Wenn es gestartet wird, gibt es hier natürlich genauere Angaben über die Funktionen und Vorteile.

[EDIT]
Ich habe den Verdacht, dass CheckOut in den USA funktioniert aber in Europa noch nicht. Zumindest berichten derzeit viele Online-Magazine über den Start – aber ohne genauere Informationen über die eigentliche Abwicklung.

Nur soviel ist derzeit bekannt:
Neben AdWords-Bannern könnten demnächst Einkaufswagensymbole erscheinen, mit welchen man das beworbene Produkt sofort per CheckOut kaufen kann. Das System soll aber auch außerhalb von AdWords funktionieren.

Als Gebühr behält sich Google 2% des Kaufpreises und 20 Cent. Bei PayPal sind es 1,9% und 30 Cent. Jetzt waren wir einfach mal ab wie sich dieser Markt in den nächsten Monaten entwickeln wird- ich denke Google hat das bessere Konzept

Erste Screenshots und Videos von CheckOut schwirren natürlich auch schon in der amerikanischen Blog-Welt herum: Screenshots

Offizielles CheckOut-Video:

» Weitere Details über Google CheckOut
» Google CheckOut
» CheckOut-Tour

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