Kurzmeldungen 32 mit Google Mail Editor, Orkut, Doodle Benachrichtigung und Web Alerts

Google Mail Editor im Popup

Wenn man den Google Mail Editor in einem neuen Fenster (Popup) öffnet, dann war es bisher so, dass man Google Mail auch geöffnet lassen musste. Dies wurde jetzt entkoppelt, sodass das Arbeiten an einer Mail auch möglich wird, ohne dass man im Hintergrund Google Mail offen hat. Vorerst wird dies aber nur im Google Chrome funktionieren.

Orkut: Konversationen, Private Scraps, Autoshare für YouTube

Orkut kann jetzt Konversationen. Das schaut dann etwa so wie auf diesem Screenshot aus. Die normale Baumansicht für die Kommentare ist wichtig, damit man sich besser zurecht findet. Weiterhin gibt es jetzt auch die Möglichkeit, Orkut-Statusupdates auch Privat freizugeben. 

Auch neu ist bei YouTube, dass man auch seinen Status für Kommentare, Favoriten usw. auch an Orkut geben kann.

Doodle Benachrichtigung
 
Wer hat es nicht gesehen? Die die den Hintergrund hatten. Denkste. Denn mit diesen kleinen Punkten über dem Google-Logo signalisiert uns die Startseite, dass es ein Doodle gibt. :) 

Web Alerts: Was wird aus dem Dienst? Alles!

Mag vielleicht weniger interessant sein, dennoch sind die Alerts irgendwie beim Umbauen. Aus der Kategorie "Web" wird kurzer Hand "Alles", was bedeutet, dass Web in Zukunft Blogs, News und eben Web-Ergebnisse bringt. 

Was genau da Google vorhat, ist noch nicht richtig ersichtlich. Einige Spekulationen meinen, dass Alerts bald eingestellt wird. Wir glauben erst einmal gar nichts und hoffen das Beste. 
Blogger

Der Blogger Template Designer ist nun von Blogger in Draft in den generellen Blogger-Betrieb übergegangen. Damit verbunden eröffnen sich jetzt Bloggern die Möglichkeiten, sein eigenes Theme für seinen Blog zu gestalten. 

Als der Template Designer im März an den Start ging, war das schon großartig: 15 neue Templates, eigene Farben und viele Anpassungsmöglichkeiten. Seit dem wurden viele Bugs ausgebessert, viele neue Designs und Layouts sind hinzugekommen und es wurde nochmal einfacher. Und nun ist es dann endlich soweit: Auch für nicht-Blogger in Draft-Nutzer sind diese anpassbaren Designs verfügbar!



Die Highlights sind sehr wunderbar, denn Blogger hat jetzt 19 brandneue Templates, die sich alle in Farbe, Hintergrund und Aussehen anpassen lassen! Weiterhin hat man die Möglichkeit, aus tausenden von iStock-Photos ein passendes Hintergrundbild zu wählen. Und auch Anfänger sollten sich das ansehen, denn man kann so gut wie jede Farbe individuell einstellen. Somit steht der persönlichen Entfaltung nichts mehr im Wege! Außerdem noch dabei: Das Layout anpassen, indem man einfach die Spalten größer/kleiner zieht, Echtzeitvorschau, damit auch nichts schief geht, eigenes CSS - damit es noch individueller wird; und es ist für alle gängigen Browser geeignet!

» Probiere es aus
Chrome

Google hat pünktlich zur WM 2010 verschiedene Themes für iGoogle und Google Chrome veröffentlicht. So kann man seinen Chrome bzw. iGoogle in den Farben seines Landes einfärben. Außerdem erhält man Informationen.

Für Google Chrome gibt es zudem noch eine Erweiterung. Diese verfügt über einen Ticker, Spielplan, Nachrichten sowie Tabellen. Außerdem kann man von hieraus Ergebnisse an Facebook, Twitter und/oder Google Buzz weiterleiten.

Google Chrome Deutschland

iGoogle Theme 
Google Chrome Themes
Heute startet bekanntlich WM und Google weist mit diesem Doodle auf das Ereignis in Südafrika hin. Für das Finale hat Google einen Doodle4Google-Wettbewerb gestartet. Die Abstimmung für den globalen Sieger startet Ende des Monats.
100. Geburtstag von Jacques Cousteau

Heute vor 100 Jahren wurde der französische Meeresforscher Jacques Cousteau in Saint-André-de-Cubzac bei Bordeaux geboren. Zum Jubiläum widmet Google ihm ein Doodle.

"CCousteau drehte über 100 Filme und schrieb mehrere Bücher. 1973 gründete er die Cousteau-Gesellschaft zur Erforschung und zum Schutz der Meere. Für sein Engagement erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen. Anfang der 1980er Jahre ließ Cousteau die Alcyone bauen. Dieses Schiff besitzt zur Unterstützung des Schraubenantriebs zwei zylinderförmige Aufbauten, die ähnlich den Flettner-Rotoren funktionieren und etwa 25% der Antriebskraft liefern. Das Schiff ist immer noch für die Cousteau Society unterwegs." (wikipedia)

Custeau verstarb im Juni 1997 im Alter von 87 Jahren in Paris 
Code

Google möchte das Web beschleunigen und hat hierfür das Firefox Addon Page Speed veröffentlicht. Das Addon integriert sich in die Firebug-Erweiterung und liefert für Webmaster hilfreiche Tipps für die Geschwindigkeit der Seite. Die neuen Version 1.8 erleichtert es einen Unterschied zwischen Werbung, Tracking-Code wie Analyitcs oder Piwik und dem eigentlichen Content zu machen.

Die Auswahl erfolgt über das Menü Analyse, welches rechts in der Leiste angezeigt wird. Wer Google Analytics einsetzt, sollte auf den asynchronen Code umstellen, da dieser schneller arbeitet.

Die Geschwindigkeit einer Seite lässt sich bspw. durch Caching deutlich verbessern. Google lässt die Geschwindigkeit in das Ranking der Ergebnisse einfließen. Derzeit ist aber weniger als ein Ergebnis von 100 durch die Geschwindigkeit beeinflusst. 

Google PageSpeed
Street View 

Bereits seit einiger Zeit sind die Fotos aus Panoramio und Picasa Web mit Geo-Tags in Street View integriert. Google hat diese Integration nun weiter verbessert und macht so das Betrachten der Aufnahmen von Nutzern leichter.

In Street View werden nun kleine Vorschaubilder dieser Fotos angezeigt. Die Position entspricht etwa dem Motiv auf des Gebäudes in Street View. Wartet man mit der Maus kurz auf einem der Bilder, wird es als Overlay über die Street View-Bilder gelegt. Größtenteils passt die Position dann zum echten Blickwinkel.

Street View

Im Google Lat Long gibt es einige Beispiele.
Apple

Nachdem Apple auf der WWDC angekündigt hat, dass iAd, das Werbeprogramm von Apple, kommen soll, wird es nun auch neue Vorschriften für Entwickler geben. Demnach sollen nur noch "reine Werbefirmen" auf mobile Geräte mit dem iPhone OS kommen. Google bzw. AdMob gefällt das gar nicht und legt öffentlichen Einspruch ein.

Mit den neuen i-Geräten iPhone 4, iPad und anderen tragbaren Apple-Produkten gehen neue Entwickler-Bedingungen daher. Diese Bedingungen besagen, dass nur noch Werbetreibende auf die iOS-Geräte dürfen, wenn sie reine Werbefirmen sind. Damit schließt Apple natürlich auch die Konkurrenz von Microsoft, Yahoo und Google aus - seines selbst kann Apple aber endlich im mobilen Werbemarkt loslegen.

Die neuen Regeln "gefährden Unternehmen, die wettbewerbsfähige mobile Technologien (wie Google) anbieten, genauso wie Firmen, bei denen Werbung nicht das Hauptgeschäft ist", schreibt der AdMob-Gründer Omar Hamoui, dessen Unternehmen von Google ausgekauft wurde, "Diese Änderung ist nicht im Interesse der Entwickler und der Nutzer", außerdem möchte der Gründer ein Dialog mit Apple führen. 

Zum 1. Juli 2010 möchte Apple sein iAd-Dienst beginnen. Bis es aber soweit ist, wird die FTC (Regulierungsbehörde der USA) Ermittlungen im Fall aufnehmen, wie Insiderkreise vom "Financial Times"-Magazin berichten. Möglicherweise behindert Apple so den Markt. Auch das Justizministerium hat Interesse am Fall angemeldet, allerdings ist noch nicht klar, welche Kommission letztendlich den Fall begutachtet. So lange dürfte Apple vorerst alle Werbetreibenden, die sonst Geschäfte haben, ausschließen - und damit sein iAd nach vorn drücken - iAd umfasst bspw. Partner wie Disney oder Nissan. 

Zwischen Apple und Google funktioniert es schon länger nicht mehr richtig. Nachdem Eric Schmidt - CEO Google - aus dem Aufsichtsrat von Apple gegangen ist, gab es öfters Streit. So hatte Apple bspw. eine iPhone-App aus dem App-Store gekickt, Google hingegen versucht mit AdMob auf die Apple-Geräte zu kommen. Steve Jobs hat aber schon zum nächsten Seitenhieb ausgeholt und so bleibt wohl noch offen, ob Apple wirklich nichts gegen seine Konkurrenz hat.

» SpiegelOnline 
Google

Heute sieht jeder Nutzer von Google ein Hintergrundbild. Dieses wird sich einmal in der Stunde ändern, schreibt Marissa Mayer in der Ankündigung. Google möchte so das kürzlich vorgestellte Feature bekannt machen.

Vorerst wird der Hintergrund nur 24 Stunden angezeigt und wird dann wieder auf das weiße umgestellt werden. Das hochladen von einem eigenen Bild steht bisher nur Nutzern mit einem Google Account zur Verfügung. Die heute gezeigten Bilder stammen unter anderem von Dale Chihuly, Jeff Koons, Tom Otterness, Polly Apfelbaum, Kengo Kuma (???), Kwon, Ki-soo (???) und Tord Boontje sowie Yann Arthus-Bertrand und National Geographic.

Diese Aktion läuft nur 24 Stunden und verschwindet dann wieder, wie uns auf Anfrage bestätigt wurde. Anschließend ist Google für alle Nutzer wieder gewohnt weiß.
Chrome

Google hat mit der Veröffentlichung der Chrome Version 5.0.375.70 insgesamt zehn Lücken geschlossen. Neun dieser Lücken hat Google als High eingestuft, eine wurde mit Medium markiert.

Für eine der Lücken zahlt Google 2000$, ein anderer Reporter einer Lücke, erhält 500$ von Google. Zwei Lücken hat Apple gemeldet und die restlichen Löcher wurden vom Chrome Security Team entdeckt. Chrome aktualisiert sich automatisch auf die neue Version. Wer das Update sofort ausführen möchte, klickt auf den Schraubenschlüssel und dann auf Infos zu Google Chrome. Im Dialog kann man dann das Update auslösen, falls es noch nicht installiert wurde.

Details zu den Lücken