Google wagt mit dem neuen Nearby Share einen Neuanfang beim Datenaustausch zwischen zwei oder mehr Geräten, scheint aber auch in andere Richtungen zu planen bzw. den Funktionsumfang erweitern zu wollen. Im Play Store wurde kürzlich eine neue App veröffentlicht, die sich zwar nur an Entwickler und Bastler richtet, aber ein interessantes Feature im Gepäck hat: Die Abstandsmessung zwischen zwei Geräten.
Android-Smartphones bieten einige drahtlose Technologien, die seit Jahren etabliert sind und für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt werden - zum Teil auch in Kombination zueinander. Google scheint aktuell an einer neuen Variante zu arbeiten, die auf Grundlage von Wifi Aware unter anderem Bluetooth ablösen könnte. Ein erster Testlauf wurde bereits gestartet und könnte auch für Nearby Share interessant werden.
Google bastelt schon seit langer Zeit an einer engen Verknüpfung von Android und Chrome OS, die zwar völlig andere Bereiche bedienen, aber sich immer weiter annähern. Nun wurde ein weiteres Feature entdeckt, das schon sehr bald freigeschaltet werden könnte und den Nutzern zusätzlichen Komfort bieten soll: Die plattformübergreifende Synchronisierung von WLAN-Zugangsdaten.
An vielen öffentlichen Orten wird heute WLAN angeboten, das die Besucher entweder kostenlos oder gegen eine (meist) geringe Gebühr nutzen können. Das ist für den Besucher sehr bequem und gehört für manche Orte schon zum guten Ton, kann aber für beide Seiten sehr lästig sein. Die interne Google-Tochter Area 120 will mit dem neuen Produkt Orion Wifi nun die perfekte Lösung gefunden haben, von der alle Seiten profitieren - zum Teil sogar die Mobilfunkbetreiber.
Google Chrome 85 ist schon seit einigen Tagen für alle Nutzer von Windows, Mac, Linux und Android verfügbar - und nun zieht auch Googles eigenes Betriebssystem Chrome OS nach. Chrome OS 85 bringt wieder eine ganze Reihe von Neuerungen an der Oberfläche mit, zu denen unter anderem eine geräteübergreifende Synchronisierung der WLAN-Zugangsdaten, eine neue Lautstärkeregelung sowie Verbesserungen an der Kamera gehören.
Android-Apps wie Google Maps sind auf sehr exakte Standortdaten angewiesen, um den Nutzern möglichst genaue Ergebnisse und eine zuverlässige Navigation zu bieten. Diese Standortdaten werden von den Android-Smartphones auf den unterschiedlichsten Wegen ermittelt, wobei die Triangulation von WLAN-Netzwerken eine sehr wichtige Rolle spielt. Wenn ihr nicht möchtet, dass Google euer WLAN-Netzwerk in einer Datenbank speichert, könnt ihr euch mit einem einfachen Trick behelfen.
Mit Android Auto bietet Google jedem Nutzer eine einfache Möglichkeit zur Nutzung der wichtigsten Smartphone-Apps direkt im Auto, entweder auf dem großen Display oder in optimierter Darstellung auf dem Smartphone. Aber Android Auto holt noch längst nicht das Maximum heraus, was aus dieser starken Kombination eigentlich möglich wäre. Eine kostenlose Android-App kann als Second Screen im Fahrzeug genutzt werden und dank einiger praktischer Zusatzfunktionen schneller in Fahrt kommen.
Es kommt weiter Bewegung in den Markt der schnellen Datenübertragung zwischen zwei Smartphones. Google hat die eigene, über viele Jahre verwendete aber dennoch kaum bekannte, Lösung Android Beam eingestellt und steht kurz davor, den Nachfolger Nearby Sharing zu starten. Nachdem schon vor einigen Tagen erste Informationen bekannt geworden sind, konnte das Tool nun aktiviert werden und zeigt sich in einem ausführlichen Video.
Der Google Chromecast ist in vielen Haushalten zu finden und ermöglicht es, sehr viele Inhalte direkt vom Computer oder Smartphone über das WLAN-Netzwerk auf den Fernseher zu streamen. Normalerweise befinden sich der Stick bzw. Dongle und der Nutzer im gleichen Netzwerk und können sich leicht miteinander verbinden - aber das ist nicht unbedingt notwendig. Mit dem Gastmodus funktioniert das auch ohne Zugang zum WLAN und kann somit auch von Besuchern sehr leicht genutzt werden.
In dieser Woche drehte sich bei Google einiges um das Thema Sicherheit und Privatsphäre: Die Passwörter der Nutzer werden automatisiert überprüft und der Google Assistant hat neue Methoden zur Datenlöschung. Aber nicht nur in der Cloud selbst sollte man auf den Datenschutz und die Sicherheit achten, sondern auch bei der heimischen Hardware. Google gibt nun fünf Tipps, um das hauseigene WLAN zu verbessern.