Google Gadgets
Zur Zeit werden die Gadgets bei Google mal wieder ganz groß geschrieben. Nachdem die Entwickler die Abrufzahl ihres Gadgets einsehen können, bekommt jetzt jedes einzelne Gadget seine feste Seite mit Kommentar- und Bewertungsfunktion. Gadget-Profil
Die Adresse für die Gadget-Seiten lautet jeweils http://www.google.com/ig/directory?url=GADGET_URL, die Daten werden also auch weiterhin noch extern nachgeladen und sind nicht wirklich bei Google gelistet. Zwar werden die Kommentare und Bewertungen bei Google gespeichert, aber das Gadget selbst ist weiterhin in der Hand des Drittanbieters - was ich nicht ganz so gut finde. Jeder Benutzer kann, anonym ohne Anmeldung, einen Kommentar zu dem jeweiligen Gadget abgeben und es nach dem bewährten 5-Sterne-System bewerten. Bei besonders beliebten Gadgets wird am Rand auch noch eine Liste mit ähnlichen Gadgets eingeblendet, die bei mir aber bisher keine brauchbaren Ergebnisse ausgespuckt hat. » Beispiel-Profil-Seite [ZDNet-Blog]
Die Google Docs und das Google Notebook führen zur Zeit eine friedliche Co-Existenz im Google-Netzwerk und lassen dem User die freie Wahl wo er seine Texte und Notizen abspeichern soll. Auf Dauer wird hier sicherlich eine Integration stattfinden, und der erste Schritt wurde vor 2 Tagen getan: Ein Notebook kann jetzt mit einem Klick in Docs exportiert werden.
Schon seit Mitte Juli letzten Jahres ist Google Maps Mobile in der Lage brandaktuelle Verkehrsinformationen anzuzeigen. Das ganze scheint prima funktioniert und aufgenommen worden zu sein, so dass jetzt auch in der "großen" Maps-Version diese Informationen verfügbar sind. Aktiviert werden sie durch einen neuen Button.
Google Gadgets
Eines der Hauptinteressen jedes Programmierers ist, wie weit sich das eigene Stück Software - vorallem wenn man viel Arbeit reingesteckt hat - im Laufe der Zeit verbreitet hat. Was sonst nicht so einfach herauszubekommen ist, wird mit den Google Gadgets jetzt ganz einfach - ab sofort wird für jedes Gadget eine Nutzungsstatistik bereit gestellt. Auf der Einbindungsseite eines Gadgets wird jetzt direkt unter der Beschreibung angezeigt wie oft das Gadget pro Woche durchschnittlich aufgerufen wird. Dabei bezieht sich die Anzahl aber nicht auf die Unique-Personen sondern lediglich darauf wie oft das Gadget irgendwo im Web gerendert wird - jedes Reload zählt also einen neuen Benutzer. Interessant wärs jetzt natürlich noch zu erfahren wo sich das Gadget am meisten verbeitet hat, auf der Personl Homepage, in Blogs, oder welche Website ruft das Gadget außergewöhnlich oft auf. Ich denke diese erweiterten Statistiken werden aber in den nächsten Monaten dann auch nachgeliefert - auf jeden Fall eine schöne Idee. [Google OS]
Google Calendar
In der Apps-Version des Google Calendars gibt es ein neues Feature für die gemeinsame Terminplanung: Teilt man seinen privaten Kalender mit Personen im eigenen Netzwerk so kann man beim festlegen eines Termins sofort überprüfen ob die andere Person zu dieser Zeit überhaupt verfügbar ist - eine sehr gute Idee. Beim anlegen eines neuen Termins erscheint unter der Zeitangabe der Link Check guest and resource availability der dann folgendes Fenster öffnet: Verfügbarkeits-Check
In diesem Fenster kann man jetzt sofort sehen welche Person im eigenen Netzwerk zu welcher Zeit noch einen Termin frei hätte und ob es an einem Tag überhaupt ein gemeinsames Zusammentreffen geben kann. Bei 2 Personen ist diese Funktion jetzt nicht besonders spektakulär, aber spätestens bei einer Betriebsversammlung in einer größeren Firma wird man diese Funktion zu schätzen wissen ;-) Leider steckt auch hier wieder der Bug/das Feature drin dass nur der erste Kalender durchsucht und die restlichen völlig ignoriert werden - das sollte Google endlich mal beheben. Im einzelnen Google Calendar ist dieses Feature noch nicht verfügbar wird aber sicherlich demnächst nachgerüstet. [Googlified]
YouTube
Schon am Ende der letzten Woche hat YouTube mal wieder einige Veränderungen an seinem Portal vorgenommen und einige neue Funktionen hinzugefügt: Zu den größten Neuigkeiten gehört die Möglichkeit die Audiospur der Videos komplett durch Soundtracks, die YouTube praktischerweise gleich mitliefert, zu ersetzen - aber auch strukturell hat sich in den Kategorien etwas getan. Hier die Änderungen: Nachrichten nur von Freunden Wer viele Videos bei YouTube einstellt wird das typische Problem der "Fan-Post" bekommen. Da dies aber teilweise schon an Spamming grenzt gibt es jetzt die Möglichkeit seinen Account dahingehend umzustellen dass man nur noch Nachrichten von Personen bekommt die in das eigene Freundesnetzwerk gehören. Musik für die Videos Bei den meisten HomeVideos ist der Ton eher nebensächlich und beschränkt auf einige unangenehme Hintergrundgeräusche. Damit die Zuseher nicht ständig den Ton ausschalten müssen stellt YouTube jetzt einige kostenlose Soundtracks zur Verfügung die mit wenigen Klicks in das eigene Video eingebaut und in einer Endlosschleife abgespielt werden können. Das ganze nennt sich Audio Swap Channel-Seite anpassen Schon seit längerer Zeit kann man die eigene Channel-Seite farblich und Layout-technisch anpassen. Zu diesem Anpassungsvorgang sind jetzt einige neue Optionen dazugekommen, wie z.B. die Positionierung der Kommentare- und Neue-Videos-Box. Ein nächster Schritt wäre jetzt nur noch die freie Anpassbarkeit, so wie z.B. die Personal Homepage von Google. Guru-Suchmaschine Mit dem letzten großen Update wurde der Guru-Account eingeführt, bei denen sich jeder als Online-Lehrer betätigen kann. Nach dem Start dieses Account-Typs haben sich über 15.000 User angemeldet und wo wurde es natürlich Zeit für eine eigene Übersichtsseite über all diese virtuellen Lehrer. Änderungen an der Kategorie-Struktur Viele Blogger hosten ihre täglichen Tagebuch-Videos bei YouTube, wussten bisher aber nicht so richtig in welche Kategorie diese Videos gehören - in Frage kamen "People" oder "News & Blogs". Um diesen Problemen aus dem Weg zu gehen wurden die Kategorien jetzt in "People & Blogs", "News & Politics" und "Video Games" in "Gadgets & Games" sowie "Science & Technology" in "HowTo & DIY" umbenannt. -- Schöne Änderungen, vorallem das mit den Soundtracks - bleibt nur zu hoffen dass nicht in jedem zweiten Video dann die gleiche Hintergrundmusik erscheint, denn dann gehören die Lautsprecher wieder ausgeschaltet... Außerdem sollte YouTube sich nicht mehr zu lange Zeit damit lassen sein Copyright-System scharf zu schalten, denn so langsam springen die großen Content-Lieferanten ab und schauen sich nach Alternativen um. » Ankündigung im YouTube-Blog
Google Apps
Wie erwartet hat Google heute Nacht die Business-Version von Apps for your Domain unter dem Namen Google Apps gestartet. Nach der noch bis zum 30. April 2007 dauernden kostenlosen Testphase wird das Angebot mit 50$ pro Jahr und User zu Buche schlagen. Aber auch die kostenlose Version soll weiter angeboten werden. Gegenüber der kostenlosen Version wird das 38-Euro-Angebot einen eMail-Speicherplatz von 10 GB pro User und eine Verfügbarkeitsgarantie enthalten. Google garantiert also den ständigen Zugriff auf die Daten - andernfalls bekommt der Benutzer ein noch nicht näher beziffertes Guthaben - wobei es sich wohl um einen kostenlosen Monat oder ähnliches handeln dürfte. Außerdem steht den Premium-Usern rund um die Uhr ein kostenloser eMail- und Telefon-Support zur Verfügung. Außerdem sollen Unternehmen mit APIs die Oberflächen der einzelnen Anwendungen komplett an ihre Bedürfnisse anpassen können, so dass im besten Fall garnicht mehr ersichtlich ist dass man sich auf einem Google-Server befindet. Die Einrichtung von eMail-Gateways soll für Firmenkunden auch kein Problem sein. Das kostenlose Angebot, welches zur Zeit knapp 100.000 User und Firmen nutzen, wird auch ohne Einschränkungen weiterhin benutzbar sein und nimmt auch weiterhin neue Kunden auf. Das Angebot ist nicht beschränkt und bietet bis auf die Anpassungsfähigkeit und dem Speicherplatz genau die gleichen Funktionen wie die Bezahl-Version. Mit diesem Angebot steigt Google jetzt endlich komplett in den Office-Markt ein und positioniert sich gegen Microsoft. Zwar kann bisher noch keines der Angebote auch nur ansatzweise mit den Funktionen eines Microsoft Office mithalten, aber der erste Schritt ist getan und das Angebot dürfte in den kommenden Monaten stark ausgebaut werden. In einigen Jahren dürften die Online-Programme dann auch den Funktionsumfang einen MS Office erreicht und vielleicht sogar übertroffen haben. Als große Kunden stehen, neben Disney und Pixar, mittlerweile auch Procter & Gamble und Elektronikriese General Electric fest. Eine mutige Entscheidung... Aber wenn das System erfolgreich funktioniert dürften bald noch viele andere namenhafte Unternehmen folgen - und die Konkurrenz hat dem mal wieder nichts entgegen zu setzen. Glückwunsch, Google! » Google Apps » Google Apps Versionen [heise, Tino Teuber]
Reader
Eine der am wenigsten offensichtliche aber dennoch große Lücke des Google Readers wurde jetzt gestopft. Viele andere Feedreader senden über den HTTP-Header die Anzahl der Abonennten des jeweiligen Feeds mit, diese Information wird von vielen Statistikdiensten, wie z.B. Feedburner ausgewertet - seit dem Wochenende gilt das nun auch für den Google Reader. Bisher hatte Feedburner versucht die Anzahl der Abonnenten die über den Google Reader einen Feed abrufen zu schätzen, allerdings mehr schlecht als Recht. Damit lässt sich die Beliebtheit und Verbreitung des Google Readers jetzt auch schön nachvollziehen. Leider gilt dies nur für den Reader, der Google FeedFetcher, welcher Feeds für weitere Dienste wie z.B. Google Mail WebClips oder Personal Homepage sammelt sendet weiterhin keine Statistiken mit. Und da es hier im Blog natürlich nur von Google-Fans wimmelt ist die Anzahl der nachgewiesenen Feed-Abonnenten hier auch sehr stark gestiegen. Am Freitag hatten wir noch zwischen 1.400 und 1.700 Abonnenten - heute sind es zwischen 2.700 und 2.900 - also nahezu verdoppelt. Das es soviele sind hätte ich jetzt doch nicht gedacht :-D » Ankündigung im Google-Blog » Erklärung im Feedburner-Blog » gOS » Google Blogscoped » Googleing Google
Google Earth
Mit Google Earth lassen sich mit wenigen Klicks KML-Dateien mit Ortsangaben und Details erstellen. Stellt man diese Dateien dann in die offizielle Google Earth Community ein können sie auch von jedem gefunden werden. Doch die meisten Placemarks werden nicht dort gehostet sondern nur auf irgendwelche Server geladen um sie auf der eigenen Homepage oder einem Forum zu präsentieren. Für diese Dateien besitzt Google Earth jetzt eine KML-Websuche. Earth KML-Suche
Die KML-Suche von Google Earth ist zur Zeit noch sehr gut versteckt und kaum erreichbar. Erst muss man an einen Ort fliegen, oder diesen suchen, und kann dann erneut nach Gebäuden, Sehenswürdigkeiten und weiteren Dingen suchen. Oben in der Ergebnisliste erscheinen dann die Ergebnisse der lokalen Suche und weiter unten die Ergebnisse der Web-weiten Suche. Mit einem Klick auf die Ergebnisse kann man dann sofort zu dem Ort wechseln. Google Earth kann in meinen Tests sehr gut zwischen Ortsnamen und KML-Dateien unterscheiden. Suche ich in Berlin nach "Brandenburger Tor" so werden mir KML-Ergebnisse angezeigt. Suche ich nach "New York" fliege ich dagegen nach New York. Aber was wenn es KML-Dateien mit dem Titel "New York" in Berlin gibt? Wie Earth das dann unterscheiden will weiß ich nicht, so wie es derzeit ist dürfte es bei der Anwendungen häufig zu Komplikationen kommen... Ansonsten ist die KML-Suche natürlich eine sehr gute Idee und hätte schon längst umgesetzt werden sollen. Wenn diese Funktion jetzt noch etwas besser erreichbar gemacht wird gibt es bald kein Fleck mehr auf der Erde der nicht getaggt und beschrieben worden ist. Sehr schön ;-) [Google OS]
Google Mail
Pünktlich zum Valentinstag hat sich Google Mail jetzt endgültig auch für den Rest der Welt geöffnet. Nachdem es in Deutschland bereits seit einigen Tagen funktioniert, können sich jetzt auch alle anderen einen Account sichern. Hoffen wir dass Google Mail nicht all zu schnell zur Spamschleuder verkommt. Außerdem scheinen die Google Mail-Server dem Ansturm nicht so wirklich gewachsen zu sein... Ich könnte mir vorstellen dass Google Mail für einige Leute durch die Öffnung seine Faszination verliert, und auch seine Exklusivität. Zwar gibt es viele Millionen Google Mail-Nutzer, aber trotzdem hatte das ganze bisher immer noch etwas exklusives - damit ist es nun vorbei. Alle Bestandskunden dürfte das natürlich nicht jucken, zumal diese sicherlich Haufenweise Daten auf diesem Mailserver lagern und so schon garnicht mehr wechseln können. Laut rofl soll Google Mail seit der Öffnung auch deutlich langsamer geworden sein. So hat sich die Downloadgeschwindigkeit von früher bis zu 500 KB/s auf derzeit 30-50 KB/s verlangsamt. Da ich so gut wie nie Dateianhänge bekomme kann ich das leider weder bestätigen noch dementieren - ich weiß nur dass die Navigation durch das eMail-Fach immer noch genauso schnell voran geht wie eh und je :-) » Ankündigung im Google-Blog
Google
Schon seit August letzten Jahres versucht Google seine User vor dem Besuch von gefährlichen Seiten via Malware Warning zu warnen und abzuhalten. Dieses System wurde jetzt noch einmal weiter verschärft und dürfte die betroffenen Webseiten nun endgültig die letzten Besucher wegnehmen die bisher noch über die Google-Suche gekommen sind. Ob das nun gut ist darf bezweifelt werden. Malware Site
Bisher hatte Google bei Webseiten die auf der eigenen Blacklist stehen auf eine Seite mit Warnhinweisen weitergeleitet und bei einem weiteren Klick den User dennoch die Website besuchen lassen, damit ist es nun vorbei. Schon in den Suchergebnissen, zwischen dem Titel und dem Ausschnitt der Website wird ein Hinweis angezeigt dass diese Website gefährlich ist. Ruft man dann dennoch das Suchergebnis auf öffnet sich die Seite mit der Warnung. Diese hat sich jetzt dahingehend verschärft dass die eigentliche URL nicht mehr verlinkt ist, sondern per Hand in die Adresszeile kopiert werden muss - worauf 99% der DAUs aber keine Lust haben - und die die das doch hinbekommen sollten klug genug sein um zu merken dass sie diese Seite lieber meiden sollten. Damit verlieren diese Seiten 100% aller Besucher von der Google-Suche, was sie natürlich irgendwie wieder reinholen müssen. Die Folge ist dann noch mehr eMail-Spam in denen diese Seiten beworben werden. Da wäre es natürlich nur Konsequent wenn Google dieses Feature auch im Google Mail-Fach einbaut, die Frage ist dann nur in wie weit das nicht schon in Richtung Zensur geht... » Beispielsuche [Google Blogoscoped]
searchmash Googles experimentelle Suchmaschine Searchmash kann mal wieder mit einem neuen Feature aufwarten dass wir zwar schon aus der Google-Suche kennen, aber hier sehr viel besser umgesetzt worden ist. Um die Suchergebnisse weiter zu verfeinern reicht es meistens noch ein beschreibendes Wort hinten anzuhängen, dies versucht Searchmash dem Benutzer jetzt abzunehmen. Google-Suchvorschläge
Schon in der Google-Suche gibt es seit einiger Zeit Suchvorschläge, aber diese werden größtenteils erst unter den 10 Suchergebnisen angezeigt, und bis dahin kommen manche User schon garnicht mehr - wenn die ersten 3 Ergebnisse nicht vielversprechend sind geben sie auf. Besser wäre es also, diese Vorschläge ÜBER die Suchergebnisse zu platzieren - allerdings gibt es dann wieder Platzprobleme. Suchvorschläge Searchmash-Suchvorschläge
Searchmash löst dieses Problem sehr gut und könnte damit ein neues Suchmaschinenkonzept aus der Taufe heben. Ähnliche Suchen die die Ergebnisse sehr schnell verfeinern und verbessern können werden als Tabs dargestellt. Jeder Tab der über den Suchen platziert ist stellt eine eigene Suchergebnisliste dar. Eine sehr gute Idee, denn Tabs haben sich mittlerweile fest eingebürgert und werden wohl auch von jedem User instinktiv erkannt und benutzt. Ansprechen des Benutzers Did you Mean?
Sehr gut gelöst ist auch die Umsetzung des bekannten "Did you Mean...?". Bei Searchmash heißt es jetzt "Are your looking for...?" und dahinter die Antwortmöglichkeiten "YES / NO", was das ganze erst interessant macht. Zwar hat das JA/NEIN keine wirkliche Auswirkung und leitet lediglich auf die vorgeschlagene Suche weiter - oder eben nicht - aber das ansprechen des Benutzers ist schon mal ein nächster Schritt in Richtung personalisierte Suchmaschine - finde ich gut. Vorschlag von weiteren Suchen Bildsuche-Vorschlag
Neu ist auch, dass Searchmash guten Content zu erkennen scheint oder auswertet wonach die Masse der User sucht. Sucht man z.B. nach autumn (Herbst), dann wird in der Sidebar die Bildersuche aufgeklappt und zeigt eine Vorschau der Bildersuche. Searchmash wertet hier für wahrscheinlich die Daten von vielen vielen Usern aus - wenn die Mehrheit bei "autumn" nach Bildern sucht, dann wird auch dem Rest der Welt die Bildersuche präsentiert - kluges Konzept. -- Searchmash wird mit solchen neuen Features immer interessanter, und es ist schön zu wissen dass die Weiterentwicklung der Suchmaschine bei Google auch noch eine Rolle spielt. Fragt sich nur wann solche Features endlich in die Google-suche Einzug halten, und zwar möglichst bevor die Konkurrenz solche Features anzubieten hat... [Google OS]
Google Docs & Spreadsheets
Bisher gab es bei Google Spreadsheets nur globale Einstellungen die jeweils das ganze Programm bzw. jedes einzelne Dokument betroffen haben. Ab jetzt gilt dies zumindest für die Einstellung der Zeitzone und der Region nicht mehr. Damit lässt sich jetzt z.B. in einem Dokument mit amerikanischen und im anderen mit deutschen Regionalitäten arbeiten. Die Einstellungsmöglichkeiten für jedes Dokument findet sich im File-Menü unter dem Punkt "Spreadsheet Settings". Spreadsheet Settings
Die Einstellung der Zeitzone ist vorallem bei den Zeitfunktionen wie "NOW()" sehr wichtig, die immer mit der aktuellen Uhrzeit zusammen arbeiten muss. Und da die Tabellen weltweit bearbeitet und abrufbar sein sollen ist die richtige Zeitzone natürlich unumgänglich. Aber vorallem die Einstellung des Landes ist sehr wichtig, es kann schon ausschlaggebend sein ob man mit dem amerikanischen oder dem deutschen Datumsformat arbeiten möchte oder in welchem Format die Währung angegeben wird. Gibt man in der amerikanischen Version z.B. "1,39 $" an, so kann die Software damit nichts anfangen, mit "1.39 $" schon - umgekehrt ist es in der deutschen Version der gleiche Fall. Ich bin gespannt welche Einstellungen hier demnächst noch dazukommen werden, wenn man sich mal den Hauptkonkurrenten Microsoft Excel anschaut, dann kann man davon ausgehen dass der Einstellungsdialog in den nächsten Monaten mit Funktionen nur so vollgestopft werden wird ;-) [Google OS]
Google Maps
In den letzten Monaten hat sich Google darauf konzentriert seine Maps auf viele neue Länder auszudehnen und dort lokale Suchen anzubieten, und jetzt bekommen auch die älteren Karten mal wieder ein sehr schönes Update spendiert. In ausgewählten amerikanischen Städten werden jetzt Fake-3D-Gebäude und Bahnhöfe angezeigt. Die Anzeige von Bahnhöfen ist für uns deutsche Nutzer nichts neues mehr, wir genießen diese Daten schon seit vielen Monaten, auch wenn sie teilweise Fehler enthalten - aber diese gehen sicherlich nicht auf Googles Konto, sondern auf das des regionalen Datenlieferanten. In den USA ist die Anzeige, z.B. der New Yorker U-Bahn, aber neu und sicherlich dort auch sehr viel wichtiger als hierzulande. Google Maps 3D - New York
Ganz neu werden jetzt auch vermeintliche 3D-Gebäude auf der Karte dargestellt. Statt vielen großen leeren grauen Flecken wie sie bisher zwischen den einzelnen Straßen zu finden waren gibt es jetzt zu jedem Gebäude einen Grundriss und einen kleinen 3D-Effekt. Das lässt die Karte nicht nur sehr viel schöner aussehen sondern kann auch bei der Orientierung sehr nützlich sein, denn in New Yorks Straßendschungel kann man sich sicherlich sehr schön verirren ;-) So wie die Gebäude jetzt auf der Karte dargestellt werden reichen sie auch allemal aus, wer schön 3D-Ansichten haben möchte muss eben zu Google Earth wechseln. Nützlich fände ich jetzt noch die Integration von Hausnummern oder die Anzeige der Firmen die sich im Umkreis befinden. Ich klicke z.B. auf ein Haus am Ende der Straße und bekomme eine Liste aller Firmen im Maps-Index die sich dort einquartiert haben - das wär doch super. Was die weitere Integration von Informationen auf der Karte angeht muss Google jetzt aber vorsichtig sein, denn schon jetzt kann die Karte in einer Großstadt leicht vollgestopft und unübersichtlich wie ein alter Stadtplan sein. Ich denke es wird langsam Zeit für ein- und ausblendbare Layer - und wenn wir die dann haben dann können die Maps so richtig mit Infos vollgepackt werden, ich freu mich drauf :-D » New York [Google BlogNewsChannel]