Vor zwei Monaten hat Google mit dem Start von Backup and Sync nach einer langen Wartezeit den Nachfolger des Google Drive-Uploaders gestartet. Schon damals hieß es, dass es für Business-Kunden ebenfalls bald einen Nachfolger geben wird - und nun steht dieser ebenfalls in den Startlöchern. Im Zuge des Stars des Drive File Streams wird die bisherige Desktop-App des Google Drive endgültig eingestellt.
Im Bereich der Virtual Reality ist Google in vielen Richtungen und mit mehreren Produkten aktiv, hat dort bisher noch nicht den heiligen Gral gefunden. Bei der Augmented Reality schafft man nun von Anfang an Ordnung und hat heute die Einstellung des Project Tango und den gleichzeitigen Start von ARCore angekündigt. Letztes soll nun sehr schnell Verbreitung finden und gegen Apple antreten.
Trotz großer Konkurrenz ist YouTube nach wie vor die größte Videoplattform der Welt und stellt seinen großen und wichtigen YouTubern mittlerweile viele Hilfen und Werkzeuge beiseite um ihre Videos noch besser zu gestalten. Doch der "normale" Nutzer scheint nicht mehr viel zu zählen, denn schon in zwei Monaten wird YouTube zwei beliebte Tools einstellen, mit dem sich sehr leicht Videos erstellen und bearbeiten ließen - und die Nutzer laufen wieder einmal Sturm.
Android ist seit Jahren das führende Smartphone-Betriebssystem und bei der entsprechenden Verbreitung ist es kein großes Wunder, dass es viele Versuche gibt um das von Google vorangetriebene Projekt auch auf den Desktop zu bringen. Eines dieser Projekte ist - oder besser gesagt war - Remix OS. Doch der Hersteller dieser Software hat nun überraschend seinen Rückzug vom Endkundenmarkt angekündigt und hat die Weiterentwicklung an Remix OS mit sofortiger Wirkung eingestellt.
Vielleicht kann sich noch jemand erinnern: Es gab eine Zeit, in der Google nur eine einzige Messenger-Plattform betrieben hat und die auch tatsächlich bei vielen Nutzern beliebt war. Das ist zwar schon lange her, aber die Plattform an sich stand bis heute zur Verfügung und konnte von einigen nicht ganz so wechselwütigen Nutzern noch verwendet werden. Doch heute Nacht wird Google endgültig den Stecker ziehen und alle Nutzer auf Hangouts migrieren.
Es ist nun schon weit über fünf Jahre her, dass Google den Android Market in Google Play umgewandelt und die neue Marke für den eigenen Store eingeführt hat. Doch tatsächlich gab und gibt es bis heute Smartphones mit dem Android Market, die nie in den Genuss von Google Play gekommen sind. Doch nach einer mehr als fünfjährigen Übergangszeit wird Google nun den Stecker stellen und den alt-ehrwürdigen Android Market fast endgültig einstellen.
Vor etwa drei Jahren hatte Google seine eigenen Google Cars vorgestellt, mit denen das Projekt der selbstfahrenden Autos weiter vorangebracht werden sollte. Diese Fahrzeuge waren dann auch tatsächlich in den vergangenen drei Jahren auf den Straßen Kaliforniens und einigen anderen US-Staaten zu sehen und dürften nun genügend Daten und Erfahrungen gesammelt haben. Das mittlerweile ausgegründete Schwesterunternehmen wird diese ikonischen Fahrzeuge nun einmotten.
Google ist mit seinen zwei Betriebssystemen Android und Chrome OS eigentlich gut ausgestattet und kann sich zumindest über den Erfolg von Erstem kaum beschweren. Dennoch hat man in den vergangenen Monaten gleich an zwei neuen Betriebssystemen und Plattformen gearbeitet, deren näherer Einsatzzweck kaum bekannt ist. Jetzt haben zwei Mitarbeiter unabhängig voneinander bestätigt, dass die Entwicklung an Andromeda eingestellt worden ist.
In den letzten Wochen und Monaten wurde viel über Googles Messenger gesprochen und das Unternehmen hat seine Angebotspalette immer weiter vergrößert - so dass man mittlerweile bei 9 Messengern angekommen ist. Ganz im geheimen wurde bis heute aber noch eine weitere Messenger-Plattform betrieben: Google Talk. Jetzt hat Google verkündet, bei Talk endgültig den Stecker zu ziehen und die App vollständig einzustellen.
Vor ziemlich genau vier Jahren hat Google das erste Chromebook Pixel vorgestellt und ist damit erstmals unter der eigenen Marke in den Laptop-Markt eingestiegen. Schon seit einiger Zeit kursierte das Gerücht, dass Google aus dieser Branche wieder aussteigen wird - und nun hat man dies am Rande des Mobile World Congress bestätigt. Man hat offiziell keine weiteren Pläne mehr, einen Laptop auf den Markt zu bringen.
So wie jedes andere größere Unternehmen auch arbeitet Google ständig an der Weiterentwicklung der eigenen Produkte und bastelt immer wieder an neuen Angeboten. Dass dabei nicht immer jedes Produkt den Geschmack der Masse trifft und zu einem riesigen Erfolg wird ist vollkommen klar, doch in letzter Zeit kommt es gefühlt sehr häufig vor, dass Google Angebote vorzeitig einstellt. Und genau damit droht man langsam aber sicher das Vertrauen der Nutzer zu verspielen...
Vor gut neun Monaten wurde das neue Angebot Google Spaces gestartet und sollte ein Problem lösen, dass die Nutzer eigentlich gar nicht haben: Die gemeinsame Konversation in einer Gruppe über ein bestimmtes Thema - das laut Meinung der Google-Manager offenbar nur mit einer gezielten Plattform möglich ist. Nach nur neuen Monaten wird das Experiment nun beendet und Spaces wird schon in wenigen Wochen komplett eingestellt.
In der Desktop-Version vieler Google-Dienste befindet sich am oberen Rand des Bildschirms die Linkbar, die neben den Informationen zum eigenen Account und dem App Launcher auch die Benachrichtigungen enthält. Diese werden von mehreren Google-Diensten zusammen gesammelt und an dieser Stelle zentral angezeigt. Jetzt hat dieser Bereich ein etwas größeres Update bekommen, und leider müssen wir uns dabei auch von einem Maskottchen verabschieden.
Seit über zwei Jahren steht der Google Now Launcher für alle Smartphones im Play Store zur Verfügung und kann als Ersatz für den vorinstallierten Launcher verwendet werden. Googles Version erfreut sich seit längerer Zeit großer Beliebtheit und wird von einigen Herstellern auch als Standard-Launcher mit ausgeliefert. Doch ganz ohne Ankündigung wird Google den beliebten Launcher nun schon in den nächsten Wochen einstellen und nicht mehr zum Download anbieten.
Unter der immer größeren Verbreitung von Adblockern leiden nicht nicht nur die Betreiber der Webportale, sondern natürlich auch die großen Werbenetzwerke wie Google, die die Umsatzverluste in noch viel größerem Ausmaß spüren. Mit dem Contributor-Programm wollte Google dieser Entwicklung etwas entgegen setzen, doch wie bereits angekündigt, wurde das Angebot heute eingestellt. Ein ebenfalls angekündigter Nachfolger ist noch nicht in Sicht.