Vor gut neun Monaten wurde das neue Angebot Google Spaces gestartet und sollte ein Problem lösen, dass die Nutzer eigentlich gar nicht haben: Die gemeinsame Konversation in einer Gruppe über ein bestimmtes Thema - das laut Meinung der Google-Manager offenbar nur mit einer gezielten Plattform möglich ist. Nach nur neuen Monaten wird das Experiment nun beendet und Spaces wird schon in wenigen Wochen komplett eingestellt.
In der Desktop-Version vieler Google-Dienste befindet sich am oberen Rand des Bildschirms die Linkbar, die neben den Informationen zum eigenen Account und dem App Launcher auch die Benachrichtigungen enthält. Diese werden von mehreren Google-Diensten zusammen gesammelt und an dieser Stelle zentral angezeigt. Jetzt hat dieser Bereich ein etwas größeres Update bekommen, und leider müssen wir uns dabei auch von einem Maskottchen verabschieden.
Seit über zwei Jahren steht der Google Now Launcher für alle Smartphones im Play Store zur Verfügung und kann als Ersatz für den vorinstallierten Launcher verwendet werden. Googles Version erfreut sich seit längerer Zeit großer Beliebtheit und wird von einigen Herstellern auch als Standard-Launcher mit ausgeliefert. Doch ganz ohne Ankündigung wird Google den beliebten Launcher nun schon in den nächsten Wochen einstellen und nicht mehr zum Download anbieten.
Unter der immer größeren Verbreitung von Adblockern leiden nicht nicht nur die Betreiber der Webportale, sondern natürlich auch die großen Werbenetzwerke wie Google, die die Umsatzverluste in noch viel größerem Ausmaß spüren. Mit dem Contributor-Programm wollte Google dieser Entwicklung etwas entgegen setzen, doch wie bereits angekündigt, wurde das Angebot heute eingestellt. Ein ebenfalls angekündigter Nachfolger ist noch nicht in Sicht.
Mit der Umwandlung von Google zu Alphabet sind viele Investitionen der X-Abteilung mit ihren Moonshot-Projekten in andere Geschäftsfelder von Alphabet übernommen oder auch nur notdürftig integriert worden. Jetzt scheint es ein großes Aufräumen zu geben, denn wie Alphabet mittlerweile bestätigt hat, wurde die nächste Abteilung geschlossen: Das Start-Up Titan Aerospace hat den Betrieb und die Entwickler der Drohnen eingestellt.
Nach dem Start der beiden neuen Messenger Allo und Duo war und ist die Zukunft von Google Hangouts ungewiss. Zwar hat Google noch vor dem Start von Allo Gerüchte zerstreut, dass der Messenger eingestellt werden könnte, aber dass diese Entscheidung von Dauer ist, muss sich erst noch beweisen. Jetzt hat man ohne große Ankündigung bekannt gegeben, dass die Hangouts API schon in knapp drei Monaten eingestellt wird.
Praktisch alle großen Portale und Webseiten im Internet finanzieren sich einzig und allein oder zu einem Großteil aus Werbeeinnahmen, und im Gegenzug dazu bekommen die Nutzer Gratis Inhalte - so weit, so gut. Doch leider setzen immer mehr Nutzer Adblocker ein, mit denen die Werbebanner ausgeblendet werden und die Einnahmen der Webseiten sinken. Google hat als Lösung vor einigen Jahren das Contributor-Programm vorgestellt, doch nun wird dieses schon wieder eingestellt.
Für alle großen und wichtigen Staaten und Regionen dieser Welt hat sich Google Karten- und Datenmaterial zur Verwendung in den Google Maps eingekauft, aber dennoch gab und gibt es noch immer weiße Flecken und fehlerhaftes Datenmaterial. Zum Ausmerzen dieser Fehler setzte man seit vielen Jahren auf den Google Map Maker und die Hilfe der Community. Jetzt hat Google angekündigt, den Map Maker mit sofortiger Wirkung in Rente zu schicken und bald einzustellen.
In der Mitte der 2000er Jahre hatte Google ein großes Problem mit seinen Kartendiensten: Zwar verfügte man über sehr zuverlässiges Kartenmaterial und hochauflösende Satellitenfotos von vielen großen Ländern der Welt, aber es mangelte an tatsächlichen Fotos. Diese wurden anfangs extern von mehreren Datenquellen eingebunden, zu denen unter anderem auch die Wikipedia und der Fotodienst Panoramio gehörten. Doch da Google mittlerweile selbst eine umfangreiche Sammlung in den Maps aufgebaut hat, wird Panoramio nun schon im nächsten Monat eingestellt.
Gemeinsam mit Android 4.1 Jelly Bean hatte Google im Juni 2012 Google Now vorgestellt, mit dem man sehr große Pläne hatte und die diversen Google-Produkte - allen voran die Websuche - allgegenwärtig machen wollte. Kurz nach der Vorstellung waren die Nutzer begeistert, doch im Laufe der Zeit konnte Google die Begeisterung nicht hochhalten und auch die Weiterentwicklung geriet gehörig ins Stocken. Jetzt gibt es einen sehr eindeutigen Hinweis darauf, dass Google Now schon bald eingestellt wird.
Das Project Ara hat innerhalb von Google schon eine lange Geschichte: Ende 2013 hatte man verkündet, dass man ein modulares Smartphones entwickeln und auf den Markt bringen möchte und hat sich dabei selbst einen Zeitplan von nur einem Jahr gesetzt. Dieser war bekanntlich nicht einzuhalten, und bis heute hat es das Projekt nicht zur Marktreife gebracht. Jetzt hat Google offenbar die Geduld verloren und hat endgültig den Stecker gezogen: Das Project Ara ist offiziell eingestellt worden.
Es gibt mittlerweile kaum noch einen Laptop-Hersteller der keine Chromebook im Angebot hat und die Modellpalette ist riesig, und natürlich mischt auch Google selbst im eigenen Markt mit: Mit dem Chromebook Pixel und dem Chromebook Pixel 2 hat man den Markt angekurbelt und den bis dahin sehr schwachbrüstigen Netbooks ordentlich Konkurrenz gemacht. Jetzt hat Google allerdings das Aus für das Pixel 2 verkündet, ohne einen Nachfolger vorzustellen. Möglicherweise steht man auch in dem Bereich vor einem Neuanfang.
Die Ankündigung zu Anfang dieses Jahres kam zwar nicht unerwartet, aber dennoch überraschend: Nach Jahren des Stillen Bestehens hat Google bekannt gegeben, dass sowohl Picasa als auch die Picasa Web Albums eingestellt werden. Während die Desktop-Software schon längst auf dem Google-Friedhof liegt, haben die Web Albums noch eine Gnadenfrist bis morgen bekommen. Als Nachfolger steht nun das Google Album Archive in den Startlöchern.
Bis zum Herbst, in dem Google traditionell die neuen Nexus-Geräte vorstellt, ist es noch einige Monate Zeit - aber schon jetzt wird das Produktportfolio aufgeräumt und die ältere Generation eingestellt: Wie HTC jetzt verkündet hat, wurde die Produktion des Nexus 9-Tablet unlängst eingestellt und es werden nur noch die Lagerbestände abverkauft. Das Nexus 9 war das letzte Gerät aus der 2014er-Generation, die alles andere als erfolgreich gewesen ist.
Der Weg in die Wohnzimmer und auf den Fernseher der Nutzer ist für Google nicht leicht: Nach dem großen Flop von Google TV sollte es Android TV richten, aber auch dieses Betriebssystem findet scheinbar nicht wirklich viel Anklang bei den Nutzern: Der mit großen Ambitionen gestartete Nexus Player, mit dem das Betriebssystem direkt auf jeden Fernseher gebracht werden konnte, wurde nun offiziell eingestellt und kann nicht mehr im Google Store gekauft werden.