Vor über 10 Jahren hat Google den Lunar X-Prize ins Leben gerufen, und hat sich selbst und den Teilnehmern damit sehr große Ziele gesetzt: Innerhalb von gut sieben Jahren sollte es mindestens einem privaten Team gelingen, auf dem Mond zu landen und dort eine kurze Strecke zurückzulegen sowie HD-Signale zu senden. Jetzt, nach mehreren Jahren Gnadenfrist, musste Google eingestehen dass das wohl doch zu ambitioniert war und hat den Wettbewerb offiziell beendet.
Vor mittlerweile knapp 10 Jahren hat Google den Lunar XPRIZE ausgerufen, der private Teams dazu aufgerufen hat, ein Fahrzeug zu entwickeln dass auf dem Mond landen und dort auch fahren kann. Der Wettbewerb läuft nun schon deutlich länger als ursprünglich geplant, und auch jetzt wird das Zeitlimit noch einmal erhöht. Dennoch haben die Teams nur noch wenige Monate Zeit, tatsächlich alle Aufgaben zu erfüllen und sich die 20 Millionen Dollar Preisgeld zu holen.
Es ist mittlerweile schon mehr als 8 Jahre her, dass Google den Lunar X-Prize ausgerufen und damit wohl einen der ambitioniertesten Wettbewerbe aller Zeiten gestartet hat. Die Challenge verspricht der Person bzw. dem Team, das zuerst ein privates Gefährt auf den Mond schicken und dort auch fahren lassen kann, ganze 30 Millionen Dollar. Um diesen Wettbewerb und den Wettlauf zum Mond wieder etwas mehr zu promoten, hat Google nun gemeinsam mit J. J. Abrams mehrere Kurzfilme produziert, die die Projekte begleiten.
Der im September gestartete Google Lunar X-Prize kann seinen ersten Erfolg vermelden: Gestern wurden, nach einem knappen halben Jahr, die ersten 10 offiziell teilnehmenden Teams vorgestellt. Insgesamt gab es mehr als 560 Bewerbungen, wovon die meisten aber wohl nicht die nötigen Voraussetzungen erfüllt haben dürften. Als Preisgeld sind weiterhin 30 Mio. Euro ausgelobt.
X-Prize Cup
Seit einigen Jahren liefern sich Firmen wie Richard Bransons Virgin Galactic, Hobby-Astronauten und Wissenschaftler einen Wettlauf um den Weg ins Weltall. Ähnlich wie beim Ansari X-Prize geht es darum innerhalb von wenigen Wochen mit dem gleichen Raumschiff in den Weltraum zu starten - und das möglichst kostengünstig. Google hat eigens für ein Experiment in wenigen Tagen eine Webseite für X-Prize und Google Earth-Fans eingerichtet.Auf der Website Wirefly X-Prize Cup gibt es alles was das Raumfahrer-Herz begehrt: Eine Placemark-Sammlung von Raketenbasen in New Mexico, ein paar Raumschiff-Modelle die via SketchUp modelliert worden sind, ein 3D-Modell des Experiment-Ortes inklusive dem startenden Raumschiff und einer Placemark-Sammlung die viele Raketenstarts in den letzten Jahrzehnten rund um die Welt protokolliert hat.Siehe auch: » 2 Enterprise-Modelle im SketchUp Warehouse» Google Earth Wirefly X-Prize Cup