Googles wohl wichtigstes Produkt und Gelddruckmaschine AdWords ist mittlerweile 15 Jahre alt und hat sich im Laufe der Jahre zu einem immer umfangreicheren Tool entwickelt - doch die Darstellung der Textanzeigen und deren Limitierungen sind stets gleich geblieben. In Zukunft werden die über AdWords geschalteten Werbeanzeigen in der Websuche aber in der Größe wachsen und noch mehr Platz einnehmen als bisher.
Immer wieder einmal testen Googles Designer kleinere und größere Änderungen an der Oberfläche der Websuche und lassen diese auf einen Teil der Nutzer los. Nach dem doch etwas kuriosen Test mit schwarzen Links, gibt es nun weitere Tests die nicht mehr ganz so auffällig, aber nicht weniger relevant sind. Die Desktop-Ergebnisse nähern sich mit dem neuen Test optisch sehr stark der mobilen Websuche an.
Googles Websuche besitzt schon seit langer Zeit eine Art Intelligenz, die versucht die Suchanfragen eines Nutzers besser zu verstehen und sich fehlende Informationen aus dem Kontext oder aus vergangenen Anfragen zu holen. Diese Stärke möchte man nun noch weiter ausbauen und hat den Google Assistant angekündigt. Dabei handelt es sich derzeit nicht um ein eigenständiges Produkt, sondern um eine Technologie die von anderen Apps genutzt werden kann.
Schon seit über einem Jahr ermittelt die EU-Kommission offiziell gegen Google wegen des Vorwurfs des Machtmissbrauchs durch den hohen Marktanteil der Suchmaschine. Bisher ist das Verfahren eher im Stillen abgelaufen ohne dass Informationen nach außen gedrungen sind, doch jetzt gibt ein Bericht Grund zur Sorge: Laut einer US-Zeitung soll Google schon in den nächsten Wochen eine Strafzahlung von 3 Milliarden Euro und weitreichende Änderungen an der Suchmaschine aufgebrummt bekommen.
Googles Designer sind bekannt dafür, immer wieder einmal Entwürfe auf eine handvoll Nutzer los zu lassen und deren Reaktion bzw. Verhalten zu untersuchen. Auch bei der Websuche gibt es immer wieder einmal Änderungen und Tests, die dann oftmals in einer abgewandelten Form tatsächlich für alle Nutzer ausgerollt werden. Jetzt tasten die Designer ein Heiligtum an und haben tatsächlich die Farbe der blauen Links in Schwarz geändert.
Auch abseits der populären Tochter Deepmind arbeiten viele Google-Teams seit Jahren an der Künstlichen Intelligenz und haben dabei in der Vergangenheit große Fortschritte gemacht. Die Algorithmen sind immer besser in der Lage die Anfragen der Nutzer zu verstehen und auf diese zu reagieren. Jetzt verfolgt man das große Ziel, die Antworten auch etwas menschlicher zu gestalten und eventuell Gefühle mit ins Spiel zu bringen. Dazu hat man den Algorithmen jetzt mehrere tausend romantische Romane vorgesetzt.
Auf dem Desktop stellt Microsoft mit den diversen Windows-Versionen noch immer das dominante Betriebssystem und hat in den letzten Jahren kaum Marktanteile abgeben müssen. Ganz anders hingegen sieht es bei der Suchmaschine Bing und den eigenen Browsern Internet Explorer und Edge aus - diese verlieren praktisch monatlich Marktanteile. Um diesen Trend zu stoppen hat Microsoft nun alle Konkurrenzprodukte aus der Cortana-App von Windows 10 geworfen.
Für viele Fans scheint es derzeit kaum ein wichtigeres Thema als die sechste Staffel von Game of Thrones zu geben, die in wenigen Tagen erstmals ausgestrahlt wird. Anlässlich dieses Fast-schon-Mega-Events hat nun auch Google wieder einige spezielle Angebote aufbereitet, mit denen man unter anderem die Drehorte besuchen, sich exklusives Videomaterial ansehen oder einfach nur sich selbst per Chrome Extension vor Spoilern schützen kann.
Nach langer Zeit der völligen Ignoranz hat Google offenbar die Liebe für Podcasts entdeckt: Nur wenige Tage nach der Einführung der Podcast-Funktion in Play Music, zieht nun auch die Websuche nach. Ab sofort lassen sich einzelne Folgen von populären Podcasts direkt in der Google-App abspielen, ohne dafür eine zusätzliche App öffnen oder eine andere Webseite besuchen zu müssen.
Den Löwenanteil des Umsatzes macht Google seit Bestehen des Unternehmens mit Werbeanzeigen, und davon entfällt der größte Teil wiederum auf die Websuche. Um diese Umsätze stabil zu halten experimentieren die Designer immer wieder mit kleineren Änderungen, damit die Anzeigen auch in Zukunfts ins Auge springen und den Nutzer ansprechen. Zur Zeit läuft wieder ein kleiner Test, der die farbliche Hervorhebung der Anzeigen ändert und so tatsächlich mehr auffällt.
Vor etwa zwei Monaten hatte Google mit der Ankündigung überrascht ab sofort keine Anzeigen mehr neben den Suchergebnissen anzuzeigen und nur noch die Werbeplätze über und unter den Ergebnissen übrig zu lassen. Für diese Änderung gab es diverse Gründe, über die Auswirkungen hat Google bisher allerdings noch nicht gesprochen. Eine Eye Tracking-Studie zeigt nun, dass viele Nutzer schon gar nicht mehr auf die Anzeigen in der Websuche achten und diese gekonnt ignorieren.
Seit Jahren ist Yahoo! immer stärker am wanken und scheint kaum noch zu retten zu sein, was auch die Geschäftsführung des Unternehmens wohl mittlerweile eingesehen hat. Nach langem Abwehrkampf gegen die eigenen Investoren hatte man vor einiger Zeit beschlossen, das Kerngeschäft des Unternehmens zu verkaufen. Während sich das Interesse daran anfangs noch in Grenzen hielt, könnte nun doch noch ein kleiner Bieterwettkampf beginnen. Auch Google soll heftiges Interesse an Yahoos Kerngeschäft haben.
Der einstige Internetpionier Yahoo! ist in den letzten Jahren gehörig ins Straucheln geraten, woran auch die von Google abgeworbene Marissa Mayer nichts ändern konnte. Wärend man bisher dachte, dass der wankende Pionier Google wohl nicht mehr gefährlich werden könnte, wird nun aber eines besseren belehrt: Denn wie jetzt aufgedeckt wurde, stammt Googles Suchtechnologie von Yahoo!
Im Laufe der Zeit hat Google den Knowledge Graph immer weiter ausgebaut und mit Informationen aus so vielen Gebieten versehen, dass dieser mittlerweile bei gefühlt jeder zweiten Websuche angezeigt wird. Meist handelt es sich dabei nur um aufbereitete Informationen und Fakten aus Quellen wie der Wikipedia, dennoch ist der schnelle Überblick sehr praktisch und kann wertvolle Zeit sparen. Seit kurzem verfügt der Knowledge Graph nun auch über eine Funktion, mit der diese Informationen geteilt werden können.
Auch wenn es sicherlich interessantere Themen als das Wetter gibt, dürfte ein Großteil der Nutzer wohl mindestens eine entsprechende App auf dem Smartphone installiert oder ein Widget auf dem Homescreen eingerichtet haben. Auch in der Google Websuche ist die Frage nach dem Wetter eine der weltweit häufigsten Anfragen und wird dies wohl auch immer bleiben. Eine neue Funktion erlaubt es jetzt, aus der Websuche praktisch eine eigene Wetter-App zu machen, und das mit Hilfe der neuen Wetterkarten.