Normalerweise setzt Google bei seinen Produkten auf eine Plattformübergreifende Strategie und möchte so mit den eigenen Angeboten möglichst viele Nutzer erreichen. Doch bei Windows 8 hatte man eine Ausnahme gemacht, das Microsoft-Betriebssystem so weit es geht boykottiert, und keine Produkte für die Touch-Oberfläche entwickelt. Mit Windows 10 hat Microsoft nun aber vieles richtig gemacht und ist wieder zu den Wurzeln zurückgekehrt. Aber auch jetzt möchte Google nicht auf die von Microsoft geschaffene Infrastruktur setzen und wird das Info Center vorerst nicht unterstützen.
Nachdem bereits viele Google-Dienste auf das Material Design umgestellt worden sind, ist nun auch der Chrome-Browser wieder einmal an der Reihe: Nach und nach wurden in der Vergangenheit bereits kleine Teile auf die neue Designsprache umgestellt, in der Canary-Version des Browsers gibt es nun auch einen ersten Blick auf das neue Design der Downloads-Seite. Diese orientiert sich sehr stark an den Vorgaben und hat ein komplett anderes Aussehen als in der aktuellen Version.
Auf der Google I/O Ende Mai wurden die Chrome Custom Tabs vorgestellt, die es unter Android ermöglichen, eine Instanz von Chrome direkt in einem Popup innerhalb einer App zu laden. Schon bisher stand diese Funktion offiziell in der Dev-Version von Chrome zur Verfügung, hat dort aber praktisch nicht funktioniert und war sehr fehlerhaft. Mit dem aktuellen Update auf Chrome 45 Beta wird diese Funktion nun für alle Nutzer ausgerollt und kann von App-Entwicklern verwendet werden. Die APK-Datei gibt es ebenfalls bereits zum Download.
Seit wenigen Tagen wird Microsofts neues Betriebssystem Windows 10 offiziell ausgeliefert und erfreut sich bisher sehr großer Beliebtheit. Doch Microsoft möchte mit dem größten Software-Launch der Geschichte (14 Mio. Downloads in 24 Stunden) unter anderem auch die Chance nutzen um die eigene Suchmaschine Bing wieder zu mehr Nutzern zu verhelfen. Mit einer simplen Chrome-Extension lässt sich Google als Standard-Anbieter in Windows einstellen.
Mit der großangelegten Einführung von Windows 10 vor zwei Tagen wurde auch der neue Microsoft-Browser Edge offiziell gestartet und an alle Nutzer ausgeliefert. Zu diesem Anlass, und um den neuen Konkurrenten auf dem Markt Willkommen zu heißen, hat Google eine alte Tradition wieder aufleben lassen: Das Chrome-Team hat dem Edge-Team einen Kuchen zukommen lassen.
Mit Safe Browsing hat Google das Surfen im Web für die Chrome-Nutzer schon deutlich sicherer gemacht und warnt die Nutzer vor dem Besuch von potenziell gefährlichen Seiten. Anfang des Jahres hatte man diese Warnungen um Adware-Download-Seiten erweitert, um die Nutzer auch vor diesen Inhalten zu schützen und deren Verbreitung einzuschränken. Jetzt hat Googles Security-Team angekündigt, dass die Nutzer diese Warnmeldung in Zukunft noch deutlich öfter zu Gesicht bekommen werden.
Die Möglichkeiten von Chrome-Extensions sind absichtlich stark limitiert und erlauben keine großen Veränderungen am eigentlichen Browser: Bisher ist es ihnen nur erlaubt, sich über einen Button in den Browser einzufügen, mit dem sich dann weitere Aktionen auslösen lassen oder ein Menü öffnen lässt. Jetzt gibt es einen Hinweis im Chromium Issue Tracker, dass man derzeit an einer Sidebar arbeitet, in der Extensions ebenfalls frei definierbare Inhalte unterbringen können.
Noch vor wenigen Wochen war es ein wahres Highlight wenn eine App im Play Store auf eine Installationsbasis von 1 Milliarde Geräten kommt, doch mittlerweile purzelt diese Rekord fast wöchentlich - und so hat sich gestern erneut eine Google App diese Krone aufsetzen können: Der Chrome-Browser für Android ist nun ebenfalls in den Billionaires Club aufgenommen und ist damit die 12. App die dieses Ziel erreicht hat - und viele weitere stehen schon vor der Tür.
Nach dem ersten Browserkrieg galt der Microsoft Internet Explorer als DER Browser im Web und nahezu alle Webseiten waren für das extrem dominante Programm optimiert. Doch das ist lange her und über viele Jahre galt der IE nur noch als die Krücke im Web, dessen Image noch heute extrem angekratzt ist. Mittlerweile ist der Browser aber wieder am Aufholen und hat den letzten Platz mittlerweile offenbar abgegeben: An Apples Safari-Browser.
Anlässlich des zehnten Geburtstags von Google Earth hat das Maps-Team die Chrome-Erweiterung Earth View mit einer Reihe von neuen Funktionen und vielen neuen Fotos ausgestattet. Die Erweiterung ersetzt die bekannte New Tab-Seite des Chrome Browsers auf dem Desktop und zeigt statt den zuletzt besuchten Webseiten die schönsten Satellitenfotos an. Mit dem jetzigen Update wird die Erweiterung nun deutlich interaktiver und bietet dem Nutzer mehr Möglichkeiten zur weiteren Nutzung des Fotos.
In den letzten Monaten setzt sich Google verstärkt dafür ein, die Verbindung zwischen Webseiten und Apps zu stärken und diese gegenseitig als Rankingfaktor zu benutzen, und in die gleiche Richtung geht nun auch das Chrome-Team: Mit der aktuellsten Chromium-Version wird eine Funktion eingeführt, die dem Nutzer die Installation der zu einer Webseite dazugehörigen Web-App vorschlagen soll. Dafür gibt es allerdings ein paar kleine Voraussetzungen.
Viele von Googles Angeboten, allen voran natürlich die Android-Apps, setzen nicht nur eine ständige Internetverbindung voraus, sondern sind auch auf eine gute Bandbreite angewiesen. Doch es gibt sehr viele Gebiete auf dieser Welt, die auch heute nur eine sehr langsame Anbindung haben und so praktisch vom "modernen Web" ausgeschlossen sind. Google hatte vor einiger Zeit schon ein Tool entwickelt dass dieses Problem durch eine extreme Kompression angeht, jetzt kann dieses aber auch hierzulande genutzt werden.
Lange Zeit galt Google Chrome als der schlankste und schnellste Browser und hat sich bei allen Statistiken vor den großen Konkurrenten an die Spitze gesetzt. Doch natürlich hat auch die Konkurrenz nicht geschlafen und ordentlich nachgelegt, so dass es nun dazu kommt dass der Chrome-Browser zumindest unter OS X zum großen Ressourcenverbraucher geworden ist und stark am Akku zieht. Jetzt hat es sich Google auf die Fahnen geschrieben den Energiehunger von Chrome zu verbessern, und nennt erste Maßnahmen wie man diese optimiert hat.