Vor wenigen Tagen hat Google eine umfangreiche Umstrukturierung bei Android und Pixel angekündigt, im Zuge derer die bisher weitgehend unabhängig voneinander operierenden Abteilungen zusammengeführt werden. Doch diese interne Änderung wird natürlich auch Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem haben und man kann sich wohl vorstellen, dass nicht alle Smartphone-Hersteller darüber glücklich sind. Der neue Chef Rick Osterloh gibt sich aber sehr optimistisch.
Google hat schon vor zwei Wochen das April-Update für die Pixel-Smartphones veröffentlicht, das nur wenige Stunden später für die meisten Geräte ausgerollt wurde. Weil dieses offenbar einige Probleme mit sich brachte, wartet man nicht mehr auf das Mai-Update, sondern hat jetzt eine der seltenen zweiten Runden gestartet. Das zweite April-Update soll die kursierenden Schwierigkeiten mit der Mobilfunk- bzw. Datenverbindung beheben.
Die eng miteinander verwobenen Plattformen Android und Google Play beherrschen weite Teile des Smartphone-Markts und haben laut einer neuen Studie einen sehr großen Einfluss auf die globale App-Nutzung. Es gibt einige interessante Zahlen zur App-Nutzung auf Smartphones, bei denen ein überraschend großer Anteil gar nicht aus dem Google Play Store stammen muss.
Wer ein Smartphone kauft, auf dem kein Apfel-Logo auf der Rückseite zu finden ist, hat mit ziemlicher Sicherheit ein Gerät in der Hand, das auf Googles Betriebssystem Android setzt. Durch Googles gestern angekündigte Umstrukturierung bei Android und Pixel könnten sich mittelfristig allerdings größere Veränderungen im gesamten Ökosystem ergeben. Denn wer ein starkes Android will, muss in Zukunft wohl zu einem Pixel greifen.
Google bezeichnet sich schon seit langer Zeit als 'AI First'-Unternehmen und jetzt hat man große interne Umstrukturierungen angekündigt, die dem Rechnung tragen sollen: Die seit jeher getrennten Abteilungen für Android und Pixel werden unter ein Dach gebracht und damit die langjährige Trennung nahezu vollständig aufgehoben. Aber das ist längst noch nicht alles.
Die nächste Runde der Google System Updates steht vor der Tür und bringt in der neuen Ausgabe eine Reihe von Neuerungen auf viele Smartphones, Tablets und weitere Geräte. Dank der nach wie vor wachsenden Modularität des Betriebssystems Android, kann Google mehrmals pro Monat Verbesserungen ankündigen und in mehreren Wellen ausrollen. In der dritten Runde des April hat man einige Verbesserungen im Gepäck.
Google will die Möglichkeiten der Satellitenkommunikation weiter ausbauen und arbeitet in diesen Tagen an einer Reihe von Funktionen, die mit dem nächsten Android- oder Pixel-Release starten könnten. Jetzt zeigt sich, dass auch Google Maps diese Technologie nutzen soll, um es Nutzern zu ermöglichen, ihren aktuellen Standort mehrmals pro Tag zu übertragen.
Die beiden Betriebssysteme Android und iOS haben den Smartphone-Markt schon vor vielen Jahren nahezu vollständig unter sich aufgeteilt und in puncto Wachstum immer wieder abgewechselt. In diesem Jahr soll das Pendel wieder in Richtung der Google-Plattform ausschlagen, denn Marktforscher prognostizieren ein starkes Wachstum für Android.
Google hat kürzlich die visuelle KI-Suche Circle to Search gestartet, die auf immer mehr Smartphones zur Verfügung steht und es den Nutzern ermöglichen soll, so schnell wie nie zuvor nach Inhalten auf dem Display zu suchen. Doch dieser schnelle Zugang hat offenbar auch den Nachteil, dass es versehentlich aktiviert werden kann. Das bestätigt man jetzt auch bei Google und gelobt Besserung - aber das kann wohl etwas dauern.
Google arbeitet schon seit längerer Zeit an der Satellitenkommunikation für Android und dürfte diese mit der nächsten Generation weiter verbreiten wollen. Schon vor einigen Tagen sind eindeutige Hinweise für eine breitere Nutzung in Android 15 aufgetaucht und wie jetzt bekannt wurde, sollen die kommenden Pixel-Geräte allesamt mit einem neuen Modem ausgestattet sein, das diesen Standard in der neuesten Spezifikation unterstützt.
Es steht fast allen Nutzern von Android frei, ein alternatives Custom ROM zu installieren und somit den gesamten Betriebssystem-Aufsatz auszutauschen. In den letzten Jahren dürfte das Interesse an Custom ROMs aber spürbar nachgelassen haben, sodass auch ein in der Nische populäres Projekt jetzt vor dem Aus steht: Das ROM Pixel Experience wird nach sechs Jahren eingestellt und nicht mehr weiterentwickelt.
Im Google Play Store gab es in den letzten Monaten einige Veränderungen an der Oberfläche, die vor allem die Startseite betrafen und darauf abzielen, dass die Nutzer noch etwas mehr mit dem dominierenden Android App Store interagieren. Jetzt wird recht überraschend ein weiteres Update ausgerollt, das eine neue Navigationsleiste an den unteren Rand bringt sowie die Suchfunktion in mehrere Kategorien teilt.
Mit der Google Umfrage-App haben viele Nutzer die Möglichkeit, durch Beantwortung weniger Fragen ein zusätzliches Guthaben für den Google Play Store zu verdienen - was sich durchaus lohnen kann. Erst vor wenigen Woche wurde eine neue Verdienstmöglichkeit geschaffen und jetzt steht schon das nächste Update vor der Tür: Nutzer werden bald die Möglichkeit, durch Anbindung des GMail-Kontos noch mehr zu verdienen.
In der Android-App von Google Wallet lassen sich bei Bedarf mehrere Bezahlkarten hinterlegen, die an der Oberfläche recht schnell gewechselt und eingesetzt werden können. Jetzt will man den Zugriff auf die hinterlegten Kreditkarten und Debitkarten weiter vereinfachen und gibt den Nutzern die Möglichkeit, eine direkte Verknüpfung zu jeder Karte auf dem Homescreen abzulegen.
Mit dem Start der Pixel 8-Smartphones hat Google Fotos den magischen Editor eingeführt, der deutlich über die Möglichkeiten des magischen Radierers hinausgeht und umfangreichere Bearbeitungsmöglichkeiten bietet. Bisher steht dieses Feature nur den Pixel 8-Nutzern zur Verfügung, doch jetzt hat ein Teardown ergeben, dass man es schon sehr bald für alle Nutzer öffnen möchte. Allerdings nicht ganz ohne Haken.