Es kommt weiter Bewegung in den Markt der schnellen Datenübertragung zwischen zwei Smartphones. Google hat die eigene, über viele Jahre verwendete aber dennoch kaum bekannte, Lösung Android Beam eingestellt und steht kurz davor, den Nachfolger Nearby Sharing zu starten. Nachdem schon vor einigen Tagen erste Informationen bekannt geworden sind, konnte das Tool nun aktiviert werden und zeigt sich in einem ausführlichen Video.
Die Datenübertragung zwischen zwei Smartphones ist aktuell ein heißes Thema, denn was Apple schon seit Jahren mit AirDrop anbietet möchten nun auch Google mit Nearby Sharing und Samsung mit Quick Share anbieten: Der schnelle Austausch ohne Internetverbindung. Samsung wird offenbar nicht auf Googles Technologie setzen, sondern in wenigen Tagen eine eigene Plattform vorstellen, die auch Daten auf Smart Home-Geräte übertragen soll.
Bei Googles Spieleplattform Stadia werden alle Spiele nicht gekauft, sondern vollständig gestreamt - das ist soweit bekannt. Was vielen Nutzer aber vielleicht nicht bekannt ist, ist der enorme Traffic, der beim Zocken entstehen kann. Google hatte zwar schon frühzeitig vor den Datenmengen gewarnt, macht das nun aber nach einem Update der Stadia-App für Android noch einmal sehr viel deutlicher. Die Netze Glühen.
Google bietet schon seit langer Zeit die Mein Gerät finden-Plattform an, mit der sich ein verlorenes oder verlegtes Smartphone wieder aufspüren lassen soll - wenn die äußeren Umstände passen. Vermutlich hat die App schon das eine oder andere Smartphone gerettet und soll nun auch auf weitere Geräte erweitert werden. Die aktuelle Version der App enthält eindeutige Hinweise auf eine ohnehin schon vor langer Zeit angekündigte Funktion: Verbundene Bluetooth-Geräte finden.
In wenigen Monaten wird Google aller Voraussicht nach die erste Beta-Version von Android 11 veröffentlichen und wieder viele Neuerungen in das Betriebssystem bringen. In den letzten Wochen sind schon viele Neuerungen bekannt geworden, die sowohl den Endnutzer als auch die App-Entwickler betreffen. Vor allem für App-Entwickler ist eine neue Version stets ein zweischneidiges Schwert, das Google ab Android 11 mit einem neuen Tool entschärfen möchte.
Google möchte den Nutzern dabei helfen, die Smartphone-Nutzung einzuschränken bzw. die Zeit am mobilen Gerät sinnvoller zu nutzen. Dafür wurde schon vor längerer Zeit die Digital Wellbeing-Plattform geschaffen, mit der die Smartphone-Nutzung nicht nur kontrolliert, sondern auch eingeschränkt werden kann. Nun hat die App in der Beta-Version ein interessantes Update erhalten, das vor allem für die kleinen Aufgaben zwischendurch sehr praktisch sein kann.
Der Chrome-Browser macht es unter Android sehr leicht, die aktuell geöffnete Webseite mit anderen Nutzern oder Apps zu teilen und verwendet dafür den im Betriebssystem integrierten Teilen-Dialog. Schon bald soll der Browser an dieser Stelle ein großes Update erhalten, das weitere native Möglichkeiten mitbringt, die Webseite mit anderen Nutzern zu teilen. Unter anderem wird es einen QR-Code-Generator sowie eine Screenshot-Funktion geben.
In wenigen Wochen wird Google die neue Suchmaschinen-Auswahl in Android freischalten und es allen EU-Nutzern sehr leicht machen, bei der Ersteinrichtung des Smartphones eine alternative Suchmaschine auszuwählen. Wer auf diese Browserweiche nicht warten oder die Entscheidung später revidieren möchte, kann das mit nur wenigen Schritten tun. Wir zeigen euch, wie ihr die Standard-Suchmaschine im Chrome-Browser für Android umstellen könnt.
Google arbeitet am neuen Nearby Sharing und möchte mit dieser Technologie das über die Jahre etablierte Android Beam ersetzen - spätestens ab Android 11 soll es soweit sein. Darauf muss man allerdings gar nicht warten, denn Google hat schon heute eine App im Portfolio, mit der sich beliebige Daten sehr einfach zwischen zwei Smartphones austauschen lassen. Dafür werden weder eine physische Verbindung noch die Mobilen Daten benötigt.
Google ist bekannt und berüchtigt dafür, ständig experimentelle Funktionen und Oberflächen für einen kleinen Teil der Nutzer auszurollen und auf diesem Wege Feedback zu sammeln. Die Google-App für Android ist ein ständiger Kandidat in dieser Kategorie und möchte diese Experimente nun offenbar auch auf offiziellem Wege durchführen und den Nutzern mehr Möglichkeiten geben. Dazu wurde kürzlich der Labs-Bereich eingeführt, bei dem interessierte Nutzer immer mal wieder reinschauen sollten.
Smarte Technologien spielen im Auto nicht erst seit Android Auto eine große Rolle, aber Googles Plattform hat den Zugang sowohl für Nutzer als auch Entwickler vereinfacht. Ein Startup hat im Rahmen der vergangenen CES eine interessante Technologie gezeigt, mit der sich Autounfälle mit Fußgängern verhindern oder zumindest verringern lassen sollen. Möglicherweise könnte so etwas in Zukunft auch für Googles Android Automotive sehr interessant werden.
Smartphone-Nutzer erhalten je nach Nutzung täglich Dutzende bis Hunderte Benachrichtigungen, wovon ein Großteil vermutlich kaum beachtet und direkt weggewischt wird. Die zahlreichen Benachrichtigungen des Play Stores könnten dazugehören - das dürfte sich zumindest Google gedacht haben und hat nun eine Kategorie vollständig und ohne Ankündigung entfernt. Ab sofort werdet ihr nicht mehr über aktualisierte Apps informiert.
Die Google Telefon-App erfreut sich aus diversen Gründen großer Beliebtheit und wird neuerdings auch von Xiaomi eingesetzt, obwohl sie vor allem auf den Pixel-Smartphones zu finden ist. Schon bald dürfte die App ein größeres Update erhalten, das gleich zwei häufig geforderte Funktionen im Gepäck hat: Die Aufzeichnung von Telefonaten und der Download von Sprachnachrichten aus der Mailbox.
Im vergangenen Jahr hat Google mit dem Start von Android 10 die Android Beam-Technologie eingestellt und bietet seitdem keine offizielle Möglichkeit mehr, beliebige Daten ohne Umwege zwischen zwei Smartphones auszutauschen. Schon kurz nach der Einstellung wurde bekannt, dass das Android-Team an einem Nachfolger arbeitet, der zuerst als "Fast Share" bekannt war und nun umbenannt wurde. Die neue Lösung nennt sich jetzt "Nearby Sharing" und könnte schon sehr bald freigeschaltet werden.
Google ist meisterhaft darin, die Nutzer mit neuen Funktionen zu verwirren, über deren Verfügbarkeit man sich nie so ganz sicher sein kann. Die Google-App für Android ist ein Paradebeispiel in dieser Disziplin und legt nun noch eine Schippe drauf: Ab sofort gibt es einen für alle (?) Nutzer zugänglichen experimentellen Bereich, in dem zusätzliche Funktionen freigeschaltet und getestet werden können. Den Anfang machen zwei wenig aufregende Features.