Snapseed: Googles kostenlose Fotobearbeitung erhält viele neue Funktionen – Presets, Motion Blur und mehr

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Nach einer mehrjährigen Ruhephase legt Google seit einiger Zeit wieder bei der kostenlosen Bildbearbeitung Snapseed mit neuen Funktionen nach. Jetzt hat man die Version 4.2 veröffentlicht, die gleich vier „Major Upgrades“ im Gepäck hat und auch an vielen weiteren Stellschrauben dreht. Das Update kommt in diesen Tagen bei allen Nutzern an und komplettiert die beliebte Android-App weiter.


snapseed logo

Aus irgendeinem unbekannten Grund hat Google vor einiger Zeit die kostenlose Bildbearbeitung Snapseed wiederbelebt, die nun regelmäßig Updates und neue Funktionen erhält – sehr zur Freude der treuen und neuen Nutzer. Jetzt hat man die Version Snapseed 4.2 veröffentlicht, die nach einer etwas längeren Betaphase einen ganzen Schwung an Neuerungen und Veränderungen im Gepäck hat.

Die Betaphase hat nicht nur dabei geholfen, die neuen Funktionen ausführlich zu testen, sondern wohl auch Probleme bei Preset-Formaten aufgedeckt haben, Fehler mit LUT-Dateien, Tiefenkarten und mehr. Jetzt steht die Version 4.2 bereit, die den Nutzern noch mehr kreative Kontrolle über ihren medialen Workflog geben soll. Mit den Presets sollen sich bevorzugte Bearbeitungsstile so schnell wie möglich in Snapseed einbringen und auch mit anderen Nutzern teilen lassen.

In der folgenden Auflistung findet ihr die wichtigsten Neuerungen in der aktuellen Version der App, die neben den bereits erwähnten Presets und Filtern auch neue Werkzeuge im GEpäck hat. Wichtig ist aber auch die wachsende Community, die mit Looks versorgt wird. Google weist darauf hin, dass die Einführung stufenweise erfolgt, sodass es bei einigen Nutzern etwas länger dauern kann und andere die Funktionen vielleicht schon einige Tage oder Wochen verwenden können.




Das steckt in Snapseed 4.2

  • Motion Blur für mehr Dynamik
    Mit diesem brandneuen Werkzeug lassen sich statische Fotos in dynamische Szenen verwandeln. Nutzer können das gesamte Bild mit Bewegungsunschärfe versehen, den Hintergrund für einen klassischen Mitzieh-Effekt (Panning) verzerren, während das Motiv scharf bleibt, oder die Bewegung gezielt nur auf das Motiv selbst anwenden.
  • Natürliche tiefenbasierte Unschärfe
    Das „Lens Blur“-Tool greift nun direkt auf die im Foto gespeicherten Tiefeninformationen der Szene zurück. Dadurch wird der Hintergrund besonders natürlich weichgezeichnet, vergleichbar mit einem echten Objektiv mit weit geöffneter Blende. Ein zusätzlicher „Bokeh Boost“ sorgt dafür, dass helle Bereiche und Glanzlichter im Hintergrund zu weichen, cremigen Bokeh-Effekten aufblühen.
  • Flexibler Preset- und LUT-Import
    Wer Presets oder Custom-LUTs für das Color Grading aus anderen Programmen wie Lightroom nutzt, kann diese nun nahtlos in Snapseed weiterverwenden. Über das Menü lassen sich Formate wie .cube, .xmp, .3dl, .png und .snapseed mit wenigen Klicks importieren. Eigene „Looks“ können zudem exportiert und inklusive der integrierten LUTs mit anderen geteilt werden.
  • Integrierte Community Looks
    Snapseed zeigt nun eine rotierende, vom Team kuratierte Auswahl an Community-Bearbeitungen direkt in der App. Man kann diese Looks auf den Originalfotos betrachten, mit einem Tippen auf die eigenen Bilder anwenden und das komplette „Bearbeitungs-Rezept“ öffnen, um jeden einzelnen Regler und Bearbeitungsschritt nachzuvollziehen. Eigene Werke können über den Hashtag #SnapseedLook für eine Platzierung vorgeschlagen werden.
  • Plattformspezifische Verbesserungen
    Für Android-Nutzer wird nun flächendeckend das vollständige „Multi-Wheel Color Grading“ ausgerollt, passend zur neuen LUT-Integration. Nutzer von iPhones und iPads profitieren von der neuen Unterstützung für das Querformat (Landscape-Modus), was die Bearbeitung auf Tablets deutlich komfortabler macht.

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[Reddit]

Letzte Aktualisierung am 20.10.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.


 


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