Jahr: 2009
Google hat es nun endlich geschafft, das Verzeichnis der Chrome Themes online zu stellen. Auf dieser Seite findet man über 20 verschieden Themes für Google Chrome. Zwar gab es schon wenige Stunden nach der Veröffentlichung von Chrome erste Themes, doch für diese musste man eine Datei ersetzen, was teilweise zu Problemen geführt hat.
Genau 29 verschiedene Themes findet man aktuell im Verzeichnis. Alle Themes sind von Google erstellt. Wer selber eine Theme erstellen möchte, findet hier eine kleine Anleitung. Nachdem man sich seine Theme ausgesucht hat, klickt man auf "Apply theme". Jetzt wird eine .crx Datei heruntergeladen und nach dem Download verändert sich Chrome ohne Neustart. Nach der Installation der Theme könnt ihr die .crx-Datei aus dem Download Ordner löschen, da die Theme direkt im Profil installiert ist.
Wenn Euch eine Theme nicht mehr gefällt, könnt ihr entweder über die Einstellungen oder über die Standard-Theme wieder herstellen oder ihr installiert die Standard-Theme aus dem Verzeichnis.
Wer wieder zu einer anderen schon installierten Theme wechseln will, ruft chrome://extensions auf. Hier werden alle Themes und Extensions gelistet. Klickt man auf Reload wird die Theme neuinstalliert. Über Uninstall wird die Theme auch aus dem Profil gelöscht.
Google hat ein weiteres Experiment im Google Mail Labs veröffentlicht. Dieses Experiment richtet sich vor allem an Nutzer von Netbooks. "Remove Labels from Subjects" entfernt die Labels aus der Inboxansicht.
Die Idee dahinter finde ich klasse. Allerdings könnte man das auch noch verbessern. Man könnte zum Beispiel eine Option schaffen, bei der man festlegen kann, bei welcher Bildschirmgröße die Labels verschwinden sollen. Die meisten Netbooks haben eine Auflösung von etwa 1024x768 Pixel.
Wie immer muss man das Experiment in den Einstellungen unter Labs aktivieren. Hier findet man es im unteren Drittel.
Google startet mit der Werbekampagne Going Google einen Angriff auf Microsoft. Auf großen Werbetafeln in den USA wirbt Google Unternehmen an, die Google Apps verwenden sollen. Bereits 1,75 Millionen Unternehmen seien bereits zu Google gewechselt.
Google spricht gezielt Unternehmen an, die Microsoft Exchange oder Lotus Notes nutzen. In einige US-Städten wie New York, hat Google große Tafeln aufgestellt, auf denen jeden Tag ein anderer Spruch zu lesen sein wird. Heute soll dort "Just heard about going Google. I want to know more." (Gerade von "going Google" gehört. Ich möchte mehr darüber wissen.)
In einem Beitrag in der Chromium Diskussionsgruppe schreibt einer der Entwickler von Chromium, dem OpenSource-Projekt hinter Google Chrome, dass der Browser in den kommenden Tagen ein neues Feature bekommen wird. Es soll die Lesezeichen zwischen Chromium bzw. Chrome und dem Google Account synchronisieren. Google hat vor das über Protocol Buffers (protobuf) abzuwickeln und den Code des Synchronisationsdienstes offen zulegen.
Vorerst werden nur die Lesezeichen in beide Richtungen übertragen. Später soll dann auch der Verlauf und andere Daten folgen. Selbst verständlich wird es nur optional angeboten. Etwas ähnliches entwickelt Mozilla unter dem Namen Weave. Geplant ist zudem ein Webinterface für die Verwaltung der Bookmarks.
Google hat die Finance-Onebox nun auch nach Deutschland gebracht und zeigt so Börsen-Interessierten ganz schnell den aktuellen Kurs der Aktie an. Dieses Feature bietet der Suchmaschinenbetreiber schon längere Zeit für die USA an. Gibt man in die Suchmaske einen Firmennamen zum Beispiel BMW ein, wird der aktuelle Kurs angezeigt. Dabei ist es egal ob man den Namen oder die Kennnummer des Wertpapiers eintippt (519000).
Fast 3 Jahre nachdem Google-Chef Eric Schmidt bei Apple in den Aufsichtsrat gegangen ist, verlässt er diesen wieder. Da sich die Geschäftsfelder der beiden Unternehmen in den letzten Monaten und Jahren immer mehr überschneiden (insbesondere in punkto android und wohl auch Chrome OS), wirft Apple-Chef Steve Jobs ihn heraus.
Dieser Rauswurf dürfte wohl auch die bisher eher freundschaftliche Haltung der beiden Unternehmen untereinander begraben. Als Grund wird offiziell angeführt dass Google mit android und Chrome OS in Kernbereiche von Apple eingedrungen ist. Hier herrscht natürlich ein Interessenskonflikt und Schmidt könnte die Entscheidungen des Aufsichtsrats zu Googles Gunsten beeinflussen.
Dann ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit bis einige Google-Produkte vom iPhone verschwinden und durch Konkurrenz-Angebote ersetzt werden.
» Presseerklärung von Apple
[heise]
Im Herbst letzten Jahres hat Google die Online Marketing Challenge für 2009 gestartet, diese Wochen wurden nun die Gewinner bekannt gegeben. Erneut konnte der Würzburger Professor und Suchmaschinenexperte Mario Fischer unter den besten 15 landen. Zwei Gruppen der FH Würzburg-Schweinfurt belegten den Platz 2 und 3.
Bei der Online Marketing Challenge sollen Studenten mithilfe von Google Adwords eine Kampagne für eine Firma in ihrer Region entwickeln. Jeder Gruppe stehen 200 $ zur Verfügung. Die Studenten Daniel Unger, Axel Scheuering und Axel Zimmermann-Pfeiffer belegten den zweiten Platz weltweit.
Sie entwickelten eine Kampagne für Cinemore-Shop.de, einen Shop für Film-Merchandising-Produkte, Aluboxen und BluRay Video, der von der EIKONA AG aus Volkach (Landkreis Kitzingen, Bayern) programmiert wurde.
Die Studenten um den Usability-Experten Prof. Dr. Fischer optimierten auch gleich die Bedienbarkeit der Seite und sorgten so für einen einfachere Bestellprozess. Innerhalb von drei Wochen hatte man so über 1000 unique Besucher und steigerte die Verkäufe um über 330%.
Weitere Ergebnisse finde am auf diesen beiden Seiten.
An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an die beiden Teams um Mario Fischer, der hier ab und an auch vorbei schaut :)
Google hat auf dem Unternehmensblog Besitzer von Solar- und Photovoltaikanlagen dazu aufgefordert ihre Anlagen zu reinigen. Google hat selbst eine riesige Photovoltaikanlage mit rund 1,6 Megawatt auf dem Dach der Firmenzentrale in Mountain View sowie auf den Parkplätzen installiert.
Im Blogposting heißt es, dass bei den Paneelen immer wieder Schmutz hängen bleibt und so weniger Energie produziert werden kann. Google fragte sich, ob es sinnvoll ist, die Anlage zu reinigen um so mehr Strom erzeugen zu können. Wie man diese Frage aber beantworten soll, ist man sich aber unsicher.
Google hat dafür seine Statistiken analysiert. Nach Reinigungen, nach Regen und nach Jahreszeiten. Google selbst nutzt verschieden Paneele, zum einen schräg gestellte auf dem Dach und komplett flache über den Parkplätzen. Diese Anlage hat Google nach 15 Monaten zum ersten Mal gereinigt. Am nächsten Tag wurde doppelt so viel Energie erzeugt. Als man nach acht Monaten eine weitere Reinigung vornahm, stieg der Energieausstoß immerhin um 36 Prozent an.
Google stellte fest, dass diese Reinigungen also die beste Möglichkeit sind, den Energieertrag zu steigern, daher wurden diese auf die Liste für den Frühjahresputz gesetzt.
Bei der Anlage auf dem Dach schaut es anders aus. Man stellte fest, dass der Regen die Anlage sehr gut reinigt, lediglich in den Ecken sammelt sich immer wieder Schmutz, der aber die "Ausbeute" nicht bzw. nur sehr gering minimiert, an. Deswegen werde man auf dem Dach keine manuelle Reinigung vornehmen, sondern die Säuberung Mutter Natur überlassen.
Google hat auch nachgerechnet und stellt fest, dass sich die Anlage bereits nach 6,5 Jahren amortisiert hat.
Die US-Telekomaufsichtsbehörde FCC ermittelt wegen der Sperrung der Google Voice Anwendungen im AppStore von Apple. Die Behörde schrieb laut Wall Street Journal einen Brief an die beiden Unternehmen sowie an den Netzbetreiber AT&T, der das iPhone in den USA exklusiv vertreibt.
Die Behörde möchte von AT&T wissen, ob es bei der Entscheidung einbezogen war. Weder Apple noch AT&T haben bisher Stellung genommen.
Mit der Google Voice App hätte man günstige Gespräche ins Ausland führen können, außerdem hätte man damit SMS verschicken können. Google Voice lässt sich nur in den USA nutzen und man benötigt eine Einladung.
[heise]
Ilja Jefimowitsch Repin war ein russischer Maler aus der Ukraine. Er gilt als der bedeutendste Vertreter der ukrainischen und russischen Realisten.