In wenigen Wochen lädt Google zur großen Entwicklerkonferenz Google I/O, die uns auch in diesem Jahr wieder sehr viele Ankündigungen rund um die wichtigsten Produkte und Plattformen bringen wird. Die geplanten Themen hat man bereits grob skizziert und dennoch kann man wohl schon jetzt sagen, dass auch die diesjährige I/O ein Event werden wird, nachdem wir die Worte "Künstliche Intelligenz" und "Gemini" wohl nicht mehr hören können werden.
Google gibt rund um die KI-Plattform Gemini seit weit über einem Jahr richtig Gas und liefert Woche für Woche immer neue Funktionen, tiefere Integrationen und sonstige Verbesserungen. Vermutlich schon im nächsten Monat wird es den nächsten großen Schritt geben, der Gemini im Google-Netzwerk endgültig allgegenwärtig macht: Es steht der Start auf mindestens fünf neuen Plattformen im erweiterten Android-Ökosystem bevor!
Die Suchmaschine ist das älteste Google-Produkt und gleichzeitig eines der strategisch und finanziell wichtigsten Dienste, aber dennoch kann man langsam Zweifel an der Google Websuche bekommen. Dass die Qualität der Ergebnisse rapide sinkt, ist die eine Sache. Die andere hingegen, dass die Kernfunktion einer Suchmaschine durch die Integration von Gemini immer weiter verdrängt wird. Und das laut aktuellen Zahlen in einem wahnsinnigen Tempo.
Google baut den Funktionsumfang des KI-Modells Gemini und dessen angebundener Produkte immer weiter aus, wobei in letzter Zeit sogar noch an Geschwindigkeit zugelegt wurde. Wer den vollen Umfang ohne Grenzen nutzen möchte, benötigt allerdings ein Gemini Advanced-Abo. Jetzt zeichnet sich immer deutlicher ab, dass nur wenige Nutzer bereit sind, für die Gemini-KI zu bezahlen. Und das ist für Google ein Problem.
In diesen Tagen erhalten auch Nutzer der Kartenplattform Google Maps immer mehr Hinweise bzw. Funktionen auf eine tiefere Integration des KI-Modells Gemini und dessen praktische Fähigkeiten. Jetzt zeigt sich US-Nutzern ein interessantes neues Feature, das die Reiselust der Nutzer wecken soll: Denn die App scannt alle lokal auf dem Smartphone gespeicherten Screenshots und schlägt deren Orte und Adressangaben vor.
Googles KI-ChatBot Gemini besitzt schon seit längerer Zeit einen integrierten Bildgenerator, der auf Basis des Imagen-Modells beliebige Motive erzeugen kann. Jetzt wird eine neue Funktion ausgerollt, auf die viele Nutzer schon seit länger Zeit gewartet haben dürften, nämlich die Bildbearbeitung. Nutzer können jetzt ein Bild hochladen oder ein von Gemini erstelltes auswählen und per Prompt anpassen.
Für die weite Verbreitung von Gemini will Google keine Zielgruppe auslassen und hat jetzt auch die zahlreichen Kinderkonten für sich entdeckt. Nachdem ein kürzlicher Teardown schon erste Hinweise hervorbrachte, gibt es jetzt den Startschuss von Gemini for Kids für erste Nutzer. Der per Family Link verwaltbare KI-ChatBot startet testweise in einer angepassten Version für Kinder und Jugendliche.
Schon bald steht die Entwicklerkonferenz Google I/O auf dem Programm, die ohne Frage auch rund um Gemini sehr viele große Ankündigungen bringen wird. Auch in diesem Jahr dürfen wir wieder ein großes KI-Event erwarten, für das Google schon jetzt die Messlatte nach oben legt: Es soll mehr Personalisierung, eine höhere Reichweite und viele neue Nutzungsmöglichkeiten für das KI-Modell geben.
Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass Google mit den Abo-Plattformen sehr erfolgreich ist und jetzt hat man neue Zahlen genannt, die ein beeindruckendes Wachstum zeigen: Laut den kürzlich veröffentlichten Quartalszahlen kommen die beiden Plattformen Google One und YouTube Premium jetzt schon auf 270 Millionen Abonnenten. Und der nächste Meilenstein wird nicht lange auf sich warten lassen.
Erst vor wenigen Wochen hat Google mit dem breiten Rollout der KI-Übersicht in der Websuche begonnen und somit dafür gesorgt, dass immer mehr Nutzer eine Info-Zusammenfassung über den Suchergebnissen erhalten. Jetzt gab es einen interessanten Einblick darin, wie hoch dessen Reichweite mittlerweile ist: Die KI-Übersicht soll mehr als 1,5 Milliarden Nutzer jeden Monat erreichen.
Das KI-Modell Gemini wird immer weiter in die bestehenden Produkte integriert und kommt jetzt auch bei immer mehr Nutzern der Kartenplattform Google Maps an: Diese zeigt sich in Form eines Ask-ChatBots, der Fragen zu vielen Orten beantworten oder auch Anweisungen ausführen kann. Nachdem sich das schon vor einigen Wochen erstmals gezeigt hat, kommt es nun bei ersten Nutzern auf ihrem Smartphone an.
Google hat dem KI-Modell Gemini starke generative Fähigkeiten spendiert, die weit über die Texterstellung oder das Generieren von Bildern hinausgeht - nämlich bis hin zur Erstellung von Videos. In diesen Tagen hat der Videogenerator Veo 2 seinen großen Auftritt und wird durch die Integration in den KI-ChatBot sicherlich deutlich mehr verwendet werden. Wir zeigen euch anlässlich dessen viele Beispielvideos, die die Qualität des Modells unterstreichen.
Google hat ein großes Hardware-Portfolio aufgebaut, das mit mehreren Marken in den unterschiedlichsten Kategorien aktiv ist. Neben den beiden Kernmarken gehören auch Nest und Fitbit dazu, um deren Zukunft es nicht zum Besten steht. Denn beide Marken und ihre Produktreihen dürften eingestellt und Googles Mehrmarkenstrategie überdacht werden. Auch daran dürfte Gemini nicht ganz unschuldig sein.
Googles Pläne rund um den KI-ChatBot Gemini könnten kaum größer sein, denn man hat für dieses Jahr nicht nur eine gewaltige Weiterentwicklung ausgeschrieben, sondern peilt auch die unbedingt erforderliche Marktführerschaft an. Doch wie sich jetzt zeigt, könnte dieses Ziel verfehlt werden. Denn die vor wenigen Tagen erstmals veröffentlichten Gemini-Nutzerzahlen lassen vermuten, dass es nicht ganz rund läuft.
Schon in wenigen Wochen wird Gemini für WearOS starten und auch auf den Smartwatches den Google Assistant vollständig ersetzen. Über den zusätzlich zu erwartenden Funktionsumfang ist bisher noch nichts bekannt, doch dafür ist jetzt eine interessante neue Geste entdeckt worden, mit der sich die KI aufrufen lässt. Diese von Apple inspirierte Geste soll die Nutzung der KI erleichtern.