Google wird schon bald die Windows-Apps zu Chrome OS bringen und die Chromebooks somit der großen weiten Microsoft-Welt öffnen, die seit Jahrzehnten den Desktop-Markt dominiert. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass man dem Betriebssystem Windows nun wohlgesonnen ist - zumindest nicht mehr oder weniger als bisher. In einer sehr sehenswerten Reihe von Werbespots nimmt Google wohl auch deswegen den großen Konkurrenten auf den Arm - inklusive einer langen Version mit Bill Nye, "The Science Guy".
Google hat viele Jahre lang jeder Android-Version eine süße Bezeichnung verpasst, die ursprünglich als Beiname gedacht war, den meisten Nutzern aber geläufiger als die eigentliche Versionsnummer gewesen sein dürfte. Daran waren auch die süßen Maskottchen nicht ganz unschuldig, die jährlich parallel zur Veröffentlichung des Betriebssystems im Vorgarten des Googleplex aufgestellt wurden. Kurz vor dem Android 11-Release blicken wir noch einmal auf alle Figuren vor Googles Hauptquartier.
Googles Entwickler basteln nicht nur an den bekannten und millionenfach genutzten Produkten, sondern beschäftigen sich auch immer wieder mit unterhaltsamen und spaßigen Experimenten, die als Grundlage für zukünftige Produkte dienen könnten. Eines dieser Produkte ist der Google Song Maker, der im Chrome Music Lab entstanden ist und jedem Nutzer die Möglichkeit gibt, kinderleicht und in sekundenschnell einen eigenen Song zusammenzuklicken. Sollte etwas hörbares herauskommen, lässt sich der ganze Spaß auch noch speichern und teilen.
Google hat noch vor dem Start der Spieleplattform Stadia das Versprechen abgegeben, das Spielen langfristig immer und überall zu ermöglichen - überall dort, wo es technisch möglich ist. Auf einer sehr wichtigen Plattform wird das wohl noch etwas länger dauern, aber das liegt nicht in Googles Machtbereich. Ein Bastler hat kürzlich gezeigt, dass das Spielen theoretisch sogar auf den Geräten möglich ist, von denen man es nicht erwartet hätte: Stadia zocken auf dem E-Reader.
Google möchte die Windows-Apps auf die Chromebooks bringen und arbeitet an entsprechenden Möglichkeiten für das Betriebssystem Chrome OS. Das ist nicht nur in puncto Komfort ein großer Schritt, sondern weicht auch vom ursprünglichen Konzept des Chrome OS-Ökosystems ab. Interessant ist aber auch, wie Googles Entwickler diesen Schritt begründen und mit einem spöttischen Kommentar dem Konkurrenten Microsoft eins mitgeben.
Google des Tages: 60/2(10+5) (?)
Mal etwas spaßiges und zugleich für einige Menschen kniffliges zum Wochenende: Obige Aufgabe kursiert seit einigen Tagen im Web und ist als mathematisches Problem viral gegangen. Der Grund ist ganz einfach der, dass es - so meinen es zumindest die selbsternannten Experten - mehrere mögliche Lösungen gibt, die jede Gruppe ausgiebig verteidigt. Deswegen befragen wir einfach mal Professor Google und machen es zum "Google des Tages".
Die Kartenplattform Google Maps hat gerade erst die Navigation per Fahrrad verbessert und unterstützt seit Jahren zahlreiche weitere Verkehrsmittel mit speziellen Routen. Nun wird auch die Fußgänger-Navigation erweitert und um eine interessante neue Variation ergänzt, die viele Eltern freuen wird: Die Navigation zu Fuß mit Kleinkind - denn dann kann es auch schon mal länger dauern. Die Investigativ-Journalisten der Tagespresse konnten das nun exklusiv testen.
Vor gut zehn Jahren hat Google die Plattform Google Arts & Culture geschaffen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Welt der Kunst und Kultur zu digitalisieren und allen Menschen weltweit näherzubringen - und das mit großem Erfolg. Auf dieser Mission hat man immer auch auf spielerische Ansätze gesetzt und nun geht es einen weiteren großen Schritt in diese Richtung. Mit der neuen Sammlung "Play with Arts & Culture".
Googles Smartwatch-Betriebssystem Wear OS unterstützt seit Beginn an die sogenannten Watch Faces, mit denen sich die Darstellung der Uhrzeit auf dem Hauptdisplay nicht nur anpassen, sondern vollständig austauschen lässt. Die meisten Nutzer dürften auf die klassische Darstellung setzen, manche haben es aber vielleicht gerne etwas ausgefallener. Wer seine tägliche Herausforderung braucht, kann sich die Uhrzeit auch im Binärformat darstellen lassen.
Google hat dem Chrome-Browser schon vor vielen Jahren das kultige Dino-Spiel spendiert, mit dem sich die Nutzer bei einer nicht verfügbaren Internetverbindung die Zeit vertreiben können. Bisher war dieses Spiel vollkommen Konkurrenzlos, doch nun haben Microsofts Entwickler nachgelegt und das neue Surf Game im Edge-Browser für alle Nutzer freigeschaltet. Gut möglich, dass Google bald nachzieht.