Google hat gestern die Quartalszahlen für das zweite Quartal 2009 veröffentlicht. Mit diesen Zahlen übertrifft das Unternehmen erneut die Erwartungen und trotzt der Finanzkrise. Mit einem Gewinn von 1,45 Milliarden Dollar und einen Umsatz von 5,52 Milliarden Dollar, habe sich die Googles Geschäft stabilisiert zu haben, sagte Eric Schmidt.
Zwar ist der Gewinn "nur" um 3 Prozent gestiegen, doch die Anleger waren zufrieden und der Kurs fiel nachbörslich (Gewinnmitnahmen). Google hat wegen der Wirtschaftskrise erstmals Stellen gestrichen. Während es am 31. März 2009 noch 20164 Vollzeit-Googler gab, gibt es jetzt nur noch 19786 Google Mitarbeiter.
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Schlagwort: finanzielles
Google hat gestern die Quartalszahlen für das zweite Quartal 2009 veröffentlicht. Mit diesen Zahlen übertrifft das Unternehmen erneut die Erwartungen und trotzt der Finanzkrise. Mit einem Gewinn von 1,45 Milliarden Dollar und einen Umsatz von 5,52 Milliarden Dollar, habe sich die Googles Geschäft stabilisiert zu haben, sagte Eric Schmidt.
Zwar ist der Gewinn "nur" um 3 Prozent gestiegen, doch die Anleger waren zufrieden und der Kurs fiel nachbörslich (Gewinnmitnahmen). Google hat wegen der Wirtschaftskrise erstmals Stellen gestrichen. Während es am 31. März 2009 noch 20164 Vollzeit-Googler gab, gibt es jetzt nur noch 19786 Google Mitarbeiter.
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Google gab gestern Abend die Zahlen für das erste Quartal 2009 bekannt. Mit den Zahlen überraschte Google die Erwartungen der Experten. Mit einem Umsatz von 5,51 Milliarden Dollar konnte man den Umsatz vom ersten Quartal 2009 trotz der Finanzkrise noch einmal steigern. Im Januar bis März 2008 hatte man einen Umsatz von fast 5,2 Milliarden $.
Der Gewinn ist auf 1,42 Milliarden Dollar gestiegen. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,31 Milliarden gewesen.
Analysten sehen die Ursache für den Gewinnsprung in der Finanzkrise. Viele Firmen werben jetzt nur noch beim Marktführer Google. So konnte der Anteil der bezahlten Klicks um 17 Prozent gesteigert werden. Lobende Worte findet die Analysten für die geringen Ausgaben von Google. Chef Googler Eric Schmidt sagte, dass man die Kosten weiter im Auge haben wolle und derzeit keine Übernahme anstrebe. Eine Kooperation mit bspw. Twitter könne sich der Konzernchef aber durchaus vorstellen.
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Vor wenigen Minuten hat Google die Zahlen für das 4. Quartal 2008 vorgelegt und kann auch dieses mal (noch) die Erwartungen übertreffen. Der Umsatz stieg um 3% auf 5,7 Milliarden Dollar (5,54 Milliarden im 3. Quartal), der Gewinn ist - nach Abschreibungen und Sonderposten - auf 382 Millionen Dollar gesunken (1,35 Milliarden im 3. Quartal). Gleichzeitig kündigte Google ein Aktien-Vergütungsprogramm an.
Im Vergleich zum Vorjahresquartal (4,83 Milliarden) konnte der Umsatz um 18% gesteigert werden, der Gewinn lag im Vorjahr bei 1,2 Milliarden $. Vor den Sonderposten lag der Gewinn noch bei 1,62 Milliarden Dollar - allein für das angekündigte Aktien-Rückkaufprogramm legt Google 460 Millionen Dollar zur Seite. Der Gewinn pro Aktie stieg von 4,92 $ im Vorquartal auf 5,10$.
Die Verteilung des Umsatzes ist seit Jahren gleich: 67% stammen direkt von Google-Seiten (AdWords), 30% werden von den Partnern generiert (AdSense), der Rest resultiert aus Beteilungen, Verkäufen, Gebühren,... Die Zahl der Googler ist im letzten Quartal noch einmal leicht angestiegen - derzeit arbeiten 20.222 Personen für Google, gerade einmal 99 Googler mehr. Im nächsten Quartal könnten es eventuell erstmals weniger werden.
Aktien-Vergütungsprogramm
85% aller Googler besitzen Aktien-Optionen von Google, welche derzeit deutlich weniger wert sind als zu dem Zeitpunkt als diese ausgegeben worden sind. Aus diesem Grund hat Google 460 Millionen Dollar zur Seite gelegt, um diese alten Aktienoptionen gegen neue einzutauschen - die dann eventuell deutlich mehr wert sind als die Aktie zum Zeitpunkt der Einlösung.
Diese Möglichkeit steht nur Mitarbeitern zur Verfügung und kann nur zwischen dem 29. Januar und dem 3. März genutzt werden. Für pessimistische Googler, die der Meinung sind dass die Aktie nie wieder Höhenflüge bekommt sicherlich eine sehr gute Möglichkeit diese Anlage zu Geld machen.
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[thx to: ca18804]
Google ist in den USA derzeit der größte Traffic-Erzeuger und so für praktisch 16% des amerikanischen Netzverkehrs verantwortlich. Diese Datenleistung lässt sich Google jährlich 344 Millionen US-Dollar an Traffic-Gebühren kosten - doch das soll laut einer neuesten Studie bei weitem nicht ausreichen. Laut Precursor LLC müsste Google alleine in den USA jährlich 7 Milliarden Dollar Traffic-Gebühren zahlen.
Noch hat die Finanzkrise Google nicht erreicht, von der Aktie mal abgesehen, aber Eric Schmidt bereitet sein Unternehmen jetzt gut darauf vor: Bereits seit einigen Monaten heißt es bei Google jetzt: Sparen, sparen, sparen. Der Umsatz stimmt zwar und auch die Finanzreserven sind ein gutes Polster, aber dennoch wird jetzt an allen Ecken und Enden gespart und gnadenlos der Rotstift angesetzt.
Einsparungen bei Web-Angeboten
Um das Unternehmen profitabler zu machen bzw. die Ausgaben zu senken, wurden bereits in der Vergangenheit einige Angebote eingestellt und in Zukunft wohl noch eine Reihe von Diensten geschlossen. Alles was keinen Profit abwirft soll entweder, falls noch nicht geschehen, mit Werbung versehen werden oder der Dienst wird einfach abgeschaltet - aber das natürlich mit Bedacht und weiterer langfristiger Planung.
Google wird sich jetzt mehr auf die (zukünftig) profitablen Geschäfte wie der Online-Suche, mobile Dienste und Online-Anwendungen konzentrieren. Für virtuelle Welten oder Browser-Archive ist da kein Platz mehr. Anfangs ging es darum möglichst viele Daten von einem User zu sammeln und sich später Gedanken um die Profitabilität zu machen, mittlerweile wurde dieses Modell umgekehrt und es geht erst um die Einnahmen und dann erst um die Daten die damit gesammelt werden können.
Zwar verdient Google auch mit Angeboten wie Google Docs oder dem Calendar bisher keinen Cent, aber dennoch muss man sich keine Gedanken machen dass diese Angebote eingestellt werden. Erstens gehören diese in die Kategorie Google Apps und zweitens sind dort mittlerweile soviele Daten gespeichert dass die User es äußerst übel nehmen würden wenn diese auf einmal verschwinden...
Personal-Einsparungen
Ob die legendäre 20%-Zeit noch existiert bzw. fortgeführt wird ist zur Zeit nicht bekannt, aber die Teamgröße für einzelne Projekte soll stark gestrafft werden. Früher wurden einem Entwickler für ein Projekt mal eben 20 Programmierer zur Seite gestellt - diese Zeiten sind jetzt vorbei. Die Teams sind jetzt deutlich kleiner und es werden auch deutlich weniger Projekte gestartet. Jetzt wissen wir auch wo die 10.000 Leiharbeiter eingespart werden.
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Ich denke das sind alles vernünftige Einsparungen und dürfte dem Unternehmen in schwierigen Zeiten auf jeden Fall helfen. Bis heute weiß noch niemand wie schwer sich die Finanzkrise auf Google auswirken wird, zwar werden die Unternehmen bei Werbung sparen - aber durch Googles Quasi-Monopol bei Online-Werbung könnte das Geld eher bei der Konkurrenz eingespart und noch stärker in Googles Werbenetzwerk gepumpt werden. Vielleicht profitiert man sogar von der Wirtschaftslage - das bleibt jetzt in den nächsten Monaten (und Jahren) abzuwarten...
[nachrichten.at, Netzeitung, thx to: Jan]
Trotz Finanzkrise und düsteren Prognosen kann Google seine Investoren mal wieder begeistern: Im 3. Quartal konnte der Umsatz auf 5,54 Milliarden Dollar (5,37 Milliarden im 2. Quartal) um 3% gesteigert und damit ein Gewinn von 1,35 Milliarden Dollar (1,25 Milliarden im 2. Quartal) eingefahren werden - Eine Steigerung von 7,5%.
Im Vergleich zum Vorjahresquartal (4,32 Milliarden) konnte der Umsatz um 31% gesteigert werden, der Gewinn sogar um 26% (1,07 Milliarden im 3. Quartal 07). Die Verteilung der Einnahmen hat sich seit Jahren kaum verändert - so kommen auch in diesem Jahr wieder 67% der Einnahmen von Google-Seiten (AdWords) und 30% von Partner-Seiten (AdSense).
Die Geschwindigkeit in der neue Mitarbeiter eingestellt werden wurde deutlich gedrosselt: Derzeit arbeiten 20.123 Googler für das Unternehmen - im Vergleich zu 19.604 Mitarbeitern im 2. Quartal 2008. Der Gewinn pro Aktie konnte im Vergleich zum Vorquartal deutlich gesteigert werden - von 4,63 Dollar auf 4,92 Dollar, die Börse freut sich ;-)
Analysten gehen davon aus, dass die Finanzkrise an Google zwar nicht vorbeigehen, das Unternehmen aber nicht ganz so hart treffen wird. Dank Googles fast schon übermächtiger Dominanz im Online-Werbemarkt bleibt die Auftragslage nahezu stabil. Unternehmen sparen zwar mit Werbung, stellen diese aber natürlich nicht ganz ein - so spart man eher bei kleineren Vermarktern und pumpt das Geld eher zu Google.
Dennoch, so Google-Chef Eric Schmidt, schaut man derzeit genau auf die Kosten und tut alles dafür diese möglichst gering zu halten und wird wenn nötig auch stark auf die Kostenbremse treten. Angesichts der ganzen Sozialleistungen und Sonderleistungen die die Googler bekommen gibt es da eine ganze Menge Potenzial, aber hoffen wir mal für die Googler dass es nicht soweit kommen muss ;-)
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Wie eine Googlerin der Webseite valleywag.com verraten hat, wird der zweimalige beste Arbeitgeber der USA in Zukunft am Essen sparen. Der Grund ist: Immer mehr Googler nutzen den kostenlosen Service und brachten ihre ganze Familie und regelmäßig Freunde zum Essen mit.
Google habe das Budget für Essen drastisch gekürzt, sagte eine Angestellte. Während Google das Abendessen, den Nachmittagssnack und die Tee-Wagen abschafft, wird es aber weiterhin ein kostenloses Frühstück und ein Mittagessen geben.
Aber die Googler sind nicht alleine schuld daran, dass es weniger Essen gibt. Auch die Firma Bon Appétit habe eine Teilschuld. Die Mitarbeiter, des Kantinenbetreibers haben sich mit Googlern über die Benutzung von Spielzeug wie Kickern gestritten.
Google kostet die Verpflegung der US-Mitarbeiter circa 70 Millionen $ im Jahr.
Im April wechselte der Google Chefkoch Josef Desimone zu Facebook.
» Valleywag
[heise]
Update:
Valleywag hat inzwischen ein weiteres Posting zu dem Thema veröffentlicht. Dort heißt es, dass es in einigen Häusern, wenn dort Google Ingenieure arbeiten, des Googleplex weiterhin ein Abendessen geben wird.
VS.
Nimmt man den aktuellen Aktienkurs von Apple und multipliziert diesen mit der Anzahl an ausgegebenen Aktien, so ist Apple mehr wert als Google.
Google hat derzeit einen Börsenwert von 157 Milliarden $, Apple kommt auf 158 Milliarden $.
Google:
Apple:
Derzeit hat Microsoft mit 225 Milliarden $ den größten Börsenwert, gefolgt von IBM, Apple, Google, Cisco, Intel, HP, Nokia, RIM und Disney.
[maclife]

Google hat nun bekannt gegeben, dass die eine Milliarde $ große Investition in AOL, wodurch Google 5 % der AOL Anteile hält, womöglich ein Fehler war und nun zu größeren Abschreibungen führen könnte.
Im Bericht an die Börsenaufsicht heißt es: "Auf Grundlage unserer Überprüfung glauben wir, dass unsere Investitionen in AOL beeinträchtigt werden könnten. Wir werden diese Investitionen auch weiterhin darauf überprüfen, ob eine Wertminderung vorgenommen werden muss. Wir können Wertminderungen nicht ausschließen, die sich deutlich in unserer Gewinn- und Verlustrechnung niederschlagen."
Als "beeinträchtigt" werden in der US-Buchführung angeschlagene Investitionen bezeichnet die durch Abschreibungen im Wert gemindert werden müssen. Als Google die 5 % erwarb war AOL an der Börse noch 20 Milliarden US-Dollar wert, heute spricht man von der Hälfte.
Vor einigen Wochen wurde Google erlaubt die AOL-Anteile zu verkaufen.
[Golem, thx to: Jon]
Auch im zweiten Quartal diesen Jahres hat es Google wieder geschafft den Umsatz im zweistelligen Prozentbereich zu steigern und dennoch die Anleger - wieder einmal - zu enttäuschen. Das Unternehmen hat 5,37 Milliarden Dollar (5,19 Milliarden im 1. Quartal) umgesetzt und dabei einen Gewinn von 1,25 Milliarden Dollar erwirtschaftet - im Gegensatz zu 1,31 Milliarden im 1. Quartal.
Im Vergleich zum Vorjahresquartal (3,87 Milliarden) ist der Umsatz sogar um 39 Prozent gestiegen, beim Gewinn sieht es ähnlich aus. In diesem Quartal hat es Google erstmals geschafft über 3% des Umsatzes außerhalb des Werbegeschäfts zu generieren: Fast schon traditionell stammen 66% der Einnahmen (3,53 Milliarden) von den Anzeigen auf den eigenen Seiten und 31% (1,66 Milliarden) von Partner-Seiten (AdSense).
Auch die Zahl der Googler ist mal wieder stark angestiegen: Während im 1. Quartal 2008 noch 19.156 Googler beschäftigt gewesen sind, sind es jetzt weltweit schon 19.604 Googler - auch hier wird also bald wieder eine Schallmauer durchbrochen. Die Börse reagiert auf diese Quartalszahlen, ebenfalls fast schon traditionell, sehr enttäuscht: Da ein Gewinn von 4,74$ pro Aktie erwartet wurde aber nur 4,63 Dollar erwirtschaftet werden konnte - gab die Aktie um 11% nach.
Na dann warten wir doch mal das nächste Quartal ab... ;-)
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[heise, thx to: Jon]
Der damalige YouTube-Kauf hat sich für Google bisher noch nicht bezahlt gemacht: Zwar ist das Portal weiterhin mit weitem Abstand Marktführer und gehört zu den beliebtesten Internetseiten weltweit, aber finanziell sieht es düster aus. Dem Übernahmepreis von 1,3 Milliarden Euro stehen gerade einmal 127 Mio. Euro Umsatz entgegen - und das dürfte nicht einmal die laufenden Kosten decken.
Google rechnet zum Ende des Jahres mit einem Umsatz von 200 Mio. Dollar (127 Mio. Euro) auf den Anzeigen rund um und in den YouTube-Videos. Wieviel Ausgaben dem gegenüber stehen hält Google natürlich geheim - billig dürfte der Betrieb dieser Serverfarmen und der Traffic aber sicherlich nicht sein. Ich denke mit 200 Mio. Dollar kann man YouTube schon betreiben, aber es dürfte nicht viel Gewinn überbleiben...
Wahrscheinlich hatte Google aber auch nie daran gedacht die 1,6 Milliarden wieder einzuspielen - das dürfte wohl noch eine ganze Weile dauern. Viel wichtiger war es, YouTube zu übernehmen bevor es sich die Konkurrenz schnappt. Alleine schon dass viele bei YouTube mittlerweile gleichzeitig an Google denken dürfte die Übernahme wert gewesen sein. Außerdem bekommt man sekündlich Gigabyteweise Content frei Haus geliefert - was will man (Google) mehr ;-)
Die Googler sind jedenfalls dennoch stark von den derzeitigen Werbeeinnahmen enttäuscht. Positiv ausgedrückt heißt es: "In den vergangenen Monaten haben wir viel gelernt, was bei unseren Nutzern und Werbekunden ankommt und was nicht.". Es dürfte wohl daran liegen dass eine YouTube-Seite nicht mit einer normalen Webseite zu vergleichen ist. Wer sich ein Video ansehen will, der sieht sich ein Video an. Punkt. Man braucht keine dazugehörigen gesponsorten Links. Und genau das ist Googles Misere.
Ich denke mit Werbung wird Google YouTube nicht ausreichend monetarisieren können. Schritte wie die Integration von iTunes-Buttons dürften da schon eher Geld in die Kasse spülen.
[Süddeutsche]
Ende 2005 hat Google sich mit 1 Milliarde Dollar 5% an AOL gesichert und hält diesen bis heute. Bis auf den kleinen Nebeneffekt dass die AOL-Seite weiterhin Google-Banner anzeigt - was schon arg auf der Kippe stand - , hat man von diesem doch recht teurem Investment nicht viel bemerkt. Seit gestern hat Google jetzt zumindest gesetzlich die Möglichkeit AOL wieder abzustoßen.
Ab dem 1. Juli 2008 darf Google seinen 5%-Anteil wieder verkaufen - das Vorkaufsrecht liegt beim Großaktionär Time Warner. Zwar hat Google noch keinerlei Pläne geäußert AOL verkaufen zu wollen, aber wirklich brauchen tut man den Provider und Portalbetreiber nicht. Der Werbedeal für die nächsten Jahre dürfte unter Dach und Fach sein und die AIM-Talk-Integation kann auch ohne AOL-Anteil sicherlich fortgeführt werden.
Ich glaube nicht dass Google AOL verkaufen wird, zumindest nicht in nächster Zeit, sondern vielleicht irgendwann noch einmal umschwenkt und sich sogar noch mehr Anteile sichern könnte. Ich glaube einfach immer noch nicht dass Google 1 Milliarde Dollar in die Hand nimmt nur um weiterhin die eigenen Banner anzeigen zu lassen. AOL wäre sicherlich eine gute Unterstützung wenn man eines Tages doch noch in den Provider-Markt [GoogleNet] einsteigen sollte ;-)
[ZDNet]
Der Onliner-Werbevermarkter Ad Pepper kann sich über ein kleines Taschengeld von Konkurrent Google freuen: In den nächsten Tagen wird Google 8,5 Millionen Euro zahlen - und das ganze ohne Gegenleistung und im Grunde ohne dass Ad Pepper etwas dafür getan hätte. Der Grund ist: Ad Pepper hat Google damals seinen 7,8%-Anteil an dMarc Broadcasting verkauft.
Die 8,5 Millionen sind eine sogenannte "Meilensteinzahlung". Diese hat Google allen Vorbesitzern der Firma in Aussicht gestellt wenn bestimmte Unternehmensziele erreicht werden. Insgesamt 1,13 Milliarden Dollar hat Google dafür in Aussicht gestellt, und jetzt fließen nicht zum ersten mal einige Millionen.
Mich würde mal interessieren welche Ziele Google erreicht hat. Die Übernahme liegt 2,5 Jahre zurück und das letzte Erfolgserlebnis - nämlich der Start der öffentlichen Testphase stammt auch noch vom Juni 2007. Insgesamt hat man bisher nur wenig von Googles Radiowerbeplänen gehört - aber vielleicht wird sich das ja in naher Zukunft ändern. Die 8 Millionen hat man sicher nicht umsonst überwiesen ;-)
[ARD Börse]
Kleine Zahlenspielerei die die Stuhlproduktion in Redmond wieder ein bißchen anregen wird: Im laufe des nächsten Jahres wird Google alleine mit seiner Websuche mehr Geld verdienen als Microsoft durch den Verkauf von Windows. Sowohl die Websuche als auch das Betriebssystem sind die Zugpferde der beiden Unternehmen und können somit gleichgesetzt werden. Da ist es nur noch eine Frage der Zeit bis Google Microsoft auch beim Gesamtumsatz überrundet...
P.S. Ich weiß nicht ob die Zahlen wirklich stimmen, ist nur abgeschrieben
[Blogoscoped Forum]
Einer der Vorzüge des Arbeitsalltags im Googleplex sind die kostenlosen Snackbars, Restaurants und Bars die quer über das Areal verteilt sind. Von der Torte über ein komplettes Mittagsmenü bis hin zu M&Ms gibt es alles was das Herz begehrt - in unbegrenzten Mengen für jeden Googler. Doch wieviel kostet Google dieser Service...?
Mit folgender Formel wurde versucht die Ausgaben allein dafür zu errechnen:
(8.000 Googleplex-Mitarbeiter + 1.600 US-Mitarbeiter) * 30$ pro Tag und Mitarbeiter * 251 Arbeitstage = 72 Millionen Dollar.
70 Millionen nur fürs Essen..., und dann bietet Google ja auch noch jede Menge Finanzielle Unterstützungen, betreibt Busflotten, Massagesalons (Interview) und einiges mehr... Da geht der halbe Umsatz nur für das wohlbefinden der Mitarbeiter drauf *g*
[Googlified]