Um frühzeitig in neue Trends und Technologien zu investieren hat Google im März 2009 Google Ventures gegründet. Da der erwartete Erfolg allerdings bisher ausgeblieben ist, greift Google nun tiefer in die Geldbörse und wird in den nächsten 5 Jahren 1,5 Milliarden Dollar in StartUps investieren.
Neuer Ärger für Google in Frankreich: Die französischen Behörden fordern von Google eine Steuernachzahlung von 1,3 Milliarden Dollar. Der Grund für die Forderung ist Googles kompliziertes Geflecht aus Niederlassungen und Verwaltungen, welche laut den Behörden nicht den französischen Gesetzen entsprechen.
Es gibt einen sehr guten Grund warum große Unternehmen ihre Geschäftszahlen erst nach Börsenschluss bekannt geben, und diesen haben wir am gestrigen späten Abend gesehen. Nach der versehentlichen Bekanntgabe der enttäuschenden Quartalszahlen versuchte Google-Chef Larry Page zu beruhigen und sprach von den zukünftigen Möglichkeiten des mobilen Geschäfts.
Seit einigen Jahren dürfte jeden das Gefühl beschleichen dass die diversen Patent-Streitigkeiten die Technik-News immer mehr dominieren und sich einige Unternehmen scheinbar auf nichts anderes mehr konzentrieren. Dass uns dieses Gefühl nicht trügt gibt es nun auch schwarz auf weiß - am Beispiel von Apple & Google.
Das Forbes Magazin hat wieder einmal die Taschenrechner rausgeholt und die Vermögen der "Superreichen" geschätzt - natürlich sind auch dieses mal die beiden Googler Larry Page und Sergey Brin mit dabei. Auf der Rangliste der wertvollsten Marken der Welt hat Google dieses mal den 5. Platz erobert.
Google hat heute die Quartalszahlen für das vierte Quartal 2010 veröffentlicht. Es war das erfolgreichste Quartal von Google und krönte damit das sehr erfolgreiche Jahr 2010. Bei einem Umsatz von 8,44 Milliarden US-Dollar betrug der Gewinn 2,54 Milliarden Dollar. Im Q4 von 2009 setzte man 6,67 Milliarden um und erzielte einen Gewinn von 1,97 Milliarden. Addiert man alle Quartalszahlen von 2010 dann machte Google insgesamt mehr Gewinn als man Umsatz im vierten Quartal hatte. Der Jahresgewinn liegt bei 8,55 Milliarden Dollar. Der Jahresumsatz beträgt fast 30 Milliarden. Am 31. Dezember 2010 gab es mit 24.400 Googlern ebenfalls einen Rekord. Bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen gab Google auch gleich eine Änderung im Management bekannt. Mehr dazu im nächsten Posting. » Google-Quartalszahlen in der Übersicht
Google

Wie auch viele anderen US-Firmen spart sich Google durch ein ausgeklügeltes System Milliarden an Steuern in den USA. Bloomberg beziffert das Ersparnis auf 3,1 Milliarden Dollar. 

Und so geht es (soweit wir es verstanden haben): Google Niederlassungen außerhalb der USA müssen Lizenzgebühren für die Services zahlen. Diese werden über die Google Ireland Holdings (der Europazentrale von Google) abgerechnet. Aber diese Firma hat selbst eine Tochter auf den Bermudas. In den Niederlande gibt es die Google Netherlands Holdings BV und zahlt auch in Irland kaum Steuern. 

Die Firma in Holland hat keine Angestellten. Wie es genau abläuft zeigt diese interaktive Grafik.



Übrigens auch deutsche Firmen sparen sich durch geschicktes hin- und herschieben innerhalb des Unternehmens Steuern. So hat ein Automobilhersteller vor einigen Jahren einen Jahresgewinn in Milliardenhöhe und zahlte dennoch keinen Cent. ?

Andere US-Firmen, die sich über Tochterfirmen Geld sparen sind Oracle, Microsoft, IBM, Apple und andere. Auch Facebook soll über ein solches System nachdenken.
Google

Google hat vor wenigen Minuten die Quartalszahlen für das dritte Quartal von 2010 vorgelegt. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn sind so hoch wie noch nie in der Geschichte von Google. Bei einem Umsatz von 7,286 Milliarden US Dollar lag der Gewinn bei 2,167 Milliarden $.

Gegenüber dem dritten Quartal von 2009 wurden 23% mehr umgesetzt. Auch der Gewinn legte deutlich zu nämlich um fast ein Drittel im Vergleich zum Q3/2009. Auch die Zahl der Googler stieg deutlich und betrug am Stichtag 23331 - ein Anstieg um 1526. Dies dürfte auf einige Übernahmen zurückzuführen sein. 

Google hat damit in drei Quarteln fast den Umsatz des kompletten Jahres von 2008 eingenommen und sogar einen höheren Gewinn dabei erwirtschaftet. Es zeigt sich, dass die Wirtschaftskrise im Internet überwunden ist. Eric Schmidt, sagte, dass es ein ausgezeichnetes Quartal war. Das Kerngeschäft ist gewachsen und einige Teile der neuen Zweige - besonders Mobile - zeigen weiterhin eine Dynamik. In Zukunft werde man weiter angriffslustig in Personal und Produkte investieren. Man habe weitere Innovationen in der Pipeline. 

Unten findet Ihr die Entwicklung von Umsatz und Gewinn sowie die Summen der Jahre seit 2004.

 

» Quartalsbericht  » Google-Quartalszahlen in der Übersicht
Android In einem Interview gegenüber dem "Wall Street Journal" hat sich CEO Eric Schmidt mal wieder weit aus dem Fenster gelehnt. Er meinte, dass man mit der Android-Plattform in einem Jahr rund 10 Milliarden US-Dollar verdienen könnte. Das liegt daran, dass Google kürzlich AdMob aufgekauft hat. Android ist eine starke Plattform - 160.000 Aktivierungen pro Tag sprechen für sich. Da hat Google den großen Fang gemacht, und das lässt das man sich bei Google auch anmerken. So lies Google-CEO Eric Schmidt im Interview gegenüber des "Wall Street Journal" verlauten, dass mit Android im Jahr 10 Milliarden US-Dollar möglich wären - das wären etwa 10$ pro User pro Jahr. Diese Zahl mag gewaltig erscheinen, ist aber bei genauerem hinsehen durchaus real: Mit AdMob und vielen weiten mobilen Diensten will Google Geld verdienen, und wird das auch in Zukunft tun. So wären 10$ ein Schnäppchen für den User pro Jahr. So sagt Schmidt: "[...] aber wenn du ein Zirkuspony mit einer bestimmten Fähigkeit hast, dann willst du unseres haben. Wir sind im Werbemarkt und der wächst rasant. Wir haben also aufs richtige Steckenpferd gesetzt. [...] Das kann ein mächtiges Business sein, ein 10$ Mrd. und-aufwärts-Business" » Wall Street Journal
Google

Google hat soeben die Quartalszahlen für das abgelaufene zweiten Quartal 2010 veröffentlicht. Bei einem Umsatz von 6,82 Milliarden $ machte Google einen Gewinn von 1,84 Milliarden. Gegenüber Q1 stieg der Umsatz zwar, aber der Gewinn ging leicht zurück.

Im ersten Quartal waren es 6,77 Milliarden Umsatz und 1,95 Milliarden Gewinn. Gegenüber 2009 war der Umsatz 24% höher. 66% des Umsatzes haben Googles eigene Seiten generiert, was 4,5 Milliarden Dollar entspricht, über AdSense nahm man 2,06 Milliarden ein. Die Hälfte des Umsatzes (53%) wird außerhalb der USA eingenommen. 

Google verfügt mit dem Ende des zweiten Quartals über 30 Milliarden $ an flüssigen Mitteln (Bargeld, Bankguthaben, sowie kurzfristige Einlagen). Mit 21.805 Mitarbeitern gab es am 30. Juni 1184 mehr Googler als 2009 zum gleichen Zeitpunkt.

» Google-Quartalszahlen in der Übersicht
Google

Google hat seinen Bericht für das erste Quartal diesen Jahres vorgelegt. Demnach stieg der Nettogewinn um satte 38 Prozent als im vierten Quartal. Auch die Klickrate der Nutzer ist gestiegen: Rund 15 Prozent mehr Klicks gab es im Werbemarkt von Google.

Der Konzern Google hat im vergangen Quartal hohe Gewinne eingespielt. 1,96 Milliarden US-Dollar Gewinn verzeichnet Google - das sind knapp 1,4 Milliarden Euro. Auch der Umsatz stieg: Um 23 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar, wobei im Q4/2009 der Umsatz bei 6,7 Mrd. Dollar lag.

In der Summe macht das rund 2 Milliarden Dollar, die dem Unternehmen als Nettogewinn zugesteuert werden konnten. Googles CFO (Finanzdirektor) Patrick Pichette bezeichnete das Quartal als "sehr gut" und sah eine Bestärkung in allen wichtigen Branchen. Man würde auch in Zukunft hohe Investitionen für das Unternehmen als auch für das Open Web tätigen.

  » Google-Quartalszahlen in der Übersicht
GoogleFirefox

Mozilla hat am Donnerstag seinen Jahresbericht für das Jahr 2008 vorgelegt. Wie auch 2006 und 2007 stammt der größte Teil der Einnahmen von Google. Insgesamt hat Mozilla 78,6 Millionen Dollar generiert.

Wie hoch der Anteil von Google an dieser Summe ist, hat Mozilla nicht bekannt gegeben. Mozilla hat mit Google einen Vertrag, der noch bis Ende Novmeber 2011 läuft. Für jede Suche über die Suchbox im Browser bekommt Mozilla Geld von Google. Beim Browser Flock, der mit Yahoo! einen solchen Vertrag besitzt, sind es rund 3 Dollar pro Nutzer und Jahr.
Google

Gestern Abend gab Google die Quartalszahlen für das dritte Quartal 2009 bekannt. Erneut übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten. So konnte Google im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den Gewinn um 27% steigern auf 1,64 Milliarden US-Dollar.

Der Umsatz stiegt vergleichsweise nur leicht an. Während Q3/2008 ein Wachstum von 31 Prozent hatte, stieg heuer der Umsatz nur um 7 Prozent auf 5,94 Milliarden Dollar an. 

Schmidt sagte, dass das Schlimmste der Krise überwunden ist, wie schnell sich der Markt erhole, könne man derzeit nicht sagen.

Im dritten Quartal sank die Zahl der Googler von 19768 auf jetzt 19665.  » Google-Quartalszahlen in der Übersicht