In der vergangenen Woche hatte Google die vielleicht wichtigste Verbesserung von Android seit langer Zeit angekündigt, hat diese aber ausgerechnet auf der großen Bühne der I/O-Konferenz nicht wiederholt: Das Project Treble. Dieses verschafft Android eine neue Architektur und soll das leidige Update-Problem endlich in den Griff bekommen. Jetzt hat ein Android-Manager angekündigt, dass auch die aktuellen Pixel-Smartphones schon mit Treble arbeiten werden.
Google dominiert mit Android den Smartphone-Markt und kommt je nach Region mittlerweile auf Marktanteile von über 90 Prozent. Damit das auch auf absehbare Zeit so bleibt nehmen die Entwickler schon seit längerer Zeit "The next Billion" in Angriff und entwickeln eine Version des Betriebssystems für Budget-Smartphones. Jetzt werden diese Bemühungen neu gestartet und unter dem neuen Namen Android Go angeboten.
Es ist schon wieder gute zwei Monate her dass Google die erste Developer Preview von Android O veröffentlicht und damit die Tech-Welt wieder einmal überrascht hat. Der Termin für die zweite Developer Preview ist deutlich weniger überraschend: Vor wenigen Stunden wurde die zweite Developer Preview von Android O veröffentlicht und kann ab sofort für Pixel und viele Nexus-Smartphones heruntergeladen werden.
Am morgigen Mittwoch wird es wieder den Startschuss zur jährlichen Entwicklerkonferenz Google I/O geben und die gesamte Tech-Welt wird für einige Tage wieder alle Augen auf Google und den dortigen Ankündigungen richten. Was tatsächlich auf der I/O vorgestellt wird lässt sich im Voraus meist schwer sagen, denn bei dieser Veranstaltung funktioniert die Geheimhaltung sehr gut. Dennoch darf natürlich spekuliert werden :-)
Wenn Googles Betriebssystem Android ein großes Problem hat, dann ist die große Fragmentierung bzw. die fehlenden Updates der Smartphone-Hersteller. Jetzt haben die Entwickler wieder eine neue Lösung präsentiert, mit der sich das Problem ab Android O aus der Welt schaffen lassen soll. Dazu wurde das Project Treble angekündigt, dass die Architektur von Android so weit ändert, dass die Arbeit der Smartphone-Hersteller sehr viel geringer wird.
Google hat sich mit dem Release der zweiten Version von Android Wear sehr viel Zeit gelassen, um die Wünsche der Nutzer umzusetzen und einen neuen Anlauf auf den Smartwatch-Markt zu nehmen. Zumindest im ersten Quartal dieses Jahres hat das aber offenbar noch nicht funktioniert, denn wie eine neue Statistik jetzt zeigt, ist das Betriebssystem sogar auf den dritten Platz abgerutscht und musste sich Samsungs Tizen geschlagen geben.
Auf vielen Android-Smartphones gibt es eine Konstante die auf vielen Homescreens thront: Die Suchleiste von Google. Mal ist sie als Widget eingebunden, mal als fixer Bestandteil des Launchers und mal nur in Form einer Lasche zum ausziehen, und sie dürfte wohl auch von vielen genutzt werden. In der aktuellen Dev-Version des Chrome-Browsers gibt es jetzt ein neues Widget, dass genau diese Suchleiste enthält. Das dürfte wohl rechtliche Gründe haben.
Als im Herbst des vergangenen Jahres die Pixel-Smartphones auf den Markt kamen, erfreuten sich auch die dort vorinstallierten Hintergründe und die App zum Wechseln der Bilder großer Beliebtheit. Wohl auch deswegen hat Google die App schon kurz darauf in den Play Store ausgelagert und für alle Nutzer zum Download freigegeben. Jetzt hat die App ein großes Update mit vielen neuen Hintergrundbildern und zwei neuen Kategorien bekommen.
Dass man im Internet auf Schritt und Tritt ausspioniert und im schlimmsten Fall ständig überwacht wird ist bekannt und dürfte kaum noch jemanden überraschen. Doch dass das ganze in Verbindung mit einem Smartphone auch Offline geht - und auch aktiv angewendet wird - zeigt nun eine neue Studie. Diese besagt dass immer mehr Apps auf Signale von Ultraschall-Beacons reagieren und so den Nutzer sehr einfach und unbemerkt ausspionieren können.
Es ist wieder einmal Anfang des Monats, und Google gibt wie üblich die Zahlen zur Verbreitung der einzelnen Android-Versionen bekannt. So wie schon in den Vormonaten gibt es auch diesmal eine äußerst positive Entwicklung und das aktuelle Betriebssystem Android Nougat konnte seine Anteile noch einmal deutlich steigern. Aber auch am unteren Ende der Liste gab es eine Überraschung.
Der 1. Mai ist zwar in vielen Ländern dieser Welt ein Feiertag, aber die Googler haben sich den "Tag der Arbeit" zu Herze genommen und rollen schon heute das Android-Sicherheitsupdate für den Monat Mai aus. Dieses enthält wieder Dutzende von Bugfixes und gestopften Sicherheitslücken und sorgt somit wieder für eine erhöhte Sicherheit der Smartphones aus dem eigenen Hause. Insgesamt werden seit heute sieben Geräte aus dem Hause Google mit dem Update versorgt.
Normalerweise empfiehlt man jedem Android-Nutzer, Apps nur aus dem Play Store von Google zu beziehen und die Möglichkeit zur Installation aus anderen Quellen deaktiviert zu lassen. Eine Ausnahme bildete bisher unter anderem der App Store von Amazon, der nicht nur auf den Fire-Geräten vorinstalliert ist, sondern mit Amazon Underground auch einen sehr populären Bereich mit Gratis-Apps angeboten hat. Jetzt hat Amazon überraschend das Ende des Underground-Bereichs verkündet.
Mit den Android-Updates für die diversen Smartphones und Tablets ist das immer so eine Sache: Wer sich heute ein neues Flaggschiff kauft kann sich zwar noch einigermaßen sicher sein bei der nächsten Update-Runde mit dabei zu sein, aber bei der übernächsten sieht es dann schon traurig aus. Jetzt hat auch Google neue Zahlen veröffentlicht und hat bekannt gegeben, wie lange die Pixel- und Nexus-Smartphones noch mit Updates versorgt werden.
Immer wieder wird Nutzern dazu geraten, nur Apps aus dem Play Store zu laden um sich vor Malware oder anderen schadhaften Apps zu schützen. Doch auch damit ist man nicht 100%ig auf der sicheren Seite, wie sich immer wieder an Ausnahmefällen zeigt. Jetzt ist ein besonders krasses Beispiel bekannt geworden: Eine als System-App getarnte Spyware war über Jahre im Play Store zugänglich und hat Millionen Downloads verzeichnen können.
Wer vor dem Kauf eines neuen Smartphones steht der muss erst einmal die grundsätzliche Frage beantworten ob man sich für ein Android- oder ein iOS-Gerät entscheiden möchte. Wer diese Frage nicht beantworten kann oder sich das beste aus beiden Welten sichern möchte, könnte schon bald eine völlig ernst gemeinte Alternative bekommen: Das Eye Smart Android Case konnte bei Kickstarter überzeugen und wird ab August für alle Unterstützer ausgeliefert.