Als kleiner Ableger der Fotoplattform Google Fotos hat die vor einigen Jahren gestartete App Gallery Go recht schnell viele Nutzer finden können, die die schlanke und dennoch mächtige App zu schätzen wissen. Jetzt gibt es eine kleine Änderung, die aber noch große Auswirkungen haben könnte und auch die Zukunft von Android Go erneut in Frage stellt: Aus Gallery Go wird Gallery.
Google will mit Android und den Android-Apps alle Menschen erreichen und hat zu diesem Zweck unter anderem das Ökosystem rund um Android Go geschaffen. Doch die Zeiten haben sich geändert, die Weiterentwicklung der Go-Apps ist schon vor langer Zeit ins Stocken geraten und nun wurde die erste Einstellung verkündet: Die schlanke App YouTube Go wird in wenigen Monaten eingestellt und die Nutzer sollen zur großen App wechseln.
Google dominiert mit Android den Smartphone-Markt und schreibt mit Android 12 gerade erst den nächsten Teil der Erfolgsgeschichte. Das bedeutet, dass auch die Ableger im Laufe der Zeit aktualisiert werden müssen, von denen es immer mehr gibt. Gerade im Smartphone-Bereich muss man sich fragen, ob es die Spezialversionen tatsächlich braucht oder diese nicht mit der Hauptversion verschmolzen werden können.
Das Portfolio der Pixel-Smartphones wächst langsam aber stetig und soll schon bald durch das erste faltbare Smartphone erweitert werden. Einen anderen Markt hat man bisher allerdings vollständig außer Acht gelassen, obwohl regelmäßig mit einem neuen Betriebssystem nachgelegt wird: Den wachsenden Bereich der Go-Smartphones. Es könnte die perfekte Zielgruppe der Pixel-Smartphones sein.
Google hat vor über zwei Monaten Android 12 veröffentlicht, arbeitet fleißig an Android 12L und legt nun mit einem weiteren Ableger nach, der bei so manchem Nutzer womöglich schon in Vergessenheit geraten ist: Android 12 (Go edition) wurde nun offiziell angekündigt und soll im Laufe der nächsten Monate auf die ersten Go-Smartphones ausgerollt werden.
Android ist praktisch das einzig relevante Smartphone-Betriebssystem neben Apples iOS und auf Geräten aller Preisklassen zu finden - von der Mittelklasse über Premium bis hin zu den Budget-Modellen. Google bedient mit den Pixel-Smartphones mehrere Preisklassen und vielleicht ist es an der Zeit, eine perfekte Mischung aus Android und Pixel für extrem günstige Feature Phones anzubieten. Vor wenigen Tagen gab es vielleicht ein weiteres Indiz in diese Richtung.
Die Google Kamera gehört zu den populärsten Kamera-Apps für Android und steht in den verschiedensten Varianten zur Verfügung: Direkt von Google für die Pixel-Smartphones, als Mod für alle anderen Smartphones und ebenfalls offiziell von Google als Kamera Go. Nun erhält die Go-Variante das nächste Update und ermöglicht die Aufnahme von HDR-Fotos.
Vor knapp drei Jahren hat Google den Android-Ableger Android Go geschaffen, der mittlerweile in der dritten Generation erschienen ist und zunehmend an Bedeutung gewinnt. Zusätzlich zum Betriebssystem wurde noch ein wachsendes Ökosystem an Go-Apps geschaffen, deren Zielsetzung auch einigen Google-Apps gut tun würde und die vielleicht für viel größere Nutzergruppen interessant wären. Wer möchte, kann sie zum größten Teil sehr leicht über den Play Store herunterladen.
Gerade erst ist Googles GMail Teil von Google Workspace geworden und hat im Zuge dessen unter anderem ein neues Logo erhalten - aber das ist nicht die einzige Neuerung rund um die Mail-Plattform. In diesen Tagen wurde die Go-Version der Android-App freigegeben, die nun auf allen Smartphones installiert und verwendet werden kann. Insbesondere durch die jüngsten Entwicklungen dürfte das für viele Nutzer sehr attraktiv sein.
Kürzlich hat Google Android 11 Go veröffentlicht und mit dem Rollout der Go-Edition auf die ersten Smartphones begonnen, aber auch im immer weiter wachsenden App-Universum der Go-Plattform gibt es Fortschritte. Die vor knapp einem halben Jahr veröffentlichte Go-Version der Kamera-App erhält ein wichtiges Update, das den starken Nachtmodus endlich auch auf Budget-Smartphones bringen soll.