Für Außenstehende sind Googles Messenger-Pläne sehr undurchsichtig und vielleicht gilt dasselbe auch intern - man weiß es nicht. Der seit einiger Zeit stark gepushte Messenger Android Messages ist nun auf der nächsten Stufe angekommen und bekommt ein eigenes Beta-Programm, in dem Nutzer frühzeitig neue Funktionen ausprobieren und Feedback abgeben können. Interessierte Android-Nutzer können ab sofort einsteigen.
In den letzten Monaten ist es verdächtig ruhig um Googles Messenger-Zukunft geworden, denn von den großen Ankündigungen des Vorjahres ist noch immer nicht viel zu sehen. Gleichzeitig entwickeln sich die drei aktuell am Markt befindlichen Plattformen nur sehr langsam weiter und sehen wie üblich einer ungewissen Zukunft entgegen. Nach den zuletzt veröffentlichten Informationen und Neuerungen wird es nun mal wieder Zeit für eine aktuelle Bestandsaufnahme inklusive Zukunftsaussicht.
Seit dem vergangenen Jahr baut Google die ehemalige SMS-App Android Messages zu einem vollwertigen Messenger mit größerem Funktionsumfang aus und hat dafür bereits viele Features integriert - zuletzt kam auch der Google Assistant dazu. Jetzt geht an einen anderen populären Bereich vieler sozialer Apps - die Kameraeffekte. In der aktuellen Version des Messengers befinden sich nun fünf Effekte, die bereits aktiviert und getestet werden konnten.
Der Google Assistant hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer der wichtigsten Google-Plattformen entwickelt und steht auf immer mehr Geräten zur Verfügung. Auf dem Smartphone ist der Assistant sehr häufig nur einen Tastendruck bzw. eine verbale Aufforderung weit entfernt, aber dennoch wird er nun in eine weitere App integriert: Die ersten Nutzer können bereits den Google Assistant im Messenger Messages verwenden.
Google hat den Messenger Messages als nächsten Hoffnungsträger auserkoren und bringt immer mehr Funktionen in die ehemalige SMS-App, die sich damit zu einem echten Messenger entwickeln soll. Das aktuelle Update bringt der App ein neues Feature bei, das selbst in einigen anderen Messenger der Konkurrenz bisher nicht verfügbar ist: Der Versand von beliebigen Dateien an die Chatkontakte.
Nachdem Allo endgültig auf den Google-Friedhof verbannt wurde, ist aktuell der Messenger Messages im Fokus der Entwickler und bekommt in einem doch recht gemütlichen Tempo neue Funktionen. Seit kurzem gibt es ein Update für den Web Client des Messengers, der für die ersten Nutzer nun unter einer anderen Domain zu finden ist und einige neue Optionen für die RCS-Nutzung mitbringt.
Googles Messenger-Strategie ist bekanntlich nicht so leicht durchschaubar und sehr wankelmütig, sodass es kaum überrascht, dass auch mal Umbenennungen auf dem Plan stehen. Bei der Messenger-Hoffnung und SMS-Lösung Android Messages steht nun aber gleich ein größerer Wechsel an, denn wie nun entdeckt worden ist, steht ein Domain-Wechsel von Android.com zu Google.com an. Die Gründe können vielfältig sein.
Vor wenigen Tagen hat Android Messages ein nettes Update bekommen, das einige neuen Funktionen in den Messenger gebracht hat und nun folgt auch der Web Client. Dieser bekommt allerdings keine neuen Funktionen, sondern lediglich ein Meta-Update: Der Messenger lässt sich auf dem Desktop jetzt als Progressive Web App installieren und somit auch (oberflächlich) außerhalb des Browsers verwenden.
Es gibt wieder eine neue Version des Google-Messengers Messages, der erst vor wenigen Tagen das "Android" im Namen verloren hat und nun auch offiziell unter der kurzen Bezeichnung auftritt. Mit der Version 3.7 kommen nun zwei neue Funktionen in diesen Messenger, mit denen sich Kontakte teilen lassen und eine Link-Vorschau angeboten wird. Außerdem sind die Smart Replys wohl eingestellt worden.
Über die Geschichte von Googles Messengern kann man mittlerweile ganze Bücher schreiben, denn zur Hochzeit hatte das Unternehmen nicht weniger als 9 Messenger im Angebot - wobei kein einziger ein durchschlagender Erfolg war. Jetzt schreibt man das nächste Kapitel, in dem es allerdings nur eine kleine Änderung gibt: Android Messages heißt nun Messages - zumindest bei den meisten Nutzern.